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Artikel Tagged ‘flüchtlingsproblem’

Explosives Klima in Griechenlands Flüchtlingslagern

25. April 2016 / Aufrufe: 4.573 2 Kommentare

Die stetig zunehmenden Spannungen und alltäglichen Ausschreitungen unter den Flüchtlingen und Immigranten in Griechenland lassen Böses schwanen.

In den sogenannten Beherbergungszentren in Griechenland scheint ein explosiver Mix zu entstehen, während die Zwischenfälle mit Afghanen im Hafen von Piräus alltäglich sind. Letztere protestieren, „weil die Syrer in bessere Aufnahmezentren kommen und allgemein besser behandelt werden„, und diese Vorfälle stellen keinen Vorboten guter „News“ dar, spezieller je näher der Sommer kommt.

Tausende Menschen verschiedener Nationalitäten werden für viele Monate, eventuell auch für Jahre zusammen leben müssen. Auf den griechischen Inseln treffen im Durchschnitt täglich ungefähr 100 Personen, also 3.000 im Monat ein, die zu den 54.000 Flüchtlingen und Immigranten hinzukommen, die bereits im Land weilen (sprich festsitzen).
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12 EU-Länder haben der Türkei kein Geld für Flüchtlinge gezahlt

24. April 2016 / Aufrufe: 2.587 4 Kommentare

Insgesamt 12 Mitgliedstaaten der EU haben ihren Anteil an der Erdogan zugesagten finanziellen Unterstützung im Flüchtlingsthema noch nicht entrichtet.

Gemäß einem am 20 April 2016 veröffentlichten Bericht der Europäischen Union haben zwölf Mitgliedstaaten der EU bisher nicht einen einzigen Euro zu dem wie von der Vereinbarung zwischen EU und Türkei vorgesehenen Betrag von 3 Mrd. Euro beigesteuert.

Laut der europäischen Ausgabe der US-amerikanischen Zeitung „Politico“ führt der Bericht an, das detaillierter Belgien, Österreich, Polen, Litauen, Slowenien, Kroatien, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Zypern, Malta und Spanien immer noch nicht ihren Anteil an den Fonds für humanitäre Hilfe an die Flüchtlinge in der Türkei entrichtet und „das nun zu tun haben„.
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Österreichs Verteidigungsminister nimm Griechenland in Schutz

11. April 2016 / Aufrufe: 719 Kommentare ausgeschaltet

Der österreichische Verteidigungsminister vertritt, man könne Griechenland keine mangelhafte Überwachung seiner Seegrenzen vorwerfen.

Die griechisch-österreichischen „Beziehungen auf Ebene der Verteidigungsminister sind ausgezeichnet„, und die Themen, die er mit seinem griechischen Amtskollegen Panos Kammenos erörterte, und die Ansichten, die er mit diesem austauschte und bei denen sie sich in Vielem einig sind, „werden natürlich auch an andere Ebenen übermittelt werden„.

Dies erklärte der österreichische Verteidigungsminister Hans-Peter Doskozil in einem exklusiven Interview an die Athener Nachrichtenagentur und Antonis Polychronakis, anlässlich seines jüngst erfolgten Besuchs in Athen, nachdem der Besuch der österreichischen Innenministerin Johanna Mikl-Leitner abgelehnt wurde, weil sie Griechenland nicht zu der Konferenz Wiens mit den westlichen Balkanländern einlud. (Siehe auch Griechenland lädt österreichische Innenministerin aus.)
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Rapider Anstieg der Asylanträge in Griechenland

4. April 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 846 Kommentare ausgeschaltet

Illegale Immigranten beantragen in Griechenland in offensichtlichem Rechtsmissbrauch massenweise Asyl, um ihre Abschiebung in die Türkei zu blockieren.

In Griechenland bleiben die Dinge hinsichtlich des offiziell am 04 April 2016 zur Umsetzung kommenden Plans zur Rückführung von Flüchtlingen und Immigranten in die Türkei „nebulös“.

Wie lokale Medien aus Chios und Mytilini (Lesbos) berichten, stellen in den letzten Tagen Flüchtlinge und Immigranten zu Hunderten Anträge auf die Gewährung von Asyl in Griechenland, um vor ihrer Abschiebung in die Türkei geschützt zu sein. Dies geschieht, weil sie bis zur Untersuchung ihrer Anträge nicht wieder in die Türkei gebracht werden dürfen.
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Flüchtlinge wollen aus Griechenland weg

2. April 2016 / Aufrufe: 1.251 Kommentare ausgeschaltet

Praktisch keiner der derzeit in Griechenland festsitzenden Flüchtlinge möchte im Land bleiben, während 7 von 10 nach Deutschland gelangen wollen.

Die von der Kapa Research für den Bezirksverband Griechenlands (ENPE) durchgeführte Untersuchung verzeichnet interessante Angaben über die in den Auffangzentren Attikas und im Hafen von Piräus befindlichen Flüchtlinge und Immigranten.

