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Artikel Tagged ‘hellas-gold’

Eldorado und Griechenland stellen sich Ultimaten

16. Januar 2016 / Aufrufe: 765 1 Kommentar

Während Griechenland auf der Einhaltung der Umweltschutzbedingungen in den Goldminen auf Chalkidiki beharrt, droht die Eldorado Gold mit Investitionsstopp und Entlassungen.

Griechenlands Umweltminister Panos Skourletis zeigte der kanadischen Eldorado Gold die rote Karte und stellte gegenüber dem mächtigen Mann der Gesellschaft, Paul Wright, klar, dass es keinen Dialog geben werde, wenn der Beschluss bezüglich der Aussetzung der Arbeiten der Gesellschaft nicht zurück genommen wird.

Der Umweltminister erwiderte bei seinem Tête-à-Tête mit dem Leiter des kanadischen Multis das Ultimatum der Firma und sagte ihm, die Regierung lasse sich nicht erpressen und werde sich nicht an den Tisch setzen, wenn die Gesellschaft nicht in die Werksanlagen zurückkehrt.
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Griechenland legt sich mit Goldgräbern an

14. Januar 2016 / Aufrufe: 919 1 Kommentar

Gegen die Hellas Gold, die eine Tochtergesellschaft der kanadischen Eldorado Gold ist und die Goldminen auf Chalkidiki in Griechenland betreibt, wurden Geldstrafen in Höhe von insgesamt über 1,7 Millionen Euro verhängt.

Von dem Minister für Umwelt und Energie, Panos Skourletis, und dem stellvertretenden Minister für Umwelt und Energie, Giannis Tsironis, wurden die Vorschläge der Körperschaft für Umweltinspektionen (Abteilung für Nordgriechenland) bezüglich der Verhängung von Geldstrafen gegen die Gesellschaft „Hellas Gold SA“ in Höhe von insgesamt 1.734.300 Euro wegen 21 Verletzungen der Gesetzgebung genehmigt, die in der Periode ab 2012 bis Mitte 2014 überprüft und festgestellt wurden.

Die Gesetzverstöße werden in solche, die das Unterprojekt „Mavres Petres“ und die Anlagen „Madem Lakkou“ der Goldminen bei Kassandra im Gemeindeverband Aristotelis betreffen, und jene unterteilt, die mit dem Unterprojekt bei Olympiada im selben Gemeindeverband auf der Halbinsel Chalkidiki in Zusammenhang stehen.
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Griechenland kriminalisiert Proteste gegen Goldminen auf Chalkidiki

25. Oktober 2013 / Aufrufe: 720 Kommentare ausgeschaltet

Eine 76-jährige Greisin, die gegen die Verseuchung durch die Goldminen auf Chalkidiki protestierte, muss sich wegen Ausübung rechtswidriger Gewalt verantworten.

Im Rahmen des exzessiven Vorgehens der Polizei gegen alle Bürger, die gegen die chemische Verseuchung auf der Insel Chalkidiki durch die dortigen Goldminen protestieren, wurde eine in Megali Panagia wohnhafte 76-jährige Greisin vorgeladen, um sich wegen des gegen sie erhobenen Verdachts der Ausübung rechtswidriger Gewalt zu rechtfertigen.

Wie in der Klageschrift angeführt wird, hatte die Greisin zusammen mit anderen Einwohnern des Dorfs Megali Panagia, denen ebenfalls Vorladungen bezüglich der selben Anschuldigung zugestellt worden sind, die Straße blockiert und einen Bus mit Beschäftigten der „Hellas Gold“ daran gehindert, an ihren Arbeitsplatz zu gelangen.
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Gold in Griechenland: vom Eldorado zum El Paso

15. April 2013 / Aufrufe: 1.137 2 Kommentare

Der heftige Widerstand gegen die Goldminen-Projekte in Griechenland hat die Halbinsel Chalkidiki anstatt zu einem neuen Eldorad zu einem neuen El Paso gemacht.

Als Paul Wright, geschäftsführender Vorstand der kanadischen Eldorado Gold, im Dezember 2011 in Athen die Vereinbarung über den Aufkauf der European Goldfields präsentierte, welche die Bergwerke bei Kassandra auf Chalkidiki inne hatte, war er (von Euro2day.gr) gefragt worden, wie er der unangenehmen Vorgeschichte der Sache zu begegnen denke.

Einer substantiellen Antwort wich er aus, möglicherweise, weil er von seinen lokalen Partnern Zusicherungen erhalten hatte, dass sie die Sache „klären“ würden und die Investition bezüglich der Förderung des Goldvorkommens ohne Komplikationen fortschreiten werde.

Jetzt stellen die Kanadier fest, dass Chalkidiki sich in ein Schlachtfeld verwandelt hat, und ihre Strategie bewegt sich zwischen den Drohungen, sich aus dem Land zurückziehen zu werden (was sie innerhalb weniger Tage widerriefen), und den Versprechungen, gemäß denen sie vereinbart haben, eine auf Gegenseitigkeit basierende Sonderabgabe an die Gemeinden des Gebietes zu zahlen.
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Schwermetall-Verseuchung bei Goldminen in Griechenland

5. April 2013 / Aufrufe: 752 Kommentare ausgeschaltet

In Wasserläufen bei den Goldminen bei Olympiada auf Chalkidiki in Griechenland wurden ungeheure Schwermetall-Belastungen festgestellt.

In Wasserläufen bei dem Ort Olympiada auf der Halbinsel Chalkidiki wurden große Mengen an Schwermetallen wie Arsen, Blei und Zink festgestellt. Auf Basis durchgeführter Messungen in Wasserläufen, die in geringer Entfernung von Fischzuchtanlagen und Muschelfarmen in den Golf „Strymonikos“ münden, wurden laut der „Zeitung der Redakteure“ ungeheure Schwermetallkonzentrationen verzeichnet, welche die vorgesehenen Werte bei Arsen um das 49.000-Fache, bei Mangan um das 2.660-Fache, bei Blei um das 169-Fache und auch die normalen Zink-Werte erheblich übersteigen.

Die Zeitung publiziert auch Fotografien mit braungelbem Wasser und Schaumbildungen in den Wasserläufen, wo Rohre der Anreicherungsanlage der „Hellas Gold“ einmünden. „Wir erbringen ihnen Beweise darüber, wie die ‚Eldorado Gold‘ den Umweltschutz versteht„, erklärt der Zeitung die SYRIZA-Abgeordnete des Wahlbezirks Chalkidiki, Katerina Inglezi, die auch zu der Beschwerde schritt.

Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass von Seite der Hellas Gold bzw. der kanadischen Eldorado Gold entgegnet wird, die konkreten Kontaminationen und Umweltschäden haben die vorherigen Besitzer und Betreiber der Goldminen zu verantworten und sollen im Rahmen des Umweltschutzprogramms der Gesellschaft beseitigt werden.

(Quelle: in.gr)

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