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Artikel Tagged ‘gesundheitsministerium’

Krankenhaus auf Lesbos in Griechenland kappt Verpflegung

16. Mai 2012 / Aktualisiert: 03. April 2014 / Aufrufe: 811 1 Kommentar

Das öffentliche Krankenhaus in Mytilini auf der Insel Lesbos in Griechenland strich wegen Geldmangels sogar den Joghurt vom Speiseplan der Patienten.

Unglaublich, aber wahr: Im öffentlichen Krankenhaus der Stadt Mytilini (Mytilene) auf der Insel Lesbos bekommen wegen Geldmangels die Patienten keinen Joghurt mehr zu essen!

Angesichts der leeren Kassen des Krankenhauses und der Tatsache, dass die lokalen Lieferanten, denen bereits beachtliche Beträge geschuldet werden, die Einrichtung nicht mehr zu beliefern vermögen, verlangte Dimitris Katsifarakis, Leiter des „Vostanio“-Krankenhauses in Mytilini, von den Ärzten und dem gesamten Personal „blutige“ Einsparungen auf allen Bereichen. In der Erkenntnis, nicht einmal mehr die einfachste und gesundeste Nahrung, nämlich Joghurt für die Patienten bestellen zu können, beschloss er, die Verpflegung der Kranken einzustellen!

Wie Dimitris Katsifakis erklärte, weist das Krankenhaus regulär einen Betriebsüberschuss von ungefähr 5 Millionen Euro aus. Dieses Geld befindet sich jedoch leider in anderen Händen bzw. wird von den Krankenkassen geschuldet, und auch das Gesundheitsministerium vermag den finanziellen Bedürfnisse des Krankenhauses von Mytilene nicht zu entsprechen.

(Quelle: LesvosNews.gr)

Erfassung der Empfänger von Sozialleistungen in Griechenland

4. Februar 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 724 7 Kommentare

Die Empfänger sozialer Beihilfen in Griechenland müssen sich persönlich registrieren lassen, um ihre Leistungen weiterhin beziehen zu können.

Das griechische Gesundheitsministerium ist zuversichtlich, mittels der am 01. Februar 2012 beginnenden obligatorischen persönlichen Erfassung aller Empfänger spezieller (hautsächlich gesundheitsbedingter) sozialer Beihilfen erhalten, und der Schaffung eines einheitlichen Registers dem Phänomen der „Pseudo-Behinderten“ ein Ende zu setzen.

Bei einer Pressekonferenz führte der Minister für Gesundheit und gesellschaftliche Solidarität Markos Bolaris an, die Liste der Meldung beim Gesundheitsministerium über die Gewährung von Sozialleistungen an Unberechtigte sei sehr lang, und fügte hinzu, dass inzwischen auch die Liste der Fälle lang sei, die an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet worden sind.
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Griechenland verbietet elektronische Zigaretten

26. Dezember 2011 / Aktualisiert: 02. Januar 2012 / Aufrufe: 1.784 6 Kommentare

In Griechenland wurde der Vertrieb nikotinhaltiger E-Zigaretten wegen mangelnder Daten über eventuelle gesundheitliche Folgen ausdrücklich verboten.

Das Gesundheitsministerium in Griechenland hat nach einem Gutachten der nationalen Medikamenten-Aufsichtsbehörde (EOF) den Vertrieb nikotinhaltiger elektronischer Zigaretten verboten. Wie der Generalsekretär für Gesundheit Antonis Dimopoulos erklärte, ist der Verkauf Nikotin freisetzender elektronischer Zigaretten bereits verboten worden, während ein Beschluss bezüglich der E-Zigaretten ohne Nikotin noch aussteht.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz über die Bekämpfung des Rauchens führte der Kardiologe und Vorsitzende des nationalen Ausschusses für die Kontrolle des Rauchens Panagiotis Bechrakis an, dass das Verbot der E-Zigaretten wegen des Fehlens wissenschaftlicher Daten über die Langzeitfolgen beschlossen wurde. Er äußerte jedoch, dass die elektronische Zigarette schädlich zu sein scheint, wenn auch weniger als die normalen Zigaretten. (Anmerkung: P. Bechrakis betonte an anderer Stelle allerdings auch, dass der Ausschuss dem Gesundheitsministerium niemals ein Verbot elektronischer Zigaretten vorgeschlagen habe und letzteres allein auf Betreiben der Medikamentenbehörde und des Ministeriums beschlossen worden ist.)
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Griechenland wird zu weiteren Kürzungen im Gesundheitswesen gezwungen

17. November 2010 / Aktualisiert: 18. November 2010 / Aufrufe: 685 Keine Kommentare

Das Gesundheitsministerium in Griechenland plant, unter dem Zwang der Troika bis Ende 2011 weitere 1,4 Milliarden Euro im staatlichen Gesundheitswesen einzusparen.

Bei seinem Treffen mit den Vertretern der „Troika“ (EU, EZ, IWF) am Dienstag, dem 16. November 2010, bemühte sich der griechische Gesundheitsminister Andreas Loverdos die Abgesandten davon zu überzeugen, dass die angezielten Einsparungen erreichbar seien, und erklärte nach dem Treffen „Die Diskussion ist noch nicht beendet„. Das Ziel des griechischen Gesundheitsministerium bestehe daran, im staatlichen Gesundheitswesen 568 Millionen Euro bei den Betriebskosten und außerdem weitere 840 Millionen Euro über Kürzungen oder / und Verteuerungen von Leistungen einzusparen, während die „Troika“ Einsparungen in Höhe von weiteren 700 Millionen Euro fordert.

Bei dem kritischen Treffen am kommenden Donnerstag (18.11.2010) wird das Ministerium die Beamten der „Troika“ davon zu überzeugen versuchen, dass die Möglichkeit zur Einsparung von 840 Millionen Euro bis Ende 2011 bestehe. Der Minister erklärte, dass diese Maßnahmen jedenfalls konkret definiert seien und kein Handlungsspielraum für weitere Einsparungen bestehe, und schloss gleichzeitig die Zusammenlegungen von Krankenhäuser und Lohnkürzungen klar aus.
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