Archiv

Artikel Tagged ‘haftstrafe’

Drogenhändlern droht in Griechenland lebenslängliche Haft

1. Oktober 2015 / Aufrufe: 621 Kommentare ausgeschaltet

Die Bewegung von Drogen im Wert von über 75000 Euro wird in Griechenland unabhängig von der Anzahl der involvierten Täter mit lebenslänglichen Haftstrafen geahndet.

Mit einem Urteil des Senats des Obersten Gerichtshofs Areopag in Griechenland werden die gegen Drogenhändler verhängten Strafen verschärft.

Konkreter werden fortan alle, die in die Bewegung von Drogen mit einem Nutzen bzw. Wert von über 75.000 Euro verwickelt sind, zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt werden und zwar unabhängig von der Anzahl der jeweils involvierten Täter.
Gesamten Artikel lesen »

Freiheitsstrafe für Ex-Verkehrsminister in Griechenland

31. Dezember 2013 / Aufrufe: 680 7 Kommentare

Der ehemalige Verkehrsminister Michalis Liapis wurde in Griechenland wegen des Führens eines Pkw mit gefälschten Kennzeichen zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren verurteilt.

Die Schnellgericht-Einzelrichterkammer verurteilte den ehemaligen Minister Michalis Liapis, der am 17 Dezember 2013 einen abgemeldeten PKW mit gefälschten Kfz-Kennzeichen im öffentlichen Straßenverkehr gefahren hatte, zu einer zur Bewährung ausgesetzten und zu einem Tagessatz von 50 Euro umwandelbaren Haftstrafe von 4 Jahren.

Die Anklage lautete auf Urkundenfälschung und Abgabe einer unwahren rechtsverbindlichen Erklärung. Zusätzlich wurde gegen den Ex-Minister, der auch diesmal nicht persönlich zu der Verhandlung erschienen war, eine Geldstrafe von 3.000 Euro verhängt, weil das von ihm geführte Fahrzeug nicht haftplichtversichert war.
Gesamten Artikel lesen »

Haftstrafen für heilige Unterschlagung in Griechenland

12. November 2013 / Aufrufe: 546 2 Kommentare

Zwei Geistliche der orthodoxen Kirche in Griechenland wurden wegen Betrugs des Fiskus um insgesamt 930000 Euro zu Haftstrafen von 18 und 6 Jahren verurteilt.

Ein hartes Urteil fällte die Justiz gegen zwei Geistliche im Alter von 36 und 38 Jahren aus Trikala, die wegen Betrugs zu Lasten des Fiskus verhaftet wurden, nachdem sie Beträge für ihr Bistum vorgesehener Gehaltszahlungen „aufgebläht“ hatten.

Die beiden wegen der Unterschlagung für Gehälter der Kleriker in Farsala bestimmter Beträge von insgesamt 930.000 Euro angeklagten Geistlichen wurden von der Strafkammer des Landgerichts Larisa entsprechend zu 18 und 6 Jahren Gefängnis verurteilt.
Gesamten Artikel lesen »

Akis-Gate in Griechenland: 5 + 1 im Gefängnis

10. Oktober 2013 / Aufrufe: 772 Kommentare ausgeschaltet

Zusammen mit dem zu 20 Jahren Haft verurteilten ehemaligen Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos in Griechenland treten weitere 5 Verurteilte langjährige Haftstrafen an.

Akis Tsochatzopoulos wurde am 07 Oktober 2013 zum ersten ehemaligen Minister in Griechenland, der wegen „gewerbsmäßiger“ Wäsche schwarzer politischer Gelder aus Schmiergeldern verurteilt und mit der vorgesehenen Höchststrafe von 20 Jahren Gefängnis belegt wird, und bricht damit den (negativen) Rekord in der Geschichte der Justiz.

