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Artikel Tagged ‘immobilienkauf’

Vergessliche Immobilienkäufer in Griechenland

9. November 2014 / Aufrufe: 992 2 Kommentare

Tausende Großgrundbesitzer in Griechenland haben in den letzten 10 Jahren getätigte Immobilien-Käufe mit einem Volumen von rund 25 Milliarden Euro nicht deklariert.

Mehr als 25.000 Großgrundbesitzer in Griechenland mit einem Immobilienvermögen im Wert von jeweils über 1 Mio. Euro tätigten in den letzten 10 Jahren teure Immobilienkäufe, „vergaßen“ jedoch, die Details der Aufwendungen für diese Käufe zu deklarieren – mit dem Ergebnis, nicht besteuert bzw. nicht auf Basis der entsprechenden „Ausgaben-Indizien“ kontrolliert zu werden.

Laut dem griechischen Finanzministerium geht es dabei um Steuerhinterziehung, die sich auf ein Volumen von insgesamt etwa 25 Mrd. Euro bezieht.
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Warum die reichen Ausländer nicht nach Griechenland kommen

12. Juli 2014 / Aufrufe: 1.541 1 Kommentar

In Ermangelung geeigneter Objekte stößt in Griechenland das sogenannte Goldene Visum bei potentiellen ausländischen Immobilienkäufern nur auf geringes Interesse.

In Griechenland wird über die Dame aus China gejubelt, die ein Domizil in Anthousa kaufte. In Portugal fürchtet man derweilen, die massenhaften Käufe durch Ausländer mittels des Programm „Goldenes Visum“, das eine fünfjährige Aufenthaltserlaubnis gewährt, könne die Preise aufblähen. Die Regierung Portugals sieht sogar voraus, dass bis Ende des Jahres 2014 die Transaktionen mittels des konkreten Programms für ausländische Staatsangehörige, die Immobilien im Land kaufen, 1 Milliarde Euro erreichen werden.

In Griechenland stellt man eine fünfjährige Aufenthaltserlaubnis sogar schon mit dem Kauf einer Immobilie für wenigstens 250.000 Euro sicher, wogegen das portugiesische Programm „galoppiert“, obwohl dort die Untergrenze doppelt so hoch, nämlich bei 500.000 Euro liegt.
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Auf Immobilienmarkt in Griechenland herrscht Barzahlung vor

1. Juni 2014 / Aufrufe: 946 Kommentare ausgeschaltet

Die seit Anfang 2014 in Griechenland erfolgten Wohnungskäufe wurden überwiegend in bar abgewickelt und bezogen sich zu über einem Viertel auf Ausländer.

Eine am Donnerstag an die Öffentlichkeit gegebene und von dem Verband der Makler und Anerkannten Sachverständigen Griechenlands (EPPA) durchgeführte Untersuchung versucht das Profil des heutigen Wohnungskäufers zu umreißen. Die konkrete Erhebung untersucht, wer, wo, wie und zu welchem Zweck derzeit in Griechenland Immobilien gekauft werden, während die Ergebnisse sich auf reale Transaktionen stützten, die in den ersten fünf Monaten des Jahres 2014 in 11 Verwaltungsbezirken abgeschlossen wurden.

Die Ergebnisse der Untersuchung präsentierten der Vorsitzende der GSEVEE, Georgios Kavvathas, der Cluster-Koordinator N. Manomenidis und die Herren D. Samaras der Gesellschaft Samaras und Partner AG, Theologos Mposdas, stellvertretender Vorsitzender der EPPA, D. Mpiniaris, Vertreter der Immobilienmakler bei der Handelskammer Athen, und Theodoros Seremetakis, Berater des IME GSEVEE.
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Der Große Ausverkauf – Aktuelle Immobilienpreise in Griechenland

30. April 2014 / Aufrufe: 8.981 6 Kommentare

Infolge der Krise werden in Griechenland in vielen Gebieten inzwischen Altbauwohnungen zu Spottpreisen von sogar unter 300 Euro pro qm verkauft.

In Griechenland werden Altbauwohnungen in verschiedenen Gebieten Attikas sowie auch in Thessaloniki und anderen großen Städten inzwischen zu Spottpreisen verkauft. Aber auch die Neubauwohnungen sind unter den Hammer gekommen und werden im Vergleich zu den Niveaus vor der Krise um sogar bis über die Hälfte billiger angeboten.

