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Artikel Tagged ‘flüchtling’

Die Wahrheit über einen gefährlichen Flüchtling in Griechenland

27. Mai 2016 / Aufrufe: 1.224 Kommentare ausgeschaltet

Die wahre Geschichte des gefährlichen bewaffneten syrischen Flüchtlings in Griechenland, über die in den Massenmedien nicht geschrieben wurde.

Die Nachricht kursierte am 19 Mai 2016 in allen Massenmedien Griechenlands. Die Polizei verhaftete in Piräus einen 23-jährigen syrischen Flüchtling, der sich einer Kontrolle widersetzte und drohend auf die Beamten der Hafenpolizei losging und dabei ein Rasier-Klappmesser mit einer Schneiden-Länge von zehn Zentimetern hielt.

So setzte die griechische Polizei (ELAS) den Polizeibericht auf und so wurde er von der Presse übernommen. Der Journalist Nasim Alatras schrieb auf seinem Facebook-Account das, was die anderen Journalisten nicht schrieben:
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Griechenland: Flüchtlinge und „illegale“ Immigranten

4. November 2015 / Aufrufe: 1.276 2 Kommentare

Unter den zu einem Großteil über Griechenland nach Europa strömenden Menschenmassen befinden sich nicht nur Kriegsflüchtlinge.

Der Schlagabtausch zwischen Premierminister Alexis Tsipras mit dem Abgeordneten der Nea Dimokratia (ND) Giorgos Koumoutsakos und die Verwendung des Begriffs „illegaler Immigrant“ durch letzteren brachte viele – hauptsächlich linke – unserer Mitbürger auf die Palme.

Sind jedoch alle, die in die Boote steigen um in Griechenland anzukommen, Kriegsflüchtlinge? Sind sie politisch Verfolgte? Trotz der Tatsache, dass ihre große Mehrzahl aus Bürgerkriegsländern (Syrien, Afghanistan, Irak) oder aus anderen Ländern (Eritrea, Iran) kommen, die offen alle Andersdenkenden unterdrücken, ist jeder Fall anders.
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Flüchtlinge bringen Tourismus auf Lesbos in Griechenland zum Erliegen

24. September 2015 / Aufrufe: 5.203 Kommentare ausgeschaltet

Der unverminderte Zustrom der Immigranten und Flüchtlinge auf der Insel Lesbos in Griechenland brachte den lokalen Tourismus zum Erliegen.

Die mit den Immigranten und Flüchtlingen auf der Insel Lesbos und speziell in der Hauptstadt Mytilini der Insel geschaffene Situation führt zu einem völligen Zusammenbruch des touristischen Verkehrs von der Türkei nach Lesbos anlässlich der Feiertage des diesjährigen moslemischen Opferfests („Kurban Bayram“).

Aris Lazaris, der 80% der türkischen Touristen von den gegenüber liegenden Küsten nach Lesbos bringt, vertrat im Gespräch mit der Athener Nachrichtenagentur, dass von den auf Lesbos anlässlich der fünftägigen Feiertagsperiode (23 – 27 September 2015) erwarteten 4.000 Touristen nicht mehr als 1.000 eintreffen werden. Aber auch bezüglich jener, die schließlich kommen werden, ist unbekannt, wie lange sie auf der Insel verweilen werden.
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2015 kamen bisher über 200000 Immigranten nach Griechenland

28. August 2015 / Aufrufe: 650 Kommentare ausgeschaltet

Die Anzahl der seit Januar bis Ende August 2015 illegal in Griechenland eingetroffenen Flüchtlinge und Immigranten ist mittlerweile auf über 200000 gestiegen.

In Griechenland trafen 2015 bisher (sprich seit Anfang des Jahres bis Ende August) über 200.000 Immigranten und Flüchtlinge ein, davon 100.000 allein in den beiden letzten Monaten. Diese Zahlen gab der stellvertretende Minister für Handelsschifffahrt, Thodoris Dritsas, zu dem Vorstand des Zentralverbands der Kommunen Griechenlands sprechend bekannt, wo er sich einfand um die lokale Selbstverwaltung über das Immigrationsthema zu informieren.

Herr Dritsas betonte, dass von den Einheiten der Hafenpolizei in den letzten acht Monaten 60.000 Flüchtlinge und Immigranten gerettet wurden und es in den griechischen Hoheitsgewässern keinen einzigen Ertrinkungstod eines Immigranten oder Flüchtlings gab.
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Odyssee der Flüchtlinge in Griechenland

22. Oktober 2012 / Aufrufe: 695 3 Kommentare

Nichtstaatliche Organisationen monieren die erniedrigende Behandlung der Flüchtlinge in Griechenland und bezichtigen die Regierung, Asylanträge vorsätzlich zu verhindern.

Vor der Ausländer-Direktion Attika, in der Straße Petrou Ralli, am frühen Samstagmorgen. Dutzende, hunderte Ausländer drängeln sich in der Hoffnung, unter den glücklichen 20 oder noch weniger Personen zu sein, die in dieser Woche einen Asylantrag einreichen werden können. Es gibt keinerlei Art der Einhaltung einer Reihenfolge. Wer zuerst (herein) kommt, mahlt zuerst, alle anderen gehen leer aus.

