Archiv

Artikel Tagged ‘immobilienmarkt’

Russische Invasion auf Griechenlands Immobilienmarkt

21. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.590 2 Kommentare

Russische Investoren zeigen intensives Interesse an hochwertigen Immobilien in Griechenland, nicht zuletzt auch, um ihr Geld vor der russischen Krise zu retten.

Die russischen Magnaten sehen große Investitionsgelegenheiten auf dem griechischen Immobilienmarkt und bereiten sich deshalb auf eine „Invasion vor und kaufen zu fast jedem Preis. Laut einer Reportage der Zeitschrift Forbes haben russische Investoren gute Immobilien ins Visier genommen und kaufen kontinuierlich hauptsächlich teure und in touristischen Regionen gelegene Häuser.

Wie der Artikel berichtet, der von einer Graphik begleitet ist, die den Absturz der Immobilienpreise in Griechenland in den letzten Jahren zeigt, sind die Preise der superluxuriösen Wohnungen seit 2009 um bis zu 50% gefallen, und zwar zu einem Moment, wo die russischen Investoren nach einem geeigneten Ort suchen, um ihre Gelder zu investieren (in Wirklichkeit, um sie vor der russischen Krise in Sicherheit zu bringen).
Gesamten Artikel lesen »

Ende des traditionellen Wohnungsmarkts in Griechenland

10. Oktober 2015 / Aufrufe: 3.096 Keine Kommentare

Die Krise in Griechenland hat den Immobilienmarkt praktisch völlig eingefroren und eine Wende zur Mietung herbeigeführt.

Gemäß den Ergebnissen einer von dem geschäftsführenden Vorstand der Firma Thomas Gerakis auf dem Immobilien Kongress Prodexpo präsentierten Untersuchung der Marc zeigt der Immobilienmarkt sich „eingefroren“.

Spezieller auf die Frage, „beabsichtigen Sie (oder ein Mitglied Ihres Haushalts) in den kommenden 2 – 3 Jahren zum Kauf irgend einer Immobilie zu schreiten oder in Immobilien (Kauf, Bau) zu investieren?“ antworteten gerade einmal 4,5% mit „Ja“ und „Vielleicht“, während 94,9% mit „Nein“ und „Wahrscheinlich nicht“ antworteten.
Gesamten Artikel lesen »

Warum die Wohnungspreise in Griechenland weiter sinken

20. Mai 2015 / Aufrufe: 1.989 Keine Kommentare

Der kontinuierliche Rückgang der Preise für Eigentumswohnungen in Griechenland setzte sich auch im ersten Quartal 2015 fort.

Die Analysten der Eurobank führen den Rückgang der Wohnungspreise in Griechenland auf das erhöhte Angebot, die in den letzten Jahren verzeichnete zusätzliche Besteuerung und das Absinken des Finanzierungsniveaus der Haushalte zurück.

Wie in dem wöchentlichen Wirtschaftsreport „7 Tage Wirtschaft“ der Bank berichtet wird, gestaltete sich im ersten Quartal 2015 der jährliche Rhythmus der Änderung der Wohnungspreise auf -3,25%. Seit dem ersten Quartal 2008 bis einschließlich zum ersten Quartal des gegenwärtigen Jahres erreicht der Rückgang 38,26%.

„Betongold“ stellte ein signifikantes Mittel der Wertanlage dar

Die Analysten der Eurobank vertreten, die konkrete Änderung in Kombination mit dem hohen Anteil der Eigennutzung in Griechenland führe zu einem Rückgang der Nachfrage nach Konsumgütern (negatives Reichtums-Entwicklung) und habe daher eine negative Auswirkung auf die allgemeine Wirtschaftsaktivität. „Das Sinken der Wohnungspreise kann auf das erhöhte Angebot des in Rede stehenden Kapitalguts, die in den letzten Jahren verzeichnete zusätzliche Besteuerung und das Absinken des Finanzierungsniveaus der Haushalte zurückgeführt werden“, lautet es in dem Report.

Die Eurobank betont, dass nach dem Beitritt des Landes zur Wirtschaft- und Währungsunion (WWU) im Januar 2001 die neuen finanzwirtschaftlichen Gegebenheiten zu einem signifikanten Rückgang der realen Zinssätze führte. In der Periode 1992 – 2000 lag der durchschnittliche reale langfristige Zinssatz in einer Größenordnung von 5,66% und in der Periode 2001 – 2009 gestaltete sich die entsprechende Größe auf 1,31%.

Diese Veränderung hatte den Anstieg des Niveaus der Finanzierung der Privatleute (und der Unternehmen) und daher die Stärkung der Nachfrage sowohl nach Konsum- als auch Kapitalgütern, also (Eigentums-) Wohnungen, Häusern usw. zum Resultat. Spezieller auf dem Wohnungssektor wurde in der Periode ab dem ersten Quartal 2006 bis zum dritten Quartal 2008 ein Anstieg des Preisniveaus um 13,58% verzeichnet. „In allgemeinen Linien können wir behaupten, dass die Wohnungen – Häuser ein signifikantes Mittel zur „Lagerung“ des Reichtums (store of value, Wertanlage) der griechischen Haushalte während der Dauer des ersten Jahrzehnts nach dem Beitritt des Landes zur WWU darstellten„, vertreten die Analysten der Bank.