Die Ergebnisse der Ergebung, die am 15 und 16 März 2016, also noch bevor die Grenzen an der sogenannten Balkanroute schlossen, in der Sprache der Flüchtlinge durchgeführte wurde und bei der 637 Personen antworteten, präsentierte am 31 März 2016 bei einer Pressekonferenz der Vorsitzende der ENPE und Gouverneur von Thessalien, Kostas Agorastos.
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Flüchtlinge kosten Griechenland bis zu 4 Mrd Euro jährlich

24. März 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.019 Kommentare ausgeschaltet

In einer schockierenden Prognose veranschlagt die HSBC die jährlichen Kosten des Flüchtlingsproblems für Griechenland auf bis zu 4 Milliarden Euro.

In einer am 21 März 2013 veröffentlichten Analyse vertritt die HSBC, die Flüchtlingskrise könne die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Griechenlands steigern. Die Schließung der Westbalkan-Route bedeutet, dass es nun ungefähr 50.000 innerhalb der griechischen Grenzen eingeschlossene Flüchtlinge gibt. Dies kommt zu den fiskalischen Kosten für die Regierung hinzu und stellt ebenfalls die Divergenzen zwischen der SYRIZA und den ANEL bloß.

Am 18 März 2016 wurde zwischen der EU und der Türkei eine Vereinbarung erzielt, damit Griechenland die (nicht asylberechtigten) Flüchtlinge in die Türkei zurückschickt, die Umsetzung könnte jedoch geraume Zeit in Anspruch nehmen und es ist unsicher, ob dies genug ist um den Strom der Immigranten zurückzuhalten.
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Frontex verlangt von EU zusätzliche Hilfe für Griechenland

23. März 2016 / Aufrufe: 765 2 Kommentare

Die Frontex verlangt von der EU die Bereitstellung weiteren Personals zur Unterstützung Griechenlands bei der Registrierung, Identifizierung und Rückführung der Immigranten.

Die Frontex verlangt von den EU-Mitgliedstaaten und den angeschlossenen Schengen-Ländern die Bereitstellung von 1.500 Polizeibeamten und 50 Experten in Themen der Rückführung und Wiederaufnahme. Ziel ist die Unterstützung Griechenlands bei der Rückführung der (nicht asylberechtigten) Immigranten in die Türkei.

Wie in einer einschlägigen Bekanntmachung der Frontex angeführt wird, haben bereits etliche Mitgliedstaaten verbindlich zugesagt, zusätzliche Amtsträger bereitzustellen.
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Vertrauensvotum an Griechenlands Premierminister

21. März 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 882 1 Kommentar

Die Finanzminister Wolfgang Schäuble und Michel Sapin erklärten beide ihr Vertrauen in Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras.

Bei einem gemeinsamen Interview an den Radiosender Europe1 und den TV-Sender iTELE anlässlich des Erscheinens ihres Buchs über die deutsch-französischen Beziehungen und Europa brachten der deutsche Finanzminister und sein französischer Amtskollege Michel Sapin zusammen ihr Vertrauen in Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras zum Ausdruck.

Der Titel des vorgestellten Buchs lautet auf Französisch „Niemals ohne Europa“ und auf Deutsch „Anders gemeinsam“.
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Ein zweiköpfiges Ungeheuer bedroht Griechenland

20. März 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.759 3 Kommentare

Der Wirtschaft, dem politischen System sowie allem voran großen Teilen der Bevölkerung Griechenlands steht ein langer Leidensweg bevor.

Eins der bedeutendsten Werke von Arthur Rembaud ist die symbolschwere Dichtung „Ein Aufenthalt in der Hölle“ und beschreibt die Aufruhr der Zeiten, die Krise der Gesellschaft, aber auch die Erwartungen, die geboren werden können.

Aktueller den je findet dieses Werk seinen Ausdruck in der griechischen Realität. Griechenland befindet sich mit zwei großen Herausforderungen konfrontiert, auf die schnell Antworten zu finden sind, bevor die … Epoche sich zu einer Hölle wandelt.
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Merkels historischer Fehler im Flüchtlingsthema

19. März 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 6.125 10 Kommentare

Bundeskanzlerin Angela Merkel beging im Thema der Flüchtlinge und Immigranten mit ihrer anfänglichen Willkommenspolitik einen historischen Fehler.

Vor einem Jahr war Angela Merkel unbestritten die mächtigste Politikerin Europas, und zwar nicht nur auf Basis ihrer langen Präsenz als Deutschlands Kanzlerin, sondern auch der wirtschaftlichen Macht ihres Landes. Ihr Einfluss reichte über die Grenzen Deutschlands hinaus: damit irgend etwas Ernsthaftes in der EU geschieht, musste Frau Merkel zustimmen.

Mit einer fatalen Entscheidung brachte sie jedoch sowohl ihre Position als auch ihren Ruf in Gefahr. Ihre Einladung an die Flüchtlinge und Immigranten im vergangenen Sommer, nach Deutschland zu kommen, hat unbestritten ihre Regierung untergraben und – wahrscheinlich endgültig – dem Zusammenhalt der EU geschadet.
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