Die wirklich großen Gelegenheiten finden sich jedoch bei Eigentumswohnungen, die 30 Jahre und älter sind und mittels gewisser Renovierungsarbeiten in kleine „Paläste“ umgewandelt werden können. Wohnungen, die bereits für ab 270 €/m² (beispielsweise in den Bezirken Sykies und Meteora in Thessaloniki) oder 300 €/m² (in Kalamata auf der Peloponnes) verkauft werden, gelten als Schnäppchen, weil für Wohnungen mit 100 m² weniger als 30.000 Euro ausgegeben zu werden brauchen und sie mit einem Betrag in der Größenordnung von 10.000 – 20.000 Euro renoviert werden können.
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Steuerfalle bei Immobilienkauf in Griechenland

22. April 2014 / Aufrufe: 1.606 2 Kommentare

Beim Immobilienkauf in Griechenland drohen böse Steuerfallen, da die Finanzämter auf Basis utopischer Einheitswerte irreale fiktive steuerpflichtige Einkommen feststellen.

Die Steuerpflichtigen, die zum Kauf von Immobilien oder zur Errichtung von Gebäuden schreiten, laufen in Gefahr, in die Falle der sogenannten „Einkommensindizien“ zu geraten, und zwar sogar auch dann, wenn es sich um eine Erst- / Hauptwohnung handelt.

Seit dem 01 Januar 2014 gelten alle einschlägigen aufgewendeten Beträge grundsätzlich als Einkommensindizien. Diese Indizien werden jedoch nicht etwa Basis der wirklichen Beträge veranschlagt, welche die Steuerpflichtigen entrichten um eine Immobilien zu kaufen oder Gebäude zu errichten, sondern auf Basis der Einheitswerte der Immobilien, die sich derzeit auf sehr viel höheren Ebenen bewegen als die Niveaus der tatsächlichen Marktpreise.
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Neue Steuerlandschaft auf Immobilienmarkt in Griechenland

14. April 2014 / Aufrufe: 2.397 Kommentare ausgeschaltet

Mit Wirkung ab Anfang 2014 haben sich auf dem Immobilienmarkt in Griechenland neue steuerliche Gegebenheiten mit drei Steuerarten gestaltet.

Mit der Erhebung der sogenannten Wertzuwachssteuer (φόρος υπεραξίας) auf Immobilientransaktionen mit einem Satz von 15%, aber auch der Senkung der Immobilien-Transaktionssteuer (φόρος μεταβίβασης ακινήτων) auf 3% hat sich auf dem griechischen Immobilienmarkt eine neue steuerliche Landschaft gestaltet.

Auf Übereignungen und Übertragungen von Immobilien kommen nunmehr drei Steuern zur Anwendung, deren Höhe zum Teil davon abhängt, ob es sich bei einer gekauften Wohnung um einen Neubau oder Altbau und eine Haupt- oder Zweitwohnung handelt, während neuerdings mit einer Steuer auch all jene belastet werden, die Immobilien verkaufen.
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Strafanzeige gegen Gesundheitsminister in Griechenland

3. April 2014 / Aufrufe: 420 Kommentare ausgeschaltet

Gegen den Gesundheitsminister in Griechenland wurde Strafanzeige wegen unwahrer Angaben in Zusammenhang mit dem Kauf einer Immobilie erstattet.

Von dem stellvertretenden Staatsanwalt des Obersten Gerichtshofs (Areopag), Athanasios Katsirodis, wurde an das Parlament eine Strafanzeige übermittelt, die ein Bürger zu Lasten des griechischen Gesundheitsministers Adonis Georgiadis wegen Abgabe einer unwahren Vermögensdeklaration („πόθεν έσχες“) erstattete.

Der Erstatter der Anzeige vertritt, der Gesundheitsminister habe im Jahr 2007 eine Maisonette von 217 qm in Marousi / Attika gegen einen (deklarierten) Betrag von 274.938 Euro gekauft. Laut der Anzeige beträgt jedoch der umstrittenen Immobilie ein Mehrfaches des deklarierten Betrags, und zur Bestätigung seiner Behauptungen beruft der Anzeigende sich auf Vergleichsdaten über Verkäufe von Immobilien, die in der Nähe der Immobilie des Herrn Georgiadis erfolgten.
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Finanzamt in Griechenland blockiert Immobiliengeschäfte

4. März 2014 / Aufrufe: 1.061 1 Kommentar

Eine gesetzliche Regelung hindert Steuerschuldner in Griechenland daran, Immobilien zu verkaufen und wenigstens einen Teil ihrer Schulden an den Fiskus zu begleichen.

