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Artikel Tagged ‘haushaltsüberschuss’

Primärüberschuss 2014 in Griechenland geringer als erwartet

17. April 2015 / Aufrufe: 809 1 Kommentar

Griechenlands Primärüberschuss für 2014 fiel erheblich niedriger als erwartet aus, während die Verschuldung leicht sank, als Prozentsatz des BIP jedoch weiter anstieg.

Gemäß den Daten, welche die nationale Statistikbehörde Griechenlands (ELSTAT) im Rahmen eines übermäßig hohen Defizits bekannt gab und an Eurostat übermittelte, verzeichnete der Haushalt 2014 einen primären Überschuss in Höhe von 0,4% des BIP bzw. 630 Millionen Euro.

Wie sich aus den Daten ergibt, beliefen sich die Aufwendungen der allgemeinen Regierung 2014 auf 88,3 Mrd. Euro und die Einnahmen auf 82 Mrd. Euro, womit die Gesamtbilanz ein Defizit von 6,3 Mrd. Euro bzw. 3,5% des BIP aufweist.
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Lockerung der Einkommenskriterien für Soziale Dividende in Griechenland

4. Juni 2014 / Aufrufe: 331 1 Kommentar

Die Kriterien für die Bewilligung der in Griechenland kurz vor den Wahlen im Mai 2014 ausgelobten sogenannten Sozialen Dividende wurden rückwirkend gelockert.

Nachdem infolge der mehr schlecht als recht definierten Kriterien für die Bewilligung der in Griechenland kurz vor den Wahlen als unverhohlenes Wahlgeschenk ausgelobten „Sozialen Dividende“ (sprich einer einmaligen finanziellen Beihilfe in Höhe von ab 500 Euro) bisher nicht einmal die Hälfte des für diesen Zeck vorgesehenen Betrags in Höhe von 450 Millionen Euro ausgeschüttet wurde bzw. der Großteil der gestellten Anträge abgewiesen wurde, beschloss die griechische Regierung eine Lockerung der bisherigen Einkommenskriterien.

Konkret wurde die Einkommensgrenze für Ledige von 6.000 Euro auf 7.050 Euro erhöht, womit auch die Einkommensgrenzen unter Berücksichtigung der einem Haushalt angehörenden Mitglieder entsprechend steigen.
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Griechenland, Primärüberschuss und Verschuldung

28. April 2014 / Aktualisiert: 13. März 2016 / Aufrufe: 429 Keine Kommentare

Nach dem Gang an die Finanzmärkte und die Bestätigung des Primärüberschusses hofft die Regierung in Griechenland nun auf eine günstige Entscheidung über die Verschuldung.

In einem Versuch, die öffentliche Verschuldung tragbar zu machen, befindet die griechische Regierung sich nach der Bekanntgabe des primären Überschusses durch die Eurostat bei der Planung des „Tags danach“.

Nachdem der Gang an die Finanzmärkte erfolgreich abgeschlossen wurde, stellt den nächsten Schritt eine „gute“ Entscheidung über die öffentliche Verschuldung Griechenlands dar, während auch die Aufnahme einer Diskussion über die Deckung der volkswirtschaftlichen Lücke der kommenden Jahre nicht ausgeschlossen werden darf.
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Haushaltsüberschuss in Griechenland ist Volksverarsche

27. April 2014 / Aufrufe: 1.243 3 Kommentare

Laut dem Leiter des Instituts für Wirtschaftforschung ifo, Hans-Werner Sinn, kann von einem primären Haushaltsüberschuss in Griechenland keine Rede sein.

Sich auf die Erklärungen der Troika und der Kommission hinsichtlich des primären Überschusses Griechenlands beziehend spricht der Leiter des Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo) in München, Hans-Werner Sinn, von einer Irreführung der öffentlichen Meinung.

