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Artikel Tagged ‘immobilientransaktionssteuer’

Die bittere Geschichte der „Liste der 1700“ in Griechenland

18. März 2014 / Aufrufe: 1.164 Kommentare ausgeschaltet

Warum eine ehemalige leitende Funktionärin des Finanzministeriums in Griechenland eine Allergie bekommt, wenn sie Nachrichten über die Wirtschaft anhört.

Katerina Frantzeskaki scheint ihre Ruhe gefunden zu haben. Sie ist „Veteranin“, diente 32 Jahre im griechischen Finanzministerium, davon 25 Jahre bei den Prüfstellen, und gab im November 2012 ihren Posten im Ministerium als Direktorin des Ressorts für (Steuer-) Prüfungen auf.

Ein Jahr vorher hatte sie sich ihren Jugendtraum erfüllt: sie bestand die Aufnahmeprüfungen in der Medizin und studierte bereits im ersten Semester an der Universität Patras. „Im letzten Jahr kann ich mir Nachrichten über die Wirtschaft nicht einmal mehr anhören. Ich bekomme eine Allergie davon„, erklärt sie gegenüber der „Kathimerini“ an einem sonnigen Tag im Februar.
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Immobilienmarkt in Griechenland ist seit 2 Monaten mausetot

7. März 2014 / Aufrufe: 1.951 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland kam seit Anfang 2014 wegen ungeklärter steuerlicher Themen, aber auch paradoxer Forderungen der Troika keine einzige Immobilien-Übereignung zustande.

Bei einem Arbeitstreffen mit technischen Stäben der Troika warnte der Staatssekretär des griechischen Finanzministeriums, Giorgos Mavraganis, die Verzögerungen bei der Änderung der Besteuerung des „Zugewinns“ aus Immobilientransaktionen haben signifikante Auswirkungen auf den Markt und Wirtschaftsaktivität.

Das Finanzministerium untersucht Änderungen (konkret Befreiungen von der pauschalen „Zugewinnsteuer“ in Höhe von 15%, die bei der Immobilien-Übereignung erhoben wird) für alle Verkäufer, die Immobilien über einen Zeitraum von über 25 Jahren in ihrem Eigentum behalten oder aus dem Verkauf einen „Gewinn“ von weniger als 25.000 Euro erzielen und die Immobilie wenigstens fünf Jahre lang behielten.
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Profiteure der Senkung der Grunderwerbsteuer in Griechenland

21. November 2013 / Aktualisiert: 05. Mai 2016 / Aufrufe: 1.811 Kommentare ausgeschaltet

Von der Senkung der Grunderwerbsteuer in Griechenland profitieren nur Reiche und Investoren, während Verkäufer mit einer neuen Gewinnsteuer abgezockt werden.

Mittels eines informierenden „Non-Papers“ gab am 17 November 2013 das griechische Finanzministerium auch öffentlich seinen Beschluss bekannt, zu einer drastischen Senkung der Immobilien-Transaktionssteuer (sprich Grunderwerbsteuer) von bisher 10% auf nur noch 3% mit Wirkung ab Anfang 2014 schreiten zu wollen.

Dieser Zug zielt darauf ab, die Kosten der Übereignung von Immobilien zu senken und dem buchstäblich auf dem letzten Loch pfeifenden Immobilienmarkt in Griechenland einen vitalisierenden Kuss zu geben. Die wenigen „normalen“ Bürger, die es sich derzeit überhaupt noch leisten können, zur Befriedigung ihrer eigenen Wohnbedürfnisse zum Kauf einer Erst- bzw. Hauptwohnung zu schreiten, werden von der Senkung der Grunderwerbsteuer jedoch praktisch nicht profitieren.

Verkäufer werden dagegen ab Anfang 2014 mit einer neuen sogenannten „Mehrwert-Steuer“ belastet, was im Extremfall zur Folge haben kann, dass sie beim Verkauf einer Immobilie sogar noch Geld aus eigener Tasche zuschießen müssen.
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Griechenland senkt Grunderwerbsteuer um 70 Prozent

26. Oktober 2013 / Aufrufe: 1.979 3 Kommentare

Mit Wirkung ab 2014 soll in Griechenland die sogenannte Immobilientransaktionssteuer – sprich Grunderwerbsteuer – um bis zu 70 Prozent gesenkt werden.

Die steuerliche Belastung bei den Übertragungen von Immobilien wird in Griechenland ab dem 01 Januar 2014 um bis zu 70% gesenkt. Derweilen gestalten sich auf dem Immobilienmarkt, der in letzter Zeit fast völlig gelähmt worden war, neue Umstände: Er beginnt in Bewegung zu kommen, was günstige Voraussetzungen für die gesamte Wirtschaft schafft.

Zu der Wiederbelebung des Immobilienmarkts trägt auch die Einfrierung der nach dem System der sogenannten objektorientierten Wertbestimmung festgesetzten steuerrelevanten Preise bei. Zu letzterem ist allerdings anzumerken, dass die „objektorientiert“ ermittelten Immobilienpreise auf Basis der Gegebenheiten vor Beginn der Krise bestimmt werden und somit inzwischen häufig deutlich – wenn nicht gar um ein Vielfaches – über den realen Marktpreisen liegen.
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Senkung der Grunderwerbsteuer in Griechenland

11. Oktober 2013 / Aufrufe: 761 Kommentare ausgeschaltet

Informationen zufolge soll die Grunderwerbsteuer in Griechenland bis auf weiteres nicht völlig abgeschafft, sondern ab 2014 um 50 Prozent gesenkt werden.

