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Artikel Tagged ‘ika’

Wie in Griechenland Rentenzahlungen „verloren“ gehen

17. April 2016 / Aufrufe: 847 Keine Kommentare

Viele Bürger werden infolge der Bürokratie und Sturheit bei den Versicherungsträgern in Griechenland sowie auch eigener Unwissenheit um Versicherungsleistungen gebracht.

Erben eines Verstorbenen können nicht ausgezahlte Rente nicht erhalten. Ein im Ausland Ansässiger hat seine Renten beantragt (die auch bewilligt wurde), liegt jedoch zwei Jahre lang auf der „Lauer“, sie zu erhalten. Die Fälle von Bürgern, die sich dem labyrinthischen Problem der Bürokratie in Griechenland gegenüber sehen, sind tausende.

Die Probleme der Organisation und Funktion des staatlichen Sektors sind viele und strapazieren tausende unserer Mitmenschen. Bei den Versicherungsträgern bestehen weiterhin organisatorische Probleme und blähen sich mit dem Ausscheiden eines großen Teils der Angestellten und der Nichtbesetzung der leeren Stellen sogar noch mehr auf.
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Online-Identifizierung für Auslandsrentner Griechenlands

11. Januar 2014 / Aufrufe: 519 Keine Kommentare

Im Ausland ansässige Rentner des Versicherungsträgers IKA in Griechenland können ihre Daten mittels einer Online-Anwendung per Internet aktualisieren.

Die im Ausland ansässigen Rentner des gesetzlichen Versicherungsträgers für Arbeitnehmer (IKA-ETAM) und der Einheits-Zusatzkasse (ETEA bzw. vormals ETEAM) können ihre Daten mittels einer Online-Anwendung verifizieren, die eigens zu diesem Zweck geschaffen wurde.

Mittels der sogenannten Identifizierungs-Anwendung haben im Ausland ansässige Versicherte die Möglichkeit, eventuell unvollständige Angaben wie Sozialversicherungsnummer (AMKA), Steuernummer (AFM) und sonstige Daten eingeben, die für die vollständige Aktualisierung ihres Rentenkontos erforderlich sind.
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Gnadenfrist für IKA-Rentner in Griechenland

4. Mai 2013 / Aufrufe: 550 Keine Kommentare

Die Rentner des Versicherungsträgers IKA in Griechenland müssen fehlende oder nicht korrekte Steuer- und Versicherungsnummern bis zum 09 Mai 2013 ergänzen.

Laut einer Bekanntmachung des Versicherungsträgers IKA müssen alle Rentner des Trägers, deren Sozialversicherungsnummer (AMKA) oder / und Steuernummer (AFM) bisher nicht oder inkorrekt registriert wurde, diese Angaben bis spätestens zum 09 Mai 2013 online eingeben bzw. korrigieren, da die Zahlung ihrer Renten anderenfalls ab Juni 2013 eingestellt wird.

Die Überprüfung sowie gegebenenfalls erforderliche Eingabe oder Korrektur der Steuer- und Versicherungsnummer sowohl im Inland als auch im Ausland lebender IKA-Rentner ist über die Website des Versicherungsträgers möglich.

Es sei angemerkt, dass die Zahlung der Renten an die betroffenen Rentner ursprünglich ab dem 29 April 2013 eingestellt werden sollte, das Ministerium für Arbeit, Sozialversicherung und Fürsorge jedoch wegen der anstehenden griechisch-orthodoxen Karwoche und Osterfeiertage die Anweisung erteilte, die Renten für Mai 2013 regulär auszuzahlen.

IKA in Griechenland vermisst 32000 Rentner

8. November 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 780 4 Kommentare

Bei dem Sozialversicherungsträger IKA in Griechenland haben sich nach wie vor etwa 32.000 Rentner nicht dem obligatorischen Identifizierungsverfahren unterzogen.

Obwohl die Frist für die am 01. Juli 2011 begonnene obligatorische persönliche Identifizierung der Empfänger von Renten des griechischen Versicherungsträgers IKA bereits am 30. September 2011 auslief, haben sich selbst jetzt im November 2011 rund 32.000 Rentner nach wie vor nicht dem Identifizierungsverfahren unterzogen und erhalten folglich schon seit zwei Monaten keine Rente mehr (siehe auch Rentner der IKA in Griechenland müssen sich identifizieren lassen)

Anfänglich hatten aus dem einen oder anderen Grund zunächst etwa 80.000 Rentner die obige Frist nicht eingehalten, woraufhin ihre Renten wie von den einschlägigen Regelungen vorgesehen „eingefroren“ wurden. Im Oktober 2011 unterzogen sich knapp 50.000 Nachzügler dem fortan nur noch bei den Geschäftsstellen der IKA möglichen Identifizierung, womit ihre Rentenbezüge wieder freigegeben bzw. auch nachgezahlt wurden.

Obwohl inzwischen die Renten für November 2011 ausgezahlt wurden, bleiben etwa 32.000 Rentner nach wie vor „verschollen“ bzw. haben sich immer noch nicht dem obligatorischen Identifizierungsverfahren unterzogen. Die Dienststellen des Versicherungsträgers suchen deswegen inzwischen nach diesen Rentnern, und das Interesse fokussiert nun sich auf die Ergebnisse der jährlichen Überprüfung der Rentenzahlungen, die von den Dienststellen der IKA durchgeführt wird.

