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Griechenland soll Akropolis verpachten

10. Januar 2012 / Aufrufe: 561 6 Kommentare

Griechenland soll die Akropolis und alle sonstigen antiken Stätten an Privatleute verpachten, um Geld in die Staatskasse zu bringen und den Tourismus zu fördern.

Die Forderung, die wirtschaftliche Nutzung aller archäologischen Stätten in Griechenland konsequent Privatleuten anzutragen, wurde nicht etwa wieder einmal von Bild, Fokus & Co., sondern von dem griechischen Politiker Gerasimos Gkiakoumatos (Γεράσιμος Γιακουμάτος) aufs Tapet gebracht. Herr Gkiakoumatos beharrt in seinen Äußerungen unter dem Motto „Besser privat verpachtet als wegen Streik geschlossen“ darauf, die Nutzung der archäologischen Stätten so schnell wie möglich Privatleuten anzutragen.

Der ehemalige Staatssekretär für Beschäftigung und sozialen Schutz und Abgeordnete der Partei Nea Dimokratia (N.D.), Gerasimos Gkiakoumatos, appelliert an die griechische Regierung, die Nutzung der Anlagen der Akropolis und des Parthenon Privatleuten zu überlassen, damit Gelder in die öffentlichen Kassen fließen: „Anstatt Löhne und Renten zu kürzen, soll der Staat lieber die Akropolis – und nicht nur – verpachten. Er soll alle archäologischen Stätten verpachten, Delphi, den Apollo-Tempel, alle – und zwar jetzt!
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