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Artikel Tagged ‘handelsdefizit’

Deutschland bleibt größter Lieferant Griechenlands

9. September 2015 / Aufrufe: 804 Kommentare ausgeschaltet

Deutschland bleibt der mit Abstand größte Lieferant Griechenlands, während das bilaterale Handelsdefizit zu Lasten Griechenlands kontinuierlich ansteigt.

Die meisten Länder Europas mögen „keuchen“, die deutsche „Lokomotive“ fährt jedoch unaufhörlich zu arbeiten fort, wobei die Exporte im Juli 2015 einen Rekordanstieg verzeichneten und 103,4 Mrd. Euro erreichten.

Gemäß den jüngst an die Öffentlichkeit gegebenen Angaben des Bundesamts für Statistik (DESTATIS) stiegen die Importe um 2,2% auf 80,6 Mrd Euro, während die Ergebnisse in beiden Sparten die höchsten sind, die jemals in einem einzelnen Monat erreicht wurden. Die Handelsbilanz befindet sich bei 22,8 Mrd. Euro, gegenüber 22,1 Mrd. Euro im Vormonat.
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Griechenland: 165 Jahre Absurdität

19. Mai 2015 / Aufrufe: 2.522 4 Kommentare

Edmond About gab Mitte des neunzehnten Jahrhunderts eine Beschreibung der Situation in Griechenland wieder, die eben so gut auch heute geschrieben worden sein könnte.

Griechenland stellt das einzige Beispiel eines modernen Staates in totaler Pleite seit dem Tag seiner Entstehung dar. […] Die Steuerpflichtigen zahlen ihre Verpflichtungen an den Staat nicht, der wiederum seine Gläubiger nicht bezahlt.

In diesem Moment, wo wir uns unterhalten, exportiert Griechenland an Waren ungefähr die Hälfte von dem, was es importiert – mit dem Ergebnis, dass es arithmetisch jedes Jahr Millionen an Devisen verliert […]. Wenn wir wollen, dass das Land sich wieder erholt, sind die Exporte mit den Importen in Balance zu bringen … .

Das (un-) moderne Griechenland …

Wann diese Texte geschrieben wurden? In den Jahren unter König Otto! Im Buch des französischen Schriftstellers Edmond About „Das moderne Griechenland“ (1854), das sein neuer Übersetzer Michalis I. Volaris zurecht in „Das unmoderne Griechenland“ umbenannte. Er hätte es auch „Das ewige Griechenland“ nennen können, so sehr passen die Beschreibungen aus dem Jahr 1850 auf unsere heutige Situation.

Ich erkannte bei den Griechen zwei politische Tugenden an: die Liebe zur Freiheit und das Gefühl der Gleichheit. Ich schulde auch eine dritte anzufügen: den Patriotismus. Sie sind ohne Zweifel berechtigt, mit viel Stolz ihre unauflöslichen Bindungen mit ihrem Land zum Ausdruck zu bringen, jedoch verschließen sie die Augen hinsichtlich der Wichtigkeit Griechenlands für die übrige Welt. Laut ihnen selbst hat alles, was in Europa geschieht, Griechenland zum Zentrum und finalen Ziel.

Jede Münze hat auch ihre andere Seite: Bei den Griechen verstärkt die Liebe zur Freiheit die Verachtung der Gesetze sowie auch jeder rechtmäßigen Behörde, die Liebe zur Gleichheit äußert sich häufig in blindwütigem Hass gegen alle, die aufsteigen oder vermögend sind. […] Fragen Sie einen Griechen über die großen Männer seines Landes, er wird nicht einen in seinen Mund nehmen ohne ihn zu beschmutzen. Es gibt keinen Griechen, der in seinem eigenen Land Achtung genießt.

Das Chaos des Jahres 1850 verewigt sich

Edmond About beschreibt nicht nur das beständige Haushaltsdefizit, sondern auch den (noch beständigeren) Mangel an Rationalität. Diesem verdanken wir unser kontinuierliches Elend. In zwei Jahrhunderten brachten wir es nicht fertig, unser Leben, unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft rational zu organisieren. Das Chaos des Jahres 1850 verewigt sich. Die Kluft zwischen uns und den Partnern beruht auf dem selben Mangel. Sie sprechen die Sprache der Logik und wir begegnen ihnen mit der Sentimentalität. Unserem Melodram über die Rentner stellen sie eine Statistik entgegen, die zeigt, dass wir (als Prozentsatz des BIP ausgedrückt) immer noch mehr als alle anderen Länder der EU für Renten ausgeben!

