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Artikel Tagged ‘geheimdienst’

Warum soll Griechenland immer Opfer sein?

2. November 2013 / Aufrufe: 479 Kommentare ausgeschaltet

Theodoros Pagkalos steht zu seinen Erklärungen bezüglich der Abhörung amerikanischer Botschafter und meint, Griechenland müsse nicht immer Opfer sein.

Nach dem Sturm der Entrüstung, den der ehemalige griechische Außenminister Theodoros Pagkalos vor einigen Tagen mit seiner Erklärung hervorrief, „... und wir hörten die Amerikaner ab …„, schritt er am vergangenen Donnerstag (31.10.2013) mittels des Radiosenders VIMA 99,5 zu Klarstellungen.

Herr Pagkalos führte an, die Abhörungen der beiden amerikanischen Botschafter in Athen und Ankara bezogen sich auf das griechisch-türkische und das Zypern-Thema und spezieller die negative Haltung der USA gegenüber der Eingliederung Zyperns in die EU.
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Griechenland: wir haben die Amerikaner abgehört

1. November 2013 / Aufrufe: 498 Kommentare ausgeschaltet

Die Erklärung des ehemaligen Außenministers Pagkalos, Griechenland habe amerikanische Botschafter abgehört, führte zu einem Sturm scheinheiliger Entrüstung.

Zu einem beachtlichen politischen Thema wurden die Äußerungen des ehemaligen griechischen Außenministers und Funktionärs der PASOK-Partei, Theodoros Pagkalos hochgespielt, der nach der Enthüllung des deutschen Magazins „Spiegel“ über ausgedehnte Telefonabhörungen, die von der Botschaft der USA in Athen für Rechnung der amerikanischen Geheimdienste NSA und CIA durchgeführt werden, freimütig erklärte, während seiner Amtszeit habe der griechische Geheimdienst (EYP) die amerikanischen Botschafter in Athen und Ankara abgehört, und sogar betonte, „die Amerikaner haben getan was sie konnten, zu unser aller Wohl!„.

Von Seite der griechischen Regierung wurde unter Berufung auf die „nationale Sicherheit“ das Thema zu vertuschen versucht, jedoch wurden auch stimmhafte Differenzierungen verzeichnet, wie die des ehemaligen Präsidenten des Parlaments und PASOK-Abgeordneten Apostolos Kaklamanis. Die Opposition, aber auch die übrigen Parteien reagierten heftig, wobei die SYRIZA die Regierung des Versuchs der Verbergung des Themas beschuldigte.
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Persilschein für Geheimdienst in Griechenland

26. August 2013 / Aufrufe: 180 Kommentare ausgeschaltet

Der Geheimdienst in Griechenland wird rückwirkend von der für den öffentlichen Sektor geltenden Offenlegung seiner Finanzen und Lohnkosten ausgenommen.

Mit einem von der griechischen Regierung in das Parlament eingebrachten Nachtragsgesetz wird die Ausnahme der „Nationalen Informationsbehörde“ (EYP = Nationaler Geheimdienst) von dem Zahlungssystem der Einheitlichen Zahlungsbehörde geregelt. Die konkrete Novelle wurde mit dem Gesetzentwurf über ruhende Erbschaften eingebracht, der in der kommenden Woche im griechischen Parlament debattiert werden wird.

Informationen zufolge wurde die Ausnahme des Geheimdienstes von den für den öffentlichen Sektor geltenden Bestimmungen für notwendig befunden, damit die Geheimhaltung der persönlichen Daten seines Personals gewährleistet wird. Parallel hat die Novelle rückwirkende Wirkung ab dem 01 Januar 2013.

Ebenfalls werden die Beförderungen, aber auch die Aufstellungen der Gehälter des Personals der EYP fortan nicht mehr im Regierungsanzeiger veröffentlicht, sondern in dem Sicherheitstresor der Regierungszentrale aufbewahrt werden. Beglaubigte Abschriften werden nur der staatlichen Rechnungsstelle und der EYP selbst zugestellt werden.

(Quelle: Zougla.gr)

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1 Tonne Marihuana in Griechenland beschlagnahmt

24. April 2012 / Aufrufe: 343 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde im Athener Stadtteil Voula über eine Tonne Marihuana gefunden  und beschlagnahmt.

Im Rahmen einer in Zusammenarbeit mit dem griechischen Geheimdienst (EYP) durchgeführten Großaktion zur Aushebung eines internationalen Drogenrings entdeckte die Hafenpolizei in einer Wohnung im Athener Stadtbezirk Voula mehr als eine Tonne Cannabis.

Insgesamt wurden 1.089 Kilo Cannabis, zwei Kühllastwagen, ein PKW und 100.000 Euro in bar gefunden und beschlagnahmt. Weiter wurden zwei Männer und eine Frau verhaftet, während in der selben Sache ebenfalls eine weitere Person beschuldigt wird, die wegen eines Verstoßes gegen das Drogengesetz in der Strafvollzugsanstalt der Insel Chios inhaftiert ist.

