Archiv

Artikel Tagged ‘immigranten’

Chrysi Avgi, Immigranten und 10 Fragen

8. Juli 2012 / Aufrufe: 607 9 Kommentare

Autor: Nikos Kakarikas

Die Rechtsextremisten in Griechenland fordern die Abschiebung aller Ausländer. Sind die Griechen jedoch bereit, die leeren Stellen auszufüllen?

Die „Schlacht“ der Kommentare zu dem letzten Artikel des Dimitris Kampourakis lesend wurde mir nun völlig bewusst, dass ein beachtlicher Anteil unserer Mitbürger heftig mit der Chrysi Avgi und allem, was diese vertritt, sympathisiert oder ihr wohlgesinnt ist. Verständlich und respektabel. Es ist ihr Recht.

Die Chrysi Avgi fordert unter anderem die Abschiebung aller Ausländer. Nehmen wir an, den Zauberstab zu haben, und bereits morgen sind alle Ausländer – kriminelle und gesetzestreue – aus Griechenland weg. Einfach so. Perfekt also. Wir haben keine Ausländer, nicht einmal als Muster. Griechenland gehört wieder den Griechen.

Wie wird es jedoch weitergehen? Wer werden diejenigen sein, die all die „schmutzigen“ Arbeiten tun, die wir, die verwöhnten Griechen, nicht machen wollen? Arbeiten, mit denen ältere Generationen kein Problem und auch keinerlei Scham hatten, sie zu tun? Ich habe zehn aufzeigende Fragen zu dem was geschehen wird, wenn plötzlich alle störenden Immigranten aus Griechenland verschwinden werden.

  • Erste Frage: wird die griechische Jugend die Stellen der Ausländer in der ganzen landwirtschaftlichen Produktion in ganz Griechenland übernehmen?
  • Zweite Frage: wird die griechische Jugend die Stellen der Ausländer in den Spülküchen der Restaurants, Hotels und nächtlichen Vergnügungszentren ausfüllen?
  • Dritte Frage: wird die griechische Jugend alle Ausländer ersetzen, welche tausende Häuser und Unternehmen nur in Attika reinigen?
  • Vierte Frage: wird die griechische Jugend alle Ausländer ersetzen, die 10 Stunden lang an den Nähmaschinen in den Kellergeschossen des Zentrums von Athen arbeiten?
  • Fünfte Frage: wird die griechische Jugend alle Ausländer ersetzen, welche auf Groß- und Gemüsemärkten arbeiten?
  • Sechste Frage: wird die griechische Jugend alle Arbeitsplätze in der Viehwirtschaft in der gesamten Peripherie ausfüllen?
  • Siebte Frage: wird die griechische Jugend alle Arbeitsplätze im Baugewerbe ausfüllen?
  • Achte Frage: wird die griechische Jugend alle Arbeitsplätze auf dem Konstruktionssektor ausfüllen?
  • Neunte Frage: wird die griechische Jugend alle Arbeitsplätze bei den privaten Unternehmern bei DEI, OTE und EYDAP ausfüllen?
  • Zehnte Frage: wird die griechische Jugend alle Arbeitsplätze bei den Transportunternehmen jeglicher Natur mit der unendlichen Schlepperei ausfüllen?

Keine der vorstehend angeführten Beschäftigungen bietet Büro, Klimaanlage oder Heizung, einen bequemen Sessel, Privilegien oder privilegierte Verhältnisse, Internetanbindung und Zugang zu Facebook oder Twitter. Alle fordern Erschöpfung, Schmerz und Geduld. Sind die Kinder der Griechen bereit?

Quelle: Protagon
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog

KategorienMeinungen Tags: ,

EU ist für Immigrationsproblem in Griechenland verantwortlich

4. April 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 564 11 Kommentare

Der griechische Europa-Abgeordnete Nikos Chountis lastet die Verantwortung für das Problem der illegalen Immigranten in Griechenland definitiv der EU-Politik an.

Als Person mit intensiver politischer Präsenz hat der Europa-Parlamentarier der SYRIZA-Partei Nikos Chountis es mit seinen dynamischen Interventionen geschafft, die Gewässer des Europaparlaments aufzuwühlen, indem er sehr häufig „heiße“ Themen mit Bezug zu Griechenland auf die Tagesordnung bringt. Er zögert sogar nicht, das Europaparlament mit dessen Verantwortungen zu konfrontieren, und erhebt entscheidende Themen, die in etlichen Fällen die Untätigkeit der europäischen Politiker enthüllen und anprangern.

