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Artikel Tagged ‘haushaltsstelle’

Das tragische Bild der Wirtschaft Griechenlands

3. Mai 2016 / Aufrufe: 1.067 Kommentare ausgeschaltet

Der Quartalsbericht der staatlichen Haushaltsstelle zeichnet ein völlig anderes Bild von der Wirtschaft Griechenlands als die Regierung propagiert.

Im vierten Quartal des Jahres 2015 präsentierte das BIP einen marginalen Anstieg um 0,1% im Verhältnis zum dritten Quartal 2015, während das BIP im Verhältnis zum vierten Quartal des Jahres 2014 einen Rückgang um 0,8% verzeichnete … Für das Jahr 2015 insgesamt schrumpfte das BIP der griechischen Wirtschaft um weitere 0,2%. In nominalen Werten war der Rückgang noch größer (-0,9%) …

Die Arbeitslosigkeitsquote erreichte im vierten Quartal des Jahres 2015, im Verhältnis zu dem dritten Quartal 2015 marginal gestiegen … Die Arbeitsproduktivität ging weitere zurück … Die Vergütungen für abhängige Arbeit je Lohnempfänger gingen zurück …
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Regierung in Griechenland erneut bloßgestellt

1. November 2014 / Aufrufe: 893 1 Kommentar

Die Haushaltsstelle des Parlaments in Griechenland stellt fest, dass die Regierung immer noch keinen konkreten Plan für die Epoche nach dem Memorandum vorgelegt hat.

In Griechenland stellt die Haushaltsstelle des Parlaments erneut die Regierung bloß, da sie in ihrem neuen Bericht über die Ergebnisse des letzten Quartals feststellt, dass immer noch kein nationales Programm für die Epoche nach dem Memorandum gestaltet worden ist, und auch betont, Griechenland fahre darin fort, ohne „Kompass“ für den Folgetag nur über partielle Themen zu verhandeln.

Der Bericht stellt ebenfalls fest, dass alles, was für den ohne Memorandum beginnenden neuen Tag angekündigt worden ist, „allgemeine Ziele (Wettbewerbsfähigkeit, Extravertiertheit usw.) wiederholt, ohne von konkreten Maßnahmen begleitet zu werden„.
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Griechenland: der Weg zur Success Story wird lang sein …

9. Mai 2014 / Aufrufe: 709 1 Kommentar

Im Gegensatz zu der griechischen Regierung stellt die staatliche Haushaltsstelle fest, Griechenland habe noch einen langen Weg zur Succes Story vor sich.

Ein „Faustschlag in den Magen“ der griechischen Regierung sind die Schlussfolgerungen der Staatlichen Etatstelle in dem Quartalsbericht Januar – März 2014 über den Verlauf der griechischen Wirtschaft. Sie warnt sogar, dass „der Weg noch lang sein wird“ und die Präsenz der Troika in Griechenland sich wenigstens noch während der kommenden zwei Jahre 2015 – 2016 fortsetzen wird, was die Regierung dagegen angesichts der anstehenden Europawahl im Mai 2014 geschickt zu verbergen versucht.

Grundsätzliche Folgerung des Berichts ist, dass „die Rezession abklingt, die gesellschaftliche Krise weitergeht“ und die Hauptereignisse der ersten Monate des Jahres 2014 (primärer Überschuss, Einigung zwischen Regierung – Troika, Gang an die Finanzmärkte) „nicht das endgültige Ende des schwierigen und mit Hindernissen gefüllten Weges sind„.
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Warnung vor weiterer Überbesteuerung in Griechenland

1. Februar 2014 / Aufrufe: 563 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts der heftigen Überbesteuerung in Griechenland warnt die Haushaltsstelle, dass weitere Steuererhöhungen zur Ausweitung der Steuerhinterziehung führen werden.

„Nein zu neuen Steuern“ lautet es unmissverständlich in dem Quartalsberichts der Haushaltsstelle des griechischen Parlaments, in dem Fakten dargestellt werden, laut denen die Einkommensteuersätze für natürliche Personen und Unternehmen sowie auch die Mehrwertsteuer in Griechenland über dem EU-Durchschnitt liegen.

In einer in dem Bericht enthaltenen Analyse wird zu beantworten versucht, ob es in Griechenland eine Überbesteuerung gibt. Ein direkt Antwort wird nicht formuliert, es ergeht jedoch die Rede von bereits „schwer Besteuerten“ und wird eingeschätzt, dass eine eventuelle Erhöhung der Steuern keinen Anstieg der Einnahmen bewirken, sondern zur Ausweitung der Steuerhinterziehung und einem weiteren der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus führen würde.
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Krach in Griechenland größer als der amerikanische

12. Mai 2013 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 421 Kommentare ausgeschaltet

Die Haushaltsstelle des Parlaments in Griechenland veröffentlichte am 10 Mai 2013 einen vernichtenden Bericht über den katastrophalen Kurs der griechischen Wirtschaft.

In dem ersten Quartalsbericht für 2013 der staatlichen Haushaltsstelle des griechischen Parlaments wird eingeschätzt, dass gegen Ende 2013 die Rezession in Griechenland weltweit die drittgrößte und hinsichtlich ihrer Dauer die am längsten anhaltende Rezession der letzten 100 Jahre sein und sogar auch die große Rezession der USA übertreffen wird.

Gemäß dem Bericht wird veranschlagt, Griechenland werde bis Ende 2013 im Vergleich zu 2007 ungefähr 1/4 seines BIP verloren haben. Die Autoren des Berichts gestehen sogar ein, der Versuch der volkswirtschaftlichen Sanierung sei hart und sein Ausgang unsicher. Die Quellen der Unsicherheit schaffen die geringer als angezielt ausfallenden Steuererstattungen sowie die – gegenüber den Vorgaben – höheren Einnahmen des öffentlichen Investitionsprogramms, die jedoch nicht mit den entsprechenden Aufwendungen einhergehen.

Laut dem Bericht existieren keine wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Spielräume für weitere Austeritäts-Maßnahmen, zumal zu einem Zeitpunkt, wo Griechenland unter den Ländern der EU bei der Arbeitslosigkeit auf dem ersten Platz liegt. Das Institut für Arbeit der GSEE schätzt sogar ein, dass 2013 die Arbeitslosen 29% des Arbeitskräftepotentials tangieren, als ihre Anzahl auf über 1.450.000 steigen wird!

[Quellen: 6meres.gr, Quartalsbericht Januar – März 2013 (griechisch, PDF)]