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Artikel Tagged ‘fyrom’

Griechenlands geschasster Außenminister schlägt zurück

21. Oktober 2018 / Aufrufe: 14 Keine Kommentare

Der ehemalige Außenminister Griechenlands droht, geheime Mittel anderer Ministerien ans Licht zu bringen.

Nachdem Nikos Kotzias am 17 November 2018 brüskiert das Amt des Außenministers Griechenlands niederlegte, nimmt er nun Verteidigungsminister Panos Kammenos und den Staatsminister und Regierungssprecher Dimitris Tzanakopoulos unter Beschuss und droht, die geheimen Posten anderer Ministerien ans Licht zu bringen.

Aus dem „Maximou“ (gemeint ist der Regierungssitz)  wird in einer imposanten Wendung zwecks Beruhigung der Gemüter versucht, den Anlass für Nikos Kotzias‘ Rücktritt auf persönliche und nicht politische Gründe zu verlagern. Es herrscht jedoch eine allgemeine Beunruhigung hinsichtlich der nächsten Züge, aber auch einer eventuellen … Revanche seitens des ehemaligen Außenministers mit Enthüllungen.
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Türkei ist größte Bedrohung für Griechenland

12. April 2018 / Aufrufe: 384 Kommentare ausgeschaltet

Einer aktuellen Erhebung der ELIAMEP zufolge nehmen fast 6 von 10 Griechen an, Griechenland werde von einem anderen Land bedroht.

Den Ergebnissen der jüngsten Studie des „Programms für Südosteuropa“ der „Hellenischen Stiftung Europa- und Außenpolitik“ (ELIAMEP) mit Titel „What’s in a Name? Greek Public Attitudes towards the ‚Name Dispute‘ and the Former Yugoslav Republic of Macedonia in 2018“ zufolge nehmen ungefähr sechs von zehn Griechen an, es gebe ein Land, das Griechenland bedrohe, während nur einer von drei Befragten meint, eine solche Bedrohung existiere nicht.

Die Türkei sticht mit 50,5% als größte Bedrohung für Griechenland hervor, gefolgt von Deutschland mit 4,5% und der sogenannten „Ehemaligen Jugoslawischen Republik Makedonien“ (FYROM) mit gerade einmal 2,5%.
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Was wissen Sie über Griechenland und Mazedonien?

30. Januar 2018 / Aufrufe: 972 Kommentare ausgeschaltet

Die Saga von der antiken Abstammung der slawophonen Bevölkerung Makedoniens ist ein Produkt der Propaganda Griechenlands.

Wie viel haben wir fast 30 Jahre nach der Krise des Jahrzehnts 1990 in Bezug auf das Mazedonien-Thema verstanden? Während Griechenland sich auf die „historische Wahrheit“ beruft, charakterisierte das Defizit an Information die griechische Haltung in diesem Thema von Anfang an – hauptsächlich hinsichtlich der jüngeren Epoche, der Epoche der nationalistischen Bewegungen und der politischen und kriegerischen Zusammenstöße des 20. Jahrhunderts.

Einerseits lag dieses Defizit an der Politik des Verschweigens, des „nicht existenten Themas„, die der griechische Staat in der gesamten Nachkriegsperiode befolgte. Andererseits stand es in Zusammenhang mit dem Fehlen von Kontakten zu der anderen Seite, dem Fehlen von Experten im akademischen Raum, der Unkenntnis der meisten Journalisten über das Thema, aber auch den verzerrten Eindrücken, welche die treibenden Kräften in der Mobilmachung bezüglich des „Griechentums Mazedoniens“ kultivierten. 1
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Frontex soll Flüchtlinge in Griechenland einkesseln

15. Dezember 2016 / Aufrufe: 883 1 Kommentar

Laut einem Bericht des deutschen Spiegel sollen Kräfte der Frontex dafür sorgen, dass über die Türkei in Griechenland eintreffende Flüchtlinge dort festgesetzt werden.

Tayyip Erdogans Drohung, die „Pforten“ der Türkei öffnen und Europa mit Flüchtlingen überfluten zu werden, führt die EU zu Maßnahmen um sicherzustellen, dass die Flüchtlinge in Griechenland bleiben und nicht nach Zentraleuropa vordringen werden.

Informationen des „Spiegel“ zufolge plant die Frontex, Kräfte zu entsenden, welche die Grenze Griechenlands zu der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Makedoniens (FROM) überwachen sollen. Die deutsche Zeitschrift merkt in ihrer Online-Ausgabe an, dies sei das erste Mal, dass die Frontex seit dem Moment des Ausbruchs der Flüchtlingskrise eine solche Aktivität übernimmt.
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Appell an Flüchtlinge in Griechenland

17. März 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 917 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Premierminister appelliert an die unter katastrophalen Verhältnissen an der Grenze zur FYROM ausharrenden Flüchtlinge, sich in die Auffanglager zu begeben.

Das Problem der Ansammlung von Flüchtlingen und Immigranten im Grenzgebiet liegt jenseits und außerhalb des Rahmens unserer Verantwortung„, betonte Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras und appellierte parallel an die Flüchtlinge, Idomeni (sprich das Gebiet an der Grenze zur ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens / FYROM) verlassen. Er schätzte sogar ein, „diejenigen, die den Weg schlossen, werden ihn auf keinen Fall wieder öffnen„.

