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Artikel Tagged ‘immobilie’

Über 500000 Immobilien in Griechenland hängen in der Luft

25. Februar 2015 / Aufrufe: 1.291 2 Kommentare

In ganz Griechenland werden sich mehr als eine halbe Million Eigentümer von Immobilien in ehemaligen Forstgebieten mit Ansprüchen des Fiskus konfrontiert sehen.

Das Finanzministerium in Griechenland hat begonnen, an mehr als 500.000 Immobilienbesitzer Bescheide zu verschicken, mit denen es Flächen beansprucht, die einmal Forstflächen waren und legal bebaut wurden, jedoch nicht ihren öffentlichen Charakter verloren. Der Staat beansprucht in Regionen in ganz Griechenland Flächen, die irgendwann – sogar auch vor 100 Jahren – als Forstflächen charakterisiert waren, und stellt laut einer Reportage in der Zeitung „Ta Nea“ sogar auch (Besitz-) Titel und Ersitzungen in Frage.

Es handelt sich allerdings um Gebiete, die regulär in den Bebauungsplan aufgenommen und völlig legal bebaut wurden, dabei jedoch nur den Forst- und nicht den öffentlichen Charakter verloren haben. Laut Quellen der Bezirksdirektion Attikas für öffentliches Vermögen sind inzwischen bereits rund 19.000 Benachrichtigungen an Eigentümer von Immobilien in (den Athener Vorstadtbezirken) Galatsi, Agia Varvara, Nea Ioni, Irakleio, Peristeri und Chaidari verschickt worden.

(Quelle: in.gr)

Banken in Griechenland enteignen Immobilienbesitzer

12. März 2013 / Aktualisiert: 02. September 2015 / Aufrufe: 2.481 7 Kommentare

Die Banken in Griechenland betreiben systematisch die Senkung des Wertes gepfändeter Immobilien und schädigen damit sowohl die Eigentümer als auch den Fiskus.

Die Welle der Pfändungen von Immobilien kollidiert mit den wiederholten einnahmeorientierten Aktionen zur Regulierung und Legalisierung von Bauverstößen, welche die Regierung mittels gesetzgeberischer Initiativen des Umweltministeriums forciert. Dem Staat entgehen dabei Einnahmen in Höhe vieler Milliarden Euro, da ohne Eigentum an der Immobilie – wegen Pfändung – keine Regulierung der Bauverstöße erfolgt.

Die Eigentümer, deren Immobilien auf die Schine der Voreintragung, Pfändung und Versteigerung wegen Schulden an den Fiskus oder Dritte geraten, sehen gleichzeitig, wie der Wert ihres Vermögens ohne die Möglichkeit zur Übereignung zunichte gemacht wird. Als die großen Gewinner gehen die Banken hervor, da sie Voraussetzungen schaffen, diese Immobilien gegen ein „Linsengericht“ in ihre Hand zu bringen.
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Obligatorische Versicherung für Immobilien in Griechenland

7. März 2013 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 773 10 Kommentare

In Griechenland wird die Einführung einer gesetzlichen Versicherungspflicht  für Immobilien gegen Naturkatastrophen erwogen.

Das griechische Finanzministerium untersucht die Einführung der obligatorischen Versicherung aller Immobilien gegen Naturkatastrophen und hat diesbezüglich einen gesetzvorbereitenden Ausschuss eingesetzt. Sollte dieser Vorschlag in Kraft treten, werden laut der Zeitung „Kathimerini“ die Eigentümer von Immobilien in Griechenland mit einem weiteren Betrag belastet werden, der auf ungefähr 100 – 150 Euro jährlich veranschlagt wird. Die Eigentümer werden die entsprechende Versicherungspolice bei jedem auf die Immobilie bezogenen Vorgang vorzulegen haben.

Das favorisierte Modell betrifft die Gründung einer Kasse, zu der vorgeschlagen wird, als juristische Person des privaten Rechts betrieben und der Aufsicht des Staates zu unterliegen, deren Verwaltung jedoch bei den Versicherungsgesellschaften liegen wird. Es wird angemerkt, dass der Anteil der Immobilien in Griechenland, die derzeit gegen Erdbeben versichert sind, nicht über 15% liegt.

