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Artikel Tagged ‘hotelsterben’

Mariott verlässt Griechenland

9. November 2013 / Aufrufe: 325 Keine Kommentare

Der US-amerikanische Hotelbetreiber Mariott gibt das Ledra Mariott in Griechenland auf.

Die Gesellschaft, die das bekannte Athener Luxushotel „Ledra Mariot“ betreibt, kündigte mittels einer Bekanntmachung im Internet ihren Rückzug aus Athen ab Anfang kommenden Jahres an. Wie es in der Bekanntmachung lautet, wird das an der Syggrou-Allee gelegene Hotel „ab dem 31 Dezember 2013 nicht mehr als Mariott betrieben werden„, deshalb sind keine Buchungen für das kommende Jahr möglich.

Den bekannt gewordenen Informationen zufolge beschloss die Gesellschaft die Aufgabe des Hotels, nachdem sie mit dem Eigentümer der Immobilie keine Einigung über eine Fortsetzung ihrer Kooperation erzielen konnte.

(Quelle: To Pontiki)

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Hotels in Griechenland kämpfen um das Überleben

20. Juli 2013 / Aufrufe: 2.427 4 Kommentare

Trotz der diesjährigen Rekordzahlen bei den Ankünften ausländischer Touristen kämpfen in Griechenland 80 Prozent der Hotels um ihr Überleben.

Es erweist sich, dass auf dem Boden der Krise fast alles gedeihen kann – und zwar gleichzeitig. Zu einer Stunde, wo der griechische Tourismus bei der Anziehung ausländischer Touristen einen Rekord nach dem anderen bricht, sind hunderte Hotels von der Schließung bedroht. Einige Zielgebiete und Hotels haben zu wenig Betten um der explodierenden Nachfrage entsprechen zu können, während man in anderen Regionen jedes Mal jubelt, wenn überhaupt eine Buchung getätigt wird.

In einer zeitlichen Periode, in der davon ausgegangen wird, dass der griechische Tourismus einen neuen Rekord von 17 Mio. ausländischer Besucher und Einnahmen von 11 Mrd. Euro tangieren wird, erklärt der Präsident der Hotelkammer Griechenlands /XEE bzw. Hellenic Chamber of Hotels / HCH), Giorgos Tsakiris, gegenüber Euro2day.gr: „8.000 der insgesamt 10.000 griechischen Hotels begegnen bereits jetzt Überlebensproblemen oder werden ihnen begegnen, während sogar selbst in der Hauptstadt die illegalen Hotels Orgien feiern …
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Schwarzes Domino für Tourismus in Griechenland

15. Juni 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 5.366 29 Kommentare

Der Tourismus in Griechenland erlebt einen Domino-Effekt, der die gesamte Branche in eine nie erlebte Rezession mit ungeheuren volkswirtschaftlichen Folgen hineinzieht.

Die geradezu terroristische Kommunikationsoffensive gegen Griechenland führte bereits zur Stornierung von 2.500.000 Buchungen und einem steilen Rückgang der Ankünfte und Buchungen der Ausländer. Zur selben Stunde können die Neu-Armen Griechen nicht einmal von den für 50 Euro angebotenen Aufenthalten in 5-Sterne Hotels profitieren!

Der Test des verlängerten Pfingstwochenendes (Anmerkung: 02 – 04 Juni 2012) war für den griechischen Tourismus tatsächlich das Schlimmste. Hoteliers und Gewerbetreibende im Tourismus unternahmen wirklich was sie konnten, um die Leute in die Hotels zu bringen, die jedoch in vielen Fällen leer blieben. Große Einheiten auf Kreta und Rhodos boten Super-Luxuszimmer für 120 und 140 Euro pro Nacht an. Und auf der Peloponnes warben andere mit Angeboten sogar bei 50 Euro pro Kopf und Nacht für Suiten, die den Griechen früher einmal zu Tagespreisen von 400 Euro vermietet wurden.

Die Griechen gingen jedoch nicht darauf ein. Nicht nur, weil sie sich den Ausländern gegenüber verraten fühlen. Den Griechen ist seit Jahren bekannt, dass die Hoteliers ihre Zimmer ab dem Winter „festmachen“ und den Agenturen „Land und Wasser“ anbieten, und danach warten sie auf die Griechen, um ihren Reibach zu machen. So bezahlt ein Grieche im Vergleich zu dem Engländer oder Deutschen etwa das Doppelte und Dreifache für ein Zimmer.
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Hotelsterben in Griechenland

6. Juni 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 7.059 4 Kommentare

Dem Hotelsterben in Griechenland fielen allein in Athen über 20 teilweise weltweit bekannte Häuser zum Opfer, während landesweit 3.000 Hotels zum Verkauf anstehen.

Es war der 05 September 1997, als Juan Antonios Semarang bekannt gab, Athen werde die Stadt sein wird, welche die Olympischen Spiele 2004 ausrichten würde. Ab jenem Tag und für die nächsten sieben Jahre begann die Verwandlung der Hauptstadt, und in der ersten Reihe befanden sich bei dieser „Party“ Dutzende Unternehmer aus dem Raum der Hotel- und Tourismusbranche. Die Erwartung einer touristischen Explosion zugunsten der griechischen Hauptstadt nach 2004, gemäß dem Beispiel Barcelonas, führte zu Investitionen von Millionen Euro für die Renovierung Athener Hoteleinheiten. Somit erhielt die Stadt in Aufwertung des touristischen Profils des Landes sowohl im Zentrum als auch in den Randgebieten diverse wunderschöne Hotels mit 3, 4 und 5 Sternen. Außerdem kommt ein großer Teil der 16,17 Mio. Touristen jedes Jahr in Athen vorbei.

Innerhalb weniger Jahre zerbrach jedoch die Vitrine der Hauptstadt. Kriminalität, Gettoisierung, hunderte Demonstrationen und Zwischenfälle jedes Jahr, das Immigrantenproblem und zuletzt die Wirtschaftskrise haben der Hotelbranche ungeheuren Schaden zugefügt. So stellten in den letzten 18 Monaten mehr als zwanzig Hotels in Athen den Betrieb ein, während Befürchtungen geäußert werden, dass sehr bald auch andere Einheiten schließen werden.
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