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300 Schulen in Griechenland schließen wegen fehlender Heizung

21. Dezember 2012 / Aktualisiert: 07. Juli 2013 / Aufrufe: 606 10 Kommentare

300 Schulen in Westmakedonien in Griechenland sollen ab dem 07 Januar 2013 geschlossen bleiben, weil die Kommunen kein Geld für Heizöl haben.

Die Bürgermeister des Regionsbezirks Westmakedonien beschlossen nach einer Konferenz einstimmig, die Schulen in ihren Gemeinden wegen des Unvermögens zur Beschaffung von Heizöl ab dem 07 Januar 2013 (also nach Ende der Weihnachtsferien) geschlossen zu halten.

Anderenfalls müssen die Klassenzimmer unserer Kinder in Kühlkammern umgewandelt werden. Wir werden unsere Kinder nicht vor Kälte sterben lassen. Seit etlichen Tagen erfolgt der Schulbetrieb unter schwierigen Verhältnissen, die Heizung wird nur für zwei Stunden angestellt. Die Regierung hat nicht die letzte Rate der Finanzierung geschickt, die für den Betrieb der Schulen notwendig ist„, erklärte gegenüber der Zeitung „To Ethnos“ der Bürgermeister von Kastoria, Manolis Chatzisymeonidis.

Das Schreiben der Bürgermeister wurde an den Finanzminister, den Innenminister, den Minister für Verwaltungsreform, den Bildungsminister und an die Parteivorsitzenden geschickt.

(Quelle: in.gr)

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Schulen in Griechenland schließen mangels Heizung

4. November 2012 / Aktualisiert: 03. Juli 2013 / Aufrufe: 722 4 Kommentare

In Griechenland droht einer zunehmenden Anzahl von Schulen mangels Heizung die Schließung, da die zuständigen Kommunen außer Stande sind, Heizöl zu kaufen.

Im Rahmen einer außerordentlichen Versammlung des Zentralverbands der Kommunen in Griechenland (KEDE) brachten die Bürgermeister die unangenehme Gewissheit zum Ausdruck, dass abgesehen von den Schulen in Florina damit zu rechnen ist, dass in den nächsten Tagen auch weitere öffentliche Schulen und Kindergärten in Nordgriechenland in Ermangelung von Heizöl schließen werden.

Besonders Kritisch ist derzeit die Lage in Kastoria, Grevena, Edessa und anderen Gebieten, wo die Temperaturen inzwischen deutlich unter 10° C gefallen sind. Wie die Bürgermeister äußerten, wäre die letzte ihnen verbleibende Lösung, Holzöfen aufzustellen.

Das seitens des KEDE – aber auch vieler einzelner Bürgermeister – an das Finanzministerium gerichtete Verlangen, für die Schulen und Kindergärten die Heizölsteuer zu erstatten, blieb unbeantwortet. Weiter ist anzumerken, dass außer der Angleichung der Preise für Heizöl und Diesel die Mittel für den Betrieb der Schulen und die Deckung ihrer Bedürfnisse im Vergleich zu 2010 um 50% gekürzt wurden.

(Quelle: in.gr)