Der Premierminister rief die Menschen ebenfalls auf, sich in die Auffangzentren zu begeben, „und im weiteren Verlauf werden wir alle zusammen für die Beschleunigung des Verfahrens ihrer legalen Passage nach Europa arbeiten, mittels der Beschleunigung des Verfahrens der Umsiedelung„, und merkte an: „Wir können nicht mit verfolgten Menschen spielen.
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Aufruf an Flüchtlinge in Griechenland zum Grenzsturm

16. März 2016 / Aufrufe: 1.640 2 Kommentare

Wer rief die in Griechenland bei Idomeni verweilenden Flüchtlinge und Immigranten auf, am 14 März 2016 zu Hunderten die Grenze zur FYROM zu stürmen?

Am vergangenen Wochenende wurde in dem Camp an der Grenze Griechenlands zur ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM), wo seit vielen Tagen weit über 10.000 Flüchtlinge und Immigranten unter katastrophalen Bedingungen ausharren, von bisher unbekannten Initiatoren ein Flugblatt nebst einer detaillierten Karte in Umlauf gebracht, mit dem zu einer massenhaften (illegalen) Überschreitung der Grenze aufgerufen wurde.

Anlässlich dieser Aktion, deren Ausgang war, dass hunderte Menschen – sogar auch Kinder – angeschwollene Wasserläufe passierend ihr Leben riskierten, hat die Regierung die Flüchtlinge aufgerufen, dem griechischen Staat zu vertrauen und sich in die Auffanglager zu begeben.
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Auch Bulgarien mobilisiert Militär gegen Flüchtlinge

5. März 2016 / Aufrufe: 2.084 Kommentare ausgeschaltet

In Erwartung einer Zunahme der Ströme der Flüchtlinge und Immigranten schreitet Bulgarien zu Manövern des Militärs an seinen Grenzen zu Griechenland und zur FYROM.

Bulgarien schreitet zur Durchführung militärischer Manöver an seinen Grenzen zu Griechenland und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM), um die Bereitschaft des Landes zu bewerten, einem eventuellen Anstieg des Flüchtlingsdruck zu begegnen.

Wie der bulgarische Premierminister Boyko Borisov erklärte, werden die Manöver gemeinsam mit der Polizei erfolgen und „haben zum Ziel, die Einwohner der grenznahen Gebiete zu beruhigen, dass das Land in der Lage sei, einer Zunahme der Immigrantenströme zu begegnen„.
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Griechenland soll einziger „Hotspot“ Europas werden

3. März 2016 / Aktualisiert: 03. März 2016 / Aufrufe: 1.696 4 Kommentare

Der Premierminister der Slowakei droht Griechenland, zum einzigen sogenannten Hotspot für Flüchtlinge und Immigranten in Europa gemacht zu werden.

Der slowakische Premierminister Robert Fitso erklärte, wenn Alexis Tsipras nicht das mache, was er an der Grenze Griechenlands zur Türkei zu tun schulde, werde es in Europa nur einen einzigen Hotspot geben, und der werde „Griechenland“ heißen.

Laut dem sozialdemokratischen, aber auch nationalistischen slowakischen Premierminister hatten die europäischen Führer Alexis Tsipras bereits seit Sommer 2015 davor gewarnt, was hinsichtlich des Flüchtlingsproblems geschehen würde.
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In Griechenland werden bald 70.000 Flüchtlinge feststecken

1. März 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.547 4 Kommentare

Laut Griechenlands Minister für Migrationspolitik werden in einem Monat bis zu 70000 Flüchtlinge und Immigranten im Land eingeschlossen worden sein.

Giannis Mouzalas, Minister für Migrationspolitik, gestand offiziell ein, dass in Griechenland im kommenden Monat 50.000 – 70.000 Flüchtlinge und Immigranten eingeschlossen werden sein.

Wie Herr Mouzalas betonte, befinden sich derzeit 22.000 Eingeschlossene im Land, und wie die Historie zeigt, wird die Anzahl im nächsten Zeitraum auf 50.000 bis 70.000 ansteigen. Die Ströme setzen sich derweilen mit ungeminderter Intensität fort, während es allein in Piräus rund 3.500 Ausländer gibt und den Hafen zu einem formlosen „Hotspot“ machen.
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Protest gegen Immigranten an Griechenlands Nordgrenze

7. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.387 1 Kommentar

Die Einwohner des kleinen Grenzdorfes Idomeni in Griechenland drohen mit dynamischen Aktionen gegen die zu tausenden herumlungernden Immigranten.

Die Einwohner des Grenzdorfes Idomeni im Norden Griechenlands an der Grenze zur ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Mazedoniens (FYROM) sind entschlossen, zu Protestaktionen zu schreiten, wenn nicht umgehend eine Lösung für das Problem gefunden wird, das mit den an dem Grenzübergang Idomeni – Gevgelija festsitzenden Immigranten entstanden ist, und geben zu verstehen, dass ihre Geduld erschöpft ist.

Wenn bis Dienstag (08 Dezember 2015) die Immigranten (Anmerkung: die nicht in die FYROM gelassen werden) von Idomeni nicht verschwunden sind, sind wir entschlossen, zu Aktionen zu schreiten„, äußert gegenüber der Nachrichtenagentur ANA-MPA die Bürgermeisterin der lokalen Gemeinde Idomenis, Xanthoula Soupli.
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