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Artikel Tagged ‘idomeni’

Flüchtlingslager in Griechenland sind nicht einmal für Vieh geeignet

2. Juni 2016 / Aufrufe: 1.201 4 Kommentare

Laut der britischen Zeitung Guardian wurden in Griechenland Flüchtlinge und Immigranten aus dem inoffiziellen Lager bei Idomeni in menschenunwürdige Unterkünfte verbracht.

Die Beherbergungsstätten in Griechenland beschreibend, in welche die jüngst im Rahmen einer polizeilichen „Säuberungsaktion“ von dem Grenzort Idomeni abtransportierten Flüchtlinge und Immigranten verbracht wurden, ergeht in einem Bericht der britischen Zeitung „Guardian“ charakteristisch die Rede von Umständen, die „nicht einmal für Tiere geeignet“ sind.

Die Zeitung beruft sich auf namentliche Aussagen Freiwilliger und „photographisch dokumentierte Fakten“ und vertritt, in manchen der besagten Anlagen gebe es nicht einmal fließendes Wasser.
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Verstimmung über Putins Besuch in Griechenland

31. Mai 2016 / Aufrufe: 1.414 4 Kommentare

Die bei dem Besuch Putins in Griechenland demonstrierte Bereitschaft der griechischen Regierung zu einer Zusammenarbeit mit Russland scheint auf Missfallen zu stoßen.

Die deutschsprachige Presse kommentierte ausführlich den Besuch des russischen Präsidenten Vladimir Putin in Griechenland und sprach von einer versöhnlichen Haltung des griechischen Premierministers Alexis Tsipras gegenüber Russland, im Gegensatz zu der von der EU aufrecht erhaltenen Position.

Das Wirtschaftsmagazin Handelsblatt veröffentlichte einen Artikel, in dem es ein zuversichtliches Szenarium für die griechischen Banken umreißt, da – wie die Zeitung schreibt – die letzten Zahlen wieder Gewinne zeigen. „Für die vier größten griechischen Banken endet eine schwierige Periode. Nach fünf Jahren der Verluste streben die Finanzinstitute an, innerhalb des Jahres 2016 wieder in die Gewinnzone zurückzukehren. In den vergangenen fünf Jahren hatten sich bei den vier griechischen Banken Verluste in Höhe von 50,6 Mrd. Euro angesammelt. Folglich ist die jetzt dank der Zahlen des letzten Quartals eingetretene Erleichterung noch größer.
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Aufruf an Flüchtlinge in Griechenland zum Grenzsturm

16. März 2016 / Aufrufe: 1.522 2 Kommentare

Wer rief die in Griechenland bei Idomeni verweilenden Flüchtlinge und Immigranten auf, am 14 März 2016 zu Hunderten die Grenze zur FYROM zu stürmen?

Am vergangenen Wochenende wurde in dem Camp an der Grenze Griechenlands zur ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM), wo seit vielen Tagen weit über 10.000 Flüchtlinge und Immigranten unter katastrophalen Bedingungen ausharren, von bisher unbekannten Initiatoren ein Flugblatt nebst einer detaillierten Karte in Umlauf gebracht, mit dem zu einer massenhaften (illegalen) Überschreitung der Grenze aufgerufen wurde.

Anlässlich dieser Aktion, deren Ausgang war, dass hunderte Menschen – sogar auch Kinder – angeschwollene Wasserläufe passierend ihr Leben riskierten, hat die Regierung die Flüchtlinge aufgerufen, dem griechischen Staat zu vertrauen und sich in die Auffanglager zu begeben.
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Balkanroute ist für Flüchtlinge in Griechenland dicht

9. März 2016 / Aufrufe: 1.012 3 Kommentare

Inzwischen versiegelten auch Serbien und Kroatien ihre Grenzen für Flüchtlinge, während sich in Griechenland bei Idomeni eine humanitäre Katastrophe abspielt.

Seit Anfang der Woche (07 März 2016) begann Serbien, die selben Maßnahmen zu verhängen, die auch Slowenien für die Einreise von Flüchtlingen verhängte.

Die von einem Mitgliedsland der Europäischen Union (sprich Slowenien) durchgesetzte neue Situation berücksichtigend kann Serbien nicht gestatten, ein Konzentrationslager für die Flüchtlinge darzustellen, und wird an seinen Grenzen zur ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM) und zu Bulgarien den Grundsatz der Gegenseitigkeit umsetzen„, wird in der Bekanntmachung des serbischen Innenministeriums betont.
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Griechenland soll einziger „Hotspot“ Europas werden

3. März 2016 / Aktualisiert: 03. März 2016 / Aufrufe: 1.577 4 Kommentare

Der Premierminister der Slowakei droht Griechenland, zum einzigen sogenannten Hotspot für Flüchtlinge und Immigranten in Europa gemacht zu werden.

Der slowakische Premierminister Robert Fitso erklärte, wenn Alexis Tsipras nicht das mache, was er an der Grenze Griechenlands zur Türkei zu tun schulde, werde es in Europa nur einen einzigen Hotspot geben, und der werde „Griechenland“ heißen.