Gemäß den bisherigen Ergebnissen der Kotrollen wurden während der letzten fünf Monate des Jahres 2011, die zeitlich mit der Erfassung der Rentner mittels der Banken zusammenfallen, 34.000 Todesfälle mehr als in den letzten fünf Monaten des Jahres 2010 gemeldet. Amtsträger der IKA glauben, dass sich die Situation bis Ende November vollständig geklärt haben wird, während die Geschäftsleitung des Trägers wiederholt erklärt hat, dass sie die Justiz einschalten wird, um eventuelle von unberechtigten Dritten in Empfang genommene Rentenzahlungen gerichtlich einzuklagen.

(Quelle: in.gr)

Rentenkassen in Griechenland droht Kollaps

29. September 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 772 Keine Kommentare

Die beiden größten gesetzlichen Sozialversicherungsträger in Griechenland sind mit einem Defizit von rund 3 Milliarden Euro unmittelbar vom wirtschaftlichen Zusammenbruch bedroht.

Laut Informationen werden sich die Verwaltungen der beiden größten gesetzlichen Sozialversicherungsträger in Griechenland (IKA und OAEE) bis Ende des Jahres mit einem Defizit in Höhe von 3,06 Mrd. Euro konfrontiert sehen, womit die Zukunft der beiden Träger wortwörtlich in der Luft hängt! Das „Loch“ bei den Einnahmen der IKA wird 2,7 Mrd. Euro tangieren, während der OAEE Ende des Jahres 2011 zusätzliche staatliche Finanzierungen in der Größenordnung von 360 Mio. Euro benötigen, jedoch voraussichtlich kaum erhalten wird.

Hinzu kommt außerdem auch noch der Anstieg der Aufwendungen des OAED für regelmäßige und saisonale Arbeitslosengelder um etwa 400 Mio. Euro, die allerdings letztendlich nicht die Versicherungskassen, sondern die Arbeitnehmer belasten.
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Weitere Fälle von Rentenbetrug in Griechenland entdeckt

14. August 2011 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 707 6 Kommentare

In Griechenland wurden erneut Fälle aufgedeckt, in denen die Renten verstorbener Rentner von unberechtigten Dritten rechtswidrig weiter bezogen wurden.

Im Rahmen einer gezielten Überprüfung vor 1920 geborener Rentner entdeckten die Dienststellen des griechischen gesetzlichen Sozialversicherungsträgers IKA mehr als 1.400 Fälle, in denen die jeweiligen Berechtigten zwar verstorben waren, ihre Rentenbezüge jedoch weiterhin gezahlt und in Empfang genommen wurden.

Konkret stellte sich heraus, dass in 1.473 Fällen rechtswidrig von unberechtigten Personen Rentenzahlungen in Empfang genommen wurden, wodurch dem Versicherungsträger IKA ein monatlicher Schaden in Höhe von von insgesamt 1.882.282,17 Euro entstand.
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Rentner der IKA in Griechenland müssen sich identifizieren lassen

24. Juni 2011 / Aktualisiert: 26. Juni 2011 / Aufrufe: 1.163 2 Kommentare

In Griechenland müssen sich alle Rentner des größten gesetzlichen Sozialversicherungsträgers einem obligatorisch Identifizierungsverfahren unterziehen.

Ab dem 01. Juli 2011 müssen in Griechenland alle Rentner des gesetzlichen griechischen Sozialversicherungsträgers IKA-ETAM bei der Bank, bei der sie das Konto für die Überweisung ihrer Rente führen, persönlich vorstellig werden und sich ausweisen.

Dieses neue obligatorische Identifizierungsverfahren wird sich fortan jedes Jahr wiederholen, wobei für das laufende Jahr die Frist am 30. September 2011 ausläuft. Nach diesem Stichtag werden die Leistungen an Empfänger, die sich dem Identifizierungsverfahren nicht fristgemäß unterzogen haben, bis auf weiteres eingestellt werden.
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Ärzte und Apotheker legen Gesundheitswesen in Griechenland lahm

4. Februar 2011 / Aufrufe: 533 2 Kommentare

In Griechenland bringen Ärzte und Apotheker aus Protest gegen geplante Reformen das staatliche Gesundheitswesen zunehmen zum Erliegen.

Nachdem die griechischen Apotheker bereits seit Mitte Januar 2011 mit Streiks gegen die anstehende Liberalisierung des Apothekenmarkts in Griechenland protestieren, laufen nun seit Tagen auch die im staatlichen Gesundheitswesen beschäftigten bzw. speziell für den Versicherungsträger IKA-ETAM tätigen Ärzte gegen die geplanten Reformen auf dem Gesundheitssektor Sturm und drohen zu Lasten der Versicherten die öffentliche Gesundheitsversorgung völlig zum Erliegen zu bringen.

Der umfangreiche Gesetzentwurf bezüglich der strittigen Reformen soll in der kommenden Woche dem griechischen Parlament zur Debatte vorgelegt werden und sieht unter anderem die Vereinheitlichung der Gesundheitsleistungen aller gesetzlichen Krankenkassen vor.
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