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Artikel Tagged ‘haushaltsplan’

Griechenland hat Einnahmereserven

26. September 2019 / Aufrufe: 315 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands neue Regierung hat zur Steigerung der öffentlichen Einnahmen Maßnahmen parat, die sich nicht in Steuererhöhungen oder Ausgabenkürzungen niederschlagen.

Die Diskussion mit den sogenannten Institutionen über Griechenlands Haushaltsplan für das Jahr 2020 ist in vollem Gang, wobei das griechische Finanzministerium auf der Umsetzung des von Premierminister Kyriakos Mitsotakis anlässlich der Internationalen Messe 2019 in Thessaloniki bekannt gegebene Paket der Steuererleichterungen beharrt.

Die griechische Regierung hat in ihrem Köcher sich weder auf Steuererhöhungen noch auf Ausgabensenkungen im klassischen Sinn der Memoranden beziehende Maßnahmen zur Steigerung der Einnahmen auf Lager, um jedwede eventuell von den „Institutionen“ im Haushaltsplan 2020 für existent gehaltene „Lücke“ zu schließen.
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Griechenlands „Schlüssel“ für den Herbst 2019

21. August 2019 / Aufrufe: 286 Kommentare ausgeschaltet

Welche Faktoren in den kommenden Monaten die Wirtschaft Griechenlands maßgeblich beeinflussen werden.

Die Aufhebung der in Griechenland noch verbliebenen Kapitalverkehrskontrollen, die Tilgung des „teuren“ IWF-Kredits und die Steigerung der Positionierungen der inländischen Banken in Staatsanleihen sind gut, die Schlüssel für die Psychologie und die Wirtschaft des Landes sind jedoch andere.

Wenn die Experten Recht haben, wird der Wachstumsrhythmus der griechischen Wirtschaft im 2. Halbjahr 2019 höher sein als in der ersten Hälfte des Jahres. Der Hauptgrund ist das Paket der Wahlkampfleistungen, das den Betrag von 1 Mrd. Euro für Renten und Sozialleistungen und die Senkungen der MwSt. bei Gütern, Elektrizität usw. umfasste, und sekundär in einem viel kleineren Grad die Verbesserung der Psychologie mit dem Wechsel der Regierung.
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Rätsel des Haushaltsplans Griechenlands für 2020

11. August 2019 / Aktualisiert: 20. August 2019 / Aufrufe: 266 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Haushaltsplan für das Jahr 2020 ist ein Kreuzworträtsel für starke Löser.

Das Finanzministerium in Griechenland befolgt mit religiöser Frömmigkeit die Taktik der schrittweisen Tangierung und der niedrigen Töne, sich völlig darüber bewusst seiend, dass die ausländischen Technokraten besonders „sensibel“ oder auch reizbar sind, wenn sie von Steuererleichterungen und -senkungen hören und lesen, ohne etwas Konkretes in den Händen zu haben.

Die Informationen berichten, dass die Kommunikationsleitung mit den Institutionen kontinuierlich offen bleibt, damit die andere Seite hinreichend über den Entwurf zum Steuergesetz informiert wird, den die Dienststellen des griechischen Finanzministeriums fieberhaft vorbereiten, dabei Bestimmungen wachstumsbezogenen Charakters (es bleibt festzustellen, worauf genau sie sich beziehen) mit Senkungen von Steuersätzen kombinierend. Zuständige Quellen betonen wiederum, es werde weder Hast noch eine Überrumpelung der Gläubiger geben, was praktisch bedeutet, dass der Gesetzentwurf im Oktober oder November 2019 im griechischen Parlament angelangen kann, auf jeden Fall den Haushaltsplan für 2020 ergänzend.
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Dornen auf Griechenlands Weg zum Aufschwung

7. Juli 2019 / Aktualisiert: 21. August 2019 / Aufrufe: 334 Kommentare ausgeschaltet

Laut dem WSJ ist Griechenlands Weg zum wirtschaftlichen Aufschwung unabhängig davon, wer am 07 Juli 2019 die Wahlen gewinnt, voller Dornen.

Das Wall Street Journal (WSJ) sieht für die nächste griechische Regierung – welche immer diese auch sein wird – große Dornen auf dem Weg des wirtschaftlichen Aufschwungs und merkt an, das von den Gläubigern für das Land geschneiderte Kostüm sei zu eng um große Spielräume für Manöver zu lassen. Das WSJ schreibt:

Es wird erwartet, dass die Griechen am Sonntag (07/07/2019) eine unternehmensfreundliche Regierung wählen, die Aussichten für die Wirtschaft des Landes bleiben jedoch weiterhin Unheil verkündend. Nachdem sie die schlimmste Rezession eines entwickelten Landes seit dem 1930er Jahrzahnt durchlebte, bleibt die griechischen Wirtschaft im Verhältnis zu dem Jahr 2007, also vor der Krise, um 24% geschrumpft. Die Gläubiger Griechenlands beharren unter der Ägide Deutschlands weiterhin auf großen Primärüberschüssen zur Bedienung der Rettungskredite der letzten Jahre. Die harten Zielvorgaben der Gläubiger haben Griechenland erstickend hohe Steuern aufgebürdet, welche die unternehmerische Aktivität entmutigen und zur Auswanderung der jungen und gebildeten Menschen beitrage.
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Griechenland soll sich nichts vormachen

17. Juni 2019 / Aufrufe: 415 1 Kommentar

Der dritte Bericht verstärkter Beaufsichtigung lässt Griechenland keinen Spielraum, Illusionen bezüglich seiner vermeintlichen Freiheiten zu hegen.