In Wirklichkeit kann von solchen Haushaltsüberschüssen keine Rede sein„, führt Herr Sinn in einer abgegebenen Bekanntmachung an und ergänzt, dass das, was die Troika einen Vertreter der Europäischen Kommission in Brüssel bekannt geben ließ, eine Zahl gewesen sei, die einfach jegliche Elemente über als nicht wiederkehrend charakterisierte Ausgaben ausklammerte – und zwar hauptsächlich die Kosten der Rettung der Banken, auch wenn niemand voraussehen kann, dass in den kommenden Jahren nicht weitere Gelder für die Rettung der Banken erforderlich sein werden.
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Greek Statistics – Primärer Haushaltsüberschuss in Griechenland

26. April 2014 / Aufrufe: 743 2 Kommentare

Laut dem Wirtschaftswissenschaftler Yanis Varoufakis stellt der primäre Überschuss eine weitere Episode der Greek Statistics dar, die von der Eurostat abgesegnet wurde.

Die Ausmerzung des primären Defizits ist von maßgeblicher Bedeutung für einen Mitgliedstaat der Eurozone, der eine nicht tragfähige Verschuldung (an Europa und den IWF) hat, über die – da sie nicht tragfähig ist – ob er will oder nicht neu verhandelt werden muss. Ist der primäre Überschuss Griechenlands (oder zumindest die Beseitigung des primären Defizits) Realität, bedeutet dies eins: dass der griechische Staat über einen langen Zeitraum von seinen Steuereinnahmen leben und dabei regulär Gehälter und Renten zahlen und die Gelder entrichten kann, die er seinen Lieferanten schuldet.

Etwas derartiges würde sogar auch die Verhandlungskraft der griechischen Regierung gegenüber Berlin, Frankfurt und Brüssel bei den Verhandlungen von nationaler Bedeutung über die Verschuldung enorm stärken. Warum? Weil unsere Partner wüssten, dass im schlimmsten Fall (sprich eines Scheiterns der Verhandlungen) der griechische Staat die Tilgungen seiner Kredite aussetzen kann (bis sich eine Vereinbarung ergibt, die Griechenlands öffentliche Verschuldung tragfähig macht), ohne die Bezahlung von Gehältern, Renten und Lieferanten einzustellen.
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Soziale Dividende – Wahlgeschenk an 1 Mio Bürger in Griechenland

21. April 2014 / Aufrufe: 843 1 Kommentar

Kurz vor den Wahlen im Mai 2014 wird in Griechenland die Auszahlung des als Soziale Dividende getauften Wahlgeschenks an rund 1 Million Bürger anlaufen.

Der Ministerialbeschluss, der am 16 April 2014 von den gemeinsam zuständigen Ministern für Finanzen und Arbeit unterzeichnet wurde, bestimmt und umfasst den Kreis der Berechtigten, die Ausnahmen sowie auch drei in letzter Minute vorgenommener Änderungen bezüglich der Auszahlung der sogenannten „sozialen Dividende“ (sprich einer ab 500 Euro betragenden einmaligen finanziellen Beihilfe) an ungefähr 600.000 Haushalte bzw. 1 Million Bürger auf Basis konkreter Einkommens- und Vermögenskriterien.

Die in Rede stehenden drei Änderungen umfassen die Senkung der Grenze des Gesamtwertes des Immobilienvermögens für Verheirate von 250.000 Euro auf 200.000 Euro (für ledige bleibt die Grenze bei 125.000 Euro) und die Voraussetzung für Langzeitarbeitslose, bis zum 01 März beim Arbeitsamt (OAED) registriert gewesen zu sein, während auch die Bedingungen definiert werden, unter denen jemand als „Schützling“ (des Antragstellers) charakterisiert wird. Speziell die Einkommenskriterien sind dagegen nicht weiter geändert worden und entsprechen denen, die bereits vor einigen Tagen bekannt geworden sind.
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Griechenland hausiert mit Haushaltsüberschuss

14. Februar 2014 / Aufrufe: 677 3 Kommentare

Griechenlands Finanzminister versucht die Gläubiger von einem spektakulären Überschuss zu überzeugen, jedoch schenken diese den unbestätigten Daten keinen Glauben.

Die Troika beharrt darauf, die Szenarien des griechischen Finanzministeriums über einen primären Haushaltsüberschuss zurückzuweisen, der für 2013 rund 1,5 Mrd. Euro erreichen und sogar übersteigen soll. Die Funktionäre des Triumvirats führen weiter an, der Überschuss des vergangenen Jahres werde – soweit er erreicht werden wird – auch Resultat von Maßnahmen sein, die sich 2014 nicht wiederholen werden.

