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Artikel Tagged ‘flüchtlingslager’

Bilder des Elends von Lesbos in Griechenland

1. Januar 2018 / Aufrufe: 48 Keine Kommentare

In dem Hot Spot Moria auf Griechenlands Insel Lesbos existieren zwei parallele Welten, wo Hunger, Kälte, katastrophale Hygiene und all das andere Leid zusammentreffen.

Der überraschende Besuch des Ministers für Migrationspolitik, Giannis Mouzalas, im „Hot Spot“ bei Moria am Weihnachtstag ist bezeichnend für das große Problem der Überbelegung, dem die konkrete Einrichtung zur Beherbergung von Flüchtlingen und Immigranten auf der griechischen Ägäis-Insel Lesbos sowie auch die entsprechenden Einrichtungen auf den Inseln Chios und Samos begegnen.

Eine Überbelegung, die einerseits mit der Anzahl der Ankünfte aus der Türkei, andererseits mit der Politik der griechischen Regierung und der EU bezüglich der „Einschränkung“ der Weiterleitungen in einer ersten Phase von den Inseln auf Griechenlands Festlands und im weiteren Verlauf in andere Länder der EU zu tun hat.
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Mysteriöses Verschwinden von Flüchtlingen in Griechenland

13. Dezember 2017 / Aufrufe: 1.271 1 Kommentar

Eine unbekannte Anzahl von Flüchtlingen und Immigranten scheint auf verschiedene Weisen Griechenland verlassen und die Reise nach Nordeuropa fortgesetzt zu haben.

Wie viele Flüchtlingen haben sich auf eigene Faust von den griechischen Inseln auf das Festland begeben und wie viele Befinden sich noch in Griechenland? Diese Frage stellt eine Reportage der schweizerischen NZZ.

Laut einem ausführlichen Artikel der schweizerischen Neue Zürcher Zeitung unter dem Titel „Mysteriöses Verschwinden von Flüchtlingen in Griechenland“ ist das Bild über die genaue Anzahl der in Griechenland befindlichen Flüchtlinge und Immigranten reichlich verworren.
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Das schmutzige Geheimnis Europas … in Griechenland

12. Dezember 2017 / Aufrufe: 489 1 Kommentar

Europas kleines schmutziges Geheimnis liegt am Ende eines kurvigen Feldwegs in einem mit alten Olivenbäumen übersäten Tal auf der Insel Lesbos in Griechenland.

Leere Essensbehälter, benutzte Kinderwindeln, Plastikflaschen und Hühnerknochen. Viele Frauen wollen Erwachsenen-Windeln, da sie sich fürchten, am Abend zur Toilette zu gehen.

Mit diesen dramatischen Elends-Szenen beschreibt der Korrespondent Nick Squires der britischen Zeitung „Telegraph“ die Lage, die er in dem sogenannten Hot Spot „Moria“ auf Lesbos sah. Der Journalist charakterisiert das „Beherbergungszentrum“ für Immigranten bei Moria auf der griechischen Insel sogar als „das schmutzige Geheimnis Europas„.

Griechenlands Insel Lesbos ist ein riesiges Gefängnis

Wie der Journalist unterstreicht, leben dort 7.000 Menschen aus etlichen verschiedenen Ländern, obwohl diese Anlage für die Beherbergung von nur 2.000 Menschen ausgelegt ist. Parallel betont er den erneuten Anstieg der Zuflüsse seit September 2017 und nachfolgend, da in dem konkreten Monat 2.400, im Oktober 2.300 und im November 2.000 Flüchtlinge und Immigranten eintrafen, wobei von diesen 60% Frauen und Kinder sind.

Die Lage auf Lesbos und speziell in Moria ist schlimmer als die Krise im Jahr 2015„, erklärt der Sprecher der Organisation Oxfam und fügt an: „Menschen leben bei sehr niedrigen Temperaturen in Zelten, während eine sehr große Beunruhigung über die hygienischen Verhältnisse herrscht.“ Wie der Journalist der Telegraph anmerkt, schlafen ungefähr 3.000 Menschen – darunter Schwangere, Neugeborene und kleine Kinder – in Zelten, wobei sich die Gefahr abzeichnet, dass sie den ganzen Winter über dort bleiben werden.

