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Artikel Tagged ‘flüchtlingsstrom’

Mehr als 800000 Flüchtlinge kamen 2015 über Griechenland nach Europa

25. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.006 Keine Kommentare

2015 gelangten mehr als 800000 Immigranten und Flüchtlinge über die Ägäis und die Inseln Griechenlands nach Europa.

Wie am 22 Dezember 2015 die Internationale Organisation für Immigranten und das UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge bekannt gaben, überstieg in diesem Jahr die Anzahl der Immigranten und Flüchtlinge, die zu Land und Wasser in sechs Ländern der Europäischen Union (Griechenland, Bulgarien, Italien, Spanien, Malta und Zypern) angelangten, eine Million.

Laut den beiden Organisationen verloren 3.600 Menschen ihr Leben oder werden vermisst, während die Hälfte der in Europa angelangenden Immigranten und Flüchtlinge Syrer, 20% Afghanen und 7% Iraker sind. Bei den insgesamt 1.005.504 Ankünften bis zum 21 Dezember 2015 kam die große Mehrheit dieser Menschen – nämlich 816.752 – über das Meer in Griechenland an.

Derweilen trafen auch am 22 Dezember 2015 von den griechischen Ägäis-Inseln wieder über 2.000 Flüchtlinge mit zwei Schiffen im Hafen von Piräus ein. Konkret beförderte das Schiff „Nisos Rhodos“ 1.075 Flüchtlinge von Mytilini, Chios und Samos und das Schiff „Blue Star 1“ brachte 944 Flüchtlinge von Mytilini und Chios.
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Luxusyacht bringt Flüchtlinge nach Griechenland

10. November 2015 / Aufrufe: 575 Keine Kommentare

Über 300 Flüchtlinge und illegale Immigranten zahlten für die kurze Passage von der Türkei nach Griechenland auf einer Luxusyacht rund 3000 Euro pro Kopf.

Am 09 November 2015 kamen in Griechenland im Norden der Insel Lesbos über 300 Flüchtlinge und illegale Immigranten mit einer luxuriösen Yacht von der gegenüber liegenden kleinasiatischen (türkischen) Küste an.

Das Schiff wurde im Gebiet „Skala Sykamnias“ geortet und im weiteren Verlauf zu dem Strand „Tsonia“ geleitet, wo die Flüchtlinge von Beamten der Hafenpolizei und Mitgliedern / Rettern diverser Nicht-Regierungsorganisationen an die Küste gebracht wurden. Informationen zufolge kostete die Passage auf der Yacht jeden Passagier etwa 3.000 Euro.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Merkel und die Warnung vor einem neuen Balkankrieg

10. November 2015 / Aufrufe: 7.042 3 Kommentare

Otto von Bismarck sagte, wenn es jemals einen neuen Krieg in Europa gebe, werde dieser aus irgendeiner Dummheit auf dem Balkan herrühren.

Stellt der alte Brandpunkt Europas, sprich der Balkan, ein weiteres Mal einen Grund zur Beunruhigung dar? Einer jüngst erfolgten Erklärung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel gebührte vielleicht mehr Aufmerksamkeit, als sie erhielt.

Zu Mitgliedern ihrer Partei sprechend warnte die Kanzlerin, wenn Deutschland seine Grenzen zu Österreich schließe, könne das Resultat eine Eskalation der bereits steigenden Spannungen auf dem Balkan sein, und meinte „Ich möchte nicht sehen, dass die militärischen Zusammenstöße erforderlich werden.
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Keine Verquickung der Flüchtlingskrise mit Griechenlands Memorandum

18. Oktober 2015 / Aufrufe: 394 Keine Kommentare

Aus Berlin wurde resolut zwischen dem Flüchtlingsproblem und der strengen Umsetzung des Memorandums in Griechenland differenziert.

Sich auf einen Artikel der deutschen Wirtschaftszeitung „Wirtschaftswoche“ beziehend, laut dem Berlin die Absicht hege, „die strenge Umsetzung der Bedingungen des Programms in den Hintergrund rücken zu lassen„, wenn Griechenland mehr Flüchtlinge aufnehmen würde, erklärte der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert, es dürfe keine Verquickung der Flüchtlingskrise mit der Umsetzung der Vereinbarung über das dritte Hilfspaket erfolgen.

Herr Seibert wiederholte ebenfalls, es sei notwendig, in dem Gebiet zwischen Griechenland und der Türkei in der Ägäis eiligst eine „koordinierte Situation“ wiederherzustellen, damit dort nicht die Flüchtlings-Schlepper unkontrolliert agieren.
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Griechenland als deutsche „Sonderdeponie“

18. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.005 1 Kommentar

So viel Geld Deutschland auch bieten mag, lässt das Problem mit den Flüchtlingen und Immigranten sich nicht lösen, indem sie einfach in Griechenland festgesetzt werden.

Es wurde zutreffend geschrieben, „vor einigen Jahrzehnten war eine der Hauptsorgen unserer europäischen Partner, ihren Giftmüll loszuwerden. Um dies zu erreichen, waren sie bereit, die Länder reichlich zu bezahlen, die den Müll einlagern würden und denen dafür Investitionen usw. versprochen wurden.

Der heutige Müll, den die reichen europäischen Partner entsorgen möchten, sind Menschen, und man hat bereits auch die sanitäre Deponie für ihre Einlagerung ausgesucht: Griechenland!

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Deutschland stellt Griechenland eine neue Falle

17. Oktober 2015 / Aufrufe: 2.122 3 Kommentare

Ein Deal, Flüchtlinge und Immigranten erst gar nicht aus Griechenland herauszulassen oder wieder dorthin zurückzuschicken, könnte sich als böse Falle erweisen.

Die Wirtschaftskrise hat Kosten für die Regierungen, so wie es das Immigrationsthema für Frau Merkel hat. Die Vermählung der Wirtschaftskrise mit dem Flüchtlingsproblem stellte eine Herausforderung dar. Wohin führt dies jedoch?

Vor einigen Jahrzehnten war eine der Hauptsorgen unserer europäischen Partner, ihren Giftmüll loszuwerden. Um dies zu erreichen, waren sie bereit, die Länder reichlich zu bezahlen, die den Müll einlagern würden und denen dafür Investitionen usw. versprochen wurden. Die Zeiten haben sich jedoch geändert.
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Das Mosaik der illegalen Immigranten in Griechenland

18. August 2015 / Aufrufe: 3.699 2 Kommentare

Der inzwischen völlig unkontrollierte Zustrom illegaler Immigranten hauptsächlich über die Türkei nach Griechenland droht die lokalen Bevölkerungsstrukturen zu zersetzen.

Der Zustrom von Immigranten auf den griechischen Inseln der östlichen Ägäis hat Dimensionen einer „asymmetrischen Bedrohung“ angenommen, während sich die drittweltlichen Szenen mehren, die sich in den Grenzregionen des Landes abspielen.

Die illegalen Immigranten treffen zu Tausenden von den kleinasiatischen Küsten ein und schaffen die Voraussetzungen für eine humanitäre Krise auf griechischem – europäischem Boden. Vor diesem inzwischen unkontrollierbaren Immigrationsstrom aus dem Osten (hauptsächlich aus Syrien) zeigen die Behörden ein Unvermögen zur Handhabung und offensichtliche Anzeichen der Ermüdung, auch wegen der Ausdehnung der Küstengrenzlinie.
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