Der bereits am 11 April 2012 verhaftete und seitdem in Untersuchungshaft befindliche Akis Tsochatzopoulos kehrt damit nach dem Urteilsspruch im Alter von inzwischen über 74 Jahren in die Strafvollzugsanstalt Korydallos zurück, allerdings wird der Zeitraum, für den er eingesperrt bleiben wird, sehr viel kürzer als die Summe der gegen ihn verhängten Haftstrafen sein – sofern er den Haftprüfungstermin noch erleben sollte.
Gesamten Artikel lesen »

20 Jahre Gefängnis für ehemaligen Minister in Griechenland

8. Oktober 2013 / Aktualisiert: 10. Oktober 2013 / Aufrufe: 851 1 Kommentar

Der ehemalige Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos in Griechenland wurde wegen Geldwäsche zur möglichen Höchststrafe von 20 Jahren Gefängnis verurteilt.

Die dreiköpfige Kammer des Berufungs-Strafgerichts sprach gegen den seit Mitte April 2012 in Untersuchungshaft befindlichen ehemaligen Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos wegen Legalisierung von Einkommen aus illegalen Aktivitäten die vorgesehene höchstmögliche Haftstrafe von 20 Jahren, während seine in der selben Sache angeklagte Ehefrau Viky Stamati und seine Tochter Areti Tsochatzopoulou zu jeweils 12 Jahren Gefängnis verurteilt wurden.

Das Gericht gestand den in der Sache für schuldig befundenen Angeklagten keinerlei mildernde Umstände zu, mit Ausnahme von Nikos Zigras, für den der mildernde Umstand der aufrichtigen Reue anerkannt wurde.
Gesamten Artikel lesen »

5 Jahre Haft für Rentenbetrug in Griechenland

20. September 2013 / Aufrufe: 561 5 Kommentare

In Griechenland wurde eine 50-jährige Frau zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie 11 Jahre lang rechtswidrig die Rente ihres verstorbenen Vaters bezogen haben soll.

Die dreiköpfige Strafkammer des Berufungsgerichts Thessaloniki verurteilte eine 50-jährige Frau, die von dem Versicherungsträger IKA 11 Jahre lang die Rente ihres toten Vaters bezog, zu 5 Jahren Gefängnis. Laut der Anklageschrift beläuft sich der Schaden, den der Versicherungsträger erlitt, auf 65.000 Euro, welchen Betrag die Frau in dem Zeitraum 2000 – 2011 bezogen hatte. Der Fall war von den zuständigen Kontrollbehörden aufgedeckt wurden.

Die 50-jährige Angeklagte erschien nicht persönlich vor Gericht und wurde durch einen bevollmächtigten Rechtsanwalt vertreten, der sich auf die verminderte Schuldfähigkeit seiner Mandantin berief und betonte, sie sei einem rechtlichen Irrtum zum Opfer gefallen.

Die Argumente wurden jedoch von dem Gericht abgewiesen, das die Beklagte unter Berücksichtigung des mildernden Umstands des ehrenhaften vorherigen Lebenswandels zu 5 Jahren Haft verurteilte, wobei es die Aussetzung des Vollzugs bis zur Berufungsverhandlung unter der Bedingung einer Kautionszahlung in Höhe von 3.000 Euro zuließ.

(Quellen: in.gr)

Relevante Beiträge:

25 Jahre Gefängnis wegen Unterschlagung in Griechenland

19. Juni 2013 / Aufrufe: 237 Kommentare ausgeschaltet

Die ehemalige Leiterin einer Bankfiliale in Griechenland wurde wegen Unterschlagung von Kundengeldern zu 25 Jahren Haft verurteilt.

Die dreiköpfige Strafkammer des Oberlandgerichts verurteilte die – bereits in Untersuchungshaft befindliche – ehemalige Leiterin einer Bankfiliale in Griechenland wegen Unterschlagung, Fälschung und Verbergung von Dokumenten zu 25 Jahren Haft. In der selben Sache war auch der Ehemann der ehemaligen Filialleiterin angeklagt und wurde wegen der Annahme des Produkts eines Straftat unter Anerkennung mildernder Umstände zu 10 Jahren Haft verurteilt.

Laut dem Urteil unterschlug die in Rede stehende Bankangestellte unter Ausnutzung ihrer Position in den Jahren 2004 – 2008 ungefähr 1.850.000 Euro von Kundenkonten. Nach der Aufdeckung des Betrugs zahlte die Bank den betroffenen Kontoinhaber die veruntreuten Beträge zurück.

