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Artikel Tagged ‘immigrantenproblem’

Deutschland verschärft humanitäre Krise in Griechenland

6. März 2017 / Aufrufe: 650 1 Kommentar

PRO ASYL lastet Deutschland an, mangels politischen Willens der Regierung zur Zuspitzung der humanitären Krise in Griechenland beizutragen.

Günter Burkhardt, Geschäftsführer der Organisation Pro Asyl, hält wegen der Verzögerungen bei der vereinbarten Aufnahme von Flüchtlingen auch Deutschland für die Zuspitzung der Flüchtlingskrise in Griechenland verantwortlich.

Wie jüngst die Berliner Zeitung „Tagesspiegel“ schrieb, beschuldigt die humanitäre Nicht-Regierungsorganisation (NRO) die deutsche Regierung „mangelnden politischen Willens“ und merkt dabei an:
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Ungarn baut neuen Elektrozaun gegen Flüchtlinge

5. März 2017 / Aufrufe: 1.879 2 Kommentare

Ungarn begann an seiner Südgrenze mit dem Bau eines neuen High-Tech-Elektrozauns.

An den südlichen Grenzen Ungarns wurde mit der Errichtung eines mit modernster Technologie ausgestatteten neuen Grenzzauns begonnen.

Informationen zufolge, auf welche sich die Nachrichtenagentur Reuters beruft, wird der stahlverstärkte Grenzzaun jedem, der ihn berührt, einen „milden“ Stromschlag verpassen. Der neue Grenzzaun wird ebenfalls mit Temperatursensoren, Kameras und Lautsprecheranlagen zur Ansage in etlichen Sprachen formulierter Anweisungen ausgestattet sein.
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Wie viel kann das Volk in Griechenland ertragen?

22. Januar 2017 / Aktualisiert: 02. Februar 2017 / Aufrufe: 1.722 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts der andauernden Tragödie Griechenlands erhebt die Financial Times die Frage, wie viel ein Volk noch zu ertragen vermag.

Anlässlich der Beschreibung einer Reise durch Dörfer Efyra, Roviata, Ino der im Nordwesten der Peleponnes liegenden Präfektur Ilia (Elis) beherbergte die britische Zeitschrift Financial Times einen ausführlichen Artikel über die wirtschaftliche Krise in Griechenland acht Jahre nach ihrem Ausbruch, die Situation in den düstersten Farben „malend“ und sich fragend, wie viel die Griechen noch zu ertragen vermögen.

Wir befinden uns in Gefahr„, sagt zur FT Angelos Petropoulos, Bäcker und Bürgermeister von Efyra. „Alles entwickelt sich zum Schlimmeren. Im nächsten Jahr noch mehr. Die alten Leute sterben. Die jungen Leute werden nicht bleiben. Wir brauchen Hilfe.
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Anstieg der Asylanträge in Griechenland um 600 Prozent

2. Januar 2017 / Aufrufe: 502 Kommentare ausgeschaltet

Laut den Angaben der nationalen Asylbehörde wurde in Griechenland im November 2016 ein Anstieg der Anzahl gestellter Asylanträge um fast 600 Prozent verzeichnet.

In Griechenland zeigten gemäß den Daten der Asylbehörde im November 2016 die Asylanträge einen Anstieg um 593% im Verhältnis zu dem monatlichen Durchschnitt des Jahres 2015. Konkret wurden im November 7.625 Anträge gestellt, während 2015 im Durchschnitt monatlich 1.100 Anträge erfolgten.

Noch größer ist dieser Anstieg bei den Frauen (932,7%) und unbegleiteten Minderjährigen (711,4%). Außerdem wird der größte Anstieg der Anträge in Thessaloniki (1.514,1%), auf der Insel Lesbos (824,1%) und in Thrakien (402,5%) beobachtet, während der Anstieg der Anträge in Attika relativ klein war (62,3%).
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Frontex: NRO kooperieren mit Schleppern

17. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.519 1 Kommentar

Laut der Financial Times bezichtigt die Frontex sogenannte Nichtregierungsorganisationen, mit den Schleppern von Flüchtlingen und Migranten im Mittelmeerraum zu kooperieren.

Exklusiven Informationen der „Financial Times“ zufolge bezichtigt die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache (Frontex) im Mittelmeerraum aktive sogenannte Nichtregierungsorganisationen (NRO bzw. NGO), mit Flüchtlings-Schleppern zu kooperieren.

Wie die britische Zeitung anmerkt, sind die Beschwerden der Frontex in einem vertraulichen Bericht enthalten, der im vergangenen Monat erstellt wurde und in dem angeführt wird: „Es existieren klare Anzeichen, dass den Migranten vor ihrem Aufbruch exakte Informationen in Zusammenhang damit gegeben worden sind, wie sie die Schiffe der NRO erreichen.
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Frontex soll Flüchtlinge in Griechenland einkesseln

15. Dezember 2016 / Aufrufe: 734 1 Kommentar

Laut einem Bericht des deutschen Spiegel sollen Kräfte der Frontex dafür sorgen, dass über die Türkei in Griechenland eintreffende Flüchtlinge dort festgesetzt werden.

Tayyip Erdogans Drohung, die „Pforten“ der Türkei öffnen und Europa mit Flüchtlingen überfluten zu werden, führt die EU zu Maßnahmen um sicherzustellen, dass die Flüchtlinge in Griechenland bleiben und nicht nach Zentraleuropa vordringen werden.

