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Artikel Tagged ‘immobilienverkauf’

Griechenland bringt Auslandsimmobilien unter den Hammer

30. September 2015 / Aufrufe: 956 Keine Kommentare

Der öffentlich ausgeschriebene Verkauf von fünf Auslandsimmobilien stellt den ersten Crashtest für die Privatisierung öffentlicher Immobilien Griechenlands dar.

Eine der ersten während der zweiten Periode der Regierungsführung SYRIZA – ANEL in Griechenland erwarteten Privatisierungen im Staatsbesitz befindlicher Gebäuden bezieht sich auf insgesamt fünf Immobilien außerhalb Griechenlands, für welche die interessierten Investoren bis zum 26 Oktober 2015 ihre Angebote einzureichen haben.

Gemäß dem Zeitplan des Privatisierungsfonds (TAIPED) sollen am 04 November 2015 die Angebote der in die Vorauswahl gekommenen Investoren geöffnet werden, während am 05 November 2015 der Vorstand des Privatisierungsfonds zur Proklamation des vorzuziehenden Investors schreiten wird.
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Aussetzung der Immobilien-Zugewinnsteuer in Griechenland

21. Dezember 2014 / Aufrufe: 822 Keine Kommentare

Die neue sogenannte Zugewinnsteuer auf den Erlös aus dem Verkauf von Immobilien in Griechenland wird bis Ende 2016 ausgesetzt.

Die Besteuerung des – realen oder fiktiven – „Gewinns“ aus der Übertragung von Immobilien in Griechenland mit der neuen sogenannten Zugewinnsteuer in Höhe von 15% wird für zwei Jahre ausgesetzt.

Das griechische Finanzministerium gab am 19 Dezember 2014 bekannt, dass mit einer Bestimmung, die umgehend dem Parlament vorgelegt werden soll, die Aussetzung der Erhebung der Besteuerung des Zugewinns aus der Übertragung immobilen Vermögens bis zum 31 Dezember 2016 vorgesehen wird.
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Übertragung von Immobilien in Griechenland

24. November 2014 / Aufrufe: 673 Keine Kommentare

Seit 2014 unterliegen Verkäufer von Immobilien in Griechenland neuen Verpflichtungen und werden mit einer Zugewinnsteuer in Höhe von 15 Prozent zur Kasse gebeten.

Seit Anfang 2014 unterliegen in Griechenland natürliche Personen bei jeder Übertragung immobilen Vermögens oder dinglicher Rechte an einer Immobilie neuen signifikanten Verpflichtungen, um die rechtsgültige Übereignung ihres Vermögens sicherzustellen. Konkret wurden zwei neue Schritte obligatorisch, nämlich:

  • Beantragung und Vorlage einer Bescheinigung des Finanzamts, in der bestätigt wird, dass die konkrete Immobilie in der Deklaration zur sogenannten „Einheitlichen Immobilienbesitz-Steuer“ (ENFIA) enthalten ist, sowie auch, dass der Steuerpflichtige für die letzten 5 Jahre die konkrete Steuer (bzw. FAP / EETIDE / EETA) entrichtet oder reguliert hat.
  • Entrichtung einer neuen sogenannten „Zugewinnsteuer“ mit einem Satz von 15% auf den Betrag der Differenz zwischen dem (gegebenenfalls fiktiv veranschlagten) Preis des Erwerbs und des Verkaufs der übertragenen Immobilie erhoben wird.

Detaillierte Informationen und konkrete Beispiele bietet der Artikel Übertragung immobilen Vermögens natürlicher Personen in Griechenland.

(Quelle: Power Tax)

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Griechenland deblockiert Immobilientransaktionen

29. April 2014 / Aufrufe: 509 Keine Kommentare

In Griechenland sind ab Mai 2014 endlich wieder Immobilienverkäufe möglich, nachdem wegen fehlender Ministerialbeschlüsse 4 Monate lang alle Transaktionen blockiert waren.

