Archiv

Artikel Tagged ‘geldwäsche’

17 Jahre Gefängnis für Anlagebetrug in Griechenland

15. Juli 2018 / Aufrufe: 474 Kommentare ausgeschaltet

Ein in Griechenland als Repräsentant der schweizerischen Bank Julius Bär auftretender Finanzberater wurde zu 17 Jahren Gefängnis verurteilt.

In der Sache eines Betrugs zu Lasten von neun Anlegern in Griechenland, die ein Bankkonto in der Schweiz zu eröffnen wünschten, verhängte die fünfsitzige Strafkammer des Berufungsgerichts in dem zweitinstanzlichen Verfahren eine Haftstrafe von 17 Jahren gegen den Hauptangeklagten und Freiheitsstrafen von jeweils 3 Jahren gegen seine beiden Mittäter, zu denen auch ein ehemaliger Funktionär der Züricher Bank Julius Bär zählt.

In seinem einstimmigen Beschluss verurteilte das Gericht – dem Antrag des plädierenden Staatsanwalts folgend – den Hauptangeklagten, sprich den Börsen- / Investmentberater Thomas Karydas, der in Griechenland unwahr als offizieller Vizepräsident der Bank auftrat, zu einer Gefängnisstrafe von 17 Jahren.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland kriminalisiert Barzahler

21. Februar 2018 / Aufrufe: 1.678 3 Kommentare

Käufe im Wert von über 500 Euro bar bezahlenden Privatleuten droht in Griechenland eine Geldstrafe von jeweils 100 Euro.

Nach den in den beiden letzten Jahren erfolgten Änderungen bei den gesetzlichen Bestimmungen gab die sogenannte „Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) die Liste der fallweise bis zu 20000 Euro erreichenden Geldstrafen bekannt, die beispielsweise gegen keine oder inkorrekte Zahlungsbelege ausstellende Ärzte und Nachhilfeschulen, aber auch in Fällen „frisierter“ Registrierkassen verhängt werden.

Im Bestreben nach einer totalen Kontrolle des Finanzverkehrs werden in Griechenland mittlerweile auch Barzahler „kriminalisiert“, denen abgesehen von allen übrigen Konsequenzen nunmehr bereits ab relativ belanglosen Barkäufen eine empfindliche Geldstrafe droht.
Gesamten Artikel lesen »

Totale Kontrolle des Finanzverkehrs in Griechenland

13. Februar 2018 / Aufrufe: 1.144 Kommentare ausgeschaltet

Unter dem Vorwand der Bekämpfung der Geldwäsche sollen in Griechenland alle über 1000 Euro betragenden Kontobewegungen überwacht werden.

In Griechenland wird erwartet, dass der öffentlich zur Beratung gestellte Gesetzentwurf des Finanzministerium einen großen Umsturz in allen Transaktionen von Firmen oder natürlichen Personen bringen wird.

Seine Verabschiedung, die zum Ziel haben wird, der Bewegung „schwarzen“ Geldes zu begegnen, wird die totale Kontrolle aller Transfers eines Geldbetrags von über 1.000 Euro per Bankkonten herbeiführen. Wer immer also ab diesem Betrag und darüber Geld zahlt, erhält oder transferiert, wird als verdächtig gelten und sich auf einer Kontrollliste wiederfinden.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland verdächtigt Barzahler pauschal der Geldwäsche

11. Februar 2018 / Aufrufe: 840 1 Kommentar

In Griechenland machen sich alle, die Autos, Teppiche und Pelze gegen Barzahlung kaufen, generell der Geldwäsche verdächtig.

Wie ein in Griechenland öffentlich zur Beratung gestellter Gesetzentwurf bezüglich der Geldwäsche vorsieht, werden sich alle, die ein Fahrzeug, Teppiche, Antiquitäten, aber auch Pelze gegen Barzahlung kaufen, pauschal der Wäsche „schwarzen Geldes verdächtig machen.

Käufe von Fahrzeugen, Edelsteinen mit Barbeträgen von über 10.000 werden den zuständigen Behörden zu melden sein, da sie generell als der Wäsche schwarzen Geldes verdächtig gelten.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland nimmt sich BMW und Mercedes zur Brust

19. Juni 2016 / Aufrufe: 2.263 2 Kommentare

In Griechenland wurden endlich lange Zeit politisch verhinderte Strafverfahren gegen BMW Mercedes wegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche eingeleitet.

Wegen ausgedehnter Steuerhinterziehung der Firmen Mercedes – BMW und der Bestechung griechischer Amtsträger durch die Daimler bestellte in Griechenland der Wirtschaftsstaatsanwalt die Einleitung eines Strafverfahrens gegen die Verantwortlichen der beiden Gesellschaften.

Das Thema hatte der griechische Radiosender „Sto Kokkino“ im August 2014 aufgedeckt.
Gesamten Artikel lesen »

Strafverfahren und Haftstrafen für Steuerschuldner in Griechenland

2. Februar 2016 / Aufrufe: 1.148 Kommentare ausgeschaltet

Rund 14000 Schuldnern des Fiskus in Griechenland mit Verbindlichkeiten von insgesamt 20 Milliarden Euro drohen Strafverfahren und Haftstrafen.

