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Artikel Tagged ‘identifizierungsverfahren’

Griechenland treibt illegale Rentenzahlungen bei

29. Januar 2014 / Aufrufe: 782 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurden bisher 30 Millionen Euro aus unzulässigen Rentenzahlungen auf dem öffentlichen Sektor wieder beigetrieben.

In über 4.000 Fällen haben Rentner des öffentlichen Sektors in Griechenland sich entweder immer noch nicht dem obligatorischen Identifizierungsverfahren unterzogen, oder ihre Rentenbezüge wurden über zum Teil lange Zeiträume weitergezahlt, obwohl die Berechtigten inzwischen verstorben waren.

Die unzulässig gezahlten Beträge erreichen 42,8 Mio. Euro, wovon bisher 29,9 Mio. Euro in die staatlichen Kassen zurückgeflossen sind. Ergänzend ist anzumerken, dass die Zahlung dieser Beträge nicht immer auf betrügerische Machenschaften, sondern oft genug auf Schlampereien bei den involvierten Dienststellen zurückzuführen sind.
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IKA in Griechenland vermisst 32000 Rentner

8. November 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 780 4 Kommentare

Bei dem Sozialversicherungsträger IKA in Griechenland haben sich nach wie vor etwa 32.000 Rentner nicht dem obligatorischen Identifizierungsverfahren unterzogen.

Obwohl die Frist für die am 01. Juli 2011 begonnene obligatorische persönliche Identifizierung der Empfänger von Renten des griechischen Versicherungsträgers IKA bereits am 30. September 2011 auslief, haben sich selbst jetzt im November 2011 rund 32.000 Rentner nach wie vor nicht dem Identifizierungsverfahren unterzogen und erhalten folglich schon seit zwei Monaten keine Rente mehr (siehe auch Rentner der IKA in Griechenland müssen sich identifizieren lassen)

Anfänglich hatten aus dem einen oder anderen Grund zunächst etwa 80.000 Rentner die obige Frist nicht eingehalten, woraufhin ihre Renten wie von den einschlägigen Regelungen vorgesehen „eingefroren“ wurden. Im Oktober 2011 unterzogen sich knapp 50.000 Nachzügler dem fortan nur noch bei den Geschäftsstellen der IKA möglichen Identifizierung, womit ihre Rentenbezüge wieder freigegeben bzw. auch nachgezahlt wurden.

Obwohl inzwischen die Renten für November 2011 ausgezahlt wurden, bleiben etwa 32.000 Rentner nach wie vor „verschollen“ bzw. haben sich immer noch nicht dem obligatorischen Identifizierungsverfahren unterzogen. Die Dienststellen des Versicherungsträgers suchen deswegen inzwischen nach diesen Rentnern, und das Interesse fokussiert nun sich auf die Ergebnisse der jährlichen Überprüfung der Rentenzahlungen, die von den Dienststellen der IKA durchgeführt wird.

Gemäß den bisherigen Ergebnissen der Kotrollen wurden während der letzten fünf Monate des Jahres 2011, die zeitlich mit der Erfassung der Rentner mittels der Banken zusammenfallen, 34.000 Todesfälle mehr als in den letzten fünf Monaten des Jahres 2010 gemeldet. Amtsträger der IKA glauben, dass sich die Situation bis Ende November vollständig geklärt haben wird, während die Geschäftsleitung des Trägers wiederholt erklärt hat, dass sie die Justiz einschalten wird, um eventuelle von unberechtigten Dritten in Empfang genommene Rentenzahlungen gerichtlich einzuklagen.

(Quelle: in.gr)