Gegenläufige Tendenzen herrschten, als die Schrumpfung des Niveaus der Finanzierung der Privatleute begann. Seit Juni 2010 bis einschließlich März 2015 wurde ein Rückgang der Größenordnung von 19,37% verzeichnet. Laut der Eurobank hatte diese Entwicklung – parallel zu dem Rückgang des gegenwärtigen Wertes der erwarteten verfügbaren Einkommen (negative Reichtums-Entwicklung) – den Rückgang der Nachfrage und das damit einhergehende Sinken des Niveaus der Wohnungspreise zum Ergebnis.

(Quelle: dimokratianews.gr)

Relevante Beiträge:

Griechenland nimmt Immobilienhaie und Schattenmakler ins Visier

22. Oktober 2014 / Aufrufe: 691 Keine Kommentare

Steuerfahndung und Polizeibehörden in Griechenland nehmen sogenannte Real-Estate-Krähen und Schattenmakler ins Visier.

Der Geruch von Skandalen der „Schattenmaklerkreise“ auf dem Immobilienmarkt in Griechenland mobilisiert nicht nur die offiziellen Transaktionsvermittler, sondern auch die Justiz. Informationen zufolge befinden sich im Visier der Polizeibehörden „Scharlatane“ und „inexistente“ Maklerbüros, die Immobilieneigentümer tangieren, um ihnen ihr Vermögen zu einem Spottpreis abzuluchsen, oder sie schließen Vereinbarungen ab, bei denen „Schwarzgelder“ fließen, die nirgendwo deklariert werden.

Im selben Moment sind auf dem gebeutelten Immobilienmarkt verschiedene Schlitzohren wie Krähen eingefallen, die billige und sofortige Kredite versprechen und häufig gegenstandslose Provisionen einstreichen oder letztendlich untragbare Bedingungen aufzwingen.
Gesamten Artikel lesen »

Eigennutzung stützt Haushalte im Griechenland der Krise

15. September 2014 / Aufrufe: 754 Keine Kommentare

Die Nutzung im Eigenbesitz befindlichen Wohneigentums war für die Haushalte in Griechenland in den Jahren der Krise eine signifikante Stütze.

Während der Epoche der „fetten Kühe“, in der die Banken großzügig Kredite gewährten, schoss die Anzahl der selbstgenutzten Wohnungen in die Höhe. Laut den von den Analytikern der Alpha Bank ausgewerteten Daten der ELSTAT kamen in der Periode 2001 – 2011 zu dem bis damals existierenden Bestand 895.700 Wohnungen hinzu, während die Anzahl der selbst genutzten (Erst- und Zweit-) Wohnungen um 393.600 Einheiten zunahm.

Der große Anteil der Eigennutzung, aber auch die Tatsache, dass die Mehrheit der Eigentümer keinen Baukredit abzahlt (also ihre Wohnung schuldenfrei ist), stützte im selben Moment die Haushalte im Zenith der Krise.
Gesamten Artikel lesen »

Immobilienmarkt in Griechenland droht völliger Untergang

15. August 2014 / Aktualisiert: 05. Mai 2016 / Aufrufe: 9.734 Keine Kommentare

Die exzessive Überbesteuerung der Immobilien in Griechenland bewirkt das völlige Erliegen des Immobilienmarkt und die Abschnürung des wirtschaftlichen Aufschwungs.

In dem Wochenreport über die wirtschaftlichen Entwicklungen in Griechenland schlägt die Alpha Bank bezüglich des Immobilienmarkts die Alarmglocke und charakterisiert die Entwicklungen in der Branche als „Untergang“ des Marktes, mit negativen Auswirkungen auf die gesamte griechische Wirtschaft. Es wird sogar betont, „die Hoffnungen auf eine Rationalisierung der Immobilienbesteuerung ab 2014 haben sich nicht bewahrheitet, mit außerordentlich ungünstigen Auswirkungen auf den Immobilienmarkt„.

