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Artikel Tagged ‘globalisierung’

Griechenland nimmt Privateigentum ins Auge

27. Januar 2019 / Aktualisiert: 27. Januar 2019 / Aufrufe: 1.116 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland findet mittels Enteignung privaten Vermögens und überdimensionaler Besteuerung eine legitimierte Beraubung der Bürger statt.

Das politische Verhalten der Regierung in Griechenland, so wie es sich aus der Ignorierung des Volkswillens äußert, verweist auf einen „Machtüberbau“, der mittels der Einschränkung der politischen Rechte auf Eigentum, Arbeit, Freiheit und der Institutionen eine oligarchische Elite „legitimiert“, die systematische Beraubung ihrer Staatsangehörigen / Untertanen zu betreiben.

Weil die gesellschaftlichen Strukturen von einer sich aus persönlichen und kollektiven Gegensätzen, gesellschaftlichen und gegenseitigen Bindungen, aber auch Ausnutzung sowie auch Klassen- und zwischenmenschlichen Kollisionen ausdrückenden Komplexität charakterisiert sind, strebt die Staatsgewalt an, politische und wirtschaftliche Äußerungen, die sie nicht kontrolliert, mittels der Zerschlagung des gesellschaftlichen Zusammenhangs, der kollektiven Institutionen und der zwischenmenschlichen Beziehungen zu annullieren, deren Existenz die Bürger vor der totalen Unterwerfung unter die Macht schützt, schreibt Bertrand de Jouvenel in seinem Buch „Über die Staatsgewalt. Die Naturgeschichte ihres Wachstums„.
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Griechenlands Online-Käufer bevorzugen ausländische E-Shops

3. September 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.225 4 Kommentare

Immer mehr Konsumenten in Griechenland sprechen für Einkäufe per Internet ausländischen Anbietern ihr Vertrauen aus.

Wenn die griechischen Konsumenten sich zum Kauf von Produkten über das Internet entscheiden, zeigen sie eine klare Vorliebe für die ausländischen Online-Shops, und zwar vorrangig wegen der viel niedrigeren Preise, die diese im Vergleich zu den griechischen E-Shops bieten.

Dies geht aus einer neulich von PayPal und der GfK durchgeführten Untersuchung hervor, laut der in Griechenland 95% der Online-Konsumenten Käufe bei ausländischen E-Shops tätigen.
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Kolonialismus, europäischer Totalitarismus und Griechenland

8. Januar 2012 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 1.116 16 Kommentare

In Griechenland stellt sich zunehmend der Eindruck ein, dass ein Exempel statuiert und das Land nebst seiner Bevölkerung paradigmatisch abgestraft werden soll.

Die öffentliche Äußerung des Leiters des Wirtschaftsstabs der Übergangsregierung Papadimos, die Troika wolle seiner Ansicht nach an Griechenland ein Exempel statuieren (siehe Troika will Griechenland exemplarisch abstrafen), reiht sich in die schon seit geraumer Zeit auf verschiedenen Ebenen immer wieder angestellten Überlegungen ein, ob die geforderten Maßnahmen wirklich alle nur der Sanierung der griechischen Volkswirtschaft dienen sollen oder auch unter dem Aspekt der exemplarischen Abstrafung des Landes aufgezwungen werden.

Der aktuelle Disput um die von der Troika (inzwischen sogar als unverblümtes „Ultimatum“!) gestellte Forderung, auf dem privaten Sektor das Oster-, Urlaubs- und Weihnachtsgeld gänzlich zu streichen und den gesetzlichen Mindestlohn auf etwa 400 Euro monatlich zu senken, befremdet um so mehr, als diese Forderung nicht einmal von den Arbeitgebern getragen wird, denen sie angeblich zugute kommen soll.

Der Leiter der griechischen Zeitung Vradyni, Giorgos Papasotiriou, kommentierte das Thema aus seiner Sicht in einem Artikel, der in der Ausgabe vom 06. Januar 2012 auf Seite 2 unter der Kolumne „Επισημάνσεις“ publiziert wurde und nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.
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