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Artikel Tagged ‘idomeni’

1489 Jahre Gefängnis für Schleuser in Griechenland

23. Dezember 2017 / Aufrufe: 1.537 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde ein 54 Jahre alter Grieche wegen Flüchtlings-Schlepperei zu insgesamt 1489 Jahren Gefängnis verurteilt.

Ein 54-jähriger Grieche, der in Griechenland vor der dreisitzigen Strafkammer des Berufungsgerichts Thessaloniki auf der Anklagebank saß und als Anführer einer Bande angeklagt war, die hunderte Ausländer von dem Grenzfluss Evros ins Landesinnere verbrachte, zu insgesamt 1.489 Jahren Gefängnis verurteilt.

Nach Zusammenfassung der Einzelstrafen zu einer Gesamtstrafe hat der Verurteilte immerhin noch 25 Jahre Gefängnis zu verbüßen.
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Frontex soll Flüchtlinge in Griechenland einkesseln

15. Dezember 2016 / Aufrufe: 925 1 Kommentar

Laut einem Bericht des deutschen Spiegel sollen Kräfte der Frontex dafür sorgen, dass über die Türkei in Griechenland eintreffende Flüchtlinge dort festgesetzt werden.

Tayyip Erdogans Drohung, die „Pforten“ der Türkei öffnen und Europa mit Flüchtlingen überfluten zu werden, führt die EU zu Maßnahmen um sicherzustellen, dass die Flüchtlinge in Griechenland bleiben und nicht nach Zentraleuropa vordringen werden.

Informationen des „Spiegel“ zufolge plant die Frontex, Kräfte zu entsenden, welche die Grenze Griechenlands zu der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Makedoniens (FROM) überwachen sollen. Die deutsche Zeitschrift merkt in ihrer Online-Ausgabe an, dies sei das erste Mal, dass die Frontex seit dem Moment des Ausbruchs der Flüchtlingskrise eine solche Aktivität übernimmt.
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Flüchtlingslager in Griechenland sind nicht einmal für Vieh geeignet

2. Juni 2016 / Aufrufe: 1.511 4 Kommentare

Laut der britischen Zeitung Guardian wurden in Griechenland Flüchtlinge und Immigranten aus dem inoffiziellen Lager bei Idomeni in menschenunwürdige Unterkünfte verbracht.

Die Beherbergungsstätten in Griechenland beschreibend, in welche die jüngst im Rahmen einer polizeilichen „Säuberungsaktion“ von dem Grenzort Idomeni abtransportierten Flüchtlinge und Immigranten verbracht wurden, ergeht in einem Bericht der britischen Zeitung „Guardian“ charakteristisch die Rede von Umständen, die „nicht einmal für Tiere geeignet“ sind.

Die Zeitung beruft sich auf namentliche Aussagen Freiwilliger und „photographisch dokumentierte Fakten“ und vertritt, in manchen der besagten Anlagen gebe es nicht einmal fließendes Wasser.
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Verstimmung über Putins Besuch in Griechenland

31. Mai 2016 / Aufrufe: 1.586 4 Kommentare

Die bei dem Besuch Putins in Griechenland demonstrierte Bereitschaft der griechischen Regierung zu einer Zusammenarbeit mit Russland scheint auf Missfallen zu stoßen.

Die deutschsprachige Presse kommentierte ausführlich den Besuch des russischen Präsidenten Vladimir Putin in Griechenland und sprach von einer versöhnlichen Haltung des griechischen Premierministers Alexis Tsipras gegenüber Russland, im Gegensatz zu der von der EU aufrecht erhaltenen Position.

Das Wirtschaftsmagazin Handelsblatt veröffentlichte einen Artikel, in dem es ein zuversichtliches Szenarium für die griechischen Banken umreißt, da – wie die Zeitung schreibt – die letzten Zahlen wieder Gewinne zeigen. „Für die vier größten griechischen Banken endet eine schwierige Periode. Nach fünf Jahren der Verluste streben die Finanzinstitute an, innerhalb des Jahres 2016 wieder in die Gewinnzone zurückzukehren. In den vergangenen fünf Jahren hatten sich bei den vier griechischen Banken Verluste in Höhe von 50,6 Mrd. Euro angesammelt. Folglich ist die jetzt dank der Zahlen des letzten Quartals eingetretene Erleichterung noch größer.
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Aufruf an Flüchtlinge in Griechenland zum Grenzsturm

16. März 2016 / Aufrufe: 1.689 2 Kommentare

Wer rief die in Griechenland bei Idomeni verweilenden Flüchtlinge und Immigranten auf, am 14 März 2016 zu Hunderten die Grenze zur FYROM zu stürmen?

Am vergangenen Wochenende wurde in dem Camp an der Grenze Griechenlands zur ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM), wo seit vielen Tagen weit über 10.000 Flüchtlinge und Immigranten unter katastrophalen Bedingungen ausharren, von bisher unbekannten Initiatoren ein Flugblatt nebst einer detaillierten Karte in Umlauf gebracht, mit dem zu einer massenhaften (illegalen) Überschreitung der Grenze aufgerufen wurde.