Die Insel ist zu einem riesigen Gefängnislager geworden. Ein Patient sagte mir neulich, ‚Moria ist ein kleines Gefängnis, die Insel ist ein großes Gefängnis‘. Die Situation verschlimmert sich sehr schnell„, erklärt Aria Danika, Koordinatorin der Ärzte ohne Grenzen.

Obwohl die griechische Regierung angekündigt hat, sie hoffe, 5.000 Immigranten auf das griechische Festland zu verbringen, zeigt der Oberbürgermeister von Lesbos sich misstrauisch: „Ich glaube nicht, dass dies bald geschehen werden wird„, erklärt Spyros Galinos, der den „Hot Spot“ bei Moria unverblümt mit dem Gefangenenlager Guantanamo vergleicht.

Lässt Deutschland Flüchtlinge in Griechenland „hängen“?

13. November 2017 / Aufrufe: 629 2 Kommentare

Verzögert Deutschland die Zusammenführung in Griechenland festsitzender Flüchtlinge mit ihren Familien?

In Griechenland verweilen tausende Flüchtlinge, obwohl sie nach Deutschland gelangt hätten sein mussten. Die deutsche Regierung wiederum beruft sich auf die geltenden Regelungen. Derweilen demonstrieren jedoch sowohl in Athen als auch in Berlin Flüchtlinge.

Das Thema der familiären Zusammenführung der Flüchtlinge ist in Deutschland eine sensible Sache. Sie ist ein Überbleibsel der schwierigen Phase in der Handhabung des Flüchtlingsthemas in der Periode 2015 – 2016. Seitdem bleibt das Thema bis heute ungelöst, die Zahlen ändern sich stetig und es bleibt bis heute ungewiss, wie viele Menschen nach Deutschland kommen können um mit ihren Familien zusammengeführt zu werden. Konkreter mit den Mitgliedern der sogenannten „Kernfamilie“: Eltern, Geschwistern, Kindern.
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Griechenland droht neue Flüchtlingskrise

15. Oktober 2017 / Aufrufe: 527 Keine Kommentare

Wegen der unsäglichen Zustände in den Auffanglagern für Flüchtlinge und illegale Immigranten in Griechenland bahnt sich erneut eine humanitäre Katastrophe an.

Die Kommentare in der deutschen Presse greifen wieder das Flüchtlingsthema und seine sich auf Griechenland beziehenden Dimensionen auf.

Die deutsche Zeitung „Welt“ bezieht sich in ihrer elektronischen Ausgabe in einem Artikel mit dem Titel „Bürgermeister von Lesbos warnt vor neuer Flüchtlingskrise“ auf die Ägäis-Insel Lesbos und merkt an: „Die griechischen Inseln in der östlichen Ägäis könnten bald wieder eine neue Krise im Flüchtlingsthema erleben.
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EU schickt Asylanten nach Griechenland zurück

27. August 2017 / Aufrufe: 1.011 1 Kommentar

Deutschland und andere Länder der EU wollen Asylbewerber zurück nach Griechenland schicken, das jedoch nicht weiß, wo sie bleiben sollen.

Griechenland ist mit der Rückführung von Flüchtlingen aus europäischen Ländern konfrontiert, da demnächst das Programm zur Rückkehr von Asylbewerbern auf griechischen Boden anläuft.