Griechenlands Machtparteien flüchten sich zu den Leistungen um Stimmen zu fischen. Häufig ignorieren sie jedoch die Botschaften der Gläubiger und meinen, alles unter Kontrolle zu haben. Sie irren sich jedoch.

Es ist gut, gewisse Dinge aus der Vergangenheit zu berücksichtigen, damit wir die heutigen Zustände besser bewerten.
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Bomben für Griechenlands Haushaltsplan 2019

21. Dezember 2018 / Aufrufe: 522 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland bedrohen bereits jetzt mehrere Bomben den gerade bewilligten Haushaltsplan für das Jahr 2019.

Ein gerichtlicher Hagel unüberwindliche Kosten in Höhe dutzender Milliarden Euro schaffender Urteile zu Gunsten der Arbeitnehmer und Rentner des öffentlichen Sektors droht die zerbrechlichen fiskalischen Gleichgewichte des neuen Haushaltsplans Griechenlands für 2019 in die Luft zu sprengen, noch bevor er den Weg zur nationalen Druckerei nahm.

Das Thema rief mittlerweile auch die Kommission auf den Plan und Brüssel verlangt bereits „Ausgleichsmaßnahmen“ zur Sicherstellung der fiskalischen Zielvorgaben.
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Märkte misstrauen Griechenland

7. Oktober 2018 / Aufrufe: 423 Kommentare ausgeschaltet

Laut CNBC befürchten die Finanzmärkte, Griechenlands Premier Alexis Tsipras könnte zu einseitigen Wahlkampfhandlungen schreiten.

CNBC berichtet in einem Artikel, „Athen hat der Reform des Rentensystems zugestimmt, jedoch beunruhigen sich die Märkte darüber, ob die Regierung die Vereinbarungen einhält oder im weiteren Verlauf ihre Meinung ändern wird„.

Den bezüglich der Renten in zwei Versionen präsentierten Vorentwurf des Haushaltsplans kommentierend betont das internationale Nachrichtennetz, Griechenland teste mit dem Haushaltsplan 2019 die Märkte und die Gläubiger.
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EZB zeigt Griechenland Rote Karte

4. Oktober 2018 / Aufrufe: 730 1 Kommentar

Die Ökonomen der EZB bescheiden Griechenland unmissverständlich, dass die mittels der absurden Überbesteuerung erzielten Primärüberschüsse das falsche Rezept sind.

Mario Draghi mag mitgeteilt haben, die Europäische Zentralbank (EZB) werde wirtschaftliche Programme oder Maßnahmen fortan nicht mehr kommentieren und sich auf den reibungslosen Betrieb der Banken beschränken, jedoch hinderte dies die Ökonomen der EZB nicht daran, all jenen eine „majestätische“ Rote Karte zu zeigen, die eine fiskalische Konvergenz nach dem Rezept der Überbesteuerung betreiben.

Griechenland wird in dem Bericht nicht als nur in dem Part benannt, der die Anzahl der Streiks erfasst, die in ihrer überwältigenden Mehrheit wegen der Ausgabenkürzungen und nicht wegen der Steuererhöhungen ausgerufen wurden. Wenn man jedoch hinsichtlich der Dosierung der Maßnahmen nachschlägt, die letztendlich zu den Super-Überschüssen führten, ist die „Fotografie“ Griechenlands perfekt.
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Millionenloch in Griechenlands Staatshaushalt

19. Mai 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.090 1 Kommentar

Die Einnahmen des Staatshaushalts in Griechenland lagen im ersten Quartal 2017 um 819 Millionen Euro unter der Zielvorgabe.

Die Netto-Einnahmen des staatlichen Haushaltplans in Griechenland zeigten im ersten Quartal 2017 ein „Loch“ von 819 Mio. Euro.

Dieser Rückstand liegt an den im Verhältnis zur Zielvorgabe um 411 Mio. Euro geringeren Einnahmen aus den Privatisierungen und an den um 666 Mio. Euro geringeren Einnahmen aus dem öffentlichen Investitionsprogramm.
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Griechenlands Wirtschaft droht wieder Rezession

4. Mai 2017 / Aufrufe: 646 Kommentare ausgeschaltet

Vernichtender Bericht der parlamentarischen Haushaltsstelle über die Lage der Wirtschaft in Griechenland im ersten Quartal 2017.

Die Haushaltsstelle des griechischen Parlaments schlägt laute Alarmglöckchen bezüglich der griechischen Wirtschaft und teilt klare Seitenhiebe wegen der „teuren“ Verzögerungen bei der sogenannten Bewertung aus.

In dem Bericht wird betont, die Lage der Wirtschaft Griechenlands im ersten Quartal 2017 bsei enttäuschend, und unter anderem unterstrichen, der Aderlass der privaten Haushalte, der Rückgang der Bankguthaben, der Anstieg der „roten“ Kredite und der fälligen Verbindlichkeiten (speziell an den Fiskus) „treten in einen Gegensatz zu den in das laufende Memorandum investierten Erwartungen und können zu einem völligen Umsturz seiner Gegebenheiten mit unvorhersehbaren Folgen führen„.
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