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Artikel Tagged ‘haushaltsplan’

Haushaltsziel 2014 in Griechenland gefährdet

16. Dezember 2014 / Aufrufe: 785 Kommentare ausgeschaltet

Um die Ziele des Haushaltsplans 2014 in Griechenland zu erfüllen, müssen im Dezember fast 8,5 Milliarden Euro in die öffentlichen Kassen fließen.

Inzwischen ist die Gefahr sichtbar, dass in Griechenland das ehrgeizige Ziel der Einnahmen des Haushaltsplans des Jahres 2014 nicht erreicht wird, welche Entwicklung in einem signifikanten Grad auf dem Rückgang der Steuereinnahmen, aber auch der Ungewissheit beruht, die durch die politischen Entwicklungen verursacht wird.

Die am vergangenen Freitag (12 Dezember 2014)  von dem stellvertretenden Finanzminister Christos Staikouras präsentierten Daten rufen intensive Beunruhigung angesichts der Tatsache hervor, dass der im letzten Monat des Jahres beizutreibende Betrags sich auf 8,43 Mrd. Euro beläuft, wogegen im entsprechenden Monat des Vorjahres nur ungefähr 5 Mrd. Euro eingenommen worden waren.
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Endlich eine gerechte Steuererhöhung in Griechenland!

11. Oktober 2014 / Aktualisiert: 11. Oktober 2014 / Aufrufe: 941 Kommentare ausgeschaltet

Der Haushaltsentwurf 2015 in Griechenland sieht zusätzliche Steuern von 1,735 Mrd Euro vor, wozu auch die Besteuerung bisher steuerfreier Sachleistungen beitragen soll.

Bravo an Frau Katerina Savvaidou (Generalsekretärin für öffentliche Einnahmen des Finanzministeriums in Griechenland) und die „Stars“ ihres Stabes: Sie haben die Besteuerungsmaterie gefunden um unseren supereffizienten Staat zu finanzieren.

RÜCKWIRKEND (Achtung: rückwirkend!) ab dem 01-01-2014 werden für die Arbeitnehmer des privaten Sektors die Aufwendungen, welche die Firmen für Firmentelefone, die Benutzung von Firmenfahrzeugen, die Deckung der Aufwendungen für private Kindergärten usw. übernehmen, als Einkommen besteuert!
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Neue Austeritäts-Maßnahmen von knapp 3 Mrd Euro in Griechenland

10. Oktober 2014 / Aufrufe: 1.744 3 Kommentare

Der Entwurf des Haushaltsplans 2015 beschert den Bürgern in Griechenland steuerliche Mehrbelastungen und Kürzungen im Sozialwesen von rund 2,2 Milliarden Euro.

Der Entwurf des Haushaltsplans 2015 hält für die griechischen Bürger Austeritäts-Maßnahmen über 2,8 Mrd. Euro bereit, mittels einer zusätzlichen steuerlichen Belastung von 1,735 Mrd. Euro, Amputation grundlegender Funktionen des Staates mittels Kürzung der primären Aufwendungen um 672 Mio. Euro und Beschneidung der öffentlichen Investitionen um 400 Mio. Euro (also insgesamt 2,807 Mrd. Euro).

Die Menge der versteckten und offensichtlichen steuerlichen Belastungen, die jedoch in keinerlei Zusammenhang mit den „Entlastungen“ stehen, wie sie Premierminister Antonis Samaras in seiner Rede auf der Internationalen Messe in Thessaloniki präsentieren wollte, und die Kürzung um 459 Mio. Euro bei den Sozialausgaben sind zwar von den Betrachtungsweisen des Memorandums geprägt, jedoch noch nicht von der Troika abgezeichnet worden.
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Griechenland hausiert mit Haushaltsüberschuss

14. Februar 2014 / Aufrufe: 720 3 Kommentare

Griechenlands Finanzminister versucht die Gläubiger von einem spektakulären Überschuss zu überzeugen, jedoch schenken diese den unbestätigten Daten keinen Glauben.