Die Festgenommenen hatten eine kriminelle Organisation gebildet und mit Schnellbooten große Mengen Marihuana nach Griechenland gebracht, die sie dann mit Kühlwagen, in denen spezielle Verstecke hergerichtet waren, in westeuropäische Länder verbrachten.

Einem der Verhafteten gelang es während der Aktion zunächst zu fliehen, indem er aus dem zweiten Stockwerk des Gebäudes sprang. Gegen Abend wurde er jedoch in einer Privatklinik im Stadtteil Glyfada ausfindig gemacht und festgenommen.

(Quellen: in.gr)

Kriminelle Organisationen in Thessaloniki in Griechenland ausgehoben

21. Januar 2012 / Aktualisiert: 22. Januar 2012 / Aufrufe: 1.001 3 Kommentare

In Griechenland wurden vier mafiöse Organisationen ausgehoben, die in der Region von Thessaloniki jahrelang einschlägige kriminelle Aktivitäten entwickelt hatten.

In Thessaloniki wurden in einer gigantischen Aktion der Kriminalpolizei zur Aushebung vier krimineller Organisationen, die in der Region jahrelang im großen Stil Verbrechen wie Betrug, Erpressungen, Zinswucher und Legalisierung von Einkünften aus kriminellen Aktivitäten ausübten, dreiundfünfzig – zum Teil über jeden Verdacht erhaben erscheinende – Personen festgenommen, zu denen unter anderen ein höherer Amtsträger der SDOE Thessaloniki, ein bekannter Journalist der staatlichen Sendeanstalt ET3, leitende Bankangestellte, Polizeibeamte, Finanzbeamte, Rechtsanwälte und Angestellte des Fußballvereins PAOK zählen.

Die polizeiliche Unternehmung begann bereits gegen Ende Mai 2011 unter Mitwirkung auch des griechischen Geheimdienstes (EYP), der mit dem bekannten „Abhör-Köfferchen“ zu den Observationen beitrug, und am vergangenen Dienstag (17. Januar 2012) zu den in Rede stehenden Massenverhaftungen führte. Von den 53 verhafteten Personen sollen fünf die „Gehirne“ der kriminellen Organisationen sein. Bezeichnenderweise galten deren Aktivitäten seit Jahren als „offenes Geheimnis“, jedoch soll es bisher (möglicherweise nicht nur … ?!) an Beweisen gemangelt haben, um gegen die skrupellosen Gangster vorgehen zu können.
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Spionagefall erschüttert Geheimdienst in Griechenland

14. September 2011 / Aktualisiert: 15. September 2011 / Aufrufe: 537 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wird ein hochkarätiger Bediensteter des nationalen Informationsdienstes beschuldigt, geheime Dokumente an verschiedene Behörden in England übermittelt zu haben.

Ein neuer Spionagefall erschüttert den „Nationalen Informationsdienst“ EYP (sprich Geheimdienst) in Griechenland. Die zuständige Staatsanwaltsschaft hat inzwischen ein Verfahren gegen einen hochrangigen Bediensteten der 3. Direktion der Spionageabwehr eingeleitet, der parallel auch Leiter des bekannten Teams „OLAF“ war, dem wiederum die Verwaltung des „Abhörköfferchens“ der EYP, aber auch anderer hochmoderner Observierungssysteme unterliegt, welche die Behörde während der letzten Jahre erworben hatte. Information zufolge liegt bereits ein Beschluss der Führung des Ministeriums für Zivilschutz vor, mit dem der konkrete Beamte vom Dienst suspendiert wird.

Laut der Klageschrift wurden auf dem Computer des Bediensteten des EYP E-Mails mit geheimen Dokumenten gefunden, die er an verschiedene englische Behörden geschickt hatte. Offiziere des EYP sprechen von „einem besonders schweren Korruptionsfall im Inneren der griechischen Geheimdienste, der sich an die Spionagebeschuldigen anschließt, die es – vor einem Jahr – zu Lasten eines anderen Amtsträger der EYP gegeben hatte, der angeblich im Besitz geheimer Dokumente gewesen sein soll.„.

In Bezug auf letzteres wird jedoch angemerkt, dass damals die Anklage im Lauf der gerichtlichen Untersuchung der Sache in den letzten Monaten fallen gelassen wurde. Parallel sprechen Offiziere von einem unerbittlichen Kampf im Inneren der griechischen Geheimdienste.

Gerüchte über Missbrauch der Observationsgeräte und Ausrüstung der EYP

Das formlose Team „OLAF“ der EYP wurde vor sieben Jahren ins Leben gerufen und aus Mitteln der Europäischen Union als Dienst zur Betrugsbekämpfung finanziert. Es hatte eine Reihe von Observationssystemen (Minikameras, Tonaufzeichnungssystem, Nachtgläser usw.) erworben, um in Spionage, organisiertes Verbrechen und Terrorismus verwickelte Personen zu observieren. Parallel stand der selben Dienststelle auch ein portables Gerät – von der Größe eines Koffers – zur Observation der Mobiltelefone verdächtiger Personen zur Verfügung.

