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Artikel Tagged ‘gevgelija’

Griechenland soll einziger „Hotspot“ Europas werden

3. März 2016 / Aktualisiert: 03. März 2016 / Aufrufe: 1.591 4 Kommentare

Der Premierminister der Slowakei droht Griechenland, zum einzigen sogenannten Hotspot für Flüchtlinge und Immigranten in Europa gemacht zu werden.

Der slowakische Premierminister Robert Fitso erklärte, wenn Alexis Tsipras nicht das mache, was er an der Grenze Griechenlands zur Türkei zu tun schulde, werde es in Europa nur einen einzigen Hotspot geben, und der werde „Griechenland“ heißen.

Laut dem sozialdemokratischen, aber auch nationalistischen slowakischen Premierminister hatten die europäischen Führer Alexis Tsipras bereits seit Sommer 2015 davor gewarnt, was hinsichtlich des Flüchtlingsproblems geschehen würde.
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Spezialeinheiten und Militär an Grenze zu Griechenland

2. März 2016 / Aufrufe: 7.418 7 Kommentare

Balkanstaaten und Österreich entsenden Spezialeinheiten der Polizei und Militär an die Grenze der FYROM zu Griechenland, um Flüchtlinge und Immigranten abzuwehren.

Die Polizeipräsidenten vier westlicher Balkanländer (Slowenien, Kroatien, Serbien, FYROM) sowie auch Österreichs beschlossen bei ihrem zweiten Treffen am vergangenen Dienstag (01 März 2016) in Belgrad eine weitere Verschärfung der Grenzkontrollen, damit jegliche unkontrollierte Einreise von Flüchtlingen und Immigranten unterbunden wird.

Diese Begegnung war die Fortsetzung des am 18 Februar 2016 in Zagreb erfolgten Treffens, bei dem die gemeinsame Kontrollierung der Flüchtlinge am Grenzübergang Gevgelija (an der Grenze der FYROM, sprich ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens, zu Griechenland) und die Beschränkung ihrer Anzahl auf Basis der von Österreich beschlossenen Quoten vereinbart worden war.
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Verlauf der Flüchtlingsströme durch Griechenland

24. Februar 2016 / Aufrufe: 3.790 2 Kommentare

Verlauf der Ströme der Flüchtlinge und Immigranten über Griechenland in dem Zeitraum Oktober 2015 bis Februar 2016.

Eine bezeichnende Graphik auf Basis von Angaben des UN-Flüchtlings-Hochkommissariats (UNHCR) über die Flüchtlinge gibt die Flüchtlingsströme in dem Zeitraum ab dem 01 Oktober 2015 bis einschließlich zum 22 Februar 2016 wieder.

Die Graphik skizziert die Routen der Flüchtlinge aus der Türkei zu den nördlichen Ägäis-Inseln Griechenlands und dem griechischen Festland und ihre weitere Bewegungen zur ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM) über den Grenzübergang Idomeni – Gevgelija.
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Situation an Griechenlands Nordgrenze im „roten“ Bereich

23. Februar 2016 / Aufrufe: 1.563 2 Kommentare

Entgegen den getroffenen Vereinbarungen hat die FYROM die Grenze zu Griechenland für Afghanen geschlossen und lässt auch Iraker und Syrer nur noch bedingt durchreisen.

Nach dem Beschluss der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM), Afghanen nicht mehr die Einreise auf ihr Staatsgebiet zu gestatten, und der Verhängung strengerer Kontrollen für zur Durchreise berechtigten Syrern und Irakern befanden sich am Montagnachmittag (22 Februar 2016) in Griechenland an dem Grenzübergang Idomeni – Gevgelija  bereits rund 5.000 Flüchtlinge eingeschlossen.

Laut den letzten Angaben der Polizei befanden sich am Montag fast 2.000 Personen in dem Zwischenlager bei Idomeni, während weitere 62 Busse mit ungefähr 3.000 Personen sich an einer ungefähr 20 Kilometer von dem Lager entfernt liegenden Autobahn-Raststätte befinden und auf das „grüne Licht“ von der Polizei warten, um ihre Fahrt fortzusetzen.
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Flüchtlingslager in Griechenland bleibt ungenutzt

9. Januar 2016 / Aufrufe: 1.658 Kommentare ausgeschaltet

Das an der Grenze zwischen Griechenland und der FYROM eingerichtetes Durchgangslager für Flüchtlinge und Immigranten bleibt seit einem Monat ungenutzt.

Das von dem Hochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR), der „Ärzte ohne Grenzen“ und anderen Organisationen in der neutralen Zone zwischen Griechenland und der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM) für den kurzfristigen Verbleib der Flüchtlinge und Immigranten bleibt seit einem Monat ungenutzt.