Die Troika beharrt darauf, die Szenarien des griechischen Finanzministeriums über einen primären Haushaltsüberschuss zurückzuweisen, der für 2013 rund 1,5 Mrd. Euro erreichen und sogar übersteigen soll. Die Funktionäre des Triumvirats führen weiter an, der Überschuss des vergangenen Jahres werde – soweit er erreicht werden wird – auch Resultat von Maßnahmen sein, die sich 2014 nicht wiederholen werden.

Die Troika veranschlagt, der Überschuss des Jahres 2013 könne bestenfalls 300 Mio. Euro nicht übersteigen, während der stellvertretende griechische Finanzminister Christos Staikouras einen – gemäß den Terms des Memorandums definierten – primären Überschuss der Größenordnung von 812 Mio. Euro in den Haushaltsplan „eingetragen“ hat.
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Kassendefizit in Griechenland bei 10 Mrd Euro

20. Dezember 2013 / Aufrufe: 506 Kommentare ausgeschaltet

Das Kassendefizit Januar – November 2013 in Griechenland erreichte 10 Milliarden Euro, bei Einnahmen des ordentlichen Haushalts von knapp 42 Milliarden Euro.

Laut der Griechischen Bank präsentierte die zentrale Verwaltung im Zeitraum Januar – November 2013 ein Kassendefizit in Höhe von 9,96 Mrd. Euro, gegenüber 7,67 Mrd. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die Einnahmen des ordentlichen Haushalts, in denen nicht die Einnahmen in Höhe von 5,1 Mrd. Euro aus dem Transfer der Buchgewinne griechischer Staatsanleihen von den Zentralbanken des Eurosystems enthalten sind, gestalteten sich im selben Zeitraum auf 41,63 Mrd. Euro, gegenüber 42,91 Mrd. Euro im Vorjahr.
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Der Staatshaushalt des Glücks und Wachstums in Griechenland

20. Dezember 2013 / Aktualisiert: 16. Juni 2014 / Aufrufe: 1.244 1 Kommentar

Die Regierung in Griechenland wird nicht müde, ihre angeblichen Erfolge zu feiern, während 2,5 Millionen Bürger mit der Armut konfrontiert sind.

Sowohl vor als auch nach der Vorlage und Verabschiedung des diesjährigen Haushaltsplans (für das Jahr 2014) hört die griechische Regierung in ihrer Argumentation einfach nicht auf, immer wieder zu wiederholen, dieser Haushaltsplan führe das Land aus der Krise heraus!

Und dies sind nicht nur interne Gedanken des Premierministers und des Finanzministers und der übrigen euphemistischen Minister der Regierung, sondern auch Worte des Triumphs, welche alle zusammen zu glauben begonnen haben und meinen, ein Wunder erreicht zu haben. So glücklich sind sie!
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Griechenland hofft auf absurdes Steuerwachstum

26. November 2013 / Aufrufe: 945 1 Kommentar

Der Entwurf des Haushaltsplans 2014 in Griechenland ist auf einen enormen Anstieg der Steuereinnahmen gestützt, bei einem veranschlagten Anstieg des BIP um nur 0,1 Prozent.

Der Entwurf des griechischen Haushaltsplans für das Jahr 2014 ist auf unerhörte Hypothesen und Prognosen bezüglich des Verlaufs der Steuereinnahmen gestützt worden. Die vorgesehene Belastung für fast alle Steuerzahler ist dermaßen hoch, dass entweder:

  1. die Einschätzungen der Regierung bestätigt werden, was zu einem weiteren Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität führen wird (Verringerung des verfügbaren Einkommens für die Haushalte, Unvermögen vieler Selbständiger, aber auch Unternehmen, ihre Aktivität fortzusetzen, Reduzierung der Sparguthaben, um die steuerlichen Verpflichtungen zu begleichen, Rückgang des Konsums und der Investitionen usw.), oder
  2. die Prognosen der Regierung bestätigen sich nicht, womit es signifikante Abweichungen bei der Ausführung des Haushaltsplans geben wird, was wiederum zur Ergreifung neuer Austeritäts-Maßnahmen zur Deckung der volkswirtschaftlichen Lücken führen wird.