In der Vergangenheit war der Verdacht geäußert worden, dass das konkrete Team in einen großen Abhörskandal verwickelt ist, der im Jahr 2005 bekannt wurde, aber auch, dass das in Rede stehende „Abhörköfferchen“ an Unternehmer weitervermietet wird, um die Mobiltelefone ihrer „Widersacher“ abzuhören. Weiter gab es auch Gerüchte über die Observation politischer Personen mit dem selben Gerät, jedoch ohne dass es für diese Anschuldigen jemals irgendeinen Nachweis gab.

Der in dem aktuellen Fall beschuldigte Bedienstete der EYP hatte die Position des Dienststellenleiters in der Periode 2005 – 2006 angetreten. Vor einigen Monaten gab es eine Anzeige seitens zweier Polizeibeamten, die für die EYP abgestellt waren und dem in Rede Funktionär unterstellt waren, dass letzterer verdächtige E-Mails ins Ausland und hauptsächlich nach Großbritannien verschickte. Es folgte eine Untersuchung durch Offiziere der staatlichen Kriminalpolizei der ELAS, die den Fall übernahmen und die verdächtige elektronische Korrespondenz lokalisierten.

Der beschuldigte Bedienstete soll in der Vergangenheit in England ausgebildet worden sein. Er selbst bestreitet die Anschuldigungen und spricht von einem üblichen dienstlichen Schriftwechsel und einem „Krieg der Zweckmäßigkeiten“.

(Quelle: To Vima)

Rasanter Anstieg der Kommunikations-Observationen in Griechenland

3. August 2011 / Aufrufe: 242 Kommentare ausgeschaltet

in Griechenland wurde ein rasanter Anstieg der teilweise äußerst fadenscheinig begründeten Aufhebungen des Kommunikationsgeheimnisses verzeichnet.

Die „staatlichen Observationen“ in Griechenland präsentierten im vergangenen Jahr einen Anstieg um 70%. Die „großen Brüder“ des staatlichen Geheimdienstes (EYP / ΕΥΠ) und der Antiterror-Behörde zeichneten im Jahr 2010 in 3.450 Fällen die Gespräche von Bürgern auf, im Vergleich zu 2.031 Fällen im Jahr 2009! Schätzungsweise werden in Griechenland auf alltäglicher Basis aus Gründen der öffentlichen und nationalen Sicherheit insgesamt die Telefone von wenigstens 1.500 Personen abgehört und auf 24-Stunden-Basis ungefähr 50.000 Gespräche aufgezeichnet.

Ungefähr 130 Polizeibeamte und Bedienstete des Staats gehen ihrem Dienst in den beiden Abhörzentralen nach, die sich im 15. Stockwerk des Gebäudes an der Katechaki-Allee und im 12. Stock des Polizeigebäudes an der Alexandras-Allee befinden. Die Zeitung „To Vima“ präsentiert die unbekannte Seite des Betriebs der beiden großen Systeme zur „legalen Observation“, die in den letzten Monat anlässlich der Aufdeckung der Kreise der abgesprochenen (Fußball-) Spiele, Hunderter „Paten“ des Nachtlebens in Athen, Larisa, Thessaloniki und Zakynthos, des Blutbads in Renti, der Ermordung des 45-jährigen Manolis Kantaris in der Straße des 3. Septembers usw. bekannt wurden.
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Geheimdienstbericht über das Ghetto im Zentrum von Athen in Griechenland

15. Mai 2011 / Aktualisiert: 19. Mai 2011 / Aufrufe: 1.744 Kommentare ausgeschaltet

Ein geheimer Report des staatlichen Geheimdienstes in Griechenland deckt die kriminellen Aktivitäten der Immigranten-Schlepper und Schieberbanden im Zentrum von Athen auf.

Laut einem bisher geheim gehaltenen Untersuchungsbericht des griechischen Geheimdienstes (EYP), der inzwischen der politischen Führung des Ministeriums für Bürgerschutz (vormals Ministerium für öffentliche Sicherheit) vorliegt, wird die Not der illegalen Immigranten von einem weitläufigen Kreis ausgenutzt, um ein Heer billigster Arbeitskräfte zu rekrutieren und seine globalen Ziele in den Aufnahmeländern zu erreichen.

In den Ghettos lassen sich Strafflüchtlinge, illegale Produkte, Ausbrecher und überhaupt alles verstecken, was der menschliche Verstand und die „Phantasie“ all derjenigen hervorbringen, die dieses labyrinthische Netz moderner Sklaven und deren Ausnutzer bilden. Da offensichtlich nicht jeder illegale Einwanderer über die schätzungsweise 4.000 – 5.000 Euro verfügt, die von den Schleppern gefordert werden, um ihn nach bzw. durch Griechenland zu schleusen, verbergen sich hinter dem Immigranten-Problem kriminelle Aktivitäten jede Art.

Die in Griechenland befindlichen Immigranten verbringen in ihrer Mehrheit für einen Tageslohn von 1 Euro den gesamten Tag an den Verkehrsampeln, werden mit Lastwagen zu ihren Bettelposten befördert und sind mit Mobiltelefonen (!) ausgestattet, damit die Schlepper und Schieber sie jederzeit orten können. Wer seine „Zielvorgaben“ nicht erfüllt, wird durch Drohungen und körperliche Gewalt fügig gemacht.
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