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Artikel Tagged ‘immobilienpreis’

Griechenlands Banken sammeln immer mehr Immobilien an

23. Juli 2018 / Aufrufe: 1.521 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland wollen in den kommenden 3 Jahren die Hälfte der von ihnen unter den Hammer gebrachten Immobilien selbst kaufen.

In Griechenland berichtete gegenüber insider.gr ein höherer Bankfunktionär, die Banken wollen innerhalb in den kommenden drei Jahren die Hälfte der auf den elektronischen Versteigerungsplattformen veräußerten Immobilien selbst kaufen.

Die sogenannten elektronischen Versteigerungen sind in Griechenland mittlerweile seit fünf Monaten obligatorisch etabliert und derzeit werden 85% der „die Hände wechselnden“ Immobilien von den die Versteigerung betreibenden Banken gekauft.
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Griechenlands Banken sammelten 18000 Immobilien

1. April 2018 / Aufrufe: 872 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland haben mittlerweile 18000 Immobilien gesammelt und es stellt sich die Frage, wie diese veräußert werden sollen.

Wie zuverlässige Quellen der Branche gegenüber insider.gr bestätigten, wird veranschlagt, dass Griechenlands systemische Banken mittlerweile 18.000 Immobilien in ihren Portefeuilles kumuliert haben (siehe auch Griechenlands Banken versteigern Immobilien an sich selbst).

Die meisten davon sind Wohn- oder Gewerbeimmobilien niedrigen Wertes, jedoch befinden sich darunter auch die sogenannten „Filetstücke“ – für welche die ausländischen Funds ein intensives Interesse zeigen. Diese Immobilien sind es, für welche die Banken unter dem erstickenden Druck der Gläubiger des Landes, die Zielvorgaben bezüglich einer Reduzierung der „roten“ Kredite zu erreichen, zuerst den Verkauf auf den Weg bringen.
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Dramatische Auswirkungen der ENFIA in Griechenland

3. Februar 2018 / Aufrufe: 1.176 Kommentare ausgeschaltet

Die sogenannte Einheitliche Immobilienbesitzsteuer ENFIA hat für viele Eigentümer von Immobilien in Griechenland dramatische Auswirkungen.

Eine Untersuchung der Kapa Sesearch für Rechnung des „Panhellenischen Verbands der Immobilieneigentümer“ (POMIDA) zeigt einen signifikanten Rückgang des Anteils der Eigennutzung, ein Unvermögen zur Zahlung der – von den meisten für ungerecht gehaltenen – Immobiliensteuern, ein Bestreben der Mehrheit der Eigentümer, sich ihrer Immobilien zu entledigen, diese sogar auch zu einem niedrigeren Preis als dem Einheitswert verkaufend, und eine allgemeine Abgeneigtheit zu Investitionen auf Griechenlands Immobilienmarkt auf.

Die Untersuchung wurde anlässlich der 35-jährigen panhellenischen Jubiläums-Tagung der POMIDA durchgeführt, die am vergangenen Samstag (27 Januar 2018) im historischen Saal des alten Parlamentspalast unter Anwesenheit zahlreicher Eigentümer und Funktionäre der POMIDA aus ganz Griechenland, Repräsentanten politischer Parteien, der lokalen Selbstverwaltung und des Immobilienmarkt erfolgte.
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Kalte Dusche für Griechenlands Immobilienmarkt

2. Februar 2018 / Aufrufe: 1.327 Kommentare ausgeschaltet

Dem ungünstigsten Szenarium der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde zufolge droht dem Immobilienmarkt in Griechenland ein neuer Absturz der Preise.

In Erwartung der (Banken-) Stresstests mögen die Lichter der Öffentlichkeit auf das ungünstige Szenarium bezüglich der fundamentalen Größen der Wirtschaft Griechenlands gerichtet sein, die wirklich unangenehme Überraschung brachten jedoch die Prognosen der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) bezüglich der Immobilienpreise.

Dem wie an Bloomberg durchgesickerten ungünstigen Szenarium der EBA zufolge werden in Griechenland die Wohnungspreise in diesem Jahr (2018) um 7,3%, im nächsten Jahr um 6,7% und 2020 um 3,6%, also in den kommenden drei Jahren kumulativ um 17,6% sinken.
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Versteigerungen drohen Griechenlands Wohnungsmarkt zu sprengen

26. Januar 2018 / Aufrufe: 1.571 Kommentare ausgeschaltet

Bei Bauunternehmern und Immobilieneigentümern in Griechenland herrscht Besorgnis wegen eines möglichen neuen Zusammenbruchs der Wohnungspreise.