(Quelle: Marketbeast.gr)

Entschädigung für Nutzungseinschränkung von Immobilien in Griechenland

9. August 2012 / Aufrufe: 308 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem Urteil des Verwaltungslandgerichts Athen in Griechenland muss der Staat die Einschränkung der Nutzung von Immobilien durch Umweltschutzmaßnahmen entschädigen.

„Tief in die Tasche“ wird der griechische Fiskus zu greifen haben, um die Immobilieneigentümer zu entschädigen, welche ihr Vermögen nicht nutzen können, weil sie wegen Maßnahmen, die zum Schutz der Umwelt ergriffen werden, darin gehindert oder eingeschränkt werden, zu bauen oder eine andere (z. B. industrielle, touristische usw.) Aktivität aufzunehmen.

Signifikante Schritte in der Rechtsprechung machend akzeptiert die Justiz, dass die Ergreifung von (gesetzlichen usw.) Maßnahmen, welche das Eigentum erheblich einschränken und praktisch zu seiner Passivierung führen, dem Eigentümer das Recht verschaffen, eine Entschädigung für die Entwertung seines Vermögens zu fordern, da letzteres eingeschränkt in seinen Händen verbleibt.

Entschädigungsanspruch auch außerhalb des Bebauungsplans

Das Recht auf Entschädigung besteht auch für Immobilien in Gebieten außerhalb des Bebauungsplans (obwohl grundsätzlich nicht zur Bebauung vorgesehen), sofern die von dem Staat ergriffenen Maßnahmen die Gegebenheiten ändern und die Bauerrichtung (z. B. Wohnhaus) oder jede andere Art von Nutzung und Investition (z. B. industrielle, touristische usw.) verhindern oder einschränken, die in dem Gebiet auf Basis der bis dahin geltenden Umstände hätten entwickelt werden können.

Mit einem Beschluss, von dem erwartet wird, als kurzfristig gezündete Zeitbombe zu fungieren, befand das Verwaltungslandgericht Athen, dass der Fiskus eine Entschädigung von 821.361 Euro (nebst den gesetzlichen Zinsen für 4 Jahre) an eine Gesellschaft zahlen muss, die wegen der eingeführten gesetzlichen Maßnahmen zum Schutz der weitläufigeren Zone des Flusses Kifisos daran gehindert wurde, in der Gesamtheit ihrer Anlagen ihre (seit 30 Jahre in dem Gebiet ausgeübte) industrielle Aktivität zu entwickeln.

Das Gerichtsurteil öffnet den Weg für die Zahlung außerordentlich bedeutsamer Beträge in tausenden Fällen von Immobilien, die substantiell durch Maßnahmen des Staates gebunden wurden, welche die Möglichkeit zu ihrer Nutzung und Verwertung gemäß ihrer Bestimmung durch Maßnahmen einschränkten, welche die Bebauung untersagten oder mit strengeren Bedingungen bezüglich der Unversehrtheit, des Bebauungsfaktors usw. erschwerten.

Griechische Justiz folgt der Rechtsprechung des EuGH

Praktisch der von dem Europäischen Gerichtshof vorgezeichneten Rechtsprechung folgend akzeptiert die griechische Justiz, dass die Entschädigung auch für außerhalb des Bebauungsplans befindliche Immobilien gezahlt werden muss und damit die Argumentation des Fiskus zurückwies, in diesen Gebieten keinerlei finanzielle Befriedigung zu schulden, weil die einschränkenden Maßnahmen absolut rechtmäßig seien, da die Verfassung diese Gebiete grundsätzlich für die landwirtschaftliche, viehwirtschaftliche, forstwirtschaftliche Nutzung und die Erholung und nicht für eine urbane (bauliche) oder touristische Nutzung bestimmt.

