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Artikel Tagged ‘halkidiki’

Griechenland kriminalisiert Proteste gegen Goldminen auf Chalkidiki

25. Oktober 2013 / Aufrufe: 729 Kommentare ausgeschaltet

Eine 76-jährige Greisin, die gegen die Verseuchung durch die Goldminen auf Chalkidiki protestierte, muss sich wegen Ausübung rechtswidriger Gewalt verantworten.

Im Rahmen des exzessiven Vorgehens der Polizei gegen alle Bürger, die gegen die chemische Verseuchung auf der Insel Chalkidiki durch die dortigen Goldminen protestieren, wurde eine in Megali Panagia wohnhafte 76-jährige Greisin vorgeladen, um sich wegen des gegen sie erhobenen Verdachts der Ausübung rechtswidriger Gewalt zu rechtfertigen.

Wie in der Klageschrift angeführt wird, hatte die Greisin zusammen mit anderen Einwohnern des Dorfs Megali Panagia, denen ebenfalls Vorladungen bezüglich der selben Anschuldigung zugestellt worden sind, die Straße blockiert und einen Bus mit Beschäftigten der „Hellas Gold“ daran gehindert, an ihren Arbeitsplatz zu gelangen.
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Gold in Griechenland: vom Eldorado zum El Paso

15. April 2013 / Aufrufe: 1.148 2 Kommentare

Der heftige Widerstand gegen die Goldminen-Projekte in Griechenland hat die Halbinsel Chalkidiki anstatt zu einem neuen Eldorad zu einem neuen El Paso gemacht.

Als Paul Wright, geschäftsführender Vorstand der kanadischen Eldorado Gold, im Dezember 2011 in Athen die Vereinbarung über den Aufkauf der European Goldfields präsentierte, welche die Bergwerke bei Kassandra auf Chalkidiki inne hatte, war er (von Euro2day.gr) gefragt worden, wie er der unangenehmen Vorgeschichte der Sache zu begegnen denke.

Einer substantiellen Antwort wich er aus, möglicherweise, weil er von seinen lokalen Partnern Zusicherungen erhalten hatte, dass sie die Sache „klären“ würden und die Investition bezüglich der Förderung des Goldvorkommens ohne Komplikationen fortschreiten werde.

Jetzt stellen die Kanadier fest, dass Chalkidiki sich in ein Schlachtfeld verwandelt hat, und ihre Strategie bewegt sich zwischen den Drohungen, sich aus dem Land zurückziehen zu werden (was sie innerhalb weniger Tage widerriefen), und den Versprechungen, gemäß denen sie vereinbart haben, eine auf Gegenseitigkeit basierende Sonderabgabe an die Gemeinden des Gebietes zu zahlen.
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Schwermetall-Verseuchung bei Goldminen in Griechenland

5. April 2013 / Aufrufe: 768 Kommentare ausgeschaltet

In Wasserläufen bei den Goldminen bei Olympiada auf Chalkidiki in Griechenland wurden ungeheure Schwermetall-Belastungen festgestellt.

In Wasserläufen bei dem Ort Olympiada auf der Halbinsel Chalkidiki wurden große Mengen an Schwermetallen wie Arsen, Blei und Zink festgestellt. Auf Basis durchgeführter Messungen in Wasserläufen, die in geringer Entfernung von Fischzuchtanlagen und Muschelfarmen in den Golf „Strymonikos“ münden, wurden laut der „Zeitung der Redakteure“ ungeheure Schwermetallkonzentrationen verzeichnet, welche die vorgesehenen Werte bei Arsen um das 49.000-Fache, bei Mangan um das 2.660-Fache, bei Blei um das 169-Fache und auch die normalen Zink-Werte erheblich übersteigen.

Die Zeitung publiziert auch Fotografien mit braungelbem Wasser und Schaumbildungen in den Wasserläufen, wo Rohre der Anreicherungsanlage der „Hellas Gold“ einmünden. „Wir erbringen ihnen Beweise darüber, wie die ‚Eldorado Gold‘ den Umweltschutz versteht„, erklärt der Zeitung die SYRIZA-Abgeordnete des Wahlbezirks Chalkidiki, Katerina Inglezi, die auch zu der Beschwerde schritt.

Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass von Seite der Hellas Gold bzw. der kanadischen Eldorado Gold entgegnet wird, die konkreten Kontaminationen und Umweltschäden haben die vorherigen Besitzer und Betreiber der Goldminen zu verantworten und sollen im Rahmen des Umweltschutzprogramms der Gesellschaft beseitigt werden.

(Quelle: in.gr)

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Makrelen auf Chalkidiki in Griechenland beschlagnahmt

5. März 2012 / Aufrufe: 920 9 Kommentare

Im Fischereihafen der Gemeinde Nea Michaniona auf Chalkidiki in Griechenland beschlagnahmte ein Stab der Hafenpolizei 360 Kilo Makrelen.

Die Beschlagnahme erfolgte, weil die gefangenen Makrelen mit einer Länge von 14 – 15 Zentimetern unter der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlänge von 18 Zentimetern lagen. Die Voruntersuchung wird von der 1. Abteilung der Hafenpolizei Nea Michaniona ausgeführt, die zu Lasten des Kapitäns des Fischerbootes, mit dem die in Rede stehenden Makrelen gefangen wurden, ein Vergehen feststellte.

Der beschlagnahmte Fang wird karikativen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden.

(Quelle: Zougls.gr)

Erdbeben bei Athos in Griechenland

4. März 2012 / Aufrufe: 398 Kommentare ausgeschaltet

Am Sonntagmorgen (04 März 2012) wurde um 05:50 Uhr im Seegebiet zwischen Sithonia und Athos auf Chalkidiki in Griechenland ein Erdbeben von 5 Richter verzeichnet.

Laut dem Seismologischen Institut der Aristoteles-Universität Thessaloniki lag das Epizentrum des Bebens 109 Kilometer östlich von Thessaloniki. Die Erschütterung war intensiv wahrnehmbar, Schäden wurden jedoch bisher nicht gemeldet. Es sei angemerkt, dass am 14. Februar 2012 ebenfalls in dem selben Gebiet ein Erdbeben mit einer Stärke von 5,1 Richter verzeichnet worden war.

Der Professor der Abteilung für Geologie der Universität Athen, Efthymios Lekkas, sieht keinen Grund zur Beunruhigung und erachtet, dass es sich nicht um ein Vorbeben handelte. Weiter fügt er an, dass in der seismischen Zone der Nordägäis, die auf dem sogenannten Anatolischen Bogen liegt, in letzter Zeit eine Aktivität beobachtet wird, die dem normalen Erdbebenaufkommen des Gebietes zugeordnet wird.

(Quelle: in.gr)