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Hohe Strafe für Schüsse auf streunenden Hund in Griechenland

22. Februar 2013 / Aktualisiert: 23. Februar 2013 / Aufrufe: 1.256 15 Kommentare

In Griechenland wurde ein 71-jähriger Mann wegen Schüssen auf einen streunenden Hund zu 18 Monaten Haft und einer Geldstrafe von 5200 Euro verurteilt.

Die Stunde der Gerechtigkeit schlug am 21 Februar 2013 für einen 71-jährigen Mann, der am vorherigen Sonntag mit seiner Flinte mehrfach auf einen streunenden Hund geschossen hatte. Die gegen ihn von der 2. Schnellgerichtskammer des Strafgerichts Heraklion (Iraklion) / Kreta verhängte Strafe belief sich anfänglich auf 14 Monate plus jeweils weitere 6 Monate für jeden Punkt der Anklage, wurde dann jedoch zu 18 Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 5.200 Euro zusammengefasst.

Das Gericht ließ die Nebenklage durch den Tierschutzverein „Zoofili Drasi“ mit Vertreterin dessen Vorsitzende Georgia Stefanaki zu. Freiwillige des Tierschutzvereins war auch die Rechtsanwältin Kalliopi Maravelaki, die allen bewies, dass der Täter zu jenem Augenblick das Tier einfach töten wollte und sich kein Thema der Verteidigung stellt, da das Tier – wie auch die Zeugen der Anklage vor Gericht aussagten – ihn nicht angriff.

Der Hund überlebte die Schüsse und wird in dem kommunalen Hundeasyl behandelt, verlor jedoch ein Auge und ist dermaßen verstört, dass er derzeit nicht einmal frisst. Dennoch erklärte sich eine der Familien, die den Täter sahen und bei der Polizei anzeigten, zur „Adoption“ des Hundes bereit, sobald er wieder zu sich kommen wird.

Es sei angemerkt, dass es sich bei der verhängten Strafe um die höchste handelt, die bisher wegen Schüssen auf ein streunendes Tier verhängt worden ist.

(Quelle: FlashNews.gr)

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300 Euro Strafe für Aussetzung von Haustieren in Griechenland

22. Januar 2013 / Aufrufe: 1.123 12 Kommentare

Die Stadtgemeinde Larisa in Griechenland ahndet die Aussetzung von Haustieren fortan mit einer Geldstrafe in Höhe von 300 Euro.

Wie der stellvertretende Oberbürgermeister der Stadtgemeinde Larisa in Thessalien, Vasilis Batziliotis,  bekannt gab, wird die Kommunalpolizei fortan empfindliche Geldstrafen gegen alle verhängen, die ihre bis kürzlich geliebten Haustiere aussetzen. Herr Batziliotis merkte an, die geltende Gesetzgebung sehe eine Geldstrafe von bis zu 300 Euro für jedes Tier vorsieht, das jemand „adoptiert“ und dann aussetzt, und dass die einschlägigen Methoden zur Auffindung des Besitzers existieren.

Die Besitzer von Gesellschafts- bzw. Haustieren müssen versuchen, die unkontrollierte Vermehrung wenn nicht völlig zu unterbinden, so zumindest einzuschränken. Wenn der Besitzer eines Tieres dessen Gesellschaft nicht (mehr) wünscht, schuldet er in Zusammenarbeit mit Tierschutzverbänden, für seine Adoption zu sorgen und hat es nicht auszusetzen und damit das Problem der streunenden Tiere zu steigern“, erklärte der stellvertretende Bürgermeister.

Es sei angemerkt, dass seit 2004 bis heute das Werk des kommunalen Hundeasyls beneidenswert ist, da es 4.000 Tiere behandelt und 1.745 Tiere sterilisiert hat, während ebenfalls 726 ausgewachsene Tiere und 1.565 Welpen adoptiert wurden. Im übrigen sieht die einschlägige Gesetzgebung vor, dass die Gemeinden und Kommunen speziell streunende Hunde, die nicht als gefährlich (sprich „bissig“) eingestuft werden, sterilisieren und wieder dort aussetzen müssen, wo die Tiere aufgegriffen wurden.

(Quelle: OnLarisa,gr)