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Artikel Tagged ‘grexit’

Griechenland braucht keine weiteren Illusionen

9. Oktober 2017 / Aufrufe: 763 2 Kommentare

Griechenland braucht nicht noch mehr Illusionen und Visionen, sondern eine politische Wende mit einem realistischen Programm und umsetzbaren Lösungen.

Als Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras im vergangenen Jahr in eine schwierige politische Position gelangt war, hatte er die Fehler in der katastrophalen Verhandlung des Jahres 2015 auf die politischen Illusionen zurückgeführt, die er in Zusammenhang mit der Haltung der Gläubiger, aber auch mit dem Plan seines Finanzministers Yanis Varoufakis hatte.

Die zentrale Regierungslinie zum Ausdruck bringend hatte der stellvertretende Regierungschef Giannis Dragasakis erklärt, wenn Griechenland mit einem Grexit drohen würden, würden sie (die Gläubiger) darum betteln, dem Land Geld zu leihen. Aber auch der Premierminister selbst meinte, sobald er Angela Merkel seine Pläne präsentieren würde, würde sie darum flehen, Griechenland Geld zu leihen.
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Grexit-Gefahr ist drastisch gesunken

29. Juni 2017 / Aufrufe: 341 Kommentare ausgeschaltet

Nach der Eurogruppe des 15 Juni 2017 scheinen die Investoren die Gefahr eines Ausscheidens Griechenlands aus dem Euro für geringer als je zuvor zu halten.

Gute Nachrichten für Griechenland. Einschätzungen von Investoren zufolge sind nach der bei der Eurogruppe des 15 Juni 2017 getroffenen Vereinbarung mit den Gläubigern die Möglichkeiten eines Ausscheidens des Landes aus dem Euro spürbar gesunken.

In einer systematisch von dem Marktforschungsinstitut Sentix durchgeführten letzten Untersuchung schätzen die Investoren ein, dass die Gefahr eines Grexit mit einem zeitlichen Horizont von einem Jahr drastisch gesunken ist und 5,3% erreicht, wie selbiges Index-Haus bekannt gab.
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Schäubles schmutziges Spiel mit Griechenland

27. Mai 2017 / Aufrufe: 1.499 2 Kommentare

Das sehr gefährliche und schmutzige Spiel des Herrn Wolfgang Schäuble.

Weiß jemand, wie viele Hände Gott hat? Wohin genau treibt es der deutsche Finanzminister? Welches ist sein höheres Ziel und wie gefährlich ist dieses für Griechenland?

Niemand kann bezweifeln, ein wie schlauer und erfahrener Politiker Herr Schäuble ist – und wer es tut, begeht einen großen Fehler.
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Tsipras an Merkel: The game is over

10. April 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.578 3 Kommentare

Vor der prinzipiellen Einigung zwischen Griechenland und seinen Gläubigern gab es einen dramatischen Dialog zwischen Alexis Tsipras und Angela Merkel.

Am vergangenen Freitag (07 April 2017) mag bei bei dem Treffen in Malta eine prinzipielle Einigung zwischen Griechenland und seinen Gläubigern erreicht worden sein, bis es soweit kam, ging es jedoch hinter den Kulissen heftig her.

Der an das Licht der Öffentlichkeit gelangte und bis dato unbekannte Dialog zwischen Angela Merkel und Alexis Tsipras belegt den Ernst der Tage vor der „Einigung“.

Schäuble will Griechenland nach wie vor in den Grexit treiben


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Schäuble will einfach nur Griechenlands Regierung stürzen

24. März 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.221 2 Kommentare

Laut Gesine Schwan hat Wolfgang Schäuble keine Perspektive für Griechenland, sondern wollte und will weiterhin einfach nur die SYRIZA stürzen.

Gesine Schwan, historische Funktionärin der SPD, Professorin für Politwissenschaft an der Freien Universität Berlin und eine bedeutende Persönlichkeit der deutschen linken Intellektuellen gab an die „Tageszeitung“ ein Interview mit Bezugnahmen auf Griechenland.

Ich glaube, dass das griechische Volk nicht aufgeben wird. Die Politik der deutschen Regierung schädigte Griechenland heftig„, meinte sie charakteristisch und richtete im weiteren Verlauf ihre Pfeile gegen Finanzminister Wolfgang Schäuble. „Schäuble hat keine logische, wirtschaftliche Perspektive für Griechenland. Was ihn interessiert, ist, die SYRIZA zu stürzen. Das wollte er immer und will es auch weiterhin. Seine Handlungen sind zutiefst ideologisch. Aus diesem Grund müssen wir in Deutschland im Herbst einen Regierungswechsel erreichen.
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Junge Leute in Griechenland trauen der Politik nicht

15. März 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 837 Kommentare ausgeschaltet

92 Prozent der jungen Leute in Griechenland haben kein Vertrauen in die Politik und 47 Prozent sind pessimistisch.

92% der jungen Leute in Griechenland und 66% ihrer Alterskollegen in Deutschland haben kein Vertrauen in die Politik. Fast 4 von 10 jungen Griechen tangieren die Möglichkeit eines Ausscheidens des Landes aus der Europäischen Union (Grexit) nicht negativ, während gerade einmal 9% der Deutschen diese Haltung bezüglich ihres eigenen Landes teilen.

