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Artikel Tagged ‘flüchtlingskrise’

Wohin die Flüchtlingshilfe für Griechenland fließt

14. Oktober 2018 / Aufrufe: 752 1 Kommentar

Die viele hundert Millionen betragenden Geldern für die Bewältigung der Flüchtlingskrise in Griechenland fließen zum größten Teil an internationale Organisationen und NRO.

Die Europäische Kommission gab Daten darüber heraus, wie und an wen die von der EU für das Flüchtlingsproblem gegebenen 1,69 Mrd. Euro verteilt wurden.

Laut der griechischen Nachrichtenagentur ANA – MNA werden die Gelder für die Handhabung des Flüchtlings- und Immigrantenproblems in Griechenland folgendermaßen zugeteilt:
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Deutschland hielt Versprechungen an Griechenland nicht ein

7. Januar 2018 / Aufrufe: 479 Kommentare ausgeschaltet

Deutschland hat seine Versprechungen an Griechenland bezüglich einer Unterstützung Athens in Flüchtlings- und Wirtschaftkrise nicht eingehalten.

Deutschland hat in einem sehr großen Grad nicht die Versprechungen eingehalten, die es Griechenland bezüglich der Entsendung von Beamten gegeben hat, auf dass der Flüchtlingskrise, aber auch der wirtschaftlichen Krise begegnet wird.

Dies geht aus einer offiziellen Antwort hervor, die das deutsche Innenministerium auf eine parlamentarische Anfrage des FDP-Abgeordnete Frank Schäffler gab.
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Griechenland erstickt in Asylanträgen

16. Dezember 2017 / Aufrufe: 408 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland werden allein auf den 5 Inseln in der Ägäis, auf denen sogenannte Hot Spots existieren,  jede Woche durchschnittlich 750 Asylanträge bearbeitet.

Wie Griechenlands Asylbehörde in einer Bekanntmachung auf Äußerungen und Publikationen bezüglich „der angeblichen Verzögerungen und der Anzahl der anhängigen Asylanträge“ antwortend anführt, betrug im November 2017 die durchschnittliche Bearbeitungszeit der Anträge in erster Instanz 72 Tage.

Die Asylbehörde wickelt auf den fünf griechischen Ägäis-Inseln, auf denen es Auffang- und Identifizierungszentren (sprich sogenannte „Hot Spots“) gibt, jede Woche mehr als 750 Asylanträge in erster Instanz ab.
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Mysteriöses Verschwinden von Flüchtlingen in Griechenland

13. Dezember 2017 / Aufrufe: 1.419 1 Kommentar

Eine unbekannte Anzahl von Flüchtlingen und Immigranten scheint auf verschiedene Weisen Griechenland verlassen und die Reise nach Nordeuropa fortgesetzt zu haben.

Wie viele Flüchtlingen haben sich auf eigene Faust von den griechischen Inseln auf das Festland begeben und wie viele Befinden sich noch in Griechenland? Diese Frage stellt eine Reportage der schweizerischen NZZ.

Laut einem ausführlichen Artikel der schweizerischen Neue Zürcher Zeitung unter dem Titel „Mysteriöses Verschwinden von Flüchtlingen in Griechenland“ ist das Bild über die genaue Anzahl der in Griechenland befindlichen Flüchtlinge und Immigranten reichlich verworren.
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Das schmutzige Geheimnis Europas … in Griechenland

12. Dezember 2017 / Aufrufe: 604 1 Kommentar

Europas kleines schmutziges Geheimnis liegt am Ende eines kurvigen Feldwegs in einem mit alten Olivenbäumen übersäten Tal auf der Insel Lesbos in Griechenland.

Leere Essensbehälter, benutzte Kinderwindeln, Plastikflaschen und Hühnerknochen. Viele Frauen wollen Erwachsenen-Windeln, da sie sich fürchten, am Abend zur Toilette zu gehen.

