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8 von 10 Sparern in Griechenland sind „arm“

1. September 2012 / Aufrufe: 552 5 Kommentare

In Griechenland haben 8 von 10 Kontoinhabern Bankkonten mit einem durchschnittlichen Restguthaben von weniger als 2.000 Euro.

Dies zeigen die Daten des griechischen Bankenverbands (EET), die am 30 August 2012 veröffentlicht wurden und die wirtschaftliche Situation der überwältigenden Mehrheit wiedergeben. Charakteristisch ist, dass Ende Dezember 2009 die Guthaben der Bankkonten der Haushalte und Unternehmen 237,53 Mrd. Euro betrugen und Ende Juli 2012 auf 153,89 Mrd. Euro gesunken waren. Innerhalb der 31 Krisenmonate gingen also Guthaben in Höhe von 83,6 Mrd. Euro oder 35% „verloren“.

Konkret verfügten am 30 Juni 2012 laut den Daten des EET 93% der natürliche Personen darstellenden Inhaber von Konten bei den Banken über Guthaben in Höhe von insgesamt 10.000 Euro, während gerade einmal 0,4% davon Guthaben von über 100.000 Euro hatten, welcher Betrag auch die Höchstgrenze der Entschädigung je Anleger durch den Einlagen- und Investitionssicherungsfond (TEKE) darstellt.

Konten mit Guthaben von 2.000 bis 10.000 Euro haben nur 11% der Griechen, und 6% verfügen über Guthabenbeträge von bis zu 50.000 Euro. Guthaben von bis zu 100.000 Euro weisen 0,9% der Konten und Beträge von über 100.000 Euro gerade einmal 0,4% auf.

(Quellen: Imerisia)