Das Gericht akzeptiert sogar, dass der Eigentümer auch für die Nutzungen schwererer Form – wie es die industrielle ist – entschädigt werden muss, sofern der Staat diese jahrelang gestattete oder duldete und mit neuen Maßnahmen die Investition einschränkt, sie passiviert, ihre schrittweise Entfernung herbeiführt usw.

„Im Fall der Ergreifung von Maßnahmen zum Schutz der natürlichen Umwelt – betont das Verwaltungslandgericht -, welche die substantielle Entziehung der Nutzung einer Immobilie gemäß ihrer Bestimmung zum Ergebnis hat, wird direkt aus der Verfassung der Anspruch des beeinträchtigten Eigentümers geboren, dass ihm von der Verwaltung eine Entschädigung für die Entwertung seiner Immobilie wegen der Beschränkung der Möglichkeiten zu ihrer Verwertung angesichts der Tatsache gezahlt wird, dass das Eigentum weiterhin bei ihm selbst verbleibt, sei es auch eingeschränkt.“

Verwaltungslandgericht gibt Textilfirma in Metamorfosi Recht

In dem konkreten Fall gab das Verwaltungslandgericht einer Stoffverarbeitungsfirma (Färbung, Finishing usw.) Recht, die seit 30 Jahren in Metamorfosi in Betrieb war und mit dem Dekret von 1994 über den Schutz des Flusses Kifisos signifikanten Problemen begegnete, da in einer Zone, in der sich ihre Einrichtungen (zu 60%) befanden, jede industrielle Aktivität untersagt wurde, während es in der übrigen Zone erheblich einschränkende Maßnahmen gab. Parallel wurde für die Sperrzone die schrittweise Entfernung von Betriebsanlagen innerhalb von 12 Jahren (bis 2006) vorgesehen.

(Quelle: Ethnos)

Bei Abriss keine Geldbuße für Schwarzbauten in Griechenland

22. Mai 2012 / Aufrufe: 674 2 Kommentare

Gemäß einem Urteil des Obersten Verwaltungsgerichtshofs in Griechenland kann mit dem Abriss eines Schwarzbaus die Geldstrafe für dessen Erhaltung vermieden werden.

Früher war die Deklaration eines Schwarzbaus notwendig, um ihn zu retten. Jetzt kann der freiwillige Abriss ungenehmigter Bauten die Eigentümer vor den hohen Erhaltungs-Bußgeldern retten, die sie zum Teil schon über viele Jahre verfolgen.

Laut einem Urteil des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) ist der Eigentümer eines ungenehmigten Gebäudes oder Bauwerks, der es den Behörden zum Abriss übergibt oder selbst abreißt, nicht zur Zahlung der behördlich verhängten Sonderentschädigung für den Erhalt des Schwarzbaus verpflichtet, und zwar unabhängig davon, ob er möglicherweise über viele Jahre darin gewohnt hat.

Bei Abriss entfällt rückwirkend die Geldbuße für Erhaltung des Schwarzbaus

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof befand, dass in diesem Fall der Eigentümer von der Verpflichtung zur Entrichtung der gegen ihn verhängten Sonderentschädigung unabhängig davon befreit wird, wie hoch der Betrag sein mag, weil letzterer sich auf eine über viele Jahre erfolgte Nutzung des Schwarzbaus beziehen kann.

Unter Abweisung der gegenteiligen Argumentation des Fiskus urteilte das Gericht, dass das Protokoll über die Sonderentschädigung für die Erhaltung eines Schwarzbaus rückwirkend ab dem Zeitpunkt seiner Ausstellung als nichtig gelte. Folglich wird im Fall eines Schwarzbaus (Gebäude oder sonstige Baukonstruktion) innerhalb von Wäldern, Wald- oder Aufforstungsgebieten usw. keine Entschädigung für den Erhalt des Schwarzbaus geschuldet, selbst auch nicht für den Zeitraum vor der freiwilligen Übergabe zum Abriss, wobei es nicht interessiert, wie groß dieser Zeitraum ist.

Das Höchste Gericht wies damit den Antrag des Fiskus auf Einnahme der Entschädigung für die Erhaltung eines Schwarzbaus für mehr als viereinhalb Jahre bzw. in Höhe von 39.000 Euro ab.