Mit diesen dramatischen Elends-Szenen beschreibt der Korrespondent Nick Squires der britischen Zeitung „Telegraph“ die Lage, die er in dem sogenannten Hot Spot „Moria“ auf Lesbos sah. Der Journalist charakterisiert das „Beherbergungszentrum“ für Immigranten bei Moria auf der griechischen Insel sogar als „das schmutzige Geheimnis Europas„.

Griechenlands Insel Lesbos ist ein riesiges Gefängnis

Wie der Journalist unterstreicht, leben dort 7.000 Menschen aus etlichen verschiedenen Ländern, obwohl diese Anlage für die Beherbergung von nur 2.000 Menschen ausgelegt ist. Parallel betont er den erneuten Anstieg der Zuflüsse seit September 2017 und nachfolgend, da in dem konkreten Monat 2.400, im Oktober 2.300 und im November 2.000 Flüchtlinge und Immigranten eintrafen, wobei von diesen 60% Frauen und Kinder sind.

Die Lage auf Lesbos und speziell in Moria ist schlimmer als die Krise im Jahr 2015„, erklärt der Sprecher der Organisation Oxfam und fügt an: „Menschen leben bei sehr niedrigen Temperaturen in Zelten, während eine sehr große Beunruhigung über die hygienischen Verhältnisse herrscht.“ Wie der Journalist der Telegraph anmerkt, schlafen ungefähr 3.000 Menschen – darunter Schwangere, Neugeborene und kleine Kinder – in Zelten, wobei sich die Gefahr abzeichnet, dass sie den ganzen Winter über dort bleiben werden.

Die Insel ist zu einem riesigen Gefängnislager geworden. Ein Patient sagte mir neulich, ‚Moria ist ein kleines Gefängnis, die Insel ist ein großes Gefängnis‘. Die Situation verschlimmert sich sehr schnell„, erklärt Aria Danika, Koordinatorin der Ärzte ohne Grenzen.

Obwohl die griechische Regierung angekündigt hat, sie hoffe, 5.000 Immigranten auf das griechische Festland zu verbringen, zeigt der Oberbürgermeister von Lesbos sich misstrauisch: „Ich glaube nicht, dass dies bald geschehen werden wird„, erklärt Spyros Galinos, der den „Hot Spot“ bei Moria unverblümt mit dem Gefangenenlager Guantanamo vergleicht.

Frontex soll Flüchtlinge in Griechenland einkesseln

15. Dezember 2016 / Aufrufe: 891 1 Kommentar

Laut einem Bericht des deutschen Spiegel sollen Kräfte der Frontex dafür sorgen, dass über die Türkei in Griechenland eintreffende Flüchtlinge dort festgesetzt werden.

Tayyip Erdogans Drohung, die „Pforten“ der Türkei öffnen und Europa mit Flüchtlingen überfluten zu werden, führt die EU zu Maßnahmen um sicherzustellen, dass die Flüchtlinge in Griechenland bleiben und nicht nach Zentraleuropa vordringen werden.

Informationen des „Spiegel“ zufolge plant die Frontex, Kräfte zu entsenden, welche die Grenze Griechenlands zu der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Makedoniens (FROM) überwachen sollen. Die deutsche Zeitschrift merkt in ihrer Online-Ausgabe an, dies sei das erste Mal, dass die Frontex seit dem Moment des Ausbruchs der Flüchtlingskrise eine solche Aktivität übernimmt.
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EU lässt Griechenland auch bei Asylanten hängen

29. April 2016 / Aufrufe: 757 Kommentare ausgeschaltet

Die EU erfüllt abgesehen von allem anderen nicht einmal die Zusage, Griechenland mit Fachkräften und Übersetzern bei der Bewältigung der Flut der Asylanträge zu helfen.