Anlässlich dieser Aktion, deren Ausgang war, dass hunderte Menschen – sogar auch Kinder – angeschwollene Wasserläufe passierend ihr Leben riskierten, hat die Regierung die Flüchtlinge aufgerufen, dem griechischen Staat zu vertrauen und sich in die Auffanglager zu begeben.
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Balkanroute ist für Flüchtlinge in Griechenland dicht

9. März 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.259 3 Kommentare

Inzwischen versiegelten auch Serbien und Kroatien ihre Grenzen für Flüchtlinge, während sich in Griechenland bei Idomeni eine humanitäre Katastrophe abspielt.

Seit Anfang der Woche (07 März 2016) begann Serbien, die selben Maßnahmen zu verhängen, die auch Slowenien für die Einreise von Flüchtlingen verhängte.

Die von einem Mitgliedsland der Europäischen Union (sprich Slowenien) durchgesetzte neue Situation berücksichtigend kann Serbien nicht gestatten, ein Konzentrationslager für die Flüchtlinge darzustellen, und wird an seinen Grenzen zur ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM) und zu Bulgarien den Grundsatz der Gegenseitigkeit umsetzen„, wird in der Bekanntmachung des serbischen Innenministeriums betont.
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Griechenland soll einziger „Hotspot“ Europas werden

3. März 2016 / Aktualisiert: 03. März 2016 / Aufrufe: 1.735 4 Kommentare

Der Premierminister der Slowakei droht Griechenland, zum einzigen sogenannten Hotspot für Flüchtlinge und Immigranten in Europa gemacht zu werden.

Der slowakische Premierminister Robert Fitso erklärte, wenn Alexis Tsipras nicht das mache, was er an der Grenze Griechenlands zur Türkei zu tun schulde, werde es in Europa nur einen einzigen Hotspot geben, und der werde „Griechenland“ heißen.

Laut dem sozialdemokratischen, aber auch nationalistischen slowakischen Premierminister hatten die europäischen Führer Alexis Tsipras bereits seit Sommer 2015 davor gewarnt, was hinsichtlich des Flüchtlingsproblems geschehen würde.
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Spezialeinheiten und Militär an Grenze zu Griechenland

2. März 2016 / Aufrufe: 7.613 7 Kommentare

Balkanstaaten und Österreich entsenden Spezialeinheiten der Polizei und Militär an die Grenze der FYROM zu Griechenland, um Flüchtlinge und Immigranten abzuwehren.

Die Polizeipräsidenten vier westlicher Balkanländer (Slowenien, Kroatien, Serbien, FYROM) sowie auch Österreichs beschlossen bei ihrem zweiten Treffen am vergangenen Dienstag (01 März 2016) in Belgrad eine weitere Verschärfung der Grenzkontrollen, damit jegliche unkontrollierte Einreise von Flüchtlingen und Immigranten unterbunden wird.

Diese Begegnung war die Fortsetzung des am 18 Februar 2016 in Zagreb erfolgten Treffens, bei dem die gemeinsame Kontrollierung der Flüchtlinge am Grenzübergang Gevgelija (an der Grenze der FYROM, sprich ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens, zu Griechenland) und die Beschränkung ihrer Anzahl auf Basis der von Österreich beschlossenen Quoten vereinbart worden war.
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In Griechenland werden bald 70.000 Flüchtlinge feststecken

1. März 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.582 4 Kommentare

Laut Griechenlands Minister für Migrationspolitik werden in einem Monat bis zu 70000 Flüchtlinge und Immigranten im Land eingeschlossen worden sein.

Giannis Mouzalas, Minister für Migrationspolitik, gestand offiziell ein, dass in Griechenland im kommenden Monat 50.000 – 70.000 Flüchtlinge und Immigranten eingeschlossen werden sein.

Wie Herr Mouzalas betonte, befinden sich derzeit 22.000 Eingeschlossene im Land, und wie die Historie zeigt, wird die Anzahl im nächsten Zeitraum auf 50.000 bis 70.000 ansteigen. Die Ströme setzen sich derweilen mit ungeminderter Intensität fort, während es allein in Piräus rund 3.500 Ausländer gibt und den Hafen zu einem formlosen „Hotspot“ machen.
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Verlauf der Flüchtlingsströme durch Griechenland

24. Februar 2016 / Aufrufe: 4.605 2 Kommentare

Verlauf der Ströme der Flüchtlinge und Immigranten über Griechenland in dem Zeitraum Oktober 2015 bis Februar 2016.

Eine bezeichnende Graphik auf Basis von Angaben des UN-Flüchtlings-Hochkommissariats (UNHCR) über die Flüchtlinge gibt die Flüchtlingsströme in dem Zeitraum ab dem 01 Oktober 2015 bis einschließlich zum 22 Februar 2016 wieder.

Die Graphik skizziert die Routen der Flüchtlinge aus der Türkei zu den nördlichen Ägäis-Inseln Griechenlands und dem griechischen Festland und ihre weitere Bewegungen zur ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM) über den Grenzübergang Idomeni – Gevgelija.
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