Die bei Idomeni aus Athen eintreffenden Busse, welche die Flüchtlinge (zur Grenze mit der FYROM) befördern, halten nunmehr auf Anweisung der Polizei an einer 20 Kilometer von der Grenze entfernt liegenden (Autobahn-) Raststätte an, wo sie auf die Anweisung – wieder der griechischen Polizei – darauf warten, sich in die neutrale Zone zu begeben.
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Polizeieinsatz an Griechenlands Nordgrenze gegen Immigranten

9. Dezember 2015 / Aufrufe: 800 Kommentare ausgeschaltet

Polizeikräfte räumten den Grenzübergang Idomeni – Gevgelija im Norden Griechenlands, wo Wirtschaftsflüchtlinge wochenlang den internationalen Zugverkehr blockiert hatten.

Die Griechische Bahn (TRAINOSE) bestätigte, dass die Eisenbahnlinie bei Idomeni wieder frei ist, und laut der Gesellschaft wurde ein Zug bereit gestellt, um die als Wirtschaftsflüchtlinge charakterisierten Immigranten, die von der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Mazedoniens (FYROM) ab- bzw. wieder ausgewiesen wurden, von dem Lager an der Grenze nach Thessaloniki zu bringen.

Laut der TRAINOSE wurden mittels der Bahnstrecke bei Idomeni zwei Lokomotiven der Gesellschaft nach Skopje geschickt um dort blockierte Güterwagen abzuholen.
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Protest gegen Immigranten an Griechenlands Nordgrenze

7. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.310 1 Kommentar

Die Einwohner des kleinen Grenzdorfes Idomeni in Griechenland drohen mit dynamischen Aktionen gegen die zu tausenden herumlungernden Immigranten.

Die Einwohner des Grenzdorfes Idomeni im Norden Griechenlands an der Grenze zur ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Mazedoniens (FYROM) sind entschlossen, zu Protestaktionen zu schreiten, wenn nicht umgehend eine Lösung für das Problem gefunden wird, das mit den an dem Grenzübergang Idomeni – Gevgelija festsitzenden Immigranten entstanden ist, und geben zu verstehen, dass ihre Geduld erschöpft ist.

Wenn bis Dienstag (08 Dezember 2015) die Immigranten (Anmerkung: die nicht in die FYROM gelassen werden) von Idomeni nicht verschwunden sind, sind wir entschlossen, zu Aktionen zu schreiten„, äußert gegenüber der Nachrichtenagentur ANA-MPA die Bürgermeisterin der lokalen Gemeinde Idomenis, Xanthoula Soupli.
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Gewalt an Griechenlands Nordgrenze

5. Dezember 2015 / Aufrufe: 5.351 6 Kommentare

In Griechenland kam es an der Grenze zur FYROM zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Kriegsflüchtlingen und Wirtschaftsimmigranten, welche die Grenze blockieren.

Im Grenzgebiet zwischen Griechenland und der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Mazedoniens (FYROM) brachen am Grenzübergang – Gevgelija, wo die Lage weiter explosiv bleibt, heute Morgen (04 Dezember 2015) auf griechischer Seite neue Zusammenstöße zwischen Flüchtlingen und Immigranten aus.

Der Grenzübergang zur FYROM, der gestern von Iranern aus Protest blockiert worden war, weil ihnen die Einreise in das Nachbarland verwehrt wird, wurde gestern Abend mit dem Ergebnis frei gemacht, dass sich am Morgen wieder Flüchtlinge und Immigranten vor dem Drahtzaun drängelten und es zu Spannungen kam.
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Griechenland wird zum Land der Arbeitslosen und Rentner

1. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.191 Kommentare ausgeschaltet

Die deutsche Presse berichtete am vergangenen Wochenende über die dramatischen Enzwicklungen in Griechenland und endlich auch über den neuen Grenzzaun der FYROM.

In der deutschen Presse gab es zum vergangenen Wochenende einen Artikel über die neuen gesellschaftlichen Gegebenheiten, die sich in Griechenland gestalten, und viele Berichte über den Grenzzaun, den die Ehemalige Jugoslawische Teilrepublik Makedonien (FYROM) an der Grenze zu Griechenland gegen Flüchtlinge und Immigranten errichtet.

Krise und keine Lösung am Horizont: nur einer von drei Griechen gehört zu dem wirtschaftlich aktiven Til der Bevölkerung. Gleichzeitig versinken die Renten. Und nur einer von zehn Arbeitslosen erhält wirtschaftliche Hilfe vom Staat.“ Etwa so fasst die Berliner Zeitung „Tagesspiegel“ den neuen Status quo zusammen, der sich in Griechenland gestaltet.
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