Archiv

Artikel Tagged ‘genozid’

Wir im Westen und die moralische Erblindung

27. März 2016 / Aufrufe: 1.114 1 Kommentar

Die moralische Blindheit des Westens stellt sicherlich nicht den einzigen, jedoch einen signifikanten Hintergrund der derzeitigen Terrorwelle dar.

Wenn wir, wir im Westen, heutzutage von Barbarei sprechen, kommen uns die islamistischen Fundamentalisten von der Art der Al Qaida oder des „Islamischen Staates“ in den Sinn.

Wir denken an junge Terroristen, die den Menschen provokant vor laufender Kamera mit sadistischem Vergnügen die Kehle durchschneiden, mit ikonoklastischer Manie antike Monumente zerstören und sich nach einer konstruierten Vergangenheit, also einem antiken Kalifat sehnen. Wir denken an gewisse Fanatiker, die Flugzeuge gegen die Zwillingstürme in New York fliegen. Wir denken an Vergewaltigungen und Morde.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland: Leere Wiegen, volle Särge

18. August 2013 / Aufrufe: 5.792 4 Kommentare

Die Troika hat mit der aufgezwungenen extremen Austeritäts-Politik eine demografische Zeitbombe gezündet, die Griechenland zu einem riesigen Altersheim machen wird.

Sophokles (496 – 406 v. Chr.) sagte, „Ενός κακού μύρια έπονται“ (wörtlich: einem Unglück folgt eine Myriade – sprich „ein Unglück kommt selten allein„). Der langfristige Strudel, in den Griechenland versank, hat nicht nur negative Auswirkungen auf die Wirtschaft, sondern hauptsächlich auf die griechische Gesellschaft, die Alltäglichkeit und das Leben der Einwohner dieses Landes.

Ich sah das niedergeschlagene Gesicht des Premierministers Antonis Samaras, als er sich mit dem Präsidenten der USA, Barack Obama, unterhielt und ihm sagte, Griechenland habe während der letzten Jahre 1/4 seines BIP eingebüßt, die Arbeitslosigkeit erreichte 28% und sechs von zehn jungen Leuten haben keine Arbeit, während er selbst darauf hoffte, eine Phrase der Unterstützung von Seite des Weltführers zu erhalten um seinen kommunikativen Mythos unter dem Motto „die Opfer des griechischen Volkes zahlen sich aus“ aufzubauen.
Gesamten Artikel lesen »

Artikel weiterlesen: Seite 1 Seite 2

Zuschauer des Völkermords in Griechenland

28. April 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 1.645 15 Kommentare

Das Thema der Immigranten in Griechenland ruft den Genozid an den Juden in Erinnerung und scheint Teil eines Plans zum Schutz des Wohlergehens Nordeuropas darzustellen.

Die Immigranten in Griechenland, deren rechtlicher Status niemand außer den Behörden etwas angeht, sind neben und über allem Menschen … die an ihre Grenzen gelangt sind. Und das geht uns alle etwas an. Es ist eine humanitäre Krise, die sich von Tag zu Tag zuspitzt, ohne dass sich eine friedliche Lösung am Horizont abzeichnet. Und die Behörden sind keine humanitären Organisationen.

Nicht alle Immigranten befinden sich in dieser extremen Situation, weil sie nichts zu essen haben oder keine Arbeit finden. Manche hätten zu essen, wenn sie für die Arbeit bezahlt würden, die sie bereits haben und die laut den Erklärungen des ehemaligen Premierministers in der Tat die griechische Wirtschaft stützt. Sie stehlen keinem Einheimischen den Tageslohn, wie gewisse Scharlatane gefährlich zu popularisieren belieben – kein Grieche geht auf die Felder, unter der Sonne, 16 Stunden am Tag, um sich für ein paar Groschen den Rücken kaputt zu machen, ohne Versicherung. Und gleichzeitig hausen sie unter Bedingungen, die man nicht einmal in den elendigsten Gefängnissen der Dritten Welt begegnet.

Verelendung wird von „oben“ nach „unten“ abgewälzt

Es ist nicht nur die landwirtschaftliche Ernte, die dank der groben Ausnutzung dieser Menschen wieder auflebt. Unzählige Sektoren in Griechenland, seit Jahrzehnten vergessen, stützen sich auf die billigen und bereitwilligen Hände der Immigranten – speziell wenn sie unbezahlt bleiben und kein Problem damit haben, Prügel zu beziehen ohne einen Laut von sich zu geben. Wer nicht einverstanden ist, auf den wird geschossen. Also genau wie in Auschwitz, genau wie in Amerika vor der Abschaffung der Sklaverei.