Eine neue gesetzliche Bestimmung, die in Griechenland eigentlich die Interessen des Fiskus schützen sollte, verursacht letztendlich den Verlust von Einnahmen, da besagte Regelung für Schuldner des Fiskus die Möglichkeit blockiert, Immobilien zu veräußern.

Immobilienmakler melden, dass in dem Fall, wo der zwischen Käufer und Verkäufer vereinbarte Preis nicht ausreicht, um die Schulden des Verkäufers an den Fiskus völlig zu decken, das Finanzamt die Transaktion nur dann akzeptiert, wenn der Verkauf zu dem nach dem System der sogenannten objektorientierten Wertbestimmung festgesetzten Preis („Einheitswert“) erfolgt, damit auf diese Weise die Gesamtheit der Verbindlichkeit gedeckt wird.
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Profiteure der Senkung der Grunderwerbsteuer in Griechenland

21. November 2013 / Aktualisiert: 05. Mai 2016 / Aufrufe: 1.807 Kommentare ausgeschaltet

Von der Senkung der Grunderwerbsteuer in Griechenland profitieren nur Reiche und Investoren, während Verkäufer mit einer neuen Gewinnsteuer abgezockt werden.

Mittels eines informierenden „Non-Papers“ gab am 17 November 2013 das griechische Finanzministerium auch öffentlich seinen Beschluss bekannt, zu einer drastischen Senkung der Immobilien-Transaktionssteuer (sprich Grunderwerbsteuer) von bisher 10% auf nur noch 3% mit Wirkung ab Anfang 2014 schreiten zu wollen.

Dieser Zug zielt darauf ab, die Kosten der Übereignung von Immobilien zu senken und dem buchstäblich auf dem letzten Loch pfeifenden Immobilienmarkt in Griechenland einen vitalisierenden Kuss zu geben. Die wenigen „normalen“ Bürger, die es sich derzeit überhaupt noch leisten können, zur Befriedigung ihrer eigenen Wohnbedürfnisse zum Kauf einer Erst- bzw. Hauptwohnung zu schreiten, werden von der Senkung der Grunderwerbsteuer jedoch praktisch nicht profitieren.

Verkäufer werden dagegen ab Anfang 2014 mit einer neuen sogenannten „Mehrwert-Steuer“ belastet, was im Extremfall zur Folge haben kann, dass sie beim Verkauf einer Immobilie sogar noch Geld aus eigener Tasche zuschießen müssen.
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Rückwirkende Steuerprüfung für Immobilienkäufer in Griechenland?

19. November 2013 / Aufrufe: 647 Kommentare ausgeschaltet

Pressemeldungen in Griechenland zufolge soll das Finanzministerium rückwirkend ab 2001 die Überprüfung steuerlich auffälliger Immobiliengeschäfte planen.

Tausende Immobilieneigentümern, die einen Kredit aufnahmen, um ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen, im Vertrag jedoch – wie im übrigen alle – den „objektorientiert festgesetzten“ Wert und nicht den tatsächlich bezahlten Preis angeführt haben, laufen laut der Zeitung „Ependytis“ nun  in Gefahr, dem Finanzamt ins Netz zu gehen.

Wie es in dem einschlägigen Artikel lautet, beginnt das griechische Finanzministerium eine Recherche, die in einer ersten Phase das Ziel hat, mit der Überprüfung von 180.000 Immobilien die Tricks der großen Baufirmen während der letzten Jahre ans Licht zu bringen, damit rückwirkend die entgangenen Steuern beigetrieben und die über diesen Weg geflossenen Schwarzgelder kontrolliert werden.

Der Vollständigkeit halber ist jedenfalls anzumerken, dass von Seite des Finanzministeriums in einer inzwischen ergangenen Bekanntmachung die Pressemeldungen, in denen von einer ab 2001 rückwirkenden Kontrolle und Besteuerung von Immobiliengeschäften die Rede ist, als „völlig gegenstandslos“ charakterisiert worden sind.
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