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Artikel Tagged ‘immobilienbesteuerung’

Immobilienmarkt in Griechenland ist seit 2 Monaten mausetot

7. März 2014 / Aufrufe: 1.932 Keine Kommentare

In Griechenland kam seit Anfang 2014 wegen ungeklärter steuerlicher Themen, aber auch paradoxer Forderungen der Troika keine einzige Immobilien-Übereignung zustande.

Bei einem Arbeitstreffen mit technischen Stäben der Troika warnte der Staatssekretär des griechischen Finanzministeriums, Giorgos Mavraganis, die Verzögerungen bei der Änderung der Besteuerung des „Zugewinns“ aus Immobilientransaktionen haben signifikante Auswirkungen auf den Markt und Wirtschaftsaktivität.

Das Finanzministerium untersucht Änderungen (konkret Befreiungen von der pauschalen „Zugewinnsteuer“ in Höhe von 15%, die bei der Immobilien-Übereignung erhoben wird) für alle Verkäufer, die Immobilien über einen Zeitraum von über 25 Jahren in ihrem Eigentum behalten oder aus dem Verkauf einen „Gewinn“ von weniger als 25.000 Euro erzielen und die Immobilie wenigstens fünf Jahre lang behielten.
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Neuer Entwurf zur Immobilien-Besteuerung in Griechenland

16. November 2013 / Aufrufe: 2.443 1 Kommentar

Nachdem die Vorlage zur neuen Immobiliensteuer in Griechenland gekippt wurde, liegt nun ein modifizierter Entwurf vor, der die Steuerbelastung zu größeren Vermögen verlagert.

Der neue Entwurf zur Besteuerung der Immobilien in Griechenland, mit dem die überwältigende Mehrheit der Abgeordneten von Nea Dimokratia (ND) und PASOK einverstanden zu sein scheint, bringt höhere Belastungen für die Steuerzahler mit einem Immobilienvermögen im Wert von über 300.000 Euro und niedrigere Steuern für Besitzer kleiner „urbaner“ Immobilienvermögen, Eigentümer von Grundstücken und Landwirte.

Abgesehen von Eigentümern großer Immobilienvermögen, auf die zum Teil horrende Mehrbelastungen zukommen, werden sich allerdings auch zahllose Besitzer eines relativ geringen Vermögens mit erheblichen Belastungen konfrontiert sehen, da die Steuer auf Basis nach dem sogenannten System der „objektbezogenen Wertbestimmung“ festgesetzter Immobilienpreise erhoben wird, die seit 2006 unverändert blieben und die realen Marktpreise um bis zu ein Mehrfaches übersteigen. Da eine Korrektur dieser „Mondpreise“ frühestens 2016 erfolgen soll, werden in der Praxis also imaginäre Vermögen besteuert, die es in der Realität gar nicht (mehr) gibt!
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Änderungen bei Immobilien-Besteuerung in Griechenland ab 2013

19. September 2012 / Aufrufe: 2.799 10 Kommentare

Geplante Änderungen bei der Besteuerung von Immobilien in Griechenland zielen auf eine Verlagerung der Steuerlast auf den Besitzes und die Entlastung des Erwerbs ab.

Fünf grundlegende Änderungen bei der Immobilienbesteuerung mit dem Grundsatz der „Verlagerung der Last auf den Besitz und Erleichterung beim Kauf“ forciert das griechische Finanzministerium mit einem neuen Entwurf zum Steuergesetz, der bis Ende November 2012 dem Parlament vorgelegt werden soll.

Laut dem Entwurf wird die neue einheitliche Steuer auf die Gesamtheit des Immobilienvermögens erhoben werden, unabhängig davon, ob es der Eigennutzung dient oder ein Einkommen abwirft, und wird sich auch auf die Landstücke außerhalb von Bebauungsplänen und Ansiedlungen sowie sogar auch auf Flächen beziehen, auf denen photovoltaische Anlagen installiert worden sind. Von der Besteuerung ausgenommen sollen nur landwirtschaftliche Flächen bleiben, welche hauptberuflichen Landwirten gehören. Der Steuersatz wird analog zu dem Einheitswert der Immobilien gestaffelt sein (0,1% – 2%), und für die Erst- bzw. Hauptwohnung wird es einen kleinen Steuerfreibetrag (100.000 Euro) geben.

Auf der Gegenseite ist eine drastische Senkung der Transaktionssteuer auf 3% – 4% von derzeit 8% – 10% und die Senkung der 23%-igen MwSt. geplant, welche die Gebäude belastet. Im Rahmen der Errichtung des Vermögensverzeichnisses und der Änderung bei dem System der Einkommensbesteuerung sollen ebenfalls die fiktiven Lebenshaltungskosten für Wohnungen abgeschafft und durch die verallgemeinerte Anwendung der Vermögensnachweispflicht und der Unterhaltskosten ersetzt werden.
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Evangelos Venizelou verspricht Rechtssicherheit in Griechenland

11. Januar 2010 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 173 Keine Kommentare

Verteidigungsminister Evangelos Venizelou verspricht Rechtssicherheit und insbesondere steuerrechtliche Sicherheit ohne rückwirkende Überraschungen in Griechenland.

Das grundsätzliche Bestreben bei der Gesetzgebung und insbesondere der steuerrechtlichen Gesetzgebung ist, dass es keine rückwirkenden Überraschungen gibt. Es soll Rechtssicherheit herrschen. Der Bürger, der Steuerzahler soll wissen, welche seine Steuerlast ist und was er dem Fiskus schuldet„, erklärte der griechische Verteidigungsminister Evangelos Venizelou.
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