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Heißer Herbst erschreckt Regierung in Griechenland

1. September 2013 / Aktualisiert: 01. September 2013 / Aufrufe: 2.616 3 Kommentare

Der Aufruf des Premierministers in Griechenland zu interner Stabilität offenbart die Furcht der Regierung vor unkontrollierbaren gesellschaftlichen Reaktionen.

Die griechische Regierung fürchtet den „heißen“ Herbst, den sie durch ihre Politik selbst schafft. Bei seinem Gespräch mit dem Staatspräsidenten Karolos Papoulis am 27 August 2013 rief deshalb Antonis Samaras zur Vertiefung der „inländischen Stabilität“ aus und „drohte“, dass anderenfalls „die Opfer des griechischen Volks vergeblich gewesen“ sein können.

Die Initiative Berlins, die Diskussion um einen „Schnitt“ der griechischen Verschuldung abzuwürgen und einen neuen, dritten Kredit an Griechenland – und somit ein neues Memorandum – anzukündigen, stellt die griechische Regierung in der Memorandums-Politik und den damit einhergehenden politischen und gesellschaftlichen Kosten bloß.
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„Letzte Maßnahmen“ in Griechenland

9. September 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 749 5 Kommentare

In seiner Rede zur der Eröffnung der Internationalen Messe in Thessaloniki versprach der Premierminister, die aktuellen Sparmaßnahmen seien die letzten dieser Art.

Es sind die letzten Maßnahmen, die Ungerechtigkeiten werden beseitigt werden, wenn die Wirtschaft in die Bahn des Aufschwungs gerät und aus den Defiziten heraus kommt„, versprach der griechische Premierminister Antonis Samaras in seiner anlässlich der Eröffnung der jährlichen Internationalen Handelsmesse in Thessaloniki (DETH) gehaltenen Ansprache. „In den letzten Tagen gibt es Anzeichen, dass die Schlacht mit der Lobby der Drachme außerhalb Griechenlands langsam gewonnen wird. Jetzt müssen wir auch die Schlacht mit der Lobby innerhalb Griechenlands gewinnen.

Zumindest auf Basis der anfänglichen Planung wollte der Premierminister keine Rede halten, es war nur ein kurzer Bericht vorgesehen. Schließlich hielt er doch eine vollständige Ansprache, um die Anzeichen eines Klimawandels im Ausland auszunutzen. Hauptsächlich jedoch, um erneut das Dilemma zu stellen: Maßnahmen oder Drachme.

Der Premierminister sagte allerdings nichts neues, verteidigte die Maßnahmen, welche die Regierung ergreifen wird, und erinnerte an politische Maßnahmen, welche das Klima im Land verbessern. Am meisten fokussierte er sich auf die Aktionen gegen die illegale Einwanderung und den Schwarzhandel.
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