Nachdem in Griechenland seit Anfang 2014 wegen der Verzögerungen bei dem Erlass der erforderlichen Ministerialbeschlüsse zur Erhebung der neuen Immobilien-Zugewinnsteuer vier Monate lang alle Immobilien-Transaktionen eingefroren waren, ist ab dem 29 April 2014 die Abwicklung von Immobiliengeschäften endlich wieder möglich.

Die Zugewinnsteuer wird mit einem Satz von 15% auf den Gewinn erhoben, der sich aus der Differenz zwischen dem Preis des Erwerbs und dem Preis des Verkaufs einer jeden Immobilie ab dem 01 Januar 2014 und nachfolgend ergibt.
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Orgie der Bürokratie bei Immobilien-Zugewinnsteuer in Griechenland

25. April 2014 / Aktualisiert: 21. November 2014 / Aufrufe: 1.161 2 Kommentare

Das Verfahren der Entrichtung der neuen Zugewinnsteuer bei Immobilientransaktionen in Griechenland treibt Verkäufer und Notare in den Wahnsinn.

Mit viermonatiger Verzögerung erließ die Führung des Finanzministeriums in Griechenland einen neuen Beschluss, mit dem es ein extrem kompliziertes Verfahren für die Einreichung der entsprechenden Erklärung und die Abführung der Immobilien-Zugewinnsteuer bestimmt und Verkäufer, Käufer und Notare in ein unglaubliches „Knäuel“ verwickelt.

Das geradezu labyrinthische Verfahren für die Einreichung der in Rede stehenden Erklärung und der Entrichtung der Immobilien-Zugewinnsteuer führt tausende Steuerpflichtige und Notare an die Grenzen des Nervenzusammenbruchs.
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Immobilienmarkt in Griechenland ist seit 2 Monaten mausetot

7. März 2014 / Aufrufe: 1.932 Keine Kommentare

In Griechenland kam seit Anfang 2014 wegen ungeklärter steuerlicher Themen, aber auch paradoxer Forderungen der Troika keine einzige Immobilien-Übereignung zustande.

Bei einem Arbeitstreffen mit technischen Stäben der Troika warnte der Staatssekretär des griechischen Finanzministeriums, Giorgos Mavraganis, die Verzögerungen bei der Änderung der Besteuerung des „Zugewinns“ aus Immobilientransaktionen haben signifikante Auswirkungen auf den Markt und Wirtschaftsaktivität.

Das Finanzministerium untersucht Änderungen (konkret Befreiungen von der pauschalen „Zugewinnsteuer“ in Höhe von 15%, die bei der Immobilien-Übereignung erhoben wird) für alle Verkäufer, die Immobilien über einen Zeitraum von über 25 Jahren in ihrem Eigentum behalten oder aus dem Verkauf einen „Gewinn“ von weniger als 25.000 Euro erzielen und die Immobilie wenigstens fünf Jahre lang behielten.
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Fiskus in Griechenland blockiert Immobilien-Übereignungen

3. Februar 2014 / Aufrufe: 963 Keine Kommentare

Eigentümer von Immobilien in Griechenland mit fälligen oder zukünftigen Verbindlichkeiten an den Fiskus werden gezwungen, vor jeder Übereignung eine Hypothek zu bestellen.

Ein ab dem 01 Januar 2014 in Kraft getretener Beschluss des Generalsekretärs für öffentliche Einnahmen, Charis Theocharis, sieht vor, dass Schuldner des griechischen Fiskus eine Immobilie in Griechenland nur noch übereignen können, nachdem sie vorher zu dessen Gunsten eine Hypothek bestellt haben.

Die neue Bestimmung gilt sowohl speziell für unentgeltliche Übertragungen (elterliche Zuwendungen, Schenkungen) als allgemein auch für reguläre Immobilienverkäufe und kommt selbst dann zur Anwendung, wenn der Eigentümer der Immobilie zwar keine aktuell fälligen Verbindlichkeiten, jedoch zukünftig fällig werdende Verbindlichkeiten an den Fiskus hat.
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Profiteure der Senkung der Grunderwerbsteuer in Griechenland

21. November 2013 / Aktualisiert: 05. Mai 2016 / Aufrufe: 1.760 Keine Kommentare

Von der Senkung der Grunderwerbsteuer in Griechenland profitieren nur Reiche und Investoren, während Verkäufer mit einer neuen Gewinnsteuer abgezockt werden.

