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Artikel Tagged ‘immigrantenproblem’

Berlin dementiert Abschiebung von Flüchtlingen nach Griechenland

16. August 2016 / Aufrufe: 484 2 Kommentare

Von Seite des deutschen Innenministeriums wurde erklärt, eine Abschiebung von Flüchtlingen gemäß Dublin III nach Griechenland sei derzeit rechtlich nicht möglich.

In diesem Moment werden keine Rückführungen von Immigranten gemäß Dublin III von Deutschland nach Griechenland durchgeführt„, erklärte der Sprecher des deutschen Innenministeriums Johannes Dimroth und antwortete damit auf eine Frage bezüglich griechischer Medienberichte über eine geplante Rückführung von 3.000 Personen aus Deutschland nach Griechenland und spezieller auf die Insel Kreta.

Es sei angemerkt, dass die in griechischen Medien verbreitete Meldung, Deutschland beabsichtige die Abschiebung von über 3000 Immigranten nach Griechenland, bereits auch von dem griechischen Minister für Migrationspolitik, Giannis Mouzalas, resolut dementiert und als antipatriotisch, unwahr und arglistig bezeichnet wurde.
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Schickt Deutschland Flüchtlinge nach Griechenland?

15. August 2016 / Aufrufe: 972 4 Kommentare

Deutschland soll unter Berufung auf Dublin III in einer ersten Phase über 3000 Flüchtlinge nach Griechenland zurückschicken wollen.

Der Plan ist wohl überlegt und gut ausgearbeitet. Im Rahmen der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 (auch Dublin-III-Verordnung genannt) ist jeder Staat der Europäischen berechtigt, auf seinem Gebiet als überzählig eingestufte Flüchtlinge in einen anderen Staat der Europäischen Union zu schicken. Von dieser Verordnung Gebrauch machend, soll Deutschland griechischen Pressemeldungen zufolge beschlossen haben, in einer ersten Phase über 3.000 Flüchtlinge, die es als auf seinem Gebiet überzählig betrachtet, nach Griechenland und konkret auf die Insel Kreta zu schicken.

Der Vollständigkeit halber sei allerdings angemerkt, dass der griechische Minister für Migrationspolitik, Giannis Mouzalas, dieses Szenarium inzwischen resolut dementierte und als antipatriotisch, unwahr und hinterlistig charakterisierte. Andererseits betonte er aber auch, „Kreta ist keine auserlesene Rasse, um keine Flüchtlinge zu akzeptieren„.
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Griechenland befürchtet neue Flüchtlingswelle

21. Juli 2016 / Aufrufe: 494 Keine Kommentare

Griechenlands Minister für Migrationspolitik rechnet mit Auswirkungen des gescheiterten Putsches in der Türkei auch auf das Flüchtlingsthema.

Höchstwahrscheinlich werden die Ereignisse in der Türkei Auswirkungen auf das Flüchtlingsthema haben„, schätzte Griechenlands Minister für Migrationspolitik Giannis Mouzalas in einer Intervention vor dem Parlament anlässlich der dramatischen Geschehnisse in der Türkei und des gescheiterten Militärputsches gegen Recep Tayyip Erdoğan ein.

Im übrigen wird angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Türkei nicht nur in Griechenland befürchtet, dass „Sultan“ Erdogan, nachdem er inzwischen faktisch unter anderem auch die USA offiziell zum Feind der Türkei erklärte, völlig „ausrasten“ könnte.
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Drogen, Sex und Gewalt in Griechenlands Flüchtlingslagern

11. Juli 2016 / Aufrufe: 1.368 5 Kommentare

Die Situation in den Flüchtlingslagern in Griechenland und speziell bei Thessaloniki wird als extrem gefährlich charakterisiert.

Die Situation in den Einrichtungen für die Beherbergung von Flüchtlingen bleibt in Thessaloniki außer Kontrolle. Die Notrufzentrale der Polizei verzeichnet alltäglich dutzende kleine und große Zwischenfälle unter Flüchtlingen. Bei manchen von diesen wird die Mobilisierung großer Polizeikräfte für notwendig gehalten.

Zur selben Stunde ist selbst das Leben der Flüchtlinge durch kriminelle Elemente gefährdet, die sich in den Lagern aufhalten.
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Anstieg der Kriminalität bei Flüchtlingen in Griechenland

23. Juni 2016 / Aufrufe: 4.833 9 Kommentare

In Griechenland wird ein Anstieg von Flüchtlingen und Immigranten verübter Straftaten verzeichnet, während die EU sich weiterhin ihrer Verpflichtungen entzieht.

In letzter Zeit wurde in Griechenland ein Anstieg der Kriminalität auf den Inseln der nördlichen Ägäis festsitzender Flüchtlinge und Immigranten verzeichnet. Die Migranten suchen entweder verzweifelt einen Weg, nach Athen zu gelangen, oder ihnen ist inzwischen das Geld ausgegangen und sie stehlen … um zu überleben.

