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Artikel Tagged ‘flughafengebühr’

Provinzflughäfen in Griechenland werden unerschwinglich

8. Dezember 2014 / Aufrufe: 2.270 Keine Kommentare

Die Privatisierung 14 peripherer Flughäfen in Griechenland wird zu Gettoisierungen und der Ausgrenzung der Bewohner abgelegener Inseln führen.

Anlässlich der Entwicklung der Ausschreibung über die auf 40 Jahre festgesetzte Abtretung der 14 peripheren Flughäfen Griechenlands, in deren Rahmen die deutsche FRAPORT AG – SILENTEL Ltd zum vorzuziehenden Investor erklärt wurde, spricht der Verband der Vereine der zivilen Luftfahrtbehörde (OSYPA) von einer angestrebten „Gettoisierung“ des griechischen Tourismus durch Firmen, Reisebüros und Fluggesellschaften Deutschlands.

Konkret geht es um die Flughäfen (Gruppe 1) Thessaloniki, Korfu, Chania, Kefalonia, Zante, Aktion und Kavala sowie die Flughäfen (Gruppe 2) auf den Inseln Rhodos, Kos, Samos Mytilini, Mykonos, Santorin und Skiathos.
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Flughafengebühr für Wasserflugzeuge in Griechenland

28. Februar 2014 / Aufrufe: 405 Keine Kommentare

Passagiere von Wasserflugzeugen werden in Griechenland fortan mit einer Gebühr in Höhe von 5 Prozent des Flugpreises zu Gunsten des Fiskus zur Kasse gebeten.

Mit einem gemeinsamen Ministerialbeschluss des Ministers für Seefahrt und Ägäis (Miltiadis Varvitsiotis), des stellvertretenden Finanzministers (Christos Staikouras) und des Staatssekretärs für Infrastrukturen, Verkehrswesen und Netze (Michalis Papadopoulos) wurde der zu Gunsten des griechischen Fiskus erhobene Betrag an den Wasserflugplätzen in ganz Griechenland auf 5% des Netto-Beförderungspreises pro Passagier festgesetzt.

Wie der Minister für Seefahrt und Ägäis bekannt gab, wird die „Betriebsgebühr“ von den Passagieren der Wasserflugzeuge, die auf den Wasserlandebahnen abheben oder landen, mit Verantwortung der Ticketverkäufer eingenommen. Von der Entrichtung der Gebühr befreit sind Kinder im Alter von bis zu 5 Jahren, Kranke und deren Begleiter sowie auch Passagiere eines Wasserflugzeugs, das zu einer Notlandung bzw. -wasserung gezwungen ist.

(Quelle: Zougla.gr)

Schwarzes Domino für Tourismus in Griechenland

15. Juni 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 5.366 29 Kommentare

Der Tourismus in Griechenland erlebt einen Domino-Effekt, der die gesamte Branche in eine nie erlebte Rezession mit ungeheuren volkswirtschaftlichen Folgen hineinzieht.

Die geradezu terroristische Kommunikationsoffensive gegen Griechenland führte bereits zur Stornierung von 2.500.000 Buchungen und einem steilen Rückgang der Ankünfte und Buchungen der Ausländer. Zur selben Stunde können die Neu-Armen Griechen nicht einmal von den für 50 Euro angebotenen Aufenthalten in 5-Sterne Hotels profitieren!

Der Test des verlängerten Pfingstwochenendes (Anmerkung: 02 – 04 Juni 2012) war für den griechischen Tourismus tatsächlich das Schlimmste. Hoteliers und Gewerbetreibende im Tourismus unternahmen wirklich was sie konnten, um die Leute in die Hotels zu bringen, die jedoch in vielen Fällen leer blieben. Große Einheiten auf Kreta und Rhodos boten Super-Luxuszimmer für 120 und 140 Euro pro Nacht an. Und auf der Peloponnes warben andere mit Angeboten sogar bei 50 Euro pro Kopf und Nacht für Suiten, die den Griechen früher einmal zu Tagespreisen von 400 Euro vermietet wurden.

Die Griechen gingen jedoch nicht darauf ein. Nicht nur, weil sie sich den Ausländern gegenüber verraten fühlen. Den Griechen ist seit Jahren bekannt, dass die Hoteliers ihre Zimmer ab dem Winter „festmachen“ und den Agenturen „Land und Wasser“ anbieten, und danach warten sie auf die Griechen, um ihren Reibach zu machen. So bezahlt ein Grieche im Vergleich zu dem Engländer oder Deutschen etwa das Doppelte und Dreifache für ein Zimmer.
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