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Artikel Tagged ‘gesundheitssystem’

Patienten tragen 1 Drittel der Gesundheitsausgaben in Griechenland

24. Juni 2017 / Aufrufe: 409 Kommentare ausgeschaltet

Über 35 Prozent der gesamten Gesundheitsaufwendungen in Griechenland werden von den Patienten aus eigener Tasche bestritten.

Laut einer Untersuchung der Deloitte sind die Anteile, welche die griechischen Patienten – Konsumenten für die Gesundheitsaufwendungen aus eigener Tasche zahlen, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern erheblich höher.

35,5% der gesamten jährlichen Gesundheitsaufwendungen in Griechenland werden von den Patienten, 59,1% von dem staatlichen Sozialsystem und 3,7% aus privaten Versicherungspolicen gedeckt.
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Kriegszustand in Notaufnahmen der Krankenhäuser in Griechenland

29. November 2016 / Aufrufe: 5.341 1 Kommentar

In den Notfallstationen vieler öffentlicher Krankenhäuser in Griechenland herrschen drittweltliche Zustände.

Einer Untersuchung des Panhellenischen Verbands des Personals der öffentlichen Krankenhäuser (POEDIN) in den Notfallstationen (TEP) 61 öffentlicher Krankenhauseinrichtungen zufolge haben für die Patienten einerseits die Zunahme der bei den TEP eintreffenden Patienten um 40% und andererseits die personelle Unterbesetzung und Unterfinanzierung der Krankenhäuser, aber auch die Entwicklung vieler TEP „mit einer chaotischen räumlichen Verteilung der Praxen, Labors und Warteräume“ enorme Strapazen zum Resultat, „die Menschenleben kosten„.

Bei den TEP (turnusmäßig) Notdienst versehender großer Krankenhäuser treffen im Durchschnitt bei jeder Notdienst-Schicht 1.500 Patienten ein, und laut dem POEDIN ist der Hauptgrund die „Demontage“ der primären Gesundheitsversorgung.
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Krankenhäuser in Griechenland: Schenkung oder Fakelaki?

12. Juni 2016 / Aufrufe: 794 1 Kommentar

Was verbirgt sich hinter den als Schenkungen ausgewiesenen Posten im Haushalt der Universitätsklinik AHEPA in Griechenland?

Im Haushalt der Universitätsklinik AHEPA in Thessaloniki gibt es den Posten 5411, „Produkt aus Schenkung„. Im finalen Haushalt des Jahres 2015 wird der auf 10.000 Euro veranschlagte Betrag ausgewiesen, davon der Betrag von 1.045,60 Euro als bestätigt und der Betrag von 200 Euro als eingenommen. Im Haushalt für das Jahr 2016 wird unter dem Posten 5411 der Betrag von 4.000 Euro ausgewiesen, wovon bis zum 30/04/2016 250 Euro eingenommen worden waren.

Es gibt auch den Posten 5689: „Nicht benannte sonstige Einnahmen.“ Für das Jahr 2015 waren diese auf 35.000 Euro veranschlagt worden, wovon 31.309,97 Euro bestätigt und eingenommen wurden. Der selbe Betrag ist auch für das Jahr 2016 veranschlagt worden, wovon bis zum 30/04/2016 4.422,25 Euro eingenommen wurden.
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Mittellosen Patienten droht in Griechenland der Tod!

11. Juni 2016 / Aufrufe: 1.248 2 Kommentare

Laut dem Personal des Krankenhauses AHEPA sterben mittellose Patienten in den Betten der Krankenhäuser.

Eine Bekanntmachung, die nur Nachdenklichkeit hervorzurufen mag, erließ die Panhellenische Dachorganisation des Krankenhauspersonals (POEDIN) in Griechenland in Zusammenhang mit einer Beschwerde des Berufsverbands der Beschäftigten des Allgemeinen Universitätskrankenhauses Thessaloniki (AHEPA), welche die Gefahren aufzeigt, denen die Patienten wegen der Unterfinanzierung und personellen Unterbesetzung der öffentlichen Krankenhäuser begegnen.
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Versteckte Schulden bedrohen Renten in Griechenland

11. Oktober 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 935 Kommentare ausgeschaltet

Bei den Kassendefiziten offiziell nicht auftauchende versteckte Schulden in Höhe von 13 Milliarden Euro strangulieren die Sozialversicherungsträger in Griechenland.

„Versteckte“ Schulden in Höhe von 13 Mrd. Euro bei der Sozialversicherung aus … nicht gezahlten Renten und Gesundheitsausgaben bedrohen die Versicherungskassen in Griechenland und im weiteren Sinn ihre Versicherten und Rentner mit neuen Kürzungen.

Die interne Verschuldung – die bei den Kassendefiziten der Versicherungsträger offiziell nicht erscheint – ergibt sich aus den Daten, die der Vorsitzende des Panhellenischen Verbands der Beschäftigten der Träger für Sozialpolitik, Antonis Kourouklis, an die Öffentlichkeit gab. Die Liste der Schulden stellt sich folgendermaßen dar:
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Neue Kürzung der Krankenhaus-Etats in Griechenland

4. März 2015 / Aktualisiert: 05. März 2015 / Aufrufe: 1.362 2 Kommentare

Die Krankenhäuser in Griechenland monieren eine neue Kürzung ihrer Etats um 50 Prozent, was das Gesundheitsministerium jedoch dementiert.

Laut einer Reportage der Sonntagsausgaube der griechischen Zeitung „To Vima“ werden als Teil der seit Februar begonnen „blutigen Einsparungen“ auf dem gesamten öffentlichen Sektor die Etats der öffentlichen Krankenhäuser in Griechenland ab März um ungefähr 51% gekürzt.