Der Fall

Im konkreten Fall wurde 1993 ein in der 1994 zum Aufforstungsgebiet erklärten Lage „Kamini – Kaki Thalassa“ in Keratea erstellter Schwarzbau vorgefunden und sein Abriss angeordnet. Anfang 1999 wurde ein Protokoll über die Sonderentschädigung für den zwischenzeitlichen Erhalt der ungenehmigten Bauten (Wohnhaus von 40 qm, Ummauerung und Einzäunung) ausgegeben, nachdem in der Zwischenzeit gerichtliche Beschlüsse über deren Abriss ergangen waren. Der Eigentümer verweigerte die Zahlung und übergab das Gebäude zum Abriss, und der StE akzeptierte, dass er für all die Jahre keinerlei Geldbuße zu entrichten habe.

(Quelle: Imerisia)

Immobilien-Schnäppchenjagd auf Inseln in Griechenland

10. April 2012 / Aktualisiert: 15. Juni 2016 / Aufrufe: 1.935 4 Kommentare

Laut der Zeitung Die Welt bietet ausländischen Investoren der Immobilienmarkt in Griechenland infolge der tiefen Wirtschaftskrise lukrative Gelegenheiten.

Eine Reportage der deutschen Zeitung „Die Welt“ mit dem Titel „Schnäppchenjagd auf den griechischen Inseln“ beschäftigte sich mit dem ansteigenden Zustrom deutscher Touristen, welche sich zur Erforschung der Möglichkeiten des Kaufs von Immobilien zu reduzierten Preisen auf die Insel Rhodos begeben.

In der Reportage wird betont, dass „für Deutsche, Österreicher und Schweizer, die von einem eigenen Haus in der sonnenverwöhnten Ägäis träumen, der Preisverfall die griechischen Immobilien attraktiv macht„. Es wird allerdings auch unterstrichen, dass „viele ebenfalls skeptisch sind, ob das Land es schaffen wird, aus der Rezession herauszukommen und in der Eurozone zu bleiben. Viele Interessenten befürchten, für die heute in eine Immobilie investierten Euros eines Tages Drachmen zu erhalten„.

(Quelle: Imerisia)

Inseln in Griechenland zu verkaufen

12. März 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 3.888 3 Kommentare

Über internationale Webseiten werden etliche private Inseln in Griechenland zu Preisen ab 1,5 Millionen Euro zum Verkauf angeboten

Auf einer kanadischen Webseite ist die berühmte in Privatbesitz befindliche Insel Patroklos (griechisch: Πάτροκλος, auch Gaidouronisi – griechisch: Γαϊδουρονήσι = Eselsinsel) mit einem Startpreis von 150 Mio. Euro zum Verkauf eingestellt worden.

Für die konkrete Insel hatten zeitweise unter anderem eine israelische Firma (in welche auch der Name des ehemaligen Premierministers Ariel Sharon verwickelt worden war), Donatella Versace und zuletzt ein Investment-Fund aus dem Emirat von Dubai ihr Interesse bekundet. Ziel all dieser potentiellen Investoren war, auf der Insel angefangen von einem Luxushotel über Themenpark, Wellnessbad (Spa) und Golfplatz bis hin zu einem Kasino zu schaffen.
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Immobilien-Vermietungen in Griechenland nur mit Energiepass

13. Januar 2012 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 533 3 Kommentare

Zum rechtsgültigen Abschluss neuer Immobilien-Mietverträge in Griechenland ist fortan obligatorisch ein gültiger Energiepass vorzulegen.

Die in Griechenland bei Immobilientransaktionen bereits seit 2010 bestehende Pflicht zur Vorlage eines gültigen Energieausweises gilt seit dem 09. Januar 2012 auch für den Abschluss neuer Mietverträge über Immobilien mit einer Fläche ab 50 qm. Wie in einem einschlägigen Rundschreiben des Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) betont wird, dürfen die Finanzämter nach diesem Stichtag unterzeichnete Mietverträge nur noch zur Registrierung entgegennehmen, wenn in dem Vertrag die Protokollnummer der Bescheinigung über die Energiebilanz (PEA) angeführt und auch die Bescheinigung selbst vorgezeigt wird.