Informationen des „Spiegel“ zufolge plant die Frontex, Kräfte zu entsenden, welche die Grenze Griechenlands zu der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Makedoniens (FROM) überwachen sollen. Die deutsche Zeitschrift merkt in ihrer Online-Ausgabe an, dies sei das erste Mal, dass die Frontex seit dem Moment des Ausbruchs der Flüchtlingskrise eine solche Aktivität übernimmt.
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EU lässt Flüchtlinge in Griechenland skrupellos hängen

2. November 2016 / Aufrufe: 811 2 Kommentare

Die EU versprach Griechenland vor einem Jahr die Abnahme von 33000 Flüchtlingen, stattdessen sind bisher gerade einmal etwa 5000 Umsiedlungen erfolgt.

Griechenlands stellvertretender Minister für Migrationspolitik, Giannis Mouzalas, der sich am internationalen Athener Flughafen „Eleftherios Venizelos“ eingefunden hatte, um die 111 Syrer zu begleiten, die im Rahmen der Vereinbarung über die Verteilung der Flüchtlinge am 31 Oktober 2016 nach Finnland abreisten, wendete sich in hohen Tönen gegen die sogenannten europäischen Partner des Landes.

Eingangs merkte Herr Mouzalas an, „jedes Mal, wenn eine solche Gruppe abreist, sind wir sehr erfreut, aber auch sehr verärgert„, um weiter zu erklären, die Verärgerung liege an der Haltung anderer europäischer Staaten und der Nichteinhaltung der Umsiedlungs-Vereinbarung.
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Griechenland sollte für Flüchtlinge dankbar sein!

25. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.317 5 Kommentare

In einem Artikel bei Bloomberg wird forsch vertreten, Griechenlands Wirtschaft erfahre dank der gestrandeten Flüchtlinge und Immigranten eine unverhoffte Stimulierung.

Am vergangenen Sonntag (22 Oktober 2016) trafen in Brüssel die Führer der Europäischen Union zu einer Konferenz mit Hauptthema das Flüchtlingsproblem zusammen, und manche von ihnen werden wiederholt haben, dass ihre Wirtschaften nicht die Kosten zu tragen vermögen, welche die Erbringung von Hilfe an Menschen impliziert, die dem Krieg und den Verfolgungen zu entkommen versuchen Griechenland hat sich jedenfalls nicht zu diesen zu zählen.

Nach all dem, was das Land in den letzten Jahren durchgemacht hat, kann außerdem das Eintreffen zehntausender Flüchtlinge in Griechenland über die Ägäis faktisch wie eine sanfte, kurzfristige Stimulierung für die griechische Wirtschaft wirken. Bis heute sind hunderte Millionen Euro für die Erbringung von Hilfe an Immigranten und Asylbewerber aufgebracht worden, und zwar in einer Periode, in der die griechische Regierung zu drastischen Kürzungen von Ausgaben geschritten ist, wird in einem Artikel bei Bloomberg angemerkt.
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10 Syrer kehrten von Griechenland in die Türkei zurück

10. Oktober 2016 / Aufrufe: 582 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland kommen aus der Türkei nach wie vor alltäglich neue Flüchtlinge und Immigranten an und die Rückführungen stellen nur einen Tropfen auf den heißen Stein dar.

Im Rahmen einer unter Verantwortung der griechischen Polizei (ELAS) und Mitwirkung Bediensteter der Frontex durchgeführten Aktion wurden am vergangenen Donnerstag (06 Oktober 2016) zehn syrische Flüchtlinge von Griechenland in die Türkei zurückgebracht.

Konkret handelte es sich um acht Männer und zwei Frauen, von denen acht von dem Ersuchen auf Erteilung des Status internationalen Schutzes zurücktraten und zwei erst gar nicht die Gewährung von Asyl gemäß den zwischen Europäischer Union und Türkei getroffenen Vereinbarungen beantragten.
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Griechenland läuft in Gefahr, auf Flüchtlingen „sitzen“ zu bleiben

2. Oktober 2016 / Aufrufe: 789 2 Kommentare

Laut Gerald Knaus wird der Flüchtlingsdeal mit der Türkei zusammenbrechen, wenn nicht endlich auf den Inseln Griechenlands festsitzende Flüchtlinge zurückgeschickt werden.

Gerald Knaus, Inspirator des „Flüchtlings-Deals“ der Europäischen Union mit der Türkei sowie auch formloser Berater der Bundeskanzlerin Merkel in Flüchtlingsthemen, schätzt in einem Interview an die deutsche Zeitung „Die Welt“ ein, „wenn wir nicht endlich schaffen, Flüchtlinge von den griechischen Inseln in die Türkei zurückzuführen, wird die Vereinbarung zwischen EU und Türkei zusammenbrechen„. (Siehe auch: Vater des Flüchtlingsdeals warnt vor dem Kollaps)

Der Österreicher Gerald Knaus, der auch Leiter der Europäischen Stabilitätsinitiative (ESI) ist, warnt, „die EU schickt nicht so viele Bedienstete nach Griechenland, wie für das Verfahren der Untersuchung der Asylanträge erforderlich sind. Auch in diesem Punkt besteht seitens der Europäischen Union Nachholbedarf.
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