Laut dem sozialdemokratischen, aber auch nationalistischen slowakischen Premierminister hatten die europäischen Führer Alexis Tsipras bereits seit Sommer 2015 davor gewarnt, was hinsichtlich des Flüchtlingsproblems geschehen würde.
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Spezialeinheiten und Militär an Grenze zu Griechenland

2. März 2016 / Aufrufe: 7.401 7 Kommentare

Balkanstaaten und Österreich entsenden Spezialeinheiten der Polizei und Militär an die Grenze der FYROM zu Griechenland, um Flüchtlinge und Immigranten abzuwehren.

Die Polizeipräsidenten vier westlicher Balkanländer (Slowenien, Kroatien, Serbien, FYROM) sowie auch Österreichs beschlossen bei ihrem zweiten Treffen am vergangenen Dienstag (01 März 2016) in Belgrad eine weitere Verschärfung der Grenzkontrollen, damit jegliche unkontrollierte Einreise von Flüchtlingen und Immigranten unterbunden wird.

Diese Begegnung war die Fortsetzung des am 18 Februar 2016 in Zagreb erfolgten Treffens, bei dem die gemeinsame Kontrollierung der Flüchtlinge am Grenzübergang Gevgelija (an der Grenze der FYROM, sprich ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens, zu Griechenland) und die Beschränkung ihrer Anzahl auf Basis der von Österreich beschlossenen Quoten vereinbart worden war.
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In Griechenland werden bald 70.000 Flüchtlinge feststecken

1. März 2016 / Aufrufe: 2.446 4 Kommentare

Laut Griechenlands Minister für Migrationspolitik werden in einem Monat bis zu 70000 Flüchtlinge und Immigranten im Land eingeschlossen worden sein.

Giannis Mouzalas, Minister für Migrationspolitik, gestand offiziell ein, dass in Griechenland im kommenden Monat 50.000 – 70.000 Flüchtlinge und Immigranten eingeschlossen werden sein.

Wie Herr Mouzalas betonte, befinden sich derzeit 22.000 Eingeschlossene im Land, und wie die Historie zeigt, wird die Anzahl im nächsten Zeitraum auf 50.000 bis 70.000 ansteigen. Die Ströme setzen sich derweilen mit ungeminderter Intensität fort, während es allein in Piräus rund 3.500 Ausländer gibt und den Hafen zu einem formlosen „Hotspot“ machen.
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Verlauf der Flüchtlingsströme durch Griechenland

24. Februar 2016 / Aufrufe: 3.545 2 Kommentare

Verlauf der Ströme der Flüchtlinge und Immigranten über Griechenland in dem Zeitraum Oktober 2015 bis Februar 2016.

Eine bezeichnende Graphik auf Basis von Angaben des UN-Flüchtlings-Hochkommissariats (UNHCR) über die Flüchtlinge gibt die Flüchtlingsströme in dem Zeitraum ab dem 01 Oktober 2015 bis einschließlich zum 22 Februar 2016 wieder.

Die Graphik skizziert die Routen der Flüchtlinge aus der Türkei zu den nördlichen Ägäis-Inseln Griechenlands und dem griechischen Festland und ihre weitere Bewegungen zur ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM) über den Grenzübergang Idomeni – Gevgelija.
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Situation an Griechenlands Nordgrenze im „roten“ Bereich

23. Februar 2016 / Aufrufe: 1.551 2 Kommentare

Entgegen den getroffenen Vereinbarungen hat die FYROM die Grenze zu Griechenland für Afghanen geschlossen und lässt auch Iraker und Syrer nur noch bedingt durchreisen.

Nach dem Beschluss der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM), Afghanen nicht mehr die Einreise auf ihr Staatsgebiet zu gestatten, und der Verhängung strengerer Kontrollen für zur Durchreise berechtigten Syrern und Irakern befanden sich am Montagnachmittag (22 Februar 2016) in Griechenland an dem Grenzübergang Idomeni – Gevgelija  bereits rund 5.000 Flüchtlinge eingeschlossen.

Laut den letzten Angaben der Polizei befanden sich am Montag fast 2.000 Personen in dem Zwischenlager bei Idomeni, während weitere 62 Busse mit ungefähr 3.000 Personen sich an einer ungefähr 20 Kilometer von dem Lager entfernt liegenden Autobahn-Raststätte befinden und auf das „grüne Licht“ von der Polizei warten, um ihre Fahrt fortzusetzen.
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Flüchtlingslager in Griechenland bleibt ungenutzt

9. Januar 2016 / Aufrufe: 1.643 Keine Kommentare

Das an der Grenze zwischen Griechenland und der FYROM eingerichtetes Durchgangslager für Flüchtlinge und Immigranten bleibt seit einem Monat ungenutzt.

Das von dem Hochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR), der „Ärzte ohne Grenzen“ und anderen Organisationen in der neutralen Zone zwischen Griechenland und der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM) für den kurzfristigen Verbleib der Flüchtlinge und Immigranten bleibt seit einem Monat ungenutzt.

Die bei Idomeni aus Athen eintreffenden Busse, welche die Flüchtlinge (zur Grenze mit der FYROM) befördern, halten nunmehr auf Anweisung der Polizei an einer 20 Kilometer von der Grenze entfernt liegenden (Autobahn-) Raststätte an, wo sie auf die Anweisung – wieder der griechischen Polizei – darauf warten, sich in die neutrale Zone zu begeben.
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