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Artikel Tagged ‘gewinnbesteuerung’

Griechenland knöpft sich Unternehmen mit Auslandssitz vor

14. August 2016 / Aufrufe: 856 1 Kommentar

Das Finanzministerium in Griechenland bläst zur Steuerjagd auf griechische Unternehmen mit Firmensitzen in Bulgarien und Zypern.

Die Steuerbehörden in Griechenland werden in dem kommenden Zeitraum mit intensiven Kontrollen beginnen, um griechische Unternehmen mit Sitz in Bulgarien und Zypern ausfindig zu machen.

Ziel dieser „Safari“ ist, die Unternehmen aufzuspüren, die praktisch als „Vitrine“ betrieben werden, um der besonders hohen Besteuerung in Griechenland zu entgehen.
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Erhöhung der Steuer auf Sportwetten-Gewinne in Griechenland

3. Februar 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 401 Keine Kommentare

Griechenland schreitet erneut zu einer Änderungen bei der Besteuerung von Gewinnen aus Sportwetten, deren Satz anstatt bisher 10 fortan bis zu 20 Prozent betragen wird.

Mit einer gesetzlichen Regelung, die demnächst von dem griechischen Finanzministerium ins Parlament gebracht wird, ändert sich erneut die Besteuerung der Gewinne der Spieler des staatlichen Trägers zur Durchführung von Sportwetten (OPAP).

Die Besteuerung der Wettgewinne gestaltet sich demnach folgendermaßen:

  • 0% für Gewinne von unter 100 Euro
  • 15% für Gewinne zwischen 100 und 500 Euro
  • 20% für Gewinne ab 500 Euro und mehr

Laut einer einschlägigen Bekanntmachung des Finanzministeriums wurde dieser Beschluss auch von der Europäischen Kommission abgesegnet, die den diesbezüglichen Antrag des griechischen Finanzministeriums positiv beschied.

Es sei angemerkt, dass gemäß dem bisherigen – erst Anfang 2013 in Kraft getretenen – System alle von dem OPAP ausgezahlten Gewinne ab dem ersten Euro einheitlich mit 10% besteuert werden. Davor wiederum waren Gewinne bis 100 Euro steuerfrei, wahrend Gewinne von 100 bis 1.000 Euro mit 10% und ab 1.001 Euro mit 15% besteuert wurden.

(Quelle: in.gr)

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Erneute Gewinnsteuer und Erhöhung der Mehrwertsteuer in Griechenland

3. Oktober 2010 / Aktualisiert: 24. August 2013 / Aufrufe: 504 Keine Kommentare

Der griechische Haushaltsplan für das Jahr 2011 sieht erneut eine Sonderabgabe auf Unternehmensgewinne sowie auch eine weitere Erhöhung der Mehrwertsteuer vor.

Der griechische Finanzminister G. Papakonstantinou präsentierte in Brüssel dem Rat der Gemeinschaft für Wirtschaft und Finanzen (ECOFIN) den Entwurf für den griechischen Staatshaushalt 2011, der unter anderem sowohl erneut eine Sondersteuer auf Unternehmensgewinne als auch die Option einer weiteren Erhöhung der Mehrwertsteuer vorsieht und sich im übrigen global auf die Erhöhung des allgemeinen Steueraufkommens und die Bekämpfung der Steuerhinterziehung stützt.

Die anfänglich als „einmalige Sonderabgabe“ deklarierte zusätzliche Steuer auf Gewinne in Griechenland ansässiger Unternehmen wird damit nun im dritten Jahr festgeschrieben und hat bereits nachhaltig insbesondere zur Abwanderung zahlloser klein- und mittelständischer Unternehmen beigetragen. Inzwischen haben jedoch auch seit vielen Jahren in Griechenland etablierte in- und ausländische Großunternehmen unverblümt die Absicht bekundet, angesichts der horrenden Besteuerung ihren Standort oder zumindest ihren Verwaltungssitz wenn schon nicht gleich in den fernen Osten, so doch wenigstens in EU-Staaten wie Bulgarien, Luxemburg und Zypern verlegen zu wollen.
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