Die Warteschlange beginnt sich ab Anfang jeder Woche zu bilden. Gegen Mitte der Woche erscheinen häufig Polizisten mit Schlagstöcken und Tränengas und lösen die Schlange auf. Am späten Freitagabend wagt niemand mehr, sich von seinem Platz zu bewegen, nicht einmal zur „Toilette“ hinter der Mauer zu gehen, um nicht die Reihe zu verlieren. Um 6 Uhr am Morgen des Samstag werden dann die „ersten“ 20 einen Asylantrag einreichen.
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Eurotrauma, Dollartrauma – Die Welt ist nicht gerecht

16. Juni 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 359 3 Kommentare

Eingereicht von: Griechenfan

Thema: Beunruhigender Anstieg rassistischer Gewalt in Griechenland

Früher sagten wir, illegal ist scheißegal. Aber es herrschten andere Umstände. Ich weine für jeden Flüchtling, gleich ob aus wirtschaftlichen, politischen oder anderen Gründen.

In Deutschland habe ich mit Flüchtlingen aus Eritrea gearbeitet. Viel mit Frauen. So viel Leid, so viele Vergewaltigungen, bis sie schließlich in Deutschland landeten. Ein „normaler“ Mensch kann sich das nicht vorstellen.

Jeder Mensch auf dieser Erde hat die Berechtigung, sich am Leben zu erhalten und zu reisen wohin er will. Ich bin sehr wütend auf diese Politik, auf Länder welche denken, ihren Wohlstand schützen und Grenzen dicht machen zu müssen, um weiterhin in ihrem Wohlstand zu leben und um andere Länder ausbeuten zu können. Mit welchem Recht?

Ist es rechtens, in anderen Ländern produzieren zu lassen, Kinder arbeiten und zu Krüppeln werden zu lassen für Waren, die wir hier dann zu Niedrigpreisen erhalten? Frauen, Kinder, die für Lidl, Aldi, Adidas und wer weiß wen sonst noch ihre Familien und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen? Haben wir Mitleid mit all den Menschen dieser Welt, die flüchten müssen, weil sie von der sogenannten „Ersten Welt“ ausgebeutet werden? Könnt ihr Euch das Leid vorstellen, welches sie ertragen um zu überleben?

Hier in Griechenland landen so viele Flüchtlinge, von der EU im Stich gelassen. Es gibt immer wieder Meldungen, dass Gelder dafür fließen. Könnt Ihr Euch vorstellen, dass es egal ist, wie viel Stacheldrahtzaun um das Gebiet zwischen der Türkei und Griechenland gezogen wird, wie verzweifelt die Menschen sind? Mütter mit ihren Kindern überqueren selbst bei eisiger Winterskälte den Grenzfluss Evros. Es sind so viele gestorben, aber darüber lese ich in diesem Blog nichts, wenig. Griechenland wird auch hier allein gelassen.

Ich habe schon geschrieben, dass auch ich mit Etlichem nicht einverstanden bin. Aber … „mein Name ist Mensch“. Lassen wir uns nicht von Geld blenden, bleiben wir Mensch. Wie traurig muss ein Mensch sein, verlassen in der Fremde. Von Stacheldraht umgeben und ohne Perspektive, dem entrinnen zu können? Ich wünsche allen Zynikern, das mal am eigenen Leib zu erleben. Fern der Heimat, seiner Familie, und den Schleppern so viel Geld zahlen zu müssen, wofür wiederum alle Familien zusammengelegt haben um dann darauf zu warten, dass der „Auserwählte“ wiederum die Familien in der Heimat unterstützt.

„Mensch zu sein“ trifft auf immer mehr Menschen nicht mehr zu. Wenn ich hier einkaufen gehe, werde ich belagert. Wir leben von einer sehr kleinen Rente, aber es reicht. Schaut mit offenen Augen und kauft Nahrung auch für die hier lebenden Flüchtlinge. Wenn ich unterwegs bin, organisiere ich Essen für die Flüchtlinge. Ich bin fremd in diesem Land und weiß nichts anderes zu unternehmen.

Ich bin nicht zufrieden mit diesem Beitrag und würde gerne noch viel mehr schreiben. Ich komme aus der ehemaligen DDR und war als Kind auch einmal Flüchtling. Wir schliefen als Familie mit 5 Personen in einem Zimmer. Wir erhielten Decken und mein Vater fand schnell Arbeit. Das hier in Griechenland übertrifft jedoch alles.

Denkt mal nach Leute … es geht nicht immer nur um Geld um Politik … auch wenn das eine das andere nicht ausschließen muss. Aber wir Menschen müssen leben, und wir müssen unsere Kinder vor einen Alptraum schützen. Erhebt Euch und wehrt Euch, überall! Könnt Ihr damit leben, wenn in Afrika die Kinder an Hunger sterben? Ab und an zu Weihnachten mal zu spenden? Habt einen „ruhigen Schlaf“.

Ich möchte nur zum Nachdenken anregen, ein Rezept habe ich nicht. Ich möchte eine Träne für die Menschen, Kinder, Frauen, die beispielsweise den Evros, sprich den Grenzfluss zwischen der Türkei und Griechenland in der Hoffnung auf ein besseres Leben überqueren und dabei ertrinken oder erfrieren.

Eurotrauma, Dollartrauma. Die Welt ist nicht gerecht.