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Artikel Tagged ‘gipfeltreffen’

Bulgarien ist über Griechenland verärgert

27. Juni 2015 / Aufrufe: 833 Keine Kommentare

Bulgariens Premierminister moniert, dass die Gipfeltreffen von Griechenland beherrscht werden und keine Zeit für Themen Bulgariens bleibt.

Bulgariens Regierungs-Chef Boisko Borisov kritisierte gestern heftig, dass das Thema Griechenlands die europäischen Konferenzen zu Lasten Bulgariens beherrscht – eines Landes, das eine ausgezeichnete fiskalische Position inne hat, jedoch das ärmste Land der EU bleibt.

Alle unsere Länder haben Probleme, jedoch bleibt (bei den Gipfeltreffen) für uns keine Zeit, da die Tagesordnung von Griechenland eingenommen wird„, führte Borisov in einer Bekanntmachung an. „Auch wir wollen mehr für Löhne und Renten aufwenden, respektieren jedoch die fiskalische Disziplin„, unterstrich außerdem der bulgarische Premierminister am Rand des Gipfeltreffens und ergänzte: „Ich bin strikt gegen jede Verzögerung und jeden Kompromiss gegenüber Griechenland.

Boisko Borisov äußerte auch, Sofia werde von Europa Hilfe verlangen, um dem steigenden Fluss von Immigranten – hauptsächlich Syrern – zu begegnen, die aus der Türkei auf bulgarischem Staatsgebiet eintreffen, und erklärte: „Das Mittelmeer ist blockiert, der Immigrantendruck wird an die Festlandfront verlagert, hauptsächlich auf Bulgarien.

(Quelle: dimokratianews.gr)

Griechenland: Ruf doch mal Obama an …

28. Mai 2015 / Aufrufe: 2.290 1 Kommentar

Bundeskanzlerin Angela Merkel soll Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras den Tipp gegeben haben, sich wegen der laufenden Verhandlung an das Weiße Haus zu wenden.

Hinter der amerikanischen Intervention bei dem G7-Gipfel in Dresden zu Gunsten Griechenlands „verbirgt“ sich ein interessantes Hintergrundthema mit eigener Bedeutung.

Bei dem unlängst stattgefundenen Gipfeltreffen in Riga in Lettland war es die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, die dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras … den „Tipp“ gab, sich an das Weiße Haus zu wenden, damit es zu dem IWF vermittelt, damit dieser Flexibilität zeigt und das griechische Problem auch bei dem G7-Gipfel gestellt wird.
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Eurogruppe drohte Griechenland mit Abbruch der Verhandlungen

15. Februar 2015 / Aufrufe: 2.174 2 Kommentare

Bei der Eurogruppe am 11 Februar 2015 wurde Griechenland mit Abbruch der Verhandlungen gedroht, falls es nicht der Verlängerung des Memorandums zustimmt.

In einer von der Athener Nachrichtenagentur publizierten inoffiziellen Note wird von Amtsträgern der griechischen Regierung enthüllt, „bei der Eurogruppe am Mittwoch gab es Drohungen, dass es keine Fortsetzung der Beratungen gäbe, wenn wir nicht die Verlängerung (des Memorandums) unterzeichnen würden„.

In ihrer inoffiziellen Note präsentiert die griechische Regierung zehn Punkte politischen und technokratischen Inhalts, mit denen sie die Verhandlungen der letzten Tage zwischen Regierung und Gläubigern als positiv bewertet und in allgemeinen Linien auch die Richtungen der Arbeiten definiert, die bis zur Konferenz der Eurogruppe am kommenden Montag (16 Februar 2015) erfolgen werden.
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„Räson“ substituiert neues Memorandum für Griechenland

26. Oktober 2014 / Aufrufe: 494 Keine Kommentare

Die sogenannte präventive Kreditlinie für Griechenland wird auf jeden Fall von harten Auflagen begleitet sein, die auch die kommende Regierung binden werden.

Wir stehen in engen Verhandlungen mit unseren Gläubigern über den Tag danach, nach dem Ende des Programms, über einen räsonablen Ausgang in die Normalität„, erklärte Premierminister Antonis Samaras aus Brüssel, wo das Gipfeltreffen der Europäischen Union stattfindet.

Im Vorliegenden bedeutet „Räson“ die Akzeptanz harter Bedingungen, damit eine präventive Kreditlinie für den Fall des Ausschlusses von den Finanzmärkten eingerichtet wird, den die Regierung Samaras mit ihren schlampigen Handhabungen und der Weise, auf die sie eine Loslösung von dem IWF ankündigte, bereits selbst verursacht hat.
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Griechenlands letztes Manöver vor dem Crash mit der Troika

21. September 2014 / Aktualisiert: 03. Januar 2016 / Aufrufe: 1.208 Keine Kommentare

Griechenlands Premierminister Antonis Samaras hofft, Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine Lockerung der Haltung der Troika gewinnen zu können.

Am 23 September 2014 wird Premierminister Antonis Samaras bei der kritischen Begegnung, die er mit Bundeskanzlerin Angela Merkel haben wird, einen letzten Versuch unternehmen, die vorgezeichnete Kollision der griechischen Regierung mit der Troika abzuwenden.

Ohne eine effiziente politische Intervention auf hoher Ebene wird in der Regierung ein ernsthafter „Unfall“ bei der fünften Bewertung (durch die Troika) befürchtet, obwohl der Premierminister in einem Gespräch in der Parlaments-Lounge deren reibungslosen Ausgang vorwegzunehmen schien, damit unmittelbar danach und noch vor Ende des Jahres die Verhandlung über die Verschuldung „festgemacht“ wird.
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Griechenland, Schuldenkrise und Entwicklung der EU zu einem Bundesstaat

26. Juli 2011 / Aktualisiert: 22. November 2013 / Aufrufe: 543 1 Kommentar

Ist die Diskussion um Griechenland und die Schuldenkrise der Auftakt zur Weiterentwicklung der EU in einen Bundesstaat, um sich international wirtschaftlich behaupten zu können?.

Im Nachhall des EU-Gipfeltreffens in Brüssel am 22. Juli 2011 publizierte Panos Kolokotronis, Chefredakteur der griechischen Zeitung Vradyni, am 25. Juli 2011 in der Kolumne “Zeichen der Zeit” unter dem Titel “Neustart” einen Beitrag, der nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.

Zu Beginn des laufenden Monats (Juli 2011) diskutierten alle über das kritische Gipfeltreffen, und manche drückten ihre Angst vor einem möglichen Bankrott des Landes trotz der Tatsache aus, dass die Ausführungen über einen Bankrott nur in einzelnen Erklärungen gewisser europäischer Minister oder Amtsträger ausgemacht wurden, die den Begriff mehr als Hebel zur Ausübung von Druck und weniger als offene Möglichkeit benutzten.
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Griechenland-Krise, Faschismus und moderner Totalitarismus

22. Juli 2011 / Aktualisiert: 22. November 2013 / Aufrufe: 672 10 Kommentare

Will Deutschland bei den geopolitischen Optionen, der Eroberung von Territorien und dem Besitz der Reichtum produzierenden Quellen ein vermeintliches Vorzugsrecht durchsetzen?

Anlässlich des Gipfeltreffens in Brüssel publizierte Jorgos Papasotiriou, Direktor der Zeitung Vradyni, am 21. Juli 2011 in der Kolumne “Zeichen der Zeit” unter dem Titel “Der Faschismus hat als Waffe die Angst” einen Beitrag, der nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.

Sie nannten das Verbrechen Skandal. Der Hunger in Ostafrika ist jedoch kein Skandal, sondern ein Verbrechen gegen die Menschheit. Verbrecher sind die Westler, die Bürgerkriege und Teilungen verursachen, um die Bodenschätze zu kontrollieren und im wahrsten Sinne des Wortes für ein Stück Brot ungeheure Flächen afrikanischer Länder kaufen. Verbrecher sind diejenigen, welche die Maske der angeblichen wohltätigen nichtstaatlichen Organisationen tragen. Diese Verbrecher wird niemand jagen wie die Serben oder allgemein alle, die sich den Befehlen der Westler widersetzen.
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