In diesem Rahmen liegt auch das Thema der Immigranten, zu dem Nikos Chountis betont, dass die EU eine ungeheure Verantwortung trägt, da sie mit dem Beschluss von Dublin II den Einreiseländern der illegalen Immigranten, also den Staaten des Südens den „Schwarzen Peter“ zugeschoben hat und aus sicherer Position Kritik und Druck zur Lösung des Problems und einer gerechter Behandlung der illegalen Immigranten ausübt.

Weiter betont Nikos Chountis aufgrund seiner Erfahrung und Aktivität in der Außen- und EU-Politik bezüglich der Rolle des EU-Parlaments, dass diese – obwohl sie im Verhältnis zu den Vorjahren gestärkt wurde – am Rand der europäischen Entwicklungen und Beschlüsse angesiedelt bleibt.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland schiebt illegale Immigranten in die Zukunft ab

1. April 2012 / Aktualisiert: 25. März 2015 / Aufrufe: 885 2 Kommentare

Das Ministerium für Zivilschutz in Griechenland plant, illegale Einwanderer in die Zukunft abzuschieben und damit auf geniale Weise das Immigranten-Problem zu lösen.

Zu einer endgültigen Lösung des Immigranten-Problems speziell im Zentrum von Athen scheint das griechische Ministerium für Zivilschutz gelangt zu sein, das bereits begonnen hat, die illegalen Immigranten in das Jahr 2040 „auszulagern“ und hofft, dass die Regierungen dann das Problem in Abstimmung mit den Bezirksverwaltungen lösen werden.

Teleportation illegaler Immigranten in Griechenland in die Zukunft
Die erste „Seelen-Zeitmaschine“ in Aktion, damit das Problem der Slums gelöst wird, welche gesundheitliche Bomben für die öffentliche Gesundheit darstellen. Für das Zentrum von Athen wird ein unmittelbares Abklingen der TV-Klischees erwartet. (Foto: Moufanet)


Gesamten Artikel lesen »

Neues Auffanglager für illegale Immigranten in Griechenland

21. März 2012 / Aufrufe: 219 1 Kommentar

In Griechenland sollen 1000 illegale Immigranten in eine ehemalige Militärkaserne bei Kozani in Nordgriechenland verlegt werden.

Den entsprechenden Beschluss fasste das Kabinett am vergangenen Montag (19 März 2012), während der Minister für Zivilschutz Michalis Chrysochoidis die entsprechende Vollmacht erhielt, die notwendigen Schritte einzuleiten.

Herr Chrysochoidis unterrichtete darüber, dass er dem Parlament eine Novelle vorlegen wird, mit der das „grüne Licht“ zur Schaffung der ersten Anlage dieser Art in Griechenland in Einrichtungen gegeben wird, welche das Militär überlassen hat. Laut ersten Informationen, auf welche sich die Zeitung „To Vima“ beruft, wird die Verantwortung der Außenbewachung der Anlage der griechischen Polizei obliegen, während die entsprechende Zuständigkeit innerhalb der Kaserne einem privaten Sicherheitsdienst („Security“) angetragen werden soll.

(Quelle: in.gr)

Messerstecherei zwischen Griechen und Immigranten auf Rhodos

26. Februar 2012 / Aufrufe: 388 Keine Kommentare

In Griechenland ereignete sich am Morgen des 25 Februar 2012 auf Rhodos eine Auseinandersetzung zwischen Griechen und Immigranten aus Afghanistan und Pakistan.

Zwei durch Messerstiche verletzte Afghanen und ein vermutlich mit einem großen Messer oder Beil im Gesicht verletzter Grieche wurden in das Krankenhaus eingeliefert. Vier der fünf in die Auseinandersetzung verwickelten Griechen wurden jedenfalls auf Anordnung des Staatsanwalts festgenommen. Der fünfte Grieche, der ein Messer gezogen und die Ausländer angegriffen haben soll, während diese sich in ihren Wohnungen in Paradisi aufhielten, konnte sich seiner Verhaftung entziehen.

Die Polizeibeamten forschen nach dem Anlass der Auseinandersetzung und erhoffen sich Aufschluss aus den Aussagen, welche die Beteiligten in den nächsten Tagen machen werden. Es wird erwartet, dass die Staatsanwaltschaft Rhodos nach der Vorführung der Verhafteten Anklage gegen sie erheben wird.