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Griechenland: unser nationales Klopapier

22. November 2013 / Aufrufe: 911 Kommentare ausgeschaltet

Wer auch immer sich in der Position der Troika in Griechenland befände, würde sich über die Planung der griechischen Regierung wahrscheinlich die Haare raufen.

Wir haben noch einen langen Weg vor uns„, lautete die Schlussfolgerung aus den am 18 November 2013 erfolgten Begegnungen der Troika mit Giannis Stournaras (Finanzminister), Giannis Vroutsis (Arbeitsminister) und Kostis Chatzidakis (Minister für Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit) wegen der neuen Maßnahmen. Dieser Weg endet jedoch nicht mit der (inzwischen ohne Absegnung der Troika erfolgten …) Verabschiedung des Haushaltsplans 2014. Er wird sehr lang sein.

Die Schlüsse aus den Begegnung des vergangenen Montags sind, dass die von Finanzminister Stournaras den Vertretern der Gläubigern präsentierten 1,3 – 1,5 Mrd. Euro aus „strukturellen Maßnahmen“ ein Witz sind. Von Anfang an bestand keine ernsthafte Möglichkeit, dass die Maßnahmen, die kein unmittelbares finanzielles Ergebnis abwerfen, akzeptiert werden.
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Wie viel kostet der Haushaltsüberschuss in Griechenland?

11. Oktober 2013 / Aufrufe: 1.054 Kommentare ausgeschaltet

Der in Griechenland bejubelte Haushaltsüberschuss resultiert nicht etwa aus erfolgreichen Reformen, sondern neuen Steuern und Kürzungen zu Lasten der Bevölkerung.

Gemäß dem Vorentwurf des Haushaltsplans 2014, den zufrieden und lächelnd der stellvertretende Finanzminister Christos Staikouras vorlegte, „veranschlagt“ die Regierung den primären Überschuss für 2013 auf 340 Mio. Euro und für 2014 auf 2,8 Mrd. Euro. Parallel werden bezeichnenderweise für 2014 allein aus der direkten Besteuerung von Einkommen und Immobilien zusätzliche Mehreinnahmen in Höhe von 2,2 Mrd. Euro veranschlagt.

Lassen wir uns jedoch etwas genauer anschauen, wie viel uns dieses … Wunder kostet.
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Neue Steuererhöhungen in Griechenland

3. Oktober 2013 / Aktualisiert: 12. Februar 2014 / Aufrufe: 3.395 8 Kommentare

Der Haushaltsplan 2014 in Griechenland sieht parallel zu weiteren Kürzungen bei Löhnen und Renten erneut drastische Erhöhungen der Besteuerung vor.

Mit dem Haushaltsplan 2014, dessen Vorentwurf am 07 Oktober 2013 dem griechischen Parlament vorgelegt wird, kommen Maßnahmen zur Erhöhung der Einnahmen und Senkung der Ausgaben in Höhe von 3,7 Mrd. Euro.

Trotz des Geschwätzes über keine Verhängung neuer Maßnahmen gilt als sicher, dass neue Steuermaßnahmen in Höhe von 1,5 Mrd. Euro einbezogen sein werden, wobei das Gewicht auf die natürlichen Personen fällt (Arbeitnehmer, Rentner, Selbständige, Personenunternehmen). Die Auswirkungen für die Steuerzahler werden jedoch noch größer sein, da Kürzungen von Ausgaben in Höhe von 2,2 Mrd. Euro auf den Bereichen der Renten, Gesundheit, Bildung und Verteidigung vorbereitet werden.

Diese Maßnahmen sind natürlich bereits gesetzlich festgelegt worden und sind in diesem Sinn nicht … neu, werden jedoch 2014 (bzw. hinsichtlich der Besteuerung der Einkommen rückwirkend für das gesamte Jahr 2013!) zum ersten Mal zur Anwendung kommen.
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