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Artikel Tagged ‘frontex’

Frontex verlangt von EU zusätzliche Hilfe für Griechenland

23. März 2016 / Aufrufe: 644 2 Kommentare

Die Frontex verlangt von der EU die Bereitstellung weiteren Personals zur Unterstützung Griechenlands bei der Registrierung, Identifizierung und Rückführung der Immigranten.

Die Frontex verlangt von den EU-Mitgliedstaaten und den angeschlossenen Schengen-Ländern die Bereitstellung von 1.500 Polizeibeamten und 50 Experten in Themen der Rückführung und Wiederaufnahme. Ziel ist die Unterstützung Griechenlands bei der Rückführung der (nicht asylberechtigten) Immigranten in die Türkei.

Wie in einer einschlägigen Bekanntmachung der Frontex angeführt wird, haben bereits etliche Mitgliedstaaten verbindlich zugesagt, zusätzliche Amtsträger bereitzustellen.
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Deutsche Polizeibeamte in Griechenland

6. März 2016 / Aufrufe: 779 Keine Kommentare

Seit März 2016 unterstützen in Griechenland auf der Insel Samos stationierte deutsche Polizeibeamte nebst zwei Booten die griechischen Kollegen bei der Jagd auf Schlepper.

Fünf deutsche Polizeibeamte, die im Rahmen der Frontex im Gebiet bei der griechischen Insel Samos in der Ägäis agieren, versuchen mit zwei deutschen Booten, (Flüchtlings-) Schlepper zu erwischen und Immigranten-Leben zu retten. „Unser Motiv ist die Solidarität.

Ihr Standort ist seit Anfang März 2016 der Ort Vathy auf der Insel Samos. Die Patrouillenboote der deutschen Küstenwacht, die normalerweise Deutschlands Seegrenzen im Norden überwachen, wurden per Schiff aus Rostock verfrachtet und operieren nun rund um die griechische Ägäis-Insel. Es geht um die Boote „Börde“ und „Uckermark“ der deutschen Bundespolizei, die in den Dienst der Frontex gestellt worden sind und wenigstens bis Juni 2016 bei Samos mit dem Ziel patrouillieren werden, Schlepper zu fassen.
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Kommission stellt Griechenland „an die Wand“

4. Februar 2016 / Aufrufe: 1.713 4 Kommentare

Griechenland soll unter Androhung des Ausschlusses aus dem Schengen-Raum gezwungen werden, die größte Last der Verantwortung für die Flüchtlingsströme zu übernehmen.

Nach der Genehmigung des ersten Pakets mit „Empfehlungen“ des Kollegiums der Europäischen Kommission werden für Griechenland die Spielräume erstickend eng. Praktisch läuft der Countdown und dem Land droht innerhalb von drei Monaten ein „Ausschluss“ aus der Schengen-Zone, während der entscheidende Beschluss bei der Gipfelkonferenz am 18-19 Februar 2016 gefasst werden wird.

Athen ist in der Essenz aufgefordert, die unverhältnismäßig größte Last der Verantwortung für die Verwaltung der Flüchtlingsströme auf sich zu nehmen und gleichzeitig als „Wellenbrecher“ und „Feinsieb“ zu funktionieren – mit dem Ziel, dass in Nordeuropa möglichst wenige und nur die Flüchtlinge und Immigranten eintreffen, die in den Auffang- und Registrierungszentren die Kriterien der ersten Selektion passiert haben.
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In Griechenland treffen immer weniger Syrer ein

31. Januar 2016 / Aufrufe: 1.231 Keine Kommentare

Laut der Frontex befinden sich unter den in Griechenland eintreffenden Flüchtlingen und Immigranten immer weniger Syrer.

Wie am 29 Januar 2015 die europäische Grenzschutz-Organisation Frontex bekannt gab, ist der Anteil der Syrer unter den aus der Türkei auf den griechischen Inseln eintreffenden Immigranten in den letzten Monaten signifikant gesunken – im Gegensatz zu den Irakern.

Im Durschnitt machten die während der gesamten Dauer des Jahres 2015 registrierten Syrer 56% der Gesamtheit der Immigranten aus. Diese Analogie sank auf 51% im Oktober, auf 43% im November und auf 39% im Dezember 2015, erklärte die Bekanntmachung der Frontex.
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Griechenlands Seegrenzen sind unkontrollierbar

28. Januar 2016 / Aufrufe: 1.432 7 Kommentare

Während Demagogen Athen vorwerfen, zu viele Immigranten durchzulassen, vertritt die Frontex, es sei unmöglich, die Seegrenzen Griechenlands zu kontrollieren.

Zur Stunde, wo Athen von gewissen seiner europäischen Partner, die ihm vorwerfen, übermäßig viele Immigranten hereinzulassen, Kritik erfährt, unterstreicht die Frontex, sprich die europäische Organisation für die Verwaltung der operativen Kooperation an den Außengrenzen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, rechtliche und geographische Hindernisse erschweren die effiziente Kontrolle der Grenzen Griechenlands.