Die Entsendung technischer Stäbe zu den Ägäis-Inseln von Seite der EU bleibt bisher nur auf dem Papier, mit dem Resultat, dass die Asylbehörden täglich 50 bis 60 Anträge untersuchen, was eine sehr geringe Anzahl ist„, betonte der stellvertretende Verteidigungsminister Griechenlands und Leiter des Organs für die Koordinierung der Handhabung der Flüchtlingskrise, Dimitris Vitsas.

Die Asylbehörden arbeiten, jedoch ist ihre Kapazität gering und es ist von sehr großer Bedeutung, dass die auch in der Vereinbarung festgeschriebene Hilfe bezüglich der auf die Inseln kommenden Experten und Übersetzer geschickt wird„, fügte Herr Vitsas in der TV-Sendung „Zweite Lesung“ (Defteri Anagnosi) sprechend an.
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Der hohe Preis der „Lösung“ der Flüchtlingskrise

28. April 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 963 Kommentare ausgeschaltet

Die im Flüchtlingsthema mit der Türkei getroffenen Vereinbarung basiert auf faulen Kompromissen und dem Verrat europäischer Werte.

Für die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt es einen außerordentlichen Grund, ein gutes Verhältnis zu dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu wünschen: die Vereinbarung der Europäischen Union mit der Türkei scheint die Flüchtlingskrise bis auf weiteres deeskaliert zu haben.

Frau Merkel kann sich somit nun auf die Kontrolle des politischen Schadens konzentrieren und in der EU ihre Position wiedererlangen, die durch ihr kostspieliges Mitleid im vergangenen Jahr untergraben wurde.
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Erdogan als Türsteher der EU

18. März 2016 / Aufrufe: 1.906 1 Kommentar

Einem offensichtlich größenwahnsinnigen Möchtegerndiktator den Schutz ihrer Interessen antragend, leistet die EU praktisch den politischen Offenbarungseid.

Was der „Zusammenhalt“ innerhalb der EU derzeit wert ist, dokumentiert ein kurzes Resümee: Die Mitgliedstaaten der EU hatten sich vor ungefähr 7 Monaten auf die Umsiedlung (relocation) von 160.000 Flüchtlingen aus Griechenland und Italien geeinigt. Im Rahmen dieses Verfahrens wurden jedoch bis heute gerade einmal 937 Menschen „umgesiedelt“.

Der stellvertretende Präsident des Europa-Parlaments, Dimitris Papadimoulis, gab über Twitter die offiziellen Angaben des Europäischen Rats an die Öffentlichkeit, und zwar konkret:
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Isolierung Griechenlands löst nichts

12. Februar 2016 / Aktualisiert: 08. Februar 2017 / Aufrufe: 1.558 5 Kommentare

Die Absicht Europas, Griechenland zu isolieren und zu einem riesigen Internierungslager für unerwünschte Immigranten zu machen, wird zu einer neuen humanitären Krise führen.

Wenn der Wunsch gewisser europäischer politischer Führer sich durchsetzen wird, könnte das schwächste Glied der Europäischen Union zu einem riesigen Freilandlager für Flüchtlinge werden. Inmitten der Beunruhigungen, Griechenland schaffe es nicht, die Außengrenzen Europas zu bewachen, sind die Aufrufe zu seiner Isolierung beharrlicher geworden und helfen dem Nachbarstaat Mazedonien (FYROM), seine Grenzen – welche die Flüchtlinge passieren müssen, um ihre Reise nach Norden fortzusetzen – zu schließen und Griechenland aus der Zone des freien Verkehrs der EU, sprich Schengen auszuschließen.

Diese Vorschläge werden Griechenland von der übrigen EU isolieren und zehntausende Asylbewerber in einem politisch und wirtschaftlich verwundbaren Land ohne die Strukturen und Mittel festsetzen, für sie zu sorgen. Den meisten Immigranten ist dies bekannt. Deswegen war Griechenland auch niemals ihr Ziel. Es war einfach nur die Etappe zu wohlhabenderen Staaten in den Tiefen des Kontinents.
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