(Quelle: in.gr)

Geheimdienstbericht über das Ghetto im Zentrum von Athen in Griechenland

15. Mai 2011 / Aktualisiert: 19. Mai 2011 / Aufrufe: 1.744 Keine Kommentare

Ein geheimer Report des staatlichen Geheimdienstes in Griechenland deckt die kriminellen Aktivitäten der Immigranten-Schlepper und Schieberbanden im Zentrum von Athen auf.

Laut einem bisher geheim gehaltenen Untersuchungsbericht des griechischen Geheimdienstes (EYP), der inzwischen der politischen Führung des Ministeriums für Bürgerschutz (vormals Ministerium für öffentliche Sicherheit) vorliegt, wird die Not der illegalen Immigranten von einem weitläufigen Kreis ausgenutzt, um ein Heer billigster Arbeitskräfte zu rekrutieren und seine globalen Ziele in den Aufnahmeländern zu erreichen.

In den Ghettos lassen sich Strafflüchtlinge, illegale Produkte, Ausbrecher und überhaupt alles verstecken, was der menschliche Verstand und die „Phantasie“ all derjenigen hervorbringen, die dieses labyrinthische Netz moderner Sklaven und deren Ausnutzer bilden. Da offensichtlich nicht jeder illegale Einwanderer über die schätzungsweise 4.000 – 5.000 Euro verfügt, die von den Schleppern gefordert werden, um ihn nach bzw. durch Griechenland zu schleusen, verbergen sich hinter dem Immigranten-Problem kriminelle Aktivitäten jede Art.

Die in Griechenland befindlichen Immigranten verbringen in ihrer Mehrheit für einen Tageslohn von 1 Euro den gesamten Tag an den Verkehrsampeln, werden mit Lastwagen zu ihren Bettelposten befördert und sind mit Mobiltelefonen (!) ausgestattet, damit die Schlepper und Schieber sie jederzeit orten können. Wer seine „Zielvorgaben“ nicht erfüllt, wird durch Drohungen und körperliche Gewalt fügig gemacht.
Gesamten Artikel lesen »

Volkszählung in Griechenland auch für Immigranten Schwarzbauten Autos

4. Mai 2011 / Aufrufe: 684 Keine Kommentare

Im Rahmen der Volkszählung 2011 werden in Griechenland erstmalig auch Daten über Immigranten, Schwarzbauten und private Kraftfahrzeuge erhoben.

Einzelheiten zur Durchführung der auf den Zeitraum 10. – 24. Mai 2011 angesetzten allgemeinen Volkszählung in Griechenland gab bei einer Pressekonferenz am Mittwoch (04. Mai 2011) der Präsident der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) Andreas Georgiou bekannt. Wie er persönlich hervorhob, „sind die Daten für die Fassung von Beschlüssen und die Planung der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik notwendig„, und betonte parallel, dass die Volkszählung eine Verpflichtung des Landes im Rahmen der Europäischen Union sei.

Die Ergebnisse der Volkszählung sind bis zum 31. März 2014 zu veröffentlichen, Basisdaten über die Bevölkerung je Kommune und nach Geschlecht sollen jedoch bereits im Juni publiziert werden. Die Informationen über Personen und Haushalte sind absolut vertraulich, unterliegen dem Datengeheimnis und werden anonymisiert in das System eingegeben und für keinen anderen Zweck genutzt. Mit der Durchführung der Volkszählung werden insgesamt 68.000 Personen beschäftigt sein, wobei jeder Helfer 150 Haushalte übernimmt.
Gesamten Artikel lesen »

Einer von zwei Griechen betrachtet Einwanderer als Bedrohung

23. Dezember 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 291 Keine Kommentare

Die Meinungen von Griechen und Einwanderern zu dem Phänomen der Immigration gibt eine in ganz Griechenland durchgeführte repräsentative Erhebung der Kapa Research wieder. Auf die Frage „Was stellt die Anwesenheit der Immigranten in Griechenland dar“ antworten 56 % der Griechen mit „Bedrohung“, 30,6 % mit „Chance“ und 17,8 % äußern keine Meinung.

Bei der Erhebung wurden sowohl Griechen als auch Immigranten befragt.
Gesamten Artikel lesen »