Zusammen mit den von der griechischen Regierung mit den Gläubigern vereinbarten (Zwangs-) Versteigerungen tausender Immobilien zieht eine Bedrohung auf, die den griechischen Immobilienmarkt in die Luft zu sprengen vermag.

Die von Griechenland eingegangene Verpflichtung, bis 2021 zu 130.000 Versteigerungen zu schreiten, und hauptsächlich der Umstand, dass allein in diesem Jahr (2018) in den nächsten 11 Monaten 10.000 Immobilien „unter den Hammer“ kommen müssen, ruft bei den Marktspezialisten Schrecken hervor. (Anmerkung: 2019 – 2021 sollen jährlich 30.000 Immobilien zur Zwangsversteigerungen gebracht werden.)
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Immobilien in Griechenland werden zu Spottpreisen verhökert

25. Juni 2017 / Aufrufe: 2.606 5 Kommentare

Die mittels einer neuen elektronischen Anwendung dokumentierten Immobilienverkäufe zeigen, dass in Griechenland immer mehr Immobilien zu Spottpreisen übereignet werden.

In Griechenland werden Immobilien schon lange weit unter den offiziellen Einheitswerten und Zonenpreisen, mittlerweile jedoch zu geradezu lächerlichen Spottpreisen übereignet.

Diese Schlussfolgerung ergibt sich aus den – zwar begrenzten, jedoch bezüglich der Tendenzen des Immobilienmarkts aufzeigenden – Fällen von Verkaufsverträgen über Gebäude und Grundstücke in verschiedenen Regionen des Landes, die inzwischen in das sogenannte „Register für Immobilientransaktionswerte“, sprich die neue elektronische Anwendung eingespeist worden sind, die das Generalsekretariat für Informationssysteme des griechischen Finanzministeriums zu dem angeblichen Zweck schuf, den Bürgern zu helfen, Informationen über die Preise zu erhalten, zu denen Immobilien übertragen werden.
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In Griechenland liegen eine halbe Million Wohnungen auf Halde

6. November 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.730 2 Kommentare

Auf dem praktisch toten Immobilienmarkt in Griechenland stehen wenigstens 500000 Wohnungen leer und warten auf Mieter oder Käufer.

In Griechenland stehen wenigstens eine halbe Million Wohnungen stehen leer und warten auf einem praktisch „toten“ Immobilienmarkt auf Käufer. Dies betont Babis Charalampöopoulos, ehemaliger Leiter eines griechischen Schätzinstituts und wissenschaftlicher Berater der SOLUM Property Solutions.

Eine Einschätzung der auf dem griechischen Immobilienmarkt herrschenden Lage anstellend unterstrich Babis Charalampopoulos, der große Rückgang der Bautätigkeit habe schrittweise ab 2007 verzeichnet zu werden begonnen und setzte sich bis heute fort, so dass der kumulative Rückgang bei 95% liegt!
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Warum die Wohnungspreise in Griechenland weiter sinken

20. Mai 2015 / Aufrufe: 2.287 Kommentare ausgeschaltet

Der kontinuierliche Rückgang der Preise für Eigentumswohnungen in Griechenland setzte sich auch im ersten Quartal 2015 fort.

Die Analysten der Eurobank führen den Rückgang der Wohnungspreise in Griechenland auf das erhöhte Angebot, die in den letzten Jahren verzeichnete zusätzliche Besteuerung und das Absinken des Finanzierungsniveaus der Haushalte zurück.

Wie in dem wöchentlichen Wirtschaftsreport „7 Tage Wirtschaft“ der Bank berichtet wird, gestaltete sich im ersten Quartal 2015 der jährliche Rhythmus der Änderung der Wohnungspreise auf -3,25%. Seit dem ersten Quartal 2008 bis einschließlich zum ersten Quartal des gegenwärtigen Jahres erreicht der Rückgang 38,26%.

„Betongold“ stellte ein signifikantes Mittel der Wertanlage dar

Die Analysten der Eurobank vertreten, die konkrete Änderung in Kombination mit dem hohen Anteil der Eigennutzung in Griechenland führe zu einem Rückgang der Nachfrage nach Konsumgütern (negatives Reichtums-Entwicklung) und habe daher eine negative Auswirkung auf die allgemeine Wirtschaftsaktivität. „Das Sinken der Wohnungspreise kann auf das erhöhte Angebot des in Rede stehenden Kapitalguts, die in den letzten Jahren verzeichnete zusätzliche Besteuerung und das Absinken des Finanzierungsniveaus der Haushalte zurückgeführt werden“, lautet es in dem Report.