Der Wirtschaftsstab der griechischen Regierung und Troika scheinen sich auf eine Senkung der Grunderwerbsteuer zu einigen, da die anfänglich von den „Partnern“ beharrlich geforderte völlige Abschaffung der in Griechenland als Immobilientransaktionssteuer bezeichnete Erwerbssteuer vorerst in die Ferne zu rücken scheint.

Informationen zufolge soll die Grunderwerbsteuer wie in dem Basisszenarium des griechischen Finanzministeriums ab dem 01 Januar um 50% gesenkt werden.
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Griechenland erwägt Senkung der Grunderwerbsteuer

4. März 2013 / Aufrufe: 440 2 Kommentare

Griechenland erwägt die Senkung der aktuell höchsten Steuerbelastung in Europa bei der Übertragung von Immobilien und die Senkung der MwSt in der Gastronomie.

Laut einer Erklärung des stellvertretenden Finanzministers Giorgos Mavraganis gegenüber der Zeitung „Ta Nea“ untersucht die griechische Regierung die Möglichkeiten zur Senkung der Immobilientransaktionssteuer (sprich Grunderwerbsteuer), deren derzeitige Sätze zu den höchsten in ganz Europa zählen. „Wir untersuchen die Senkung der Transaktionssteuer im Rahmen der volkswirtschaftlichen Möglichkeiten des Landes. Die heutigen Steuersätze zählen zu den höchsten in Europa„, erklärte Herr Mavraganis charakteristisch.

Die „Charta“ der steuerlichen Belastungen der Immobilienübertragungen in Europa enthüllt, dass die in Griechenland erhobenen Steuersätze in Höhe von 8% und 10% die höchsten sind, unter Ausnahme von Belgien. Sollte die Regierung das Ziel der Senkung der Immobilienübertragungssteuer erreichen (wobei allerdings die Troika das letzte Wort haben wird), wird erwartet, dass dies als Gegengewicht zu der Einführung der neuen „einheitlichen Immobiliensteuer“ wirken wird, die dem Fiskus jährlich 3 Mrd. Euro einbringen soll.

Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie

Außer der Senkung der Grunderwerbsteuer wird die Regierung auch die Senkung der MwSt.-Sätze auf dem Sektor der Gastronomie anstreben. Es wird erwartet, dass auch Premierminister Antonis Samaras persönlich dieses Thema bei den Beratungen mit den Vertretern der Gläubiger stellen wird.

Hauptargumente der griechischen Regierung werden in diesem Zusammenhang die gesunkenen (anstatt gestiegenen …) Einnahmen aus der Mehrwertsteuer sowie die innerhalb eines Jahres verzeichneten 4.500 Unternehmensschließungen auf dem Sektor der Gastronomie und der Verlust von 20.000 Arbeitsplätzen in der Branche sein.

(Quelle: To Vima)

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Änderungen bei Immobilien-Besteuerung in Griechenland ab 2013

19. September 2012 / Aufrufe: 2.827 10 Kommentare

Geplante Änderungen bei der Besteuerung von Immobilien in Griechenland zielen auf eine Verlagerung der Steuerlast auf den Besitzes und die Entlastung des Erwerbs ab.

Fünf grundlegende Änderungen bei der Immobilienbesteuerung mit dem Grundsatz der „Verlagerung der Last auf den Besitz und Erleichterung beim Kauf“ forciert das griechische Finanzministerium mit einem neuen Entwurf zum Steuergesetz, der bis Ende November 2012 dem Parlament vorgelegt werden soll.

Laut dem Entwurf wird die neue einheitliche Steuer auf die Gesamtheit des Immobilienvermögens erhoben werden, unabhängig davon, ob es der Eigennutzung dient oder ein Einkommen abwirft, und wird sich auch auf die Landstücke außerhalb von Bebauungsplänen und Ansiedlungen sowie sogar auch auf Flächen beziehen, auf denen photovoltaische Anlagen installiert worden sind. Von der Besteuerung ausgenommen sollen nur landwirtschaftliche Flächen bleiben, welche hauptberuflichen Landwirten gehören. Der Steuersatz wird analog zu dem Einheitswert der Immobilien gestaffelt sein (0,1% – 2%), und für die Erst- bzw. Hauptwohnung wird es einen kleinen Steuerfreibetrag (100.000 Euro) geben.

Auf der Gegenseite ist eine drastische Senkung der Transaktionssteuer auf 3% – 4% von derzeit 8% – 10% und die Senkung der 23%-igen MwSt. geplant, welche die Gebäude belastet. Im Rahmen der Errichtung des Vermögensverzeichnisses und der Änderung bei dem System der Einkommensbesteuerung sollen ebenfalls die fiktiven Lebenshaltungskosten für Wohnungen abgeschafft und durch die verallgemeinerte Anwendung der Vermögensnachweispflicht und der Unterhaltskosten ersetzt werden.
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