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Griechenland erwägt Senkung der Grunderwerbsteuer

4. März 2013 / Aufrufe: 434 2 Kommentare

Griechenland erwägt die Senkung der aktuell höchsten Steuerbelastung in Europa bei der Übertragung von Immobilien und die Senkung der MwSt in der Gastronomie.

Laut einer Erklärung des stellvertretenden Finanzministers Giorgos Mavraganis gegenüber der Zeitung „Ta Nea“ untersucht die griechische Regierung die Möglichkeiten zur Senkung der Immobilientransaktionssteuer (sprich Grunderwerbsteuer), deren derzeitige Sätze zu den höchsten in ganz Europa zählen. „Wir untersuchen die Senkung der Transaktionssteuer im Rahmen der volkswirtschaftlichen Möglichkeiten des Landes. Die heutigen Steuersätze zählen zu den höchsten in Europa„, erklärte Herr Mavraganis charakteristisch.

Die „Charta“ der steuerlichen Belastungen der Immobilienübertragungen in Europa enthüllt, dass die in Griechenland erhobenen Steuersätze in Höhe von 8% und 10% die höchsten sind, unter Ausnahme von Belgien. Sollte die Regierung das Ziel der Senkung der Immobilienübertragungssteuer erreichen (wobei allerdings die Troika das letzte Wort haben wird), wird erwartet, dass dies als Gegengewicht zu der Einführung der neuen „einheitlichen Immobiliensteuer“ wirken wird, die dem Fiskus jährlich 3 Mrd. Euro einbringen soll.

Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie

Außer der Senkung der Grunderwerbsteuer wird die Regierung auch die Senkung der MwSt.-Sätze auf dem Sektor der Gastronomie anstreben. Es wird erwartet, dass auch Premierminister Antonis Samaras persönlich dieses Thema bei den Beratungen mit den Vertretern der Gläubiger stellen wird.

Hauptargumente der griechischen Regierung werden in diesem Zusammenhang die gesunkenen (anstatt gestiegenen …) Einnahmen aus der Mehrwertsteuer sowie die innerhalb eines Jahres verzeichneten 4.500 Unternehmensschließungen auf dem Sektor der Gastronomie und der Verlust von 20.000 Arbeitsplätzen in der Branche sein.

(Quelle: To Vima)

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