Die Eurobank betont, dass nach dem Beitritt des Landes zur Wirtschaft- und Währungsunion (WWU) im Januar 2001 die neuen finanzwirtschaftlichen Gegebenheiten zu einem signifikanten Rückgang der realen Zinssätze führte. In der Periode 1992 – 2000 lag der durchschnittliche reale langfristige Zinssatz in einer Größenordnung von 5,66% und in der Periode 2001 – 2009 gestaltete sich die entsprechende Größe auf 1,31%.

Diese Veränderung hatte den Anstieg des Niveaus der Finanzierung der Privatleute (und der Unternehmen) und daher die Stärkung der Nachfrage sowohl nach Konsum- als auch Kapitalgütern, also (Eigentums-) Wohnungen, Häusern usw. zum Resultat. Spezieller auf dem Wohnungssektor wurde in der Periode ab dem ersten Quartal 2006 bis zum dritten Quartal 2008 ein Anstieg des Preisniveaus um 13,58% verzeichnet. „In allgemeinen Linien können wir behaupten, dass die Wohnungen – Häuser ein signifikantes Mittel zur „Lagerung“ des Reichtums (store of value, Wertanlage) der griechischen Haushalte während der Dauer des ersten Jahrzehnts nach dem Beitritt des Landes zur WWU darstellten„, vertreten die Analysten der Bank.

Gegenläufige Tendenzen herrschten, als die Schrumpfung des Niveaus der Finanzierung der Privatleute begann. Seit Juni 2010 bis einschließlich März 2015 wurde ein Rückgang der Größenordnung von 19,37% verzeichnet. Laut der Eurobank hatte diese Entwicklung – parallel zu dem Rückgang des gegenwärtigen Wertes der erwarteten verfügbaren Einkommen (negative Reichtums-Entwicklung) – den Rückgang der Nachfrage und das damit einhergehende Sinken des Niveaus der Wohnungspreise zum Ergebnis.

(Quelle: dimokratianews.gr)

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Eigennutzung stützt Haushalte im Griechenland der Krise

15. September 2014 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 846 Kommentare ausgeschaltet

Die Nutzung im Eigenbesitz befindlichen Wohneigentums war für die Haushalte in Griechenland in den Jahren der Krise eine signifikante Stütze.

Während der Epoche der „fetten Kühe“, in der die Banken großzügig Kredite gewährten, schoss die Anzahl der selbstgenutzten Wohnungen in die Höhe. Laut den von den Analytikern der Alpha Bank ausgewerteten Daten der ELSTAT kamen in der Periode 2001 – 2011 zu dem bis damals existierenden Bestand 895.700 Wohnungen hinzu, während die Anzahl der selbst genutzten (Erst- und Zweit-) Wohnungen um 393.600 Einheiten zunahm.

Der große Anteil der Eigennutzung, aber auch die Tatsache, dass die Mehrheit der Eigentümer keinen Baukredit abzahlt (also ihre Wohnung schuldenfrei ist), stützte im selben Moment die Haushalte im Zenith der Krise.
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Warum die Immobilienpreise in Griechenland weiter sinken werden

4. Mai 2014 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 1.758 Kommentare ausgeschaltet

Der stellvertretende Ehrenvorsitzende der RICS Hellas rechnet mit einem weiteren Rückgang der Immobilienpreise in Griechenland.

Die Preise der Immobilien, hauptsächlich der Wohnungen, werden einen weiteren Rückgang zeigen, da die griechische Wirtschaft in dem kommenden Zeitraum mit zwei neuen Krisenrunden konfrontiert sehen wird. Diese Einschätzung brachte auf einer Veranstaltung der griechischen Abteilung des Königlichen Instituts Vereidigter Sachverständiger (RICS) mit Thema die Wirtschaft und die Immobilien der stellvertretende Ehrenvorsitzende der Europäischen Investitionsbank, Panagiotis Gennimats zum Ausdruck.

Herr Gennimatas prognostizierte, es werde erwartet, dass die Immobilienpreise in den kommenden Jahren weiter um bis zu 30% sinken werden, weil die Front mit den Banken und dem Versicherungssystem nicht beigelegt ist. Wie er anführte, war der bisherige Rückgang der Preise nicht der erwartete, wobei eine große Anzahl von Eigentümern nicht zum Verkauf schreitet, während der Markt noch nicht auf seinem Tiefpunkt angekommen ist.
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