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Artikel Tagged ‘hedgefonds’

Wie Griechenland seine Banken verlor

25. November 2015 / Aufrufe: 4.013 2 Kommentare

Die Rekapitalisierung der Banken in Griechenland ist ein skandalöses Geschenk an die Hedgefonds, das Fiskus, Kleinaktionäre und Steuerzahler dutzende Milliarden Euro kostet.

Was in Griechenland in der vergangen Woche bei den Banken geschah, betrifft nicht nur die Kleinaktionäre. Es betrifft uns alle, weil das Vermögen des griechischen Fiskus auf fast unverständliche Weise entwertet wurde und ungerechtfertigt und für immer etliche Milliarden Euro verloren gingen.

Was verloren wir? Was war schuld? Was lief schief? Wer ist verantwortlich? Gibt es überhaupt jemanden, der für das Vermögen und die Zukunft des Staates Sorge trägt?
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Geier kreisen über Griechenlands Häusern

24. Oktober 2015 / Aufrufe: 6.250 Kommentare ausgeschaltet

Mit der geforderten Freigabe der Zwangsversteigerung von Hauptwohnungen wollen Griechenlands Gläubiger einen neuen Markt in der griechischen Wirtschaft schaffen.

Die Forderungen der Vertreter der Institutionen nach Freigabe der Zwangsversteigerungen der Hauptwohnung öffnen den … Weg für das Eindringen ausländischer spekulativer Funds, aber auch Immobilien-Consulting und -Verwaltungsgesellschaften in den griechischen Markt.

Das „Quartett“ (anstatt vormals der Troika) beharrte auch gestern bei seinen stundenlangen Verhandlungen mit Finanzminister Evklidis Tsakalotos und Wirtschaftminister Giorgos Stathakis auf der Festsetzung von Kriterien mit sehr niedrigen Grenzen hinsichtlich des Einheitswertes, der Höhe des Einkommen und der Verbindlichkeiten, welche die in der „Lex Katselis“ Zuflucht suchenden Kreditnehmer zu erfüllen haben, damit sie die Ausnahme der Hauptwohnung von der Verflüssigung ihres übrigen immobilen Vermögens zur Regelung ihrer Schulden erreichen.
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300000 Haushalten in Griechenland droht Zwangsräumung

20. Oktober 2015 / Aktualisiert: 20. März 2016 / Aufrufe: 1.699 2 Kommentare

Griechenland soll auf Druck der Gläubiger Zwangsversteigerungen bisher geschützter Hauptwohnungen und Verkäufe roter Kredite an Hedgefonds forcieren.

Ungefähr 300.000 Haushalten in Griechenland drohen Zwangsräumungen, da sich das „Fensterchen“ für Versteigerungen sogar auch der Hauptwohnung wegen leistungsgestörter Kredite bei den Banken öffnete.

Bisher schützt die sogenannte „Lex Katseli“ die Eigentümer von Immobilien im Wert (Einheitswert) von bis zu 375.000 Euro. Die Gläubiger des Landes üben jedoch Druck aus, damit die Schutzgrenze auf 80.000 Euro gesenkt wird und ab diesem Wert und darüber die Immobilien unter den Hammer kommen.
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Griechenland-Krise: Wer hat Angst vor einem Grexit?

12. Januar 2015 / Aufrufe: 2.460 8 Kommentare

Im Fall eines Grexit müssten die Europäer für 83 Prozent der Verschuldung Griechenlands aufkommen, während die Hedgefonds sich signifikante Gewinne versprechen.

Der Sturm der Veröffentlichungen und Berichte von Investment-Häusern, welche die Verkündung vorgezogener Neuwahlen in Griechenland beschäftigte, und hautsächlich das erneute Auftauchen des Begriffs Grexit auf den Titelseiten der Zeitungen haben bereits eine signifikante Rolle im Wahlkampf gespielt, sich in dem stetig sinkenden Wert der Börsentransaktion abgebildet und Gegenstand – nicht immer positiver – Kommentare dargestellt …

Die Essenz ist, dass die Möglichkeit eines „Unfalls“ in Griechenland und des Ausscheidens des Landes aus dem Euro ein inzwischen nicht mehr vorherrschendes, jedoch in den Plänen gewisser Kreise jedenfalls existierendes Thema ist. Existierend, wenn auch nicht … erwünscht! Weil – so sehr etliche Analytiker, selbst auch politische Führer Europas behaupten, die Union sei ausreichend gewappnet um sogar auch einer eventuellen Spaltung der Eurozone zu begegnen – offensichtlich ist, dass unter dem Strich alle (abgesehen von diversen privaten Investoren) nur zu verlieren haben. Allen voran die Deutschen und Franzosen!
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Stelldichein der Hedgefonds in Griechenland

10. November 2014 / Aufrufe: 600 Kommentare ausgeschaltet

Die Präsenz der Hedgefonds beziehungsweise sogenannter Distressed Debt Fonds in Griechenland verdichtet sich.