Mittels eines informierenden „Non-Papers“ gab am 17 November 2013 das griechische Finanzministerium auch öffentlich seinen Beschluss bekannt, zu einer drastischen Senkung der Immobilien-Transaktionssteuer (sprich Grunderwerbsteuer) von bisher 10% auf nur noch 3% mit Wirkung ab Anfang 2014 schreiten zu wollen.

Dieser Zug zielt darauf ab, die Kosten der Übereignung von Immobilien zu senken und dem buchstäblich auf dem letzten Loch pfeifenden Immobilienmarkt in Griechenland einen vitalisierenden Kuss zu geben. Die wenigen „normalen“ Bürger, die es sich derzeit überhaupt noch leisten können, zur Befriedigung ihrer eigenen Wohnbedürfnisse zum Kauf einer Erst- bzw. Hauptwohnung zu schreiten, werden von der Senkung der Grunderwerbsteuer jedoch praktisch nicht profitieren.

Verkäufer werden dagegen ab Anfang 2014 mit einer neuen sogenannten „Mehrwert-Steuer“ belastet, was im Extremfall zur Folge haben kann, dass sie beim Verkauf einer Immobilie sogar noch Geld aus eigener Tasche zuschießen müssen.
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Griechenland deblockiert Schuldner-Immobilien

24. April 2013 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 313 Keine Kommentare

Schuldnern des Fiskus in Griechenland wird gestattet, in ihrem Eigentum befindliche Immobilien auch dann zu Übereignen, wenn der Erlös nicht völlig ihre Schuld deckt.

Laut einem einschlägigen Beschluss des Staatssekretärs im Finanzministerium, Giorgos Mavraganis, wird für Immobilien von Schuldnern des Fiskus die Übereignungs-Blockade aufgehoben, damit sie aus der Veräußerung immobilen Vermögens ihre Schulden – sei es auch nur zu einem Teil – begleichen können.

Zur Erleichterung der Schuldner sind somit fortan die Übertragungen von Immobilien auch dann gestattet, wenn der Verkaufserlös niedriger ausfällt als ihre Verbindlichkeiten an den Fiskus. Mit dem geltenden System war dagegen in den konkreten Fällen die Ausstellung einer sogenannten Schuldenbescheinigung, die eine obligatorische Voraussetzung für die Übertragung von Immobilien darstellt, nicht gestattet, wenn der Preis aus der Übereignung nicht vollständig die Schulden an den Fiskus deckte.
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Griechenland bringt staatliche Immobilien unter den Hammer

17. Dezember 2012 / Aufrufe: 578 2 Kommentare

Griechenland schreitet zur Verwertung 28 staatlicher Immobilien im Inland sowie weiterer sechs Immobilien im Ausland, welche den Fiskus mit erheblichen Aufwendungen belasten.

Der griechische Privatisierungsfond (TAIPED) genehmigte den Beginn des Verfahrens der Ausschreibung für die Verwertung 28 staatlicher Immobilien mit der Methode des Verkaufs und der Rückmietung (sale & lease back). Darunter befinden sich die Gebäude des Kulturministeriums (an der Straße Bubulina, Gebäude aus dem Jahr 1931) und die Gebäude des Innenministeriums und der Ministerien für Justiz, Gesundheit und Bildung. Ausgenommen wurden schließlich die Gebäude des Außenministeriums gegenüber dem Parlament, obwohl auch diese in der anfänglichen Planung der TAIPED enthalten waren.

Laut dem TAIPED „wird die Verwertung (der Immobilien) abgesehen von dem wirtschaftlichen Nutzen eine signifikante Verbesserung bei ihrer Funktionalität herbeiführen, während die Verlegung öffentlicher Träger in die lange Zeit ungenutzten Gebäude an der Thivon-Straße und der Kifissias-Allee die Effizienz der staatlichen Behörden verbessern wird„.
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