Die jungen Leute in Griechenland sind zu einem Anteil von 47% bezüglich ihrer Zukunft pessimistisch – jedoch optimistischer als die Franzosen und Italiener. Sowohl in Griechenland als auch in Italien machen sich einer von zwei jungen Leuten besonders um ihre berufliche Zukunft Sorgen, während sie sich in Österreich und in der Schweiz sehr viel weniger sorgen. Dem Thema der Aufnahme von Flüchtlingen wird von den jungen Leuten Europas mit positiver Stimmung begegnet, sogar auch in den Ländern, in denen es eine hohe Arbeitslosigkeit gibt.
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IWF verspricht Griechenland … nichts

22. Februar 2017 / Aufrufe: 700 3 Kommentare

Auf seiner harten Position gegenüber Griechenland und den übrigen Gläubigern des Landes beharrend lässt der IWF seine Beteiligung an dem Programm für Griechenland offen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist nicht zu einer Vereinbarung über seine Beteiligung an dem Programm für Griechenland bereit und glaubt, für eine Einigung bedürfe es noch etlicher Arbeit auch in anderen Themen, die er gegenüber Athen und den übrigen Gläubigern erhebt.  Des weiteren gab der Währungsfonds die Rückkehr seiner Delegation unter Delia Velculescu (in Griechenland alias „Draculesu“) nach Athen bekannt.

Informationen der Website mignatiou.com zufolge haben die Positionen des IWF sich auch nach der Konferenz der Eurogruppe am 20 Februar 2017 nicht geändert, was der (stellvertretende) Direktor der Europa-Abteilung des IWF, Poul Thomson, klar stellte, der sich zusammen mit Delia Velculescu bei der Eurogruppe einfand. IWF-Chefin Christine Lagarde nahm nicht teil.
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Schäuble drohte Griechenland nie mit Grexit!

21. Februar 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.320 6 Kommentare

In Griechenland wird sich manch einer perplex in den Arm gekniffen haben, als die jüngste Erklärung Wolfgang Schäubles bekannt wurde, er habe nie mit einem Grexit gedroht.

In einem Interview an den öffentlichen deutschen TV-Sender ARD am 19 Februar 2017 (also einen Tag vor der gestrigen Eurogruppe) bestritt der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble, jemals gesagt zu haben, Griechenland werde aus der Eurozone ausscheiden müssen, wenn es nicht zu wirtschaftlichen Reformen schreite.

Konkret vertrat Schäuble in seinem Gespräch mit der ARD, Griechenland werde keinerlei Problem haben, wenn es die vereinbarten Reformen umsetzt, werde jedoch eins haben, wenn wenn es nicht zu deren Realisierung schreitet.
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Schäubles Falle für Griechenland schnappt zu

15. Februar 2017 / Aufrufe: 5.534 6 Kommentare

Laut der La Tribune infizierte Schäuble das Hilfsprogramm für Griechenland mit einem Wurm, um schließlich doch noch den von ihm geforderten Grexit zu erreichen.

Im August 2013 hatte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble als Bedingung dafür, die Unterstützung Griechenlands zu akzeptieren, die Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an der Hilfe für das Land gestellt, dabei jedoch sehr wohl wissend, dass diese Beteiligung in Wirklichkeit nicht möglich ist.

Schäubles Ziel war und ist, sobald diese Wahrheit enthüllt wird, wieder das 2015 geschlossene Thema der Beteiligung Griechenlands an der Eurozone aufs Tapet zu bringen, schreibt Romaric Godin in der französischen Wirtschaftszeitung „La Tribune“ unter dem Titel „Griechenland: die Falle des Wolfgang Schäuble schnappt zu„.
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Griechenland und das deutsche Dilemma

11. Februar 2017 / Aufrufe: 1.083 2 Kommentare

Deutschland muss sich entscheiden, welches Europa seinen Interessen besser dient.

Mit den näher kommenden Wahlen in Deutschland wird deren politischer Inhalt immer klarer. Die Umstände erlegen dem deutschen politischen System auf, in einer einfachen Frage klar Stellung zu beziehen: Welches Europa dient den deutschen Zielen besser?

Anders gesagt, die politische Auseinandersetzung in Deutschland beginnt sich auch anlässlich des ungelösten griechischen Themas um das Dilemma zu drehen: Liegt die Hegemonie in einer großen Europäischen Union in Deutschlands Interesse? Oder ist letztendlich für Berlin eine kontrollierte Destrukturierung der EU und die Schaffung einer anderen Architektur der Verbindung der Mitgliedsländer in unterschiedlichen Kreisen und Geschwindigkeiten unter der deutschen Führung vorteilhafter?
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