14.218 Steuerpflichtige, die gemäß den Angaben des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) in Griechenland fällige Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 20,148 Mrd. Euro schulden, laufen in Gefahr, sich mit Strafverfolgungen und Haftstrafen wegen nicht fristgerechter Entrichtung von Schulden an den Fiskus, aber auch Anklagen wegen der Wäsche schwarzer oder schmutziger Gelder konfrontiert zu sehen.
Gesamten Artikel lesen »

Haftbefehl gegen Unternehmer in Griechenland wegen Steuerhinterziehung

24. Juni 2015 / Aufrufe: 1.907 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland erging ein Haftbefehl gegen den der Steuerhinterziehung und Geldwäsche beschuldigten bekannten Unternehmer Angelos Metaxas.

Die Justizbehörden in Griechenland erließen einen Haftbefehl gegen Angelos Metaxas, Spross der bekannten Industriellen-Familie auf dem Sektor der Spirituosen, nachdem sie gegen ihn ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung eines großen Ausmaßes von vielen Millionen Euro eingeleitet haben, die mithilfe der Daten der sogenannten Lagarde-Liste ausfindig gemacht wurden.

Eingeleitet wurde das Strafverfahren gegen Angelos Metaxas von der Staatsanwältin Eleni Toumpaki, und zwar mit den Beschuldigungen der Steuerhinterziehung und Legalisierung von Einkommen aus einer illegalen Aktivität im Grad eines Schwerverbrechens, was den Unternehmer sogar auch mit einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe konfrontiert.
Gesamten Artikel lesen »

Siemens-Prozess in Griechenland schreitet voran

18. April 2015 / Aufrufe: 1.355 Kommentare ausgeschaltet

Der Prozess in Griechenland wegen der Siemens-Schwarzgelder schreitet trotz der Bemühungen deutscher Angeklagter voran, das Verfahren zu torpedieren.

Von der Staatsanwaltschaft des obersten Gerichtshofs Areopag wurden die Anträge der deutschen Staatsangehörigen Roland Koch, Reinhard Siekaczek, Rudolf Wolfgang und Ludwig Anton Heinrich Jasper abgewiesen, mit denen sie verlangten, dass der Beschluss des Athener Berufungsrichterrats aufgehoben wird, mit dem wegen der „schwarzen“ Siemens-Kassen insgesamt 64 Personen – darunter auch 13 Deutsche – vor Gericht gestellt werden.

Es sei in Erinnerung gerufen, dass seit dem vergangenen März (2015) auf Beschluss des Athener Berufungsrichterrats wegen des Siemens-Falls gegen insgesamt 64 Personen ein Verfahren eröffnet wurde, damit sie wegen des berüchtigten „Vertrags 8002“ vor Gericht gestellt werden, der sich auf die Digitalisierung der öffentlichen Telefongesellschaft OTE bezog.
Gesamten Artikel lesen »

Skandalöse Amnestie für Siemens in Griechenland

16. April 2015 / Aufrufe: 1.531 Kommentare ausgeschaltet

Laut dem Vorsitzenden des Untersuchungsausschusses für den Siemens-Skandal in Griechenland erhielt die Firma für ein Linsengericht Amnestie.

Der ehemalige PASOK-Abgeordnete und Vorsitzende des Untersuchungsausschusses für den großen Siemens-Skandal, Sifis Valyrakis, spricht zu der Zeitung „Kyriakatiki Dimokratia“ über die Vertuschung und macht Enthüllungen über den (neulich verhafteten) Bankier Jean-Claude Oswald und die Geldwäsche.

Wie der Vorsitzende des parlamentarischen Siemens-Untersuchungsausschusses für die Periode 2010 – 2011 in einem exklusiven Interview an die „Kyriakatiki Dimokratia“ moniert, ist der Siemens-Fall ein „ungeheurer Skandal“. Obwohl der Anfang 2011 ergangene Bericht des Ausschusses Verantwortungen zuwies, führte er zu keinerlei weiteren Schritten von Seite des Staates, der – wie Herr Valyrakis anführt – „nicht nur keine entsprechende Entschädigung forderte, sondern einen Vergleich einging und der Siemens gegen ein Linsengericht Entschuldung und Amnestie gewährte„.

Der ehemalige PASOK-Abgeordnete enthüllt ebenfalls, dass der vor einigen Tagen verhaftete Bankier Jean-Claude Oswald enger Mitarbeiter bei der Geldwäsche des Prodromos Mavridis war, der mittels der Schwarzgeldkassen der deutschen Firma griechische Amtsträger bestach.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland nimmt Geldwäsche und Schwarzgeld ins Visier

12. März 2015 / Aufrufe: 1.741 4 Kommentare

Die Regierung in Griechenland zeigt sich entschlossen, unter Nutzung aller inzwischen verfügbaren Waffen gegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung vorzugehen.

In den Händen der Steuerbehörden in Griechenland befinden sich inzwischen alle Daten zu den Überweisungen in Höhe von über 100.000 Euro, die im vergangenen Jahr, aber auch in den letzten Monaten erfolgten, und zwar sogar auch, wenn es sich um einen (Gesamt-) Betrag handelt, der nicht mittels einer einzigen, sondern mehrerer Transaktionen während des Zeitraums des letzten Jahres bewegt wurde.

Die Grenze von 100.000 Euro gilt nicht nur für Fälle mehrerer Transaktionen durch eine einzige Bank. Sie betrifft auch Transaktionen, die während des vergangenen Jahres von einem Berechtigten in einer einzelnen oder mehreren Transaktionen und durch mehrere Banken erfolgten und sich letztendlich auf oder über obige Grenze summierten.
Gesamten Artikel lesen »