Die Troika veranschlagt, der Überschuss des Jahres 2013 könne bestenfalls 300 Mio. Euro nicht übersteigen, während der stellvertretende griechische Finanzminister Christos Staikouras einen – gemäß den Terms des Memorandums definierten – primären Überschuss der Größenordnung von 812 Mio. Euro in den Haushaltsplan „eingetragen“ hat.
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Die Zahlen hinter dem neuen Plan für Griechenland

13. Februar 2014 / Aktualisiert: 12. Dezember 2015 / Aufrufe: 495 Keine Kommentare

Das sogenannte Szenarium 50-50-15 könnte Griechenland Atem bei der Bedienung seiner Verschuldung verschaffen, wird jedoch auch mit Gegenleistungen einhergehen.

Der Informationen zufolge derzeit von den Europäern vorbereitete Plan zur Verlängerung der Dauer der Hilfskredite an Griechenland von 30 auf 50 Jahre, in Kombination mit einer neuen Zinssenkung um 50 Basispunkte und einem Kredit der Größenordnung von 13 – 15 Mrd. Euro, bringt für Griechenland eine große Atempause bei den Aufwendungen für die Bedienung der öffentlichen Verschuldung mit sich.

Sollte es zu diesem sogenannten „Szenarium 50-50-15“ kommen, wird es eine unmittelbare Einsparung von Ausgaben für Zinsen in der Größenordnung von 300 Mio. Euro jährlich, aber auch eine Senkung der Tilgung um ungefähr 3,5 Mrd. Euro jährlich geben.
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Die Technik des defizitären Überschusses in Griechenland

22. Dezember 2013 / Aufrufe: 479 Keine Kommentare

Schwarz wird weiß und die Technik des defizitären Primärüberschusses in Griechenland.

Kaum hatten wir nachzurechnen begonnen, wie die Regierung den primären Überschuss an uns verteilen wird, und die Taschenrechner hervorholten um zu sehen, was uns als Gegenleistung für unsere Opfer zusteht, kam vor einigen Tagen der Bericht der Griechischen Bank und verwirrte uns: wie wir lasen, „verzeichnete der Staatshaushalt in den elf Monaten Januar – November 2013 ein primäres Kassendefizit von 4 Mrd. Euro„.

In dem selben Artikel wird anschaulich auch die Technik der Umwandlung von „schwarz in weiß“ beschrieben, worin die griechische Regierung tatsächlich eine bedeutende Leistung präsentiert: „Dieses Defizit verwandelt sich in einen Überschuss von 3,1 Mrd. Euro, wenn: erstens die Einnahmen in Höhe von 1,5 Mrd. Euro aus dem Transfer der Renditen griechischer Staatsanleihen von den Zentralbanken des Eurosystems berücksichtigt und zweitens die Ausgaben in Höhe von ungefähr 5,6 Mrd. Euro abgezogen werden, die sich auf die Abzahlung fälliger Verbindlichkeiten beziehen„.
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Kassendefizit in Griechenland bei 10 Mrd Euro

20. Dezember 2013 / Aufrufe: 444 Keine Kommentare

Das Kassendefizit Januar – November 2013 in Griechenland erreichte 10 Milliarden Euro, bei Einnahmen des ordentlichen Haushalts von knapp 42 Milliarden Euro.

Laut der Griechischen Bank präsentierte die zentrale Verwaltung im Zeitraum Januar – November 2013 ein Kassendefizit in Höhe von 9,96 Mrd. Euro, gegenüber 7,67 Mrd. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die Einnahmen des ordentlichen Haushalts, in denen nicht die Einnahmen in Höhe von 5,1 Mrd. Euro aus dem Transfer der Buchgewinne griechischer Staatsanleihen von den Zentralbanken des Eurosystems enthalten sind, gestalteten sich im selben Zeitraum auf 41,63 Mrd. Euro, gegenüber 42,91 Mrd. Euro im Vorjahr.
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