Die Distressed (Debt) Fonds – wie spekulative „Investitionen“ in Elemente problematischer Aktiva genannt werden – stellen sich seit vielen Monaten regelmäßig zu Treffen auf griechischem Boden hauptsächlich mit Bankiers zu dem Zweck ein, aus den Portefeuilles der griechischen Banken die Kredite an Unternehmen aufzukaufen, die sie interessieren.

Gleichzeitig lassen die Fonds die Absicht durchsickern, Mehrheits-Aktienpakete großer griechischer Gesellschaften aufzukaufen, die hohe kurzfristige Kreditverpflichtungen und einen Mangel an Liquidität haben und im unmittelbar nächsten Zeitraum bewältigen müssen.
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Faule Kredite aus Griechenland mit 70 Prozent Discount

3. Juli 2014 / Aktualisiert: 20. November 2014 / Aufrufe: 703 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland scheinen inzwischen ernsthaft die Veräußerung notleidender Kredite an Hedge-Fonds in Erwägung zu ziehen.

Auf dem Markt in Griechenland scheinen neue Gegebenheiten geschaffen zu werden, da Informationen zufolge die Banken bezüglich der „roten“ (sprich „notleidenden“) Kredite mittlerweile auch über einen bis zu 70% erreichenden Schnitt diskutieren sollen. Einige der Gläubiger sprechen sogar darüber, einen Satz von gerade einmal gut 10% des anfänglichen Kreditbetrags zu akzeptieren.

Diese Züge zeigen, dass die griechischen Banken Wasser in ihren Wein zu schütten und die schmerzhafte Realität zu akzeptieren beginnen, die keine andere als die ist, die besagt, es sei besser, 20% als letztendlich gar nichts zu bekommen. Gleichzeitig müssen sie im Gegensatz zu der von ihnen bisher zum Überdruss angewendeten Praxis der Rückstellungen und Verbriefungen jedoch auch die mit der Streichung der Kredite einhergehenden Auswirkungen auf den Cash Flow akzeptieren.
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Griechenland als Investitions-Eldorado für Ausländer

15. Juni 2014 / Aktualisiert: 13. März 2016 / Aufrufe: 819 Kommentare ausgeschaltet

Trotz des gegenteiligen Eindrucks nehmen die direkten ausländischen Investitionen in Griechenland während der letzten drei Jahre Schritt für Schritt zu.

Die Aufmerksamkeit mag auf die großen Privatisierungen gerichtet sein, jedoch werden kontinuierlich kleine, nicht immer imposante Positionierungen verzeichnet. Dies geht sowohl aus den offiziellen Daten als auch aus dem Lauf der Entwicklungen hervor.

Der Star der Hedgefonds, John Paulson, bestätigte sein Interesse an den griechischen Banken, der Investment-Guru Mark Möbius hat erklärt, in Griechenland nach Gelegenheiten zu suchen, während der Regent der Fairfax Financial, Prem Watsa, einschätzte, Griechenland werde zu einem El Dorado für Investitionen werden.
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Warum ausländische Fonds mit Konzernen in Griechenland liebäugeln

3. Juni 2014 / Aktualisiert: 08. November 2014 / Aufrufe: 554 Kommentare ausgeschaltet

Ausländische Investoren kaufen sich in Griechenland bereits seit einiger Zeit in als vielversprechend geltende Konzerne und Sparten ein.

Die internationalen Portefeuilles, gleich ob es sich um Hedge Funds, Private Equities oder sogar auch Distress Fonds handelt, haben in den letzten eineinhalb Jahren ihre Blicke intensiver auf den griechischen Markt und die Unternehmen geworfen, die führende Rollen in Bereichen inne haben, die als Spitzen- und vielversprechende Sparten gelten.

Griechenland scheint das Schlimmste überwunden zu haben – natürlich nicht ohne Opfer und Verluste, aber die Wirtschaft scheint Fuß zu fassen und allmählich Anzeichen eines Aufschwungs zu geben, sie erreicht diverse makroökonomische Ziele. Parallel zeichnen sich – und das ist ein Umstand, der die internationalen Player zusätzlich anzieht – auf dem Markt und an der Börse niedrige bis attraktive Preise ab, spezieller nach der Korrekturbewegung des allgemeinen Indexes in den vergangenen drei Wochen. Welche Investoren auch immer steigen in Gesellschaften und Aktien ein oder suchen Ziele, wobei sie wissen, dass sie relativ geringe Kapitalbeträge aufbringen werden, jedoch auf vielfache Zugewinne hoffen.
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