Bezeichnend ist allerdings auch eine auf breiter Basis festzustellende und mehr oder weniger aggressiv demonstrierte „Forderungshaltung“.
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Flüchtlingslager in Griechenland sind nicht einmal für Vieh geeignet

2. Juni 2016 / Aufrufe: 1.199 4 Kommentare

Laut der britischen Zeitung Guardian wurden in Griechenland Flüchtlinge und Immigranten aus dem inoffiziellen Lager bei Idomeni in menschenunwürdige Unterkünfte verbracht.

Die Beherbergungsstätten in Griechenland beschreibend, in welche die jüngst im Rahmen einer polizeilichen „Säuberungsaktion“ von dem Grenzort Idomeni abtransportierten Flüchtlinge und Immigranten verbracht wurden, ergeht in einem Bericht der britischen Zeitung „Guardian“ charakteristisch die Rede von Umständen, die „nicht einmal für Tiere geeignet“ sind.

Die Zeitung beruft sich auf namentliche Aussagen Freiwilliger und „photographisch dokumentierte Fakten“ und vertritt, in manchen der besagten Anlagen gebe es nicht einmal fließendes Wasser.
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Enttäuschung über schleppende Umsiedlung von Flüchtlingen

5. Mai 2016 / Aufrufe: 818 4 Kommentare

Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos ist über den Rhythmus der beschlossenen Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU enttäuscht.

Bisher ergriffen wir bezüglich der Umsiedelungen (von Flüchtlingen innerhalb der EU) keine Maßnahmen rechtlichen Charakters, was jedoch nicht bedeutet, dass es keine geben wird„, erklärte der für Migrationsthemen zuständige EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos in einem Interview an die italienische Nachrichtenagentur ANSA.

Wie er anführte, wurden im Rahmen der beschlossenen Verteilung von insgesamt 160.000 Flüchtlingen bisher aus Italien und Griechenland nur 1.441 Personen umgesiedelt.
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Griechenland und Italien wurden im Stich gelassen

5. Mai 2016 / Aufrufe: 513 1 Kommentar

Frans Timmermans vertritt, Griechenland und Italien konnten ihren Verpflichtungen aus Dublin nicht entsprechen, weil die EU sie mit dem Flüchtlingsproblem allein ließ.

Der Grund, aus dem Griechenland und Italien nicht ihren aus Dublin entspringenden Verpflichtungen zu entsprechen vermochten, war, dass sie jahrelang von den anderen Mitgliedstaaten verlangten, Solidarität in einem Thema zu zeigen, dem sie begegneten, jedoch war die einzige Antwort, die sie erhielten, Dublin.

Dies erklärte der stellvertretende EU-Kommissionspräsident Frans Timmermans während einer Pressekonferenz, die er in Brüssel in Zusammenhang mit dem Vorschlag der Europäischen Kommission bezüglich der Revision der Dublin-Verordnung gab, und ergänzte: „Dublin funktioniert nicht, weil die Mitgliedstaaten an der Frontlinie in der Handhabung des Problems alleingelassen wurden. Es muss eine Verteilung der Last geben.
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EU lässt Griechenland auch bei Asylanten hängen

29. April 2016 / Aufrufe: 639 Keine Kommentare

Die EU erfüllt abgesehen von allem anderen nicht einmal die Zusage, Griechenland mit Fachkräften und Übersetzern bei der Bewältigung der Flut der Asylanträge zu helfen.

Die Entsendung technischer Stäbe zu den Ägäis-Inseln von Seite der EU bleibt bisher nur auf dem Papier, mit dem Resultat, dass die Asylbehörden täglich 50 bis 60 Anträge untersuchen, was eine sehr geringe Anzahl ist„, betonte der stellvertretende Verteidigungsminister Griechenlands und Leiter des Organs für die Koordinierung der Handhabung der Flüchtlingskrise, Dimitris Vitsas.

Die Asylbehörden arbeiten, jedoch ist ihre Kapazität gering und es ist von sehr großer Bedeutung, dass die auch in der Vereinbarung festgeschriebene Hilfe bezüglich der auf die Inseln kommenden Experten und Übersetzer geschickt wird„, fügte Herr Vitsas in der TV-Sendung „Zweite Lesung“ (Defteri Anagnosi) sprechend an.
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Der hohe Preis der „Lösung“ der Flüchtlingskrise

28. April 2016 / Aufrufe: 860 Keine Kommentare

Die im Flüchtlingsthema mit der Türkei getroffenen Vereinbarung basiert auf faulen Kompromissen und dem Verrat europäischer Werte.

Für die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt es einen außerordentlichen Grund, ein gutes Verhältnis zu dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu wünschen: die Vereinbarung der Europäischen Union mit der Türkei scheint die Flüchtlingskrise bis auf weiteres deeskaliert zu haben.

Frau Merkel kann sich somit nun auf die Kontrolle des politischen Schadens konzentrieren und in der EU ihre Position wiedererlangen, die durch ihr kostspieliges Mitleid im vergangenen Jahr untergraben wurde.
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