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Artikel Tagged ‘handelsbilanz’

Griechenland: Alles ändert sich … und Alles bleibt beim Alten

30. November 2015 / Aufrufe: 1.685 2 Kommentare

Griechenland darf keine hohen Rhythmen eines tragfähigen wirtschaftlichen Wachstums erwarten, solange dieses auf Konsum und geliehenem Geld basiert.

In Griechenland freut man sich, weil die Wirtschaft in diesem Jahr stagnieren und im nächsten Jahr leicht rezessiv sein wird. Die Essenz ändert sich jedoch nicht. Trotz der Verkündigungen sind die Aussichten auf ein tragfähiges Wachstum trübe.

Die meisten Analysten sind sich einig, dass die Beseitigung der makroökonomischen Ungleichgewichte der griechischen Wirtschaft einen notwendigen, jedoch nicht auch tauglichen Pakt für ihre Rückkehr auf einen Wachstumskurs darstellt.
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Rezession in Griechenland dreimal größer als erwartet

28. November 2015 / Aufrufe: 1.120 1 Kommentar

Die Rezession in Griechenland gestaltete sich im dritten Quartal 2015 dreimal höher als ursprünglich veranschlagt.

Griechenlands Statistikbehörde ELSTAT schritt für das 3. Quartal 2015 zu einer signifikanten Revision zum Schlimmeren und veranschlagt den Rückgang des BIP auf Jahresbasis auf 1,1%, gegenüber einem Rückgang von 0,4% auf Basis der anfänglichen Einschätzungen.

Laut der griechischen Statistikbehörde ist diese Korrektur, aus der nunmehr eine Rezession von durchschnittlich 0,07% in den ersten drei Quartalen hervorgeht, das Resultat der Auswertung von Fakten, die bei der ersten Einschätzung noch nicht verfügbar waren. Diese Fakten sind entweder Monatsdaten (wie September-Daten zur Handelsbilanz) oder Quartalsdaten (wie Indizes über die Umsätze der Dienstleistungsbranchen und Daten zur Erforschung des Arbeitskräftepotentials).
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Deutschland bleibt größter Lieferant Griechenlands

9. September 2015 / Aufrufe: 804 Keine Kommentare

Deutschland bleibt der mit Abstand größte Lieferant Griechenlands, während das bilaterale Handelsdefizit zu Lasten Griechenlands kontinuierlich ansteigt.

Die meisten Länder Europas mögen „keuchen“, die deutsche „Lokomotive“ fährt jedoch unaufhörlich zu arbeiten fort, wobei die Exporte im Juli 2015 einen Rekordanstieg verzeichneten und 103,4 Mrd. Euro erreichten.

Gemäß den jüngst an die Öffentlichkeit gegebenen Angaben des Bundesamts für Statistik (DESTATIS) stiegen die Importe um 2,2% auf 80,6 Mrd Euro, während die Ergebnisse in beiden Sparten die höchsten sind, die jemals in einem einzelnen Monat erreicht wurden. Die Handelsbilanz befindet sich bei 22,8 Mrd. Euro, gegenüber 22,1 Mrd. Euro im Vormonat.
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Griechenland, der deutsche Imperialismus und die Wahrheit

11. Juli 2015 / Aufrufe: 2.734 5 Kommentare

Abkommen gelten augenscheinlich nicht auf die gleiche Weise für Griechenland und andere Staaten, wenn Deutschland letztere braucht, um seine Strategie durchzusetzen.

Das Verhältnis der imperialistischen Kräfte zu der Wahrheit ist inexistent. Für sie ist Wahrheit, was ihren Interessen dient, auch wenn sie in direktem Widerspruch zur Realität steht, auch wenn sie über die Logik stolpert, selbst wenn sie die international anerkannten Konventionen und Verträge verhöhnt, die auch sie selbst unterschrieben haben.

Es gibt zahlreiche Beispiele aus der Geschichte. Beschränken wir uns auf zwei jüngere, die sich auf das moderne Deutschland beziehen, dessen wirtschaftlicher Imperialismus gleichermaßen brutal und expansiv ist wie der militärische Imperialismus der kolonialherrschaftlichen Länder in der Epoche ihrer Blüte. Er äußert sich einfach nur durch andere Mittel.
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Warum Europa Griechenland retten muss

12. Mai 2015 / Aufrufe: 3.659 6 Kommentare

Für Europa stehen wichtigere strukturelle Werte und strategische Themen als die Frage auf dem Spiel, ob Griechenland es verdient hat, gerettet zu werden.

Das strukturelle Problem, das sich hinter der wirtschaftlichen Krise Griechenlands verbirgt, ist ein griechische Problem: nämlich die verwurzelte Abgeneigtheit des Landes, modernisiert zu werden. Griechenland machte eine lange Periode einer lange andauernden Besatzung durch das Osmanische Reich durch. Seine verfestigten politischen und wirtschaftlichen Netze sind bis in die Tiefe korrupt. Die leistungsorientierte Bürokratie hat sich nicht gezeigt. Trotz der Erosion des Vertrauens in die staatlichen Institutionen hat sich eine Kultur der Abhängigkeit von diesen gehalten.