An dieser Stelle sei daran erinnert, dass viel Blut vergossen wurde, damit sowohl die nazistische Bestialität von 1940 als auch die amerikanische von 1861 aufhörte – Entgleisungen solchen Maßes „verfliegen“ nicht einfach auf magische Weise. Bevor sie nachlassen, fordern sie harte Neuordnungen und Änderungen der Machtstrukturen, entweder zum Besseren oder zum Schlechteren.

Wir können nicht apathisch bleiben. Die Verelendung betrifft natürlich nicht nur die Immigranten, sondern auch alle Griechen. Da jedoch die „Oberen“ in der gesellschaftlichen Hierarchie Druck auf die „Unteren“ ausüben, wird sie so auf die Immigranten abgewälzt, die das letzte Rad am Wagen, die Sackgasse der unteren und mittleren und Arbeiterklasse sind. Der Druck wird immer härter. Tagelöhne des Horrors, Menschenhändler, Kriminelle, Konzentrationslager, gesellschaftlicher Ausschluss.

In Afrika alltäglich, nun auch in Europa …

Ergebnis ist, dass die Immigranten in Griechenland ausgerottet werden. Jedoch nicht alle. Von der griechischen Gesellschaft werden nur konkrete Rassen und Hautfarben als unerwünscht charakterisiert. Mit Kriterien, die nicht immer rassistisch oder nationalistisch sind – die Rassisten stören die Bangladescher und die Pakistaner, jedoch nicht die Chinesen oder die Polen, geschweige denn die anderen Nordeuropäer. Der einzige verbleibende Parameter ist jener, der will, dass die Ärmsten auch die am meisten Unterdrückten sind.

Was können wir bezüglich dieses verallgemeinerten gesellschaftlichen Unfalls tun? Solange es noch Zeit ist, bevor ein Unglück geschieht? Wir können nichts anderes tun, als sie (die Immigranten) zu beschützen – in der Praxis, indem wir ihnen Unterkunft, Nahrung und medizinische Versorgung gewähren. Die Hilfe einzufordern, die wir als lokale Gesellschaft in einer Stunde des Notstands benötigen. Dass die humanitären Organisationen des ganzen Planeten intervenieren, bis das Thema so gelöst wird, wie es einem zivilisierten Land gebührt

Wollen Sie es als Notstand wegen einer humanitären Krise sehen? Sehen Sie es auch so. Sie leben in einem Land, in dem verfolgte Populationen Zuflucht suchen. In Afrika geschieht das jeden Tag. Jetzt geschieht es auch hier, und nicht zum ersten Mal. Das selbe geschieht von Griechenland aus nach Nordeuropa, Amerika und Australien.

Aufschwung = Erledigung der Drecksarbeit für Nordeuropa?

Was passiert, ist kein Zufall, es ist kein natürliches Phänomen, weder in Griechenland noch sonst wo. Gewisse Leute fassen Beschlüsse, gewisse Leute schaffen die Voraussetzungen, welche die Umstände für die systemischen Mordversuche gegen Immigranten, die überall befindlichen „Manolader„, die Konzentrationslager in Amygdaleza, Korinth und wo auch immer schaffen (Anmerkung: gemeint sind die in ehemaligen Kasernen eingerichteten neuen „Auffanglanger“ für illegale Immigranten). Es wird ein Plan sichtbar, sei es auch im Nachhinein.

Der Zweck ist wahrscheinlich einfach eine Geburt der durch die Umstände bedingten Notwendigkeit – nämlich, mit minimalen Kosten die unvermeidliche Wanderung von Populationen aus Ländern, in denen Krieg oder eine andere extreme Lage herrscht, nach Europa einzuschränken. Der Modus ist die Finanzierung aus dem unter deutscher Hegemonie stehenden Nordeuropa, damit es Strukturen für kontrollierte Bevölkerungsbewegungen gibt – in dritte oder „befreundete Länder“.

Diese Länder – wie Griechenland – befinden sich im wirtschaftlichen Zusammenbruch und profitieren von den Mitteln der EU. Sie adoptieren … den selben Plan der Handhabung, den die Polen des Jahres 1940 gegen die Juden adoptierten. Zu Beginn sperrten sie diese in Ghettos ein. Danach in Konzentrationslagern. Der weitere Verlauf ist uns allen bekannt … .

Wie lange wollen wir noch weiterhin so tun, als ob wir nicht wüssten, was geschieht und wohin Griechenland geführt wird? Oder bedeutet Aufschwung möglicherweise, dass wir die Drecksarbeiten übernehmen, welche Nordeuropa nicht tun will, damit es sein seit geraumer Zeit zügelloses Wohlergehen aufrecht erhält?

(Quellen: Kouti tis Pandoras)

Relevante Beiträge:

KategorienPolitik Tags: , ,