Der Panhellenische Verband der Immobilienbesitzer (POMIDA) hatte wiederholt gegen die hohen Kosten der Erteilung des Energieausweises protestiert, die je nach Art und Fläche der jeweiligen Immobilie minimal 150 € für Wohnungen und 200 € für Häuser bzw. bis zu 2,00 €/qm für Wohnimmobilien und 2,50 €/qm für gewerbliche genutzte Immobilien betragen. Werden an einem Gebäude grundlegende Renovierungen, Anbauten oder Umbauten vorgenommen, ist der Energieausweis nach Beendigung der Arbeiten zu erneuern, ansonsten bleibt er für maximal 10 Jahre gültig.
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50000 Häuser und Wohnungen in Griechenland sind gepfändet

12. Oktober 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.383 7 Kommentare

In Griechenland sind bereits 50.000 Häuser und Wohnungen gepfändet worden, deren Zwangsversteigerung jedoch bis Ende 2011 gesetzlich ausgesetzt bleibt.

Zwangsversteigerungen und ungedeckte Schecks stellen die Bomben an den Fundamenten privater Haushalte und Unternehmen dar. Laut dem Nationalen Verband zum Schutz der Konsumenten und Kreditnehmer Griechenlands sind für 50.000 Wohnungen und Häuser bereits Zahlungsbefehle erlassen und Pfändungsberichte ausgestellt worden. Diese Immobilien sind bisher wegen der seit 2009 bestehenden gesetzlich verfügten Aussetzung der Zwangsversteigerungen von Hauptwohnungen vor der Veräußerung gerettet worden.

Wie der Verbandsvorsitzende Evangelos Kritikos anführt, erließ das Landgericht Athen in den ersten 7 Monaten des Jahres 2011 mehr als 16.000 Zahlungsbefehle, während das selbe Gericht im gesamten Vorjahr 2010 fast 23.000 Zahlungsbefehle ausgestellt hatte. Das Beunruhigende ist, dass sich 40% dieser Zahlungsbefehle auf Hauptwohnungen beziehen.
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Erhöhung der Immobilien-Einheitswerte in Griechenland

18. September 2011 / Aktualisiert: 29. September 2011 / Aufrufe: 1.207 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland kündigte Finanzminister Evangelos Venizelos eine weitere Erhöhung der Immobilien-Einheitswerte an, die vermutlich ab 2012 in Kraft treten wird.

Regierungsvertreter und Finanzminister Evangelos Venizelos kündigte am vergangenen Donnerstag (15.09.2011) im ständigen parlamentarischen Ausschuss für Finanzthemen die Erhöhung der Einheitswerte bzw. sachwertorientierten Immobilienpreise an. Es wird erwartet, dass die Tabellen mit den neuen Einheitspreisen gegen Ende Oktober fertig sind, um ab 01.01.2012 zur Anwendung zu kommen. Dies bedeutet, dass sowohl die mittels der Stromrechnungen der DEI bzw. alternativen Stromlieferanten erhobenen Abgaben auf Immobilien und eine Reihe weiterer steuerlicher Immobilien-Belastungen als nicht zuletzt auch die Grundsteuer (FMAP) kräftig steigen werden.

Bezüglich der Bemühungen um die volkswirtschaftliche Akkommodation betonte der Finanzminister, dass während des vergangenen Zeitraums Verpflichtungen der Regierung gegenüber der Troika nicht umgesetzt worden waren und es nun erforderlich sei, entschlossen voranzuschreiten. „Eine Reihe von Maßnahmen haben nichts gebracht. Einige Maßnahmen wurden nicht ergriffen. Nicht ergriffen wurde beispielsweise die Maßnahme der Angleichung der Einheitswerte für Immobilien„, erklärte Herr Venizelos charakteristisch.
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