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Artikel Tagged ‘grunderwerbsteuer’

Profiteure der Senkung der Grunderwerbsteuer in Griechenland

21. November 2013 / Aktualisiert: 05. Mai 2016 / Aufrufe: 1.761 Kommentare ausgeschaltet

Von der Senkung der Grunderwerbsteuer in Griechenland profitieren nur Reiche und Investoren, während Verkäufer mit einer neuen Gewinnsteuer abgezockt werden.

Mittels eines informierenden „Non-Papers“ gab am 17 November 2013 das griechische Finanzministerium auch öffentlich seinen Beschluss bekannt, zu einer drastischen Senkung der Immobilien-Transaktionssteuer (sprich Grunderwerbsteuer) von bisher 10% auf nur noch 3% mit Wirkung ab Anfang 2014 schreiten zu wollen.

Dieser Zug zielt darauf ab, die Kosten der Übereignung von Immobilien zu senken und dem buchstäblich auf dem letzten Loch pfeifenden Immobilienmarkt in Griechenland einen vitalisierenden Kuss zu geben. Die wenigen „normalen“ Bürger, die es sich derzeit überhaupt noch leisten können, zur Befriedigung ihrer eigenen Wohnbedürfnisse zum Kauf einer Erst- bzw. Hauptwohnung zu schreiten, werden von der Senkung der Grunderwerbsteuer jedoch praktisch nicht profitieren.

Verkäufer werden dagegen ab Anfang 2014 mit einer neuen sogenannten „Mehrwert-Steuer“ belastet, was im Extremfall zur Folge haben kann, dass sie beim Verkauf einer Immobilie sogar noch Geld aus eigener Tasche zuschießen müssen.
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Rückwirkende Steuerprüfung für Immobilienkäufer in Griechenland?

19. November 2013 / Aufrufe: 639 Kommentare ausgeschaltet

Pressemeldungen in Griechenland zufolge soll das Finanzministerium rückwirkend ab 2001 die Überprüfung steuerlich auffälliger Immobiliengeschäfte planen.

Tausende Immobilieneigentümern, die einen Kredit aufnahmen, um ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen, im Vertrag jedoch – wie im übrigen alle – den „objektorientiert festgesetzten“ Wert und nicht den tatsächlich bezahlten Preis angeführt haben, laufen laut der Zeitung „Ependytis“ nun  in Gefahr, dem Finanzamt ins Netz zu gehen.

Wie es in dem einschlägigen Artikel lautet, beginnt das griechische Finanzministerium eine Recherche, die in einer ersten Phase das Ziel hat, mit der Überprüfung von 180.000 Immobilien die Tricks der großen Baufirmen während der letzten Jahre ans Licht zu bringen, damit rückwirkend die entgangenen Steuern beigetrieben und die über diesen Weg geflossenen Schwarzgelder kontrolliert werden.

Der Vollständigkeit halber ist jedenfalls anzumerken, dass von Seite des Finanzministeriums in einer inzwischen ergangenen Bekanntmachung die Pressemeldungen, in denen von einer ab 2001 rückwirkenden Kontrolle und Besteuerung von Immobiliengeschäften die Rede ist, als „völlig gegenstandslos“ charakterisiert worden sind.
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Griechenland senkt Grunderwerbsteuer um 70 Prozent

26. Oktober 2013 / Aufrufe: 1.891 3 Kommentare

Mit Wirkung ab 2014 soll in Griechenland die sogenannte Immobilientransaktionssteuer – sprich Grunderwerbsteuer – um bis zu 70 Prozent gesenkt werden.

Die steuerliche Belastung bei den Übertragungen von Immobilien wird in Griechenland ab dem 01 Januar 2014 um bis zu 70% gesenkt. Derweilen gestalten sich auf dem Immobilienmarkt, der in letzter Zeit fast völlig gelähmt worden war, neue Umstände: Er beginnt in Bewegung zu kommen, was günstige Voraussetzungen für die gesamte Wirtschaft schafft.

Zu der Wiederbelebung des Immobilienmarkts trägt auch die Einfrierung der nach dem System der sogenannten objektorientierten Wertbestimmung festgesetzten steuerrelevanten Preise bei. Zu letzterem ist allerdings anzumerken, dass die „objektorientiert“ ermittelten Immobilienpreise auf Basis der Gegebenheiten vor Beginn der Krise bestimmt werden und somit inzwischen häufig deutlich – wenn nicht gar um ein Vielfaches – über den realen Marktpreisen liegen.
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Senkung der Grunderwerbsteuer in Griechenland

11. Oktober 2013 / Aufrufe: 747 Kommentare ausgeschaltet

Informationen zufolge soll die Grunderwerbsteuer in Griechenland bis auf weiteres nicht völlig abgeschafft, sondern ab 2014 um 50 Prozent gesenkt werden.

Der Wirtschaftsstab der griechischen Regierung und Troika scheinen sich auf eine Senkung der Grunderwerbsteuer zu einigen, da die anfänglich von den „Partnern“ beharrlich geforderte völlige Abschaffung der in Griechenland als Immobilientransaktionssteuer bezeichnete Erwerbssteuer vorerst in die Ferne zu rücken scheint.

Informationen zufolge soll die Grunderwerbsteuer wie in dem Basisszenarium des griechischen Finanzministeriums ab dem 01 Januar um 50% gesenkt werden.
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Griechenland erwägt Senkung der Grunderwerbsteuer

4. März 2013 / Aufrufe: 434 2 Kommentare

Griechenland erwägt die Senkung der aktuell höchsten Steuerbelastung in Europa bei der Übertragung von Immobilien und die Senkung der MwSt in der Gastronomie.

Laut einer Erklärung des stellvertretenden Finanzministers Giorgos Mavraganis gegenüber der Zeitung „Ta Nea“ untersucht die griechische Regierung die Möglichkeiten zur Senkung der Immobilientransaktionssteuer (sprich Grunderwerbsteuer), deren derzeitige Sätze zu den höchsten in ganz Europa zählen. „Wir untersuchen die Senkung der Transaktionssteuer im Rahmen der volkswirtschaftlichen Möglichkeiten des Landes. Die heutigen Steuersätze zählen zu den höchsten in Europa„, erklärte Herr Mavraganis charakteristisch.

Die „Charta“ der steuerlichen Belastungen der Immobilienübertragungen in Europa enthüllt, dass die in Griechenland erhobenen Steuersätze in Höhe von 8% und 10% die höchsten sind, unter Ausnahme von Belgien. Sollte die Regierung das Ziel der Senkung der Immobilienübertragungssteuer erreichen (wobei allerdings die Troika das letzte Wort haben wird), wird erwartet, dass dies als Gegengewicht zu der Einführung der neuen „einheitlichen Immobiliensteuer“ wirken wird, die dem Fiskus jährlich 3 Mrd. Euro einbringen soll.

Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie

Außer der Senkung der Grunderwerbsteuer wird die Regierung auch die Senkung der MwSt.-Sätze auf dem Sektor der Gastronomie anstreben. Es wird erwartet, dass auch Premierminister Antonis Samaras persönlich dieses Thema bei den Beratungen mit den Vertretern der Gläubiger stellen wird.

Hauptargumente der griechischen Regierung werden in diesem Zusammenhang die gesunkenen (anstatt gestiegenen …) Einnahmen aus der Mehrwertsteuer sowie die innerhalb eines Jahres verzeichneten 4.500 Unternehmensschließungen auf dem Sektor der Gastronomie und der Verlust von 20.000 Arbeitsplätzen in der Branche sein.

(Quelle: To Vima)

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