Einem Artikel der britischen Zeitung „Guardian“ zufolge bezieht das Programm sich auf Flüchtlinge, die erstmalig in Griechenland registriert wurden und sich im weiteren Verlauf in andere Staaten der EU begaben, nun jedoch zurückkehren werden. Deutschland hat bereits 400 Anträge gestellt und auch von England, Frankreich und Norwegen sind etliche erfolgt.
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„Hygienisches Dachau“ in Griechenland

29. August 2016 / Aufrufe: 896 2 Kommentare

In den Flüchtlingslagern in Griechenland herrschen zum Teil unsägliche hygienische Zustände, die sowohl die Lagerbewohner als auch die öffentliche Gesundheit gefährden.

Der Zentralverband der Gemeinden und Kommunen Griechenlands (KEDE) charakterisiert die – derzeit als Lager für Flüchtlinge und Immigranten dienenden – ehemaligen Athener Flughafenanlagen „Elliniko“ als „Dachau“ und lastet die Verantwortung für die dort herrschen hygienischen Zustände dem Gesundheitsministerium und der Bezirksverwaltung an.

Der Verband bezieht sich auf einen Bericht über das Unterbringungszentrum auf dem Elliniko-Areal, wonach die „elenden“ hygienischen Zustände in der Einrichtung sowohl die selbigen Flüchtlinge als auch die öffentliche Gesundheit gefährdet.
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Schickt Deutschland Flüchtlinge nach Griechenland?

15. August 2016 / Aufrufe: 1.764 4 Kommentare

Deutschland soll unter Berufung auf Dublin III in einer ersten Phase über 3000 Flüchtlinge nach Griechenland zurückschicken wollen.

Der Plan ist wohl überlegt und gut ausgearbeitet. Im Rahmen der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 (auch Dublin-III-Verordnung genannt) ist jeder Staat der Europäischen berechtigt, auf seinem Gebiet als überzählig eingestufte Flüchtlinge in einen anderen Staat der Europäischen Union zu schicken. Von dieser Verordnung Gebrauch machend, soll Deutschland griechischen Pressemeldungen zufolge beschlossen haben, in einer ersten Phase über 3.000 Flüchtlinge, die es als auf seinem Gebiet überzählig betrachtet, nach Griechenland und konkret auf die Insel Kreta zu schicken.

Der Vollständigkeit halber sei allerdings angemerkt, dass der griechische Minister für Migrationspolitik, Giannis Mouzalas, dieses Szenarium inzwischen resolut dementierte und als antipatriotisch, unwahr und hinterlistig charakterisierte. Andererseits betonte er aber auch, „Kreta ist keine auserlesene Rasse, um keine Flüchtlinge zu akzeptieren„.
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Drogen, Sex und Gewalt in Griechenlands Flüchtlingslagern

11. Juli 2016 / Aufrufe: 1.615 5 Kommentare

Die Situation in den Flüchtlingslagern in Griechenland und speziell bei Thessaloniki wird als extrem gefährlich charakterisiert.

Die Situation in den Einrichtungen für die Beherbergung von Flüchtlingen bleibt in Thessaloniki außer Kontrolle. Die Notrufzentrale der Polizei verzeichnet alltäglich dutzende kleine und große Zwischenfälle unter Flüchtlingen. Bei manchen von diesen wird die Mobilisierung großer Polizeikräfte für notwendig gehalten.

Zur selben Stunde ist selbst das Leben der Flüchtlinge durch kriminelle Elemente gefährdet, die sich in den Lagern aufhalten.
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Schwere Zusammenstöße zwischen Syrern und Pakistanern in Griechenland

3. Juni 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 4.837 Keine Kommentare

Bei gewaltsamen Ausschreitungen zwischen Syrern und Pakistanern im Auffanglager auf der Insel Samos in Griechenland wurden wenigstens 30 Personen verletzt.

Bei ernsthaften Zusammenstößen zwischen Syrern und Pakistanern (einer anderen Quelle zufolge zwischen Marokkanern, Algeriern und Pakistanern) in dem Auffanglager für Flüchtlinge und Immigranten auf der griechischen Insel Samos wurden wenigstens 30 Menschen zum Teil schwer verletzt.

Ersten Informationen zufolge befinden sich einige der Verletzten in einem kritischen Zustand.
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