Wie „To Vima“ unter Präsentierung einschlägiger Schriftstücke des Gesundheitsministeriums berichtet, wurde für März 2015 die Freigabe eines Betrags von insgesamt 43,353 Mio. Euro genehmigt, während die Gesamtmittel für die Finanzierung der Krankenhäuser im Januar sich auf 99,74 Mio. Euro belaufen hatten.  Im entsprechenden Etat ist laut „To Vima“ die Auszahlung von ungefähr 87,727 Mio. Euro vorgesehen.
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Private Versicherer kapern Gesundheitssystem in Griechenland

11. Juni 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.298 2 Kommentare

Nach der systematischen Demontage des Gesundheitssystems in Griechenland zugunsten unternehmerischer Interessen wollen nun private Versicherer die Kontrolle übernehmen.

Die privaten Versicherungsgesellschaften streben in Griechenland inzwischen unverhohlen eine beherrschende Hauptrolle auf dem Bereich der Erbringung von Gesundheitsleistungen und die Substituierung der (gesetzlichen) Sozialversicherung im Zweig der Gesundheit an, zumal der Staat (mittels jüngst erfolgter Erklärungen des Gesundheitsministers) den Forderungen der Gesellschaften nicht nur „das grüne Licht“ gegeben hat, sondern anstrebt, die privaten Versicherungsgesellschaften zu Hauptanbietern von Gesundheitsleistungen zu machen, da er selbst nicht im Stande ist, die öffentlichen Krankenhäuser zu unterhalten.
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Rezeptbetrug zu Lasten der IKA in Griechenland aufgedeckt

20. März 2014 / Aufrufe: 364 Kommentare ausgeschaltet

Ein Kassenarzt in Griechenland soll zusammen mit einem Pharmareferenten und vier Apothekern den Versicherungsträger IKA um über 100000 Euro geschädigt haben.

Nach einer von der griechischen Versicherungsanstalt IKA erstatteten Strafanzeige wegen eines Betrugs, der dem Träger einen Schaden von über 100.000 Euro verursacht haben soll, wurde ein Strafverfahren wegen der Fälschung von Rezepten für hochpreisige Medikamente für Versicherte der Kasse eingeleitet, wobei ein Arzt der Kasse die Hauptrolle spielte.

Laut der in der Sache errichteten Anklageschrift fälschten ein Arzt der IKA, ein sogenannter Pharmareferent und vier beteiligte Apotheker auf den Namen ahnungsloser Versicherter ausgestellte Rezepte über sehr teure Medikamente für eine konkrete Erkrankung (an der die angeblichen Patienten jedoch niemals litten), führten die gefälschten Rezepte aus und fügten der Kasse damit einen erheblichen finanziellen Schaden zu.
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Krankenhaus-Betrug in Griechenland aufgedeckt

20. März 2014 / Aufrufe: 598 1 Kommentar

In Griechenland wurde ein Unternehmer verhaftet, der den Fiskus im Rahmen der Belieferung öffentlicher Krankenhäuser um 10 Millionen Euro geschädigt haben soll.

Auf 10 Millionen Euro soll sich der Schaden belaufen, der dem Fiskus durch in mehr als 100 öffentlichen Krankenhäusern mittels gefälschter und fiktiver Rechnungen überhöhte Rechnungsstellungen für medizinische Artikel zugefügt wurde. Der Betrug, den ein 55-jähriger Unternehmer ausgeheckt haben soll, wurde infolge einer von der Staatsanwältin Eleni Raikou angeordneten Untersuchung der stellvertretenden Staatsanwälte für die Bekämpfung der Korruption, Giannis Drafatsis und Antonis Eleftherionos aufgedeckt.

Auf Basis der in den Händen der staatsanwaltschaftlichen Behörden befindlichen Fakten ergibt sich die Einschätzung, dass dem 55-jährigen Unternehmer bei seinen Handlungen von Krankenhausverwaltungen und für deren Belieferungen zuständigen Bediensteten geholfen wurde. Der Unternehmer wurde am 13 März 2014 von der Wirtschaftspolizei in Glyfada einem luxuriösen Maisonetten-Komplex verhaftet, wo sich in der Garage ein Fahrzeug der Marke Ferrari im Wert von über 200.000 Euro befand.
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Krebs ist in Griechenland keine dringliche Krankheit

2. März 2014 / Aufrufe: 1.827 2 Kommentare

Laut dem Gesundheitsminister in Griechenland gelten Erkrankungen wie Krebs nicht als dringlich, wenn der Patient keine Versicherung hat.

Der Gesundheitsminister Adonis Georgiadis schritt zu einer unerhört zynischen Erklärung und charakterisierte Krebs als eine Krankheit, die nicht dringlich ist, und deren Behandlung daher in den öffentlichen Krankenhäusern für Patienten ohne Versicherung nicht gedeckt wird, außer die Erkrankung befindet sich im Endstadium.

Die eiskalten Erklärungen des Gesundheitsministers werden in einem (auf den 22 Februar 2014 datierten) Artikel der renommierten amerikanischen Zeitung Washington Post zitiert, die über den Zusammenbruch des öffentlichen Gesundheitssystems in Griechenland berichtet. Die Zeitung beschreibt sogar die Odyssee eines nicht versicherten älteren Krebspatienten, des 60-jährigen Nikos Solomos, der nicht vermag, das Geld aufzutreiben um seine Krebserkrankung behandeln zu lassen.
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