Neid und Boshaftigkeit verfolgen uns seit 1821. Spaltung, Teilung, Kollision. Die neue boshafte Differenzierung: „Pro- und Anti-Memorandische“. Sogar auch die Menschen, welche die lächerlichen Anachronismen des (derzeitigen Kultusministers) Baltas abzuwenden versuchen, wurden „Memorandisten der Bildung“ genannt. Als ob das Memorandum auch nur einen einzigen Bezug zur Bildung hätte! Wie vertraut About das merkwürdige Ensemble, das uns regiert, und seine noch merkwürdigeren Bürger doch wären …

(Quelle: protagon.gr, Autor: Nikos Dimou)

Griechenland verliert jedes Jahr 16,5 Mrd aus Exporten

17. Juni 2014 / Aufrufe: 824 Kommentare ausgeschaltet

Laut einer Studie der ECFIN entgehen Griechenland jährlich 16,5 Milliarden Euro aus theoretisch möglichen, jedoch nicht erfolgenden Exporten.

Griechenland könnte jährlich um 16,5 Mrd. Euro höhere Exporte tätigen, wenn es rechtzeitig zu all jenen Reformen geschritten wäre, welche das Exportverfahren erleichtern.

Die griechischen Exporte von Produkten und Dienstleistungen, die 2013 insgesamt 50,3 Mrd. Euro erreichten, könnten also theoretisch über 66 Mrd. Euro betragen und maßgeblich zur schnelleren Erholung der griechischen Wirtschaft beitragen.
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Rückgang der Exporte Griechenlands 2013

26. Februar 2014 / Aktualisiert: 18. März 2015 / Aufrufe: 375 Kommentare ausgeschaltet

Die Außenhandelsbilanz Griechenlands für 2013 zeigt zum Teil erhebliche Rückgänge bei Importen, Exporten und Handelsdefizit, bleibt jedoch weiterhin absolut importlastig.

Laut den vorläufigen Daten der Statistikbehörde in Griechenland (ELSTAT) erreichte der Gesamtwert der Importe – Eingänge im Dezember 2013 den Betrag von 3.497,8 Mio. Euro (4.779 Mio. Dollar), gegenüber  3.870,2 Mio. Euro (5.062,3 Mio. Dollar) im selben Monat des Jahres 2012, und präsentierte damit einen Rückgang um 9,6%. Die entsprechende Änderung ohne Mineralölprodukte zeigte einen Rückgang um 301,7 Mio. Euro, also 11,8%.

Der Gesamtwert der Exporte – Ausgänge erreichte im Dezember 2013 den Betrag von 2.099,7 Mio. Euro (2.886,2 Mio. Dollar), gegenüber 2.441,6 Mio. Euro (3.213 Mio. Dollar) im selben Monat des Jahres 2012, und präsentierte einen Rückgang um 14%. Die entsprechende Änderung ohne Mineralölprodukte zeigte einen Rückgang um 47,7 Mio. Euro, also 3,5%.
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Anstieg des Handelsdefizits in Griechenland

28. November 2013 / Aktualisiert: 01. Dezember 2013 / Aufrufe: 411 1 Kommentar

Das Außenhandelsdefizit Griechenlands stieg im September 2013 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 27,4 Prozent an.

Das griechische Handelsdefizit zeigte im September 2013 einen Anstieg um 27,4% und kehrte damit die rückgläufige Tendenz des Defizits um, wobei die Importe um 7,9% anstiegen und die Exporte um 2,2% sanken. Maßgeblich bei der Entwicklung des Handelsdefizits verbleibt die Rolle der Mineralölprodukte, da das Handelsdefizit ohne diese sowohl im September als auch auf 9-Monats-Basis um 8,5% sank.

Der Panhellenische Verband der Exporteure (PSE bzw. PEA) spricht von Druck in vielen Zweigen der Wirtschaft, der die Fortsetzung des Anstiegs der Exporte ungewiss macht. In den ersten neuen Monaten des Jahres 2013 setzte die Minderung des Defizits sich jedenfalls fort, verzeichnete einen Rückgang um 13,6% und gestaltete sich auf 14,47 Mrd. Euro, wobei die Exporte um 5% anstiegen und den historischen Rekord von 20 Mrd. Euro in neun Monaten brachen, während die Importe um 3,5% zurückgingen und sich auf 35,2 Mrd. Euro gestalteten.
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