Gegen das Urteil wurde Berufung eingelegt.

(Quellen: in.gr)

8 Monate Haft wegen illegalen Rentenbezugs in Griechenland

17. April 2013 / Aufrufe: 480 2 Kommentare

In Iraklio auf Kreta in Griechenland fand am 16 März 2013 ein weiterer Prozess wegen unberechtigten Bezugs einer Rente von dem Versicherungsträger IKA statt.

Das Gericht verhängte gegen eine Frau, die ein Jahr lang – und zwar konkret von 01 November 2010 bis 30 Oktober 2011 – rechtswidrig die Rente ihrer verstorbenen Mutter bezog und den Versicherungsträger IKA um 3.400 Euro schädigte, zu einer Haftstrafe von 8 Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Die Frau erklärte ihre aufrichtige Reue, vermochte jedoch das Geld nicht zurückzuzahlen und berief sich vor dem Gericht auf ein ernsthaftes Problem, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, was sie dazu brachte, rechtswidrig die Rente ihrer verstorbenen Mutter weiterzubeziehen.

(Quelle: ProtoThema.gr)

Relevanter Beitrag:

Haftstrafen wegen Rentenbetrug in Griechenland

11. April 2013 / Aufrufe: 563 3 Kommentare

In Iraklio auf Kreta in Griechenland wurden drei wegen Rentenbetrugs angeklagte Personen zu Haftstrafen von 15 bis 18 Monaten verurteilt.

Von der Einzelrichter-Strafgerichtskammer Iraklio (Heraklion) wurden am 11 April 2013 drei weitere Personen in zwei separaten Fällen verurteilt, die sich auf den illegalen Bezug der IKA-Renten verstorbener Verwandter bezogen.

Der erste Fall bezog sich auf zwei Brüder, welche von 2008 bis 2011 die Rente ihrer verstorbenen Mutter bezogen und den Versicherungsträger IKA um 12.000 Euro schädigten. Nachdem der Betrug aufgedeckt wurde, erfolgte zwar eine Vereinbarung über die Rückzahlung des Betrags, was jedoch im weiteren Verlauf nicht geschah. Das Gericht verurteilte die beiden Angeklagte zu je 15 Monaten Gefängnis.

Der zweite vor der selben Strafgerichtskammer verhandelte Fall bezog sich auf einen anderen Einwohner der Stadt Iraklio, der von April 2011 bis einschließlich Oktober 2011 von der IKA rechtswidrig die Rente seiner verstorbenen Mutter bezog und den Versicherungsträger um 5.500 Euro schädigte. Das Gericht verhängte eine Haftstrafe von 18 Monaten.

(Quelle: in.gr)

Relevante Beiträge:

Tsochatzopoulos: Mit der Justiz in Griechenland stimmt etwas nicht

13. März 2013 / Aufrufe: 813 1 Kommentar

Der ehemalige Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos in Griechenland lastet der Justiz an, ihn aus Rache zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt zu haben.

In einer schriftlichen Erklärung aus der Haftvollzugsanstalt Korydallos in Athen lastet der ehemalige griechische Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos den Richtern, die ihn jüngst zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilten, eine „Racheverurteilung“ auf politische Interventionen an.

Es ist nicht möglich, irgend etwas ist mit der Justiz los„, vertritt in seinem Schreiben der ehemalige Minister und charakterisiert seine Verurteilung wegen inkorrekter Deklarationen seiner Vermögenslage hinsichtlich der – inzwischen konfiszierten – Immobilie in der Straße Dionysiou Areopagitou sogar als „für das Griechenland nach der Militärjunta beispiellos„.

Wenige Tage, nachdem dem seit rund einem Jahr in Untersuchungshaft befindlichen Politiker auch der Prozess wegen der Provisionen bei Rüstungsprogrammen angekündigt wurde, richtet sich Akis Tsochatzopoulos an die politischen Führer und fragt sie, ob sie die „Eingriffe“ in die Justiz akzeptieren.

Der – wie in der Presse publizierte – vollständige Wortlaut der Erklärung wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben.
Gesamten Artikel lesen »