Man könnte sagen, die Griechen haben sich nicht das Recht verdient, gerettet zu werden. Trotz allem ist Griechenlands Ausscheiden aus dem Euro nicht die beste Wahl, weder für Griechenland noch für die Europäische Union. Gleich ob die Griechen die Hilfe wert sind oder nicht, es ist zum Nutzen Europas, sie zu retten.
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Deutschland ist für den Euro eine größere Bedrohung als Griechenland

8. Mai 2015 / Aufrufe: 2.598 2 Kommentare

Deutschland verletzt ungestraft kontinuierlich den EU-Vertrag und stellt für den Euro eine größere Bedrohung als Griechenland dar.

Der Handelsbilanzüberschuss Deutschlands verzeichnet weiterhin neue Rekorde und stellt für den Euro eine größere Bedrohung dar als Griechenland, führt ein Artikel von Ambrose Evans – Pritchard in der britischen Zeitung Daily Telegraph an.

Gemäß der jüngst bekannt gegebenen Frühjahrsprognose der Europäischen Kommission wird erwartet, dass der Überschuss der deutschen Handelsbilanz (sprich die Differenz zwischen den exportierten Produkten und Dienstleistungen und den Importen von Produkten und Dienstleistungen des Landes) in diesem Jahr alle vorherigen Rekorde brechen und 7,9% des BIP erreichen sowie sich auch 2016 auf 7,7% des BIP gestalten wird.
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Griechenland: warum die Indizes sich nicht in der Wirtschaft reflektieren

18. August 2014 / Aufrufe: 572 Keine Kommentare

Die verzeichnete Verbesserung der volkswirtschaftlichen Indizes in Griechenland reflektiert sich nicht in der realen Wirtschaft.

Die letzten volkswirtschaftlichen Daten zeigen eine zwar allmähliche, jedoch stabile Tendenz einer Verbesserung, die sich jedoch trotz allem nicht in der Vitalität der realen Wirtschaft in Griechenland abzeichnet, deren Basiszahlen sich – unter Ausnahme des Tourismus weiterhin im Krebsgang bewegen.

Die letzten auf die Rezession bezogenen Fakten (-0,2%% des BIP) zeigen, dass die Wirtschaft inzwischen den Boden des Fasses berührt hat, jedoch noch kein Anzeichen existiert, dass die aufsteigende Reaktion die erhoffte sein wird. Eine klare Verbesserung zeigen die Daten über die Ausführung des Haushaltsplans, wobei der primäre Überschuss bereits um 800 Mio. Euro über dem vorgesehenen Ziel liegt.
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Was macht Griechenland zum Sonderfall?

10. August 2014 / Aktualisiert: 20. November 2014 / Aufrufe: 880 1 Kommentar

Während alle übrigen Länder der Peripherie der Eurozone ihre Exporte zu steigern vermochten, gehen Griechenlands Exporte zurück.

Die Eurokrise scheint in einem großen Grad zu Ende gegangen zu sein. Die Prämien der Risikoversicherungen fallen weiterhin auf allen Bereichen und zwei Länder – Irland und Portugal – sind bereits aus ihren Konsolidierungsprogrammen herausgekommen. Sie können sich inzwischen selbst auf dem Markt finanzieren und ihre Wirtschaften scheinen wieder zu wachsen begonnen zu haben.

Griechenland hat dagegen weiterhin Probleme bei der Erfüllung der Ziele seines Konsolidierungsprogramms und beschäftigt sich mit scheinbar endlosen Verhandlungen in Zusammenhang mit einem weiteren multilateralen Finanzierungsprogramm. Das Problem kann in einem einzigen Wort zusammengefasst werden: Exporte (bzw. eher das Fehlen der Steigerung der Exporte).
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Handelskrieg mit Moskau hat für Griechenland beachtliche Folgen

5. August 2014 / Aufrufe: 1.232 1 Kommentar

Handelsgeschäfte zwischen Griechenland und Russland mit einem Volumen von 7,5 Mrd. hängen wegen der Sanktionen in der Luft.

Nach dem wirtschaftlichen „Krieg“ zwischen USA – Brüssel und Moskau sind Handelsgeschäfte zwischen Griechenland und Russland mit einem Volumen von 7,5 Mrd. Euro gefährdet. Die Umfang der griechischen Handelsbilanz mit Russland entspricht 4% des BIP.

Der Beschluss zur Verhängung von Sanktionen von Seite Russlands kommt in einer Periode, in der sich Tendenzen der Normalisierung bei den griechischen Exporten auf den russischen Markt und sogar steigende Rhythmen bei den Exporten von Kernfrüchten wie Pfirsichen und Nektarinen abzeichnen, welcher Umstand die Beunruhigung und die Forderung nach einer baldigen Beilegung der Krise in den europäisch – russischen Beziehungen verstärkt.
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Griechenland verliert jedes Jahr 16,5 Mrd aus Exporten

17. Juni 2014 / Aufrufe: 824 Keine Kommentare

Laut einer Studie der ECFIN entgehen Griechenland jährlich 16,5 Milliarden Euro aus theoretisch möglichen, jedoch nicht erfolgenden Exporten.

Griechenland könnte jährlich um 16,5 Mrd. Euro höhere Exporte tätigen, wenn es rechtzeitig zu all jenen Reformen geschritten wäre, welche das Exportverfahren erleichtern.

Die griechischen Exporte von Produkten und Dienstleistungen, die 2013 insgesamt 50,3 Mrd. Euro erreichten, könnten also theoretisch über 66 Mrd. Euro betragen und maßgeblich zur schnelleren Erholung der griechischen Wirtschaft beitragen.
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