Wie der Report anführt, spielt eine signifikante Rolle bei der Verschlechterung der Lage der Branche auch die politische Instabilität, die vermieden werden muss, da „sie zu einer Verzögerung oder auch zu einem Umsturz des umgesetzten Konsolidierungsprogramms führen könnte„. Im selben Moment wird unterstrichen, „es ist notwendig, die Fortsetzung der Umsetzung von Maßnahmen einer Politik zu vermeiden, die als Hindernisse bei Aufschwung und Wachstum der Wirtschaft und der notwendigen Steigerung der Beschäftigung fungieren. In diesem Rahmen ist gegeben, dass der Sektor, der den Aufschwung der Wirtschaft bis heute am meisten verzögert, der Immobilienmarkt ist.“ Parallel betont der Bericht, die Aufwertung Griechenlands durch die Ratingagentur Moody’s sei zwar bedeutsam gewesen, kam jedoch verzögert.
Gesamten Artikel lesen »

Artikel weiterlesen: Seite 1 Seite 2 Seite 3

Warum die reichen Ausländer nicht nach Griechenland kommen

12. Juli 2014 / Aufrufe: 1.510 1 Kommentar

In Ermangelung geeigneter Objekte stößt in Griechenland das sogenannte Goldene Visum bei potentiellen ausländischen Immobilienkäufern nur auf geringes Interesse.

In Griechenland wird über die Dame aus China gejubelt, die ein Domizil in Anthousa kaufte. In Portugal fürchtet man derweilen, die massenhaften Käufe durch Ausländer mittels des Programm „Goldenes Visum“, das eine fünfjährige Aufenthaltserlaubnis gewährt, könne die Preise aufblähen. Die Regierung Portugals sieht sogar voraus, dass bis Ende des Jahres 2014 die Transaktionen mittels des konkreten Programms für ausländische Staatsangehörige, die Immobilien im Land kaufen, 1 Milliarde Euro erreichen werden.

In Griechenland stellt man eine fünfjährige Aufenthaltserlaubnis sogar schon mit dem Kauf einer Immobilie für wenigstens 250.000 Euro sicher, wogegen das portugiesische Programm „galoppiert“, obwohl dort die Untergrenze doppelt so hoch, nämlich bei 500.000 Euro liegt.
Gesamten Artikel lesen »

Explosion der Nachfrage nach Feriendomizilen in Griechenland

11. Juli 2014 / Aufrufe: 2.172 1 Kommentar

In Griechenland wird ein signifikanter Anstieg der Nachfrage ausländischer Käufer nach Feriendomizilen speziell auf den Inseln verzeichnet.

Die Immobilienmakler auf den Inseln und in den touristischen Regionen verzeichnen in den letzten Monaten eine Explosion des Interesses an Feriendomizilen in Griechenland. In bestimmten Gebieten schätzen die Spezialisten sogar ein, dass die Nachfrage nach Häusern oder Feriendomizilen auf den Niveaus vor der Krise angelangt ist, obwohl die Verkaufsgeschäfte noch nicht genug sind, damit das Bild sich völlig ändert.

Der Anstieg des Stroms der Touristen nach Griechenland, das von den Ausländern gezeigte Vertrauen in die griechische Wirtschaft und die begeisterten Publikationen über Griechenland ändern das Klima auf dem Immobilienmarkt. Es ist charakteristisch, dass die Leser der Zeitschrift Travel + Leisure die Insel Santorin zur schönsten Insel der Welt wählen, noch vor Hawaii, Bali und den Galapagos Inseln Ecuadors.
Gesamten Artikel lesen »

Blase der teuren Immobilien in Griechenland platzt

30. Juni 2014 / Aufrufe: 4.251 2 Kommentare

Die Immobilienkrise in Griechenland hat auch die teuren Vorstadtbezirke getroffen, wo sich für finanzkräftige Käufer lukrative Investitionsmöglichkeiten bieten.

In Griechenland platzt nachhaltig die Blase der teuren Immobilien, sprich der Wohnungen, die hauptsächlich in der Periode der verrückten Börsen-Hausse zu hohen Preisen gekauft wurden. 15 Jahre später wird ihre überwältigende Mehrheit unter den Einheitswerten verkauft, womit sich große Investitionsgelegenheiten für Käufer bieten, die über „volle Portmonees“ verfügen.

In den teuren Vorstadtbezirken stehen inzwischen hundert Immobilien zum Verkauf an und trotz der im Verhältnis zu der Vergangenheit niedrigen Preise stoßen viele imposante Häuser auf keinerlei Interesse.
Gesamten Artikel lesen »

Utopische Einheitswerte vertiefen Immobilienkrise in Griechenland

18. Juni 2014 / Aktualisiert: 18. Juni 2014 / Aufrufe: 1.248 Keine Kommentare

Laut der Bank von Griechenland tragen die imaginären Immobilien-Einheitswerte maßgeblich zu der Krise auf dem griechischen Immobilienmarkt bei.

In ihrem am 12 Juni 2014 präsentierten Finanzbericht „bombardiert“ die Bank von Griechenland (TtE bzw. BGC) die abstrakte Überbesteuerung des Immobilienvermögens aufgrund der imaginären (Immobilien-) Einheitswerte.

Die Bank von Griechenland betont, die steuerliche Belastung der Immobilien habe zu der Krise beigetragen, die der griechische Immobilienmarkt durchmacht, da sie die Investoren entmutigt.
Gesamten Artikel lesen »