Wenn unsere Boote auf dem Meer Immigranten einsammeln, ist es für die Frontex rechtlich einfach unmöglich, sie zu repatriieren. „So war es schon immer, das ist das Prinzip der Nicht-Zurückweisung„, erklärte gegenüber der französischen Nachrichtenagentur die gerade von der griechischen Insel Lesbos nach Polen zurückgekehrte Sprecherin der Organisation, die ihren Sitz in Warschau hat.
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Flüchtlinge, Immigranten und Griechenlands Souveränität

10. Januar 2016 / Aufrufe: 1.279 2 Kommentare

Die Handhabung des Problems der nach Europa strömenden Flüchtlinge und Immigranten wird Griechenland um einen weiteren Teil seiner nationalen Souveränität bringen.

Genau so, wie das Unvermögen Griechenlands, seine Kredite abzuzahlen, zur Abtretung seiner fiskalischen Souveränität geführt hat, führt auch das Unvermögen zur Handhabung des Problems der Immigranten- / Flüchtlingsströme zur Abtretung weiterer Souveränitätsrechte.

Dies ist – kurz gefasst – das Resümee des „neuen“ Problems, dem derzeit die griechische Regierung in Bezug auf das Flüchtlings- / Immigrantenproblem begegnet.
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„Asbest-Krieg“ der Frontex in Griechenland

31. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.442 2 Kommentare

Die Kräfte der Frontex auf der auf der Insel Chios verweigerten erst wegen des Verdachts auf Asbest die Arbeit und reisten dann wegen der Feiertage aus Griechenland ab.

Zwischen den Bediensteten der Frontex und den lokalen Behörden der Insel Chios in Griechenland ist ein „Asbest-Krieg“ im Gang. Dabei geht um das Gebäude der alten Kürschnereien („Tabakario“) auf Chios, in dem vorläufig das Zentrum für Registrierung und Verifizierung von Flüchtlingen und Immigranten untergebracht ist und das ein Dach aus Asbestzement, sprich den in Griechenland bekannten „ELENIT“-Platten hat.

Vor zwei Wochen verlangte der Leiter des von der FRONTEX entsandten Registrierungs-Teams Bescheinigungen in Zusammenhang damit, dass von dem konkreten Dach keine Gefahr von krebserregenden Asbestfasern ausgeht. Das Nichtvorhandensein einschlägiger Messungen jedoch führte das Team der FRONTEX dazu, sich nicht an der Registrierung zu beteiligen, und so fiel die gesamte Last auf das Personal der griechischen Polizei.
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Operation Poseidon der Frontex in Griechenland

30. Dezember 2015 / Aufrufe: 913 2 Kommentare

Die Frontex begann in Zusammenarbeit mit den Behörden Griechenlands die Operation Poseidon zur Verstärkung des Schutzes der europäischen Außengrenzen.

In Kooperation mit den griechischen Behörden nahm die Frontex die Umsetzung der neuen sogenannte Operation „Poseidon“ mit Ziel den effizienteren Schutz der Außengrenzen der Europäischen Union auf.

An der Unternehmung, die bis zum 31 März 2016 dauern soll, sind Amtsträger der Frontex sowie auch Offiziere der griechischen Polizei (ELAS) und der Hafen- / Küstenwacht beteiligt.
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Flüchtlingsstrom nach Griechenland reißt nicht ab

28. Dezember 2015 / Aufrufe: 794 1 Kommentar

Die Ströme der Immigranten und Flüchtlinge aus der Türkei zu den nördlichen Ägäis-Inseln Griechenlands setzen sich mit fast ungeminderten Rhythmen fort.

Während der Weihnachtsfeiertage (25/26 Dezember 2015) wurden in Griechenland bei Operationen der griechischen Hafenpolizei und der Frontex innerhalb von 24 Stunden 265 Flüchtlinge gerettet und 2 Schlepper verhaftet, während in den Gewässern bei den Inseln Leros und Samos zwei weitere Leichen (eines Mannes und einer Frau) gefunden wurden.

Bei Mytilini auf der Insel Lesbos nahm derweilen am 26 Dezember 2016 das große Auffangzentrum seinen Betrieb auf, das in dem Gebiet Eftalofou von der Organisation „International Rescue Committee“ (IRC) eingerichtet wurde und eine Aufnahmekapazität von 3.000 Personen hat und 2.000 Personen vorläufige Unterkunft bieten kann. Auf der Insel befanden sich am 26 Dezember 2015 bereits wieder ungefähr 6.000 Immigranten und Flüchtlinge im Registrierungszentrum bei Moria und weitere 1.500 im Lager bei Kara Tepe.
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Frontex greift an Griechenlands Nordgrenze ein

4. Dezember 2015 / Aufrufe: 931 Keine Kommentare

Die Frontex weitet ihre Aktivitäten auf die Grenze zwischen Griechenland und FYROM aus.

Nach einer einschlägigen Vereinbarung mit der griechischen Regierung gab die sogenannte „Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union“ (Frontex) die Ausweitung ihrer Aktivitäten auch auf die Festlandgrenze zwischen Griechenland und der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Mazedonien (FYROM) bekannt.

Wie angemerkt wird, wird die Organisation bei der Registrierung der Immigranten helfen und die Platzierung der Bediensteten in der kommenden Woche beginnen.
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