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Troika stellt neue absurde Forderungen an Griechenland

4. Oktober 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.829 7 Kommentare

Die Troika konfrontiert Griechenland mit neuen absurden Forderungen, die offensichtlich einzig und allein darauf abzielen, den zerstrittenen Gläubigern Zeit zu verschaffen.

Die neue Forderung der Troika besteht darin, in den Jahreshaushalt 2013 zusätzlich zu den bereits vorgesehenen 7,8 Mrd. Euro Maßnahmen über weitere 2 Mrd. Euro aufzunehmen. Dies bedeutet, dass die Bürger in Griechenland gefordert sein werden, innerhalb eines Jahres Maßnahmen in Höhe von weiteren 10 Mrd. Euro über sich ergehen zu lassen – und zwar zu einem Zeitpunkt, wo das gesamte Paket Maßnahmen in Höhe von 13,5 Mrd. Euro für die beiden Jahre 2013 – 2014 umfasst und die griechische Regierung beabsichtigt, das Thema der Verlängerung der Umsetzung des Memorandum-Programms um zwei weitere Jahre, also bis 2016 zu stellen. Es handele sich um „absurde Forderungen„, kommentierte bezeichnend das griechische Finanzministerium.

Laut der Zeitung „Ta Nea“, die sich auf eine hochrangige Quelle des griechischen Finanzministeriums beruft, handelt es sich um eine Forderung, der nicht stattgegeben werden wird, da sie völlig aus dem Rahmen der Vereinbarung der politischen Führer fällt.

Zusätzlich glaubt der Wirtschaftsstab der Regierung nicht, dass eine Austerität einer solchen Härte zum Vorteil der Wirtschaft gereicht, sondern erachtet dagegen, dass sie Griechenland in eine noch tiefere Rezession stürzen wird.
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