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Artikel Tagged ‘gsee’

Arbeitsministerium dementiert Weihnachtsgeld-Verweigerungen

25. Dezember 2013 / Aufrufe: 240 Kommentare ausgeschaltet

Das Arbeitsministerium in Griechenland dementiert Meldungen der Gewerkschaften über einen Anstieg der Fälle, in denen Unternehmen das Weihnachtsgeld verweigern.

Laut dem Korps der Arbeitsinspektoren (SEPE) des griechischen Arbeitsministeriums entsprechen die Berichte über eine Zunahme der Meldungen bezüglich der Nichtzahlung des Weihnachtsgelds an Arbeitnehmer (des privaten Sektors) nicht der Realität, während gleichzeitig angemerkt wird, dass dem SEPE der einzige staatliche Träger ist, der über zuverlässige und genau Daten verfügt.

Von Seite des Gewerkschaftsverbands GSEE wird dagegen von einem signifikanten Anstieg der Fälle gesprochen, in denen Arbeitgeber ihren Beschäftigten das gesetzliche Weihnachtsgeld nicht regulär zahlen.
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Generalstreik in Griechenland 6-7 November 2012

2. November 2012 / Aufrufe: 525 Kommentare ausgeschaltet

Die griechischen gewerkschaftlichen Dachverbände GSEE und ADEDY haben einen 48-stündigen Generalstreik am 6 und 7 November 2012 angekündigt.

Aus Protest gegen die neuen Sparmaßnahmen, deren Debatte im Parlament am kommenden Montag (05 November 2012) erwartet wird, haben GSEE und ADEDY einen 48-stündigen Generalstreik am kommenden Dienstag und Mittwoch (06/07 November 2012) ausgerufen.

Wir werden streiken, um die Ratifizierung der Maßnahmen zu verhindern„, erklärte am Mittwoch (31 Oktober 2012) der Generalsekretär der ADEDY, Ilias Iliopoulos, und fügte an: „Wir werden der Regierung nicht gestatten, auch nicht eine einzige weitere Maßnahme zu ergreifen, welche das griechische Volk verelendet.

Die Kundgebungen werden am Dienstag um 11:00 Uhr auf dem Marsfeld und am Mittwoch um 17:00 Uhr auf dem Syntagma-Platz erfolgen. Kundgebungen werden auch in Thessaloniki, Volos, Ioannina, Iraklio und Patras stattfinden. Im Rahmen der Protestaktionen beschloss die ADEDY außerdem die Durchführung von Versammlungen am Montag (05 November 2012) bei allen öffentlichen Behörden und Protestkundgebungen in den Arbeitsräumen.

Gegen die Maßnahmen beziehen auch die europäischen Gewerkschaften Stellung. In einem Schreiben der Generalsekretärin des Verbands europäischer Gewerkschaften, Bernadette Segkol, an den Premierminister und die Minister für Finanzen und Arbeit, bringt sie den Zorn und die Enttäuschung – wie es charakteristisch lautet – der europäischen Gewerkschaften über das neue Paket harter Maßnahmen und verlangt von der griechischen Regierung, es nicht zu adoptieren.

Parallel wird eine paneuropäische Streikbewegung für den 14 November 2012 vorbereitet. Ihre Teilnahme haben bisher  Gewerkschaftsverbände aus Griechenland, Italien, Spanien und Portugal beschlossen, während die deutschen und französischen Gewerkschaften die Möglichkeit einer Beteiligung offen gelassen haben.

(Quelle: in.gr, S. 14)

Streiks ab 17 Oktober 2012 legen Griechenland lahm

17. Oktober 2012 / Aufrufe: 564 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland treten ab 17 Oktober 2012 diverse Träger und Berufsverbände in den Ausstand, während GSEE und ADEDY für den 18 Oktober 2012 einen 24-stündigen Generalstreik ausgerufen haben.

Konkret streiken am Mittwoch (17.10.2012) in ganz Griechenland Notare, Krankenhausärzte, Apotheker und Gerichtsvollzieher aus Protest gegen die von der Regierung forcierten Maßnahmen, welche ihre Branchen beeinträchtigen, während sie am selben Tag auch einen Protestzug zum Finanzministerium durchführen werden.

Die Rechtsanwälte treten auf Beschluss der Rechtsanwaltskammern Griechenlands ab Mittwoch bis Freitag für drei Tage in den Ausstand.

GSEE und ADEDY haben einen neuen 24-stündigen Generalstreik für Donnerstag (18.10.2012) ausgerufen, an welchem Tag das kritische Gipfeltreffen beginnt, und die Protestkundgebung wird um 11 Uhr morgens im Bezirk des „Marsfeldes“ (Πεδίον του Άρεως) erfolgen.

Wegen des Generalstreiks wird mit Problemen im Betrieb der öffentlichen Behörden, Schulen, Krankenhäuser, Versicherungsträger, Staatsbetriebe (DEKO), an den Flughägen (die Fluglotsen stellen sich auf eine Arbeitsniederlegung von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr ein) sowie bei den Massenbeförderungsmitteln gerechnet. Da sich an dem Streik auch die PNO beteiligt, werden in den Häfen auch die Schiffe vor Anker bleiben.

Auf Beschluss des Nationalen Verbandes des Griechischen Handels werden auch die Verkaufsgeschäfte geschlossen bleiben. Der Generalverband der Handwerker, Gewerbetreibenden und Kaufleute Griechenlands nimmt ebenfalls an den panhellenischen Protestbewegungen am Donnerstag (18.10.2012) teil und ruft alle Kleinunternehmer (Handwerker,  Gewerbetreibende, Kaufleute), ihre Betriebe und Läden zu schließen.

Am Donnerstag werden auch die Kioske geschlossen bleiben, da der Verband der Gewerblichen Kiosk-Mieter und Tabakwarenverkäufer Griechenlands seine Teilnahme an den Streikbewegungen bekannt gab. Die Protestkundgebung der Kiosk-Inhaber wird um 12:00 Uhr am Korai-Platz stattfinden.

Die Beschäftigten der TRAINOSE und der Vorstadtbahn werden keinerlei Fahrt durchführen, und auch die O-Busse werden während der gesamten 24 Stunden außer Betrieb bleiben. Das Personal bei Bussen, Tram, Metro und E-Bahn richten sich auf Arbeitsniederlegungen ein, deren Bekanntgabe am Tag ihrer Beschlussfassung erwartet wird. Von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr werden am Donnerstag schließlich auch die Taxi-Fahrer in den Ausstand treten.

(Quelle: in.gr)

Merkel erwartet „warmer“ Empfang in Griechenland

7. Oktober 2012 / Aktualisiert: 24. Januar 2014 / Aufrufe: 995 3 Kommentare

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel erwartet bei ihrem Besuch am 09 Oktober 2012 in Griechenland ein „warmer“ Empfang mit Demonstrationen und protestkundgebungen.

Arbeitnehmer und Gewerkschaften steigern die Reaktionen gegen die fortgesetzte volks-, arbeiter-, gesellschaftsfeindliche und rezessive Politik der Regierung und der Troika. In diesem Rahmen und anlässlich des Eintreffens der deutschen Kanzlerin Angela Merkel in Athen antworten die gewerkschaftlichen Dachorganisationen GSEE und ADEDY mit Protestaktionen auf die neoliberale Politik, die auf europäischem und nationalem Niveau auf Anweisungen von Frau Merkel und der europäischen Führer ausgeübt wird.

Aus diesem Grund rufen die beiden Organisationen am Dienstag, dem 09 Oktober 2012, ab 12:00 Uhr mittags und bis zum Ende der Schicht zu einer Arbeitsniederlegung bei allen Behörden des öffentlichen Sektors und einer Demonstration am Syntagma-Platz um 13:00 Uhr auf. In ihrer Bekanntmachung führen sie an:

Die Arbeitnehmer, Rentner und Arbeitslosen ertragen nicht mehr die Abstrafungspolitik der Europäischen Union, die anstatt die Probleme des Landes zu lösen die Gesellschaft ins Elend stürzt und die Wirtschaft in Sackgassen und die Rezession führt.
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Generalstreik in Griechenland am 26 September 2012

13. September 2012 / Aufrufe: 1.830 1 Kommentar

Die gewerkschaftlichen Organisationen GSEE und ADEDY kündigten für den 26 September 2012 die Ausrufung eines 24-stündigen Generalstreiks in Griechenland an.

Wir lehnen kategorisch die Intervention der Regierung zu einer gesetzlichen Regelung der Mindestlöhne auf dem privaten Sektor, die Abschaffung der freien kollektiven Verhandlungen und die von den Gläubigern befohlenen Absichten zur Senkung der Abfindungen und Erhöhung des Renteneintrittsalters ab„, führt die GSEE in ihrer Bekanntmachung vom 13 September 2012 an und fügt hinzu, dass „solange die Gläubiger auf der Umsetzung auswegloser Politiken beharren, wird sich der Kampf der Gewerkschaften steigern„.

Die GSEE bezieht sich ebenfalls auf das Urteil der Einzelrichterkammer des Landgerichts Chalkidiki, mit dem die Entlassungen annulliert wurden, die bei den KTEL von Chalkidiki unter Berufung auf Artikel 5 des 6. Akts des Ministerrats des Jahres 2012 über die Abschaffung der Bedingungen des Tarifvertrags und der Personalordnung erfolgten, und merkt an, dass sie die selbe mutige und gerechte Behandlung auch seitens des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) erwartet, vor dem am 01 November 2012 der Antrag des Berufsverbands auf die gesamte Annullierung des 6. Akts des Ministerrats verhandelt werden wird.

(Quelle: in.gr)

Mindestlohn-Kaufkraft in Griechenland auf Niveau der 70er Jahre

7. August 2012 / Aufrufe: 1.531 Kommentare ausgeschaltet

Die Kaufkraft des gesetzlichen Mindestlohns in Griechenland ist infolge der Kürzungen und Steuerbelastungen auf das Niveau gegen Ende der 70er Jahre zurückgefallen.

Die direkte Kürzung des Mindestlohns um 22% (auf 586 Euro per Gesetz, seit dem 14 Februar 2012, in Umsetzung des Programms zur volkswirtschaftlichen Angleichung), die Stagnation der Preise trotz der Rezession und des Rückgangs der Nachfrage auf hohen Niveaus und die wiederholten Steuererhöhungen warfen die Kaufkraft des gesetzlichen Mindestlohns auf das Niveau gegen Ende der 70er Jahre zurück.

Diese Beurteilung geht aus den Erhebungen hervor, welche das Institut für Arbeit (INE) des gewerkschaftlichen Dachverbands GSEE im Rahmen der jährlichen Beobachtung des Verlaufs der griechischen Wirtschaft, der Bezüge und der Beschäftigung anstellte.
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Internationale Arbeitsorganisation warnt vor Armut in Griechenland

8. Dezember 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 583 6 Kommentare

Laut der Internationalen Arbeitsorganisation droht in Griechenland wenigstens 20 Prozent der Bevölkerung die Gefahr, unter die Grenzen der Armut zu fallen.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) richtet in ihrem einschlägigen aktuellen Report strenge Vorwürfe an die griechische Regierung und die Troika rund merkt in den Folgerungen des Berichts an, dass in Griechenland „der heutige Mindestlohn in Kombination mit den Steuerabzügen viele Arbeitnehmer nahe an die Grenze der Armut führt„.

Konkret wird in dem zahlreiche Seiten umfassenden Bericht der ILO betont, dass die gesetzgeberischen Interventionen als Ergebnis der Moratorien fundamentale und von internationalen Abkommen geschützte Rechte untergraben, wie diese unter anderem die kollektiven Arbeitsverträge, die gerechten Entlohnungs- und Arbeitsbedingungen, die kollektiven Verhandlungen sowie auch der gesellschaftliche Dialog über die Ausübung von Beschäftigungs- und Versicherungspolitiken sind.
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Explosion der Arbeitslosigkeit in Griechenland

13. November 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.197 15 Kommentare

Die explodierende Arbeitslosigkeit in Griechenland übertrifft alle Befürchtungen, da die offizielle Arbeitslosenquote bereits im August 2011 auf über 18 Prozent emporschnellte.

Laut den aktuellen Daten der nationalen griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) explodierte für einen weiteren Monat die Arbeitslosenquote und gestaltete sich im August 2011 auf 18,4%, gegenüber 16,5% im Vormonat. Das Alptraumszenarium der Gewerkschaften bezüglich 1.000.000 Arbeitsloser bis Ende des Jahres 2011 bestätigte sich damit schon jetzt, da die Anzahl der registrierten Arbeitslosen bereits im August 907.963 Personen erreichten. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Gewerkschaften sprechen jedenfalls für das Jahr 2012 von einer realen Arbeitslosigkeit von über 28%!

Speziell erhöhte sich die Anzahl der offiziell erfassten Arbeitslosen innerhalb eines Jahres um ungefähr 295.000 Personen, womit die wirtschaftlich inaktive Bevölkerung die Anzahl der Beschäftigten inzwischen um etwa 400.000 Personen übersteigt, wobei die Jugendarbeitslosigkeit 43,5% erreicht. Die mit der üblichen Verzögerung erst jetzt publizierten Daten der ELSTAT für August 2011 sind um so beunruhigender, als zu berücksichtigen ist, dass während der Sommermonate infolge der saisonbedingten Nachfrage nach Arbeitskräften die Arbeitslosigkeit in Griechenland bisher in der Regel immer rückläufig war.
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26 Prozent Arbeitslosigkeit und neue Rentenkürzungen in Griechenland

30. September 2011 / Aufrufe: 1.554 Kommentare ausgeschaltet

Der Dachverband der Arbeiterorganisationen in Griechenland prognostiziert eine Arbeitslosenquote bei 26 Prozent bis 2012 und weitere Kürzungen der Löhne und Renten.

Mit albtraumhaften Prognosen bezüglich einer realen Arbeitslosenquote von 26% im Jahr 2012 und signifikanter weiterer Kürzungen der Löhne und Renten betont das Institut für Arbeit (INE) des Dachverbands der Arbeiterorganisationen (GSEE) in seinem Bericht über die griechische Wirtschaft und die Beschäftigung, dass diese beiden Themen die größten Probleme sein werden, mit denen die griechische Wirtschaft in den nächsten Jahren konfrontiert sein wird.

Weiter und gerade wegen der Höhe der Arbeitslosigkeit, die auf das Niveau des Jahres 1960 zurückkehrt, prognostiziert der Bericht, dass neue und noch nachteiligere Änderungen im Versicherungssystem erforderlich sein werden, die zu noch geringeren Renten führen werden. Wie der der wissenschaftliche Leiter des INE/GSEE  S. Rompolis betont, wird die kontinuierliche Minderung der Renten die „negative Proportionalität“ etablieren, also dass die Arbeitnehmer Renten erhalten werden, die geringer als die von ihnen eingezahlten Beiträge sind.
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Streiks bei Elektrizitätsgesellschaft DEI in Griechenland

12. Juni 2011 / Aufrufe: 498 1 Kommentar

In Griechenland wurde die Bestreikung der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft ab dem zwanzigsten Juni 2011 angekündigt.

Die aus Protest gegen die weitere Privatisierung der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft DEI in Griechenland angekündigte Bestreikung des Unternehmens wird auf Beschluss der gewerkschaftlichen Dachorganisation GENOP am 20. Juni 2011 beginnen. Die beschlossenen aufeinanderfolgenden jeweils 48-stündigen Streiks sollen bis zur Verabschiedung des neuen „mittelfristigen volkswirtschaftlichen Rahmenprogramms“ durch das griechische Parlament fortgesetzt werden.

Der einschlägige Beschluss wurde am Samstag (11. Juni 2011) von dem Vorstand der GENOP unter Beteiligung der Vertretern der Mitgliedsgewerkschaften gefasst. Außerdem sollen am kommenden Freitag (17. Juni 2011) und Sonntag (19. Juni 2011) offene Protestkundgebungen in